Verbotene Liebe

Klick für größer

Add comment November 11

Tod eines Löffels

18 comments November 8

Urbanstyle am Deich

Hat jemand schon mal Enten fliegen sehen? In einem Affenzahn immer geradeaus. Nicht schlecht für eine Ente, die sonst nur plump daherwatschelt. Aber was machen Enten eigentlich, nachdem sie geradeaus geflogen sind?

„Gucken, was da los ist!“, klärte uns Donky, unser Erpel, in Otterndorf an der Nordsee auf. „Und dann wieder zurück.“ Cool!

Windstärke 0 mit Freunden

Kurz hinter der Elbmündung verbrachten wir eine Herbstwoche und Donky flog natürlich mit. Mops, die fette Möwe vom Rhein, kam auch mit, nur ohne Fliegen, stattdessen im Kofferraum. Das war ihr schon anstrengend genug. Sie wollte mal mit echten Seemöwen fachsimpeln, lernte jedoch nur ein paar Backfische und Krabben mit Majo kennen. Seemöwen denken da etwas komplizierter und machen sich die Mühe, Krabben selbst zu fangen. Und das auch noch ohne Majo! (Wer hat es schon mal geschafft, ein Krabbenbrötchen ohne vertikalen Verlust zu essen?)

Donky flog auch gleich kräftig geradeaus zum Deich, guckte ganz wichtig, was da los ist, und dann schnurstracks wieder zurück. Nur so! Alles andere hätte ja einen Zweck gehabt und wäre absolut spießig, meinte er. Zum Beispiel „Fische suchen“, wie die Möwen: Ein paar Flügelschläge hier, ein paar dort, dann nach rechts abgleiten, abtauchen und wieder in die Luft schwingen. Und alles mit verkrampften Blick zum Fisch. Das war was für Land- oder besser Seeeier (Wow, ein Wort mit drei e), aber definitiv nicht urbanstyle. Nichts tun, aber dafür auffällig. Das war stylish.

So hatte Donky auch bald ein reges Gekreische um sich herum und diverse Anfragen, wie man denn nur so eben mal gucken konnte, was da los ist. Ohne Fisch.  Donky wies die unbedarften Vögel auf seine Metropolen-Herkunft hin und bot mal einen exklusiven Urbanstyle-Lehrgang an. Klar. Und so sah man am Abend einen Schwarm Möwen mit ernsten Blick hinter einer Ente hersausen. Auf die Dorfkirche, ein paar Tauben beim Paulus besudeln zugucken, und dann wieder zurück.

Windstärke 7 mit Flut

Am nächsten Tag die selbe Mission: Geradeaus fliegen und auf den Acker. Ein wirklich schöner Acker. Weitläufig und geruchsneutral gedüngt (für Möwen). Nur eigentlich hatte Donky den Leuchtturm angekündigt. Und der lag 300 Meter links. „Hey, das war eine Kurve, wie uncool“, beschwerten sich auch einige verwirrte Möwen und suchten zumindest einen Fisch in der Erde. Donky wand sich zwar noch geschickt raus, dass er den Acker mit dem Leuchturm verwechselt hatte, aber eines war nun klar: Er hatte die Rechnung ohne Windstärke 7 gemacht. Die Möwen dagegen nicht. Die konnten gar nicht rechnen. Deshalb müssen sie auch Fische fangen.

Windstärke 9 mit noch mehr Flut

Donky musste seine Strategie ändern. So lud er die Möwen zu einem völlig flugfreien, aber extrem urbanen Event auf dem nahegelegen Baggersee als Location ein. Die Wellen schaukelten behäbig und ein paar Grashüpfer im Schilf boten sich als Fingerfood an. Name der Veranstaltung: „Chillen mit Grillen“. Rumdümpeln können Möwen zwar auch, aber ohne Namen dafür. Eine Name macht es aber erst aus. Es gab allerdings ein paar Proteste insektensympathisierender Möwen. Sollen sie an ihren Gräten doch ersticken! Trotzdem schlug Donky ein neutraleres Re-Branding vor: „Happen beim Schwappen“. Ein voller Erfolg. Auch Dank den Grashüpfern.

Donky flog nach zwei weiteren Städter-Feten („Relax im Gewächs“ und „Rock the Dock“ in Cuxhaven) sogar bei Windstärke 9 als frisch gekürte Ehren-Möwe zurück nach Bonn. Über Warschau.

Windstärke 5 mit Opa

10 comments November 5

Dienstag Abend

Ehrlich, ich würde zu jeder Fernsehserie die 50 € Frage bei Günther Jauch vermasseln. Prominente in Abendshows kenne ich überhaupt nicht mehr, weder Gesicht noch Namen, obwohl sie angesagte Stars in Serien sind, die ich ebenfalls nicht kenne. Meine letzte vollständig frequentierte Reihe war Colt Seavers. Davor Wickie. CSI Miami, NY oder Bad Wörishofen verwechsle ich regelmäßig mit Werbespots für Herrennassrasierer und Desperate Housewives mit einem mexikanischen Bier-Mixgetränk. Was hipp ist, bekomme ich sowieso erst mit, wenn es als siebte Wiederholung im RTL II Nachmittagsprogramm läuft. Comedy-Serien finde ich -tja, wie soll ich sagen- nicht lustig, was sie eigentlich sollten. Fast keine. Forsthaus Falkenau gucke ich vielleicht noch ab und zu. Aber nur bei meiner Schwiegermutter und weil als Alternative dort im Kaff nur die Dorfkneipe zur Verfügung steht. Die ist so eine Art  Verwachsung von „Unser Charly“ und „A-Team“, nur in live. Und was sonst noch läuft, hält eh nur eine Staffel. Zum Glück, wie mir die nervigen Trailer vermitteln. Jetzt kann man mir sicherlich mit Recht noch entrüstet „echte Klassiker“ an den Kopf werfen, aber ich bitte um Gnade. Vielleicht habe ich einfach zu wenig streng getaktete Zeitslots.

Aber ab morgen streiche ich mir den Dienstag abend im Kalender an. Stromberg: Böse, aber intelligent knapp über der Gürtellinie, fein beobachtet und gespielt, mit Witzen, die auch beim dritten Mal noch lustig sind und nicht schon zum ersten mal nicht mehr. Mein Serienfavorit. Ist ja auch die einzige.

Der aktuelle Trailer wirkt jedoch etwas vermariobarthet. Man will hoffentlich nur neue Zielgruppen erreichen und fegt nur ein paar Kalauer zusammen.

Deshalb mal hier was anderes mit dem Ekel (Best of – Ausschnitte findet man leider nicht auf YouTube).

6 comments November 2

Kirche im Sack

Gestern, recht spät:

  • "Jetzt lass mal die Katze im Sack!"
  • "War das nicht die Kirche?"
  • "Nein, die muss man durch’s Dorf treiben."
  • "Sau!"

2 comments Oktober 29

Kaltes Wasser

  • Jan: Igitte meint, sie kann nicht Vorsitzende der Parkpartei werden. Ich finde aber, sie muss auch mal ins kalte Wasser springen.

(Anmerkung: Igitte, die 5-beinige Spinne hat mit dem Verlust von drei Beinen auch den Rest ihres Selbstwertgefühls gleich mit amputiert.)

  • Donky: Igitte kann doch gar nicht schwimmen.
  • Jan: Das ist ein Sprichwort!
  • Donky: Moment, du meinst doch nicht wirklich, dass das kalte Wasser im Ententeich nur ein Sprichwort ist?
  • Jan: Im Ententeich nicht!
  • Donky: Im Ententeich ist wohl kaltes Wasser.
  • Jan: Das meine ich auch nicht!
  • Donky: Was? Nicht? Ich will Dich mal im Herbst im Ententeich sehen!
  • Jan: Nein, ich wollte nur sagen, dass sich Igitte mal was trauen soll.
  • Donky: Mach’ ich jeden Tag!
  • Jan: Aber doch nur in echt im Ententeich!
  • Donky: Ach so, Du meinst also in ein Sprichwort zu springen ist schwerer?
  • Jan: Nein, in Sprichwörter kann man nicht springen!
  • Donky: Hast Du selbst gesagt, das kaltes Wasser nur ein Sprichwort ist.
  • Jan: Ich meine nur, dass Igitte mal über ihren eigenen Schatten springen sollte!
  • Donky: In den Ententeich? Was soll denn das bringen?
  • Jan: Oh, Mann, das ist auch nur ein Sprichwort! Wie zum Beispiel „Augen zu und durch“!
  • Donky: Ich weiß nicht, ob du jetzt doch etwas viel von Igitte verlangst: Über den eigenen Schatten mit geschlossenen Augen ins kalte Wasser springen!
  • Jan: Nein, nein. Igitte soll einfach etwas mutiger sein!
  • Donky: Bist Du schon mal durch deinen Schatten in den Ententeich gesprungen?
  • Jan: Nein…aber…
  • Donky: …Siehste! Und selbst groß rumtönen, von wegen „mutiger“!
  • Jan: Moment, ich bin sogar schon im Schwimmbad vom 3-Meter Brett gesprungen!
  • Donky: Lauwarme Plörre!
  • Jan: Nochmal: Das ist nur ein Sprichwort!!
  • Donky: Also ist der Sprung in lauwarmes Wasser ein Sprichwort! Nicht in kaltes am Ententeich!
  • Jan: Stooop! Igitte soll nur nicht immer denken, dass sie nichts kann.
  • Donky: Ach! Sie kann schwimmen?

7 comments Oktober 27

Schöne Aussichten

Nachdem mir Schildmaid das „Fenster auf“-Stöckchen bereits -ach, vor Ewigkeiten-  zugeworfen hatte, war ich hin- und hergerissen, ob ich das Nachbarhaus aus dem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Kinderzimmer fotografieren sollte, mit oder ohne Busch, Garage offen oder zu… Auch der richtige Lichteinfall, der die architektonische Meisterleistung der avangardistischen Reihenhäuschen (Flur rein, Küche rechts, Klo links, dahinter Treppe hoch zu den Schlafgemächern, geradeaus das Wohnzimmer) erst so aufregend wirken lässt, musste wohl kalkuliert sein. Und gibt es Klärungsbedarf, wenn ich mit Teleobjektiv auf das Schlafzimmerfenster des Nachbarn ziele?

Zu viele Unwägbarkeiten für ein Bild, wie ich fand, und füllte erstmal eine Waschmaschine und lüftete die Waschküche. Da ich beim Waschmaschine füllen immer meinen Fotoapparat dabei habe, schoss ich mal ganz unbedarft ein Foto aus unserem Kellerfenster. Und siehe da: Ist es nicht schön?

Hier sammeln sich neben dem Eingang und leicht versteckt hinter einem Busch diverse Fundstücke, die Jan von seinen Streifzügen dort lagert. Stöcke, Stöcke, manchmal auch ein paar Stöcke, Latten, mit und ohne rostigem Nagel, Plastikabdeckungen, kaputte Drachen und ein Fußball für den schnellen Kick. Ich merke, die Kammer muss mal wieder etwas aufgefüllt werden, der Kerl war jetzt zu lange bei Oma.

Nehme sich das Stöckchen, wer will!

Kellerblick

Kellerblick

3 comments Oktober 24

Lüge

Da schreibe ich tagelang -was sage ich, nächtelang- einen didaktisch raffinierten, rethorisch eloquenten, kreativ überschäumenden, mulitimedial innovativen, aufwändig formatierten Artikel über Donkys Anti-Windkampagne an der Nordsee, der alles bisher Publizierte in den Schatten stellt, das Wort Humor neu definiert, in wilder Extase mit Worten jongliert, Generationen auf ewig verbindet, Tränen in die Augen treibt sowie im selben Moment ein Lächeln in das Gesicht zaubert, und plötzlich zerstört mir WordPress alles, wirklich alles!!! Das dauert Monate, wenn nicht Jahrzehnte, um diesen Meilenstein literarischer Zeitgeschichte Fragment für Fragment zu rekonstruieren. Ein Tonkrug aus Atlantis wäre ein Kinderpuzzle dagegen. Aber ich werde in Kürze schonmal eine kurze Inhaltsangabe schreiben. Versprochen!

8 comments Oktober 22

Ohne Punkt und Komma

Ein anonymer Kommentar über die "Other"-Funktion der letzten Umfrage hat den "ortho- und lithographischen (?) Unsinn" des Buchanfangs angeprangert. Teilweise zu recht ("erst recht" wird z. B. klein geschrieben). Das muss natürlich sitzen.

Ich habe mich nochmal reingekniet und stolpere vor allem über zwei Themen: Direkte Rede mit eingeschobener Erklärung und Nutzung des Ausrufezeichens.

So ist es, denke ich, zunächst mal korrekt:

„Nein, zufällig habe ich keinen Siedepunkt“, rief  Donky ungehalten vom Baum, „und ich bin auch keine Dampfnudel, oder sehe ich so aus?“

  • Kein Komma nach ‘Siedepunkt’ trotz Teilsatz
  • Eingeschobene Erklärung
  • Komma nach der Erklärung
  • klein weiter
  • Komma nach ‘Dampfnudel’ (Richtig? Wie trennt man einen Aussage- und eine Fragehalbsatz?)
  • Kein Punkt am Ende

Nun möchte ich aber eigentlich die Aussage etwas teilen, um den Teilaussagen mehr Gewicht zu geben und eine kleine virtuelle Pause einzufügen:

„Nein, zufällig habe ich keinen Siedepunkt!“, rief  Donky ungehalten vom Baum. „Und ich bin auch keine Dampfnudel, oder sehe ich so aus?“

Ist das noch "erlaubt"?

  • Ausrufezeichen nach dem ersten Teil, ohne Aufforderung?
  • Punkt nach ‘Baum’, weil ein neuer Satz beginnt oder Komma, weil sie sinngemäß zusammengehören?

Gar nicht so einfach…

6 comments Oktober 9

Aller Anfang ist hypothetisch

Wenn ein Buch mit diesen Sätzen anfangen würde: Würdet Ihr weiterlesen?

„Nein, zufällig habe ich keinen Siedepunkt“, rief  Donky ungehalten vom Baum, „und ich bin auch keine Dampfnudel, oder sehe ich so aus?“ Der Erpel wird äußerst unbequem, wenn er morgens geweckt wird und mit einer Nudel verwechselt wird, erst recht um fünf Uhr, wenn sich die halbe Parkgemeinde unangemeldet um seinen Schlafbaum versammelt.

13 comments Oktober 2

Quak

Wie Ihr wisst, beherrscht Donky, unser Erpel, die Menschensprache recht flüssig. Das ist nichts Besonderes, wird Deutsch doch als Universalsprache im Park benutzt.

Heute kamen wir jedoch in den Genuss, in die Entensprache eingeführt zu werden, wie er sie in der Entenschule lernt.

Das simple „Quak“ bedeutet „Bitte sehr!“. Wer nun jedoch denkt, das „Quak, quak“ einfach doppelt „Bitte sehr, bitte sehr“ heißt, irrt sich gewaltig. Die korrekte Übersetzung lautet „Weg da, ich habe Vorfahrt!“. Das hat schon zu bösen Unfällen geführt, wenn ein „Quak“ verschluckt wird. Enten verschlucken schnell mal ein „Quak“ oder ziehen alternativ zwei davon in ein „Quauak!“, was wiederum ausschließlich als „Hat jemand mal ein Streichholz?“ genutzt wird, für eine Vorfahrtsregelung absolut untauglich.

Letztendlich kommt es anscheinend immer auf die Betonung an: „Quaak!“, „Quak!“ oder „Quäak“ zum Beispiel.

Das kurze „Quack“ ist äußerst schwierig auszusprechen und bedeutet: „Habe ich nicht süße lila Kringelsöckchen an? Wenn Du willst, kann ich sie dir mal ausleihen.“ Diese Variante lernen die Enten erst in der 8. Klasse und dürfen auch dann erst das Wort benutzen, um bei unsachgemäßer Aussprache Schlägereien zu vermeiden (Das verwandte „Quackr“ heißt „Fresse, oder wat?“). Die Schule hat dummerweise zwischen 4. und 8. Schuljahr Pause, so dass sie noch geschlagene 3 Jahre warten müssen. Das macht jedoch nichts, da Enten nie süße lila Kringelsöckchen tragen.

Ich verabschiede mich mit einem „Quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak!“ („Tschüss“) und lernt recht eifrig, man weiß ja nie, wen man mal am Entenweiher trifft.

EDIT:

Ich wurde gerade korrigiert: Die korrekte Verabschiedung lautet: „Quak, quak, quaK, quak, quak, quak, quak, quak!“. Ich sagte versehentlich „Tsch ss!“, ein reiner Unterwassergruß.

3 comments September 24

Projekt 52: Vergangene Zeiten

Ich habe gebadet in diesem Thema aus dem Projekt 52  , als ich in Schottland (Ballater) eine Stunde über einen alten Friedhof gestreunt bin, um die verwitterten Relikte vergangener Schicksale aufzusaugen. Das hier vorgestellte Bild zeigt das vergessene Gedenken an ein Kind, dass anscheinend mit 8 Jahren verstorben war. Und nur ein paar verblasste Stoffblumen zeugen noch von der Trauer. Erinnerungen.

Noch weiter zurück:

(mehr…)

5 comments September 22

Was macht das Buch?

Der Plot steht. Zwar ist und wird es wie angekündigt hier im Blog etwas ruhiger, aber die Umsetzung der Geschichten rund um die Bande in einem Buch nimmt Form an. Mit Form meine ich eine „Hülle“, die ich jetzt nach und nach fülle und füllen werde. Die Rahmenhandlung bildet die Parkwahl mit den mysteriösen drei demokratischen Dampfnudeln und der Gründung der Parkpartei sowie viel Aufregung um Pläne rund um das Waldschlösschen (Ex-Lotusgarten) verbreitet von vertriebenen Küchenschaben, die nun von den Borkenkäfern zu Parkschaben umgeschult werden. Das Ganze aus meiner Perspektive erzählt, natürlich auch mit Jan als Protagonisten. Der Bezug zu den (ausgewählten) Handfiguren besteht ausschließlich aus Illustrationen (Fotos der Figuren in Comic-Landschaft). Nach und nach werden die Charaktere in separaten Kurzgeschichten nach deren Auftauchen vorgestellt, die auch eigenständig (vor)gelesen werden können ohne Bezug zur Rahmenhandlung. Ein paar stellte ich hier bereits vor, jedoch werde ich sie zukünftig nur in die Leselupe einstellen, in Hoffnung auf Resonanz für Verbesserungen. Momentan ist ein Entwurf für Igitte dort zu lesen. Das ganze Konstrukt würde ich „Kindergeschichten für Erwachsene“ nennen. Schritt für Schritt ohne Zwang. Die schwierige Hürde eines tragfähigen Konzeptes  (das der „lebenden“ Bande gerecht wird) und des Plots (ohne mit der Vielzahl der Protagonisten zu überfordern) ist aus meiner Sicht genommen und die Finger jucken.

2 comments September 21

Hotz on Twitter

Muss das sein?

Hotz möchte sein Herrschaftsgebiet ausbauen und twittert. König des Waldes ist wohl nicht genug. Wobei: Wo er Recht hat, hat er Recht.

Siehe auch die Sidebar.

1 comment September 7

Hans IV (Fortsetzung)

Fortsetzung von Teil 1

Die Lage war heikel: Hans, der Wellensittich, wollte die Klimaschwankungen in Deutschland nicht wahrhaben. Sein Freund Kolumbi, der Holzwurm, hatte den Ernst der Lage noch nicht erkannt, wie sensibel entflogene Wellensittiche auf Kälte reagieren. Und „sensibel" ist noch milde ausgedrückt.

(mehr…)

7 comments September 4

Hans IV

„Gestatten, Hansi, meine Freunde nennen mich Hans“, stellte sich der grüne Vogel dem Holzwurm vor, als er ihn gerade ausgewürgt hatte.

Eigentlich mögen Wellensittiche gar keine Holzwürmer, aber er hatte Hunger und noch keinen Cracker-Baum mit Honig und Vitamin D im Park gefunden. Kolumbi nahm es ihm nicht krumm, schüttelte sich kurz und sagte. „Willkommen im Park, Hans! Wo kommst du denn her?“ Hans flatterte aufgeregt von Ast zu Ast und zwitscherte: „Zwei Jahre saß ich im Käfig und schubste einen langweiligen Plastikvogel von rechts nach links. Jetzt will ich die Welt sehen. Das ist doch hier die Welt, oder?“- „Eigentlich der Park.“, grübelte Kolumbi. Für einen Holzwurm ist schon ein Park ziemlich groß und so wusste er auch nicht, dass Hans nicht der erste entflogene Wellensittich mit Namen Hansi war. Der vierte, um genau zu sein.

(mehr…)

3 comments September 2

Erfolgsrezept

Man nehme einen leeren Topf, packe nichts rein und serviere den Inhalt als 5-Sterne Menu mit dem bedauernden Hinweis, dass leider die Zutaten fehlen. Danach kassiere man den Preis, der einem Gourmet-Koch nun mal entspricht (Mit der Rechtfertigung, dass man ja weiß, was es bedeutet, Hunger zu haben). 

ODER

Man übernehme eine Firma vor der Insolvenz, verhandle einen 5-Jahres Vertrag und kassiere nach 6 Monaten vor der Insolvenz das volle Gehalt für 5 Jahre. (Mit der Rechtfertigung, dass man weiß, was 15 Mio. € wert sind, da man aus armen Verhältnissen kommt).

Hier zum dazugehörigen Spiegel-Artikel

Darauf eine Currywurst/Pommes/Majo. Da weiß ich, was ich habe.

2 comments September 1

50 Jahre Rombo

Gestern vor dem Schlafengehen:

  • Donky: "Ich habe morgen Geburtstag. Kommst Du?"
  • Jan: "Oh nein! Ich bin morgen weg auf Klassenfahrt!"
  • Donky: "OK, dann verschiebe ich meinen Geburtstag auf nächste Woche!"
  • Jan: "Das geht nicht. Man hat nur einmal Geburtstag im Jahr!"
  • Donky: "Warum denn das? Ich kann doch feiern, wann ich will?"
  • Jan: "Nein, nur einmal im Jahr am Jahrestag. An welchem Tag bist Du denn jetzt geboren?"
  • Donky: "Lass mich überlegen…ich glaube… als ich aus dem Ei geschlüpft bin. Ja, das war’s!"
  • Jan: "Und wann war das?"
  • Donky: "Keine Ahnung!"
  • Jan: "Dann kannst Du auch keinen Geburtstag feiern."
  • Donky: "Wieso das denn nicht? Hat doch letzte Woche wunderbar geklappt. War ‘ne Riesenfete!"
  • Jan: "Kannst Du nicht was anderes feiern?"
  • Donky: "Wenn’s sein muss! Weihnachten vielleicht?"
  • Jan: "Weihnachten ist auch nur einmal im Jahr!"
  • Donky: "Dann Silvester!"
  • Jan: "Nein, auch nur einmal!"
  • Donky: "Und wenn ich eine Rakete abschieße?"
  • Jan: "Reicht nicht!"
  • Donky: "Dann feier ich eben Jubiläum!"
  • Jan: "Was für ein Jubiläum?"
  • Donky: "50 Jahre."
  • Jan: "Was 50 Jahre?"
  • Donky: "50 Jahre eben. Oder 36."
  • Jan: "Zu einem Jubiläum gehört auch was wie ‘50  Jahre Feuerwehr’ oder so."
  • Donky: "Gut, dann feiern wir 50 Jahre Feuerwehr!"
  • Jan: "Neeeiin! Das war nur ein Beispiel!"
  • Donky: "Rombo!"
  • Jan: "Was Rombo?"
  • Donky: "Wir feiern 50 Jahre Rombo!"
  • Jan: "Was ist denn Rombo?"
  • Donky: "Keine Ahnung, aber hört sich gut an!"
  • Jan: "Gut, dann feiern wir nächste Woche 50 Jahre Rombo!"
  • Donky: "Bis dann! Gute Nacht!"
  • Jan: "Gute Nacht!"

3 comments August 24

Projekt 52: Fellmonster

 Uh, ist das gruselig. Beim Projekt 52  werden Fellmonster gesucht. Das  ultimative Exemplar habe ich unter Einsatz meines Lebens in den Highlands Schottlands abgelichtet. Das kleine davon ist das Fellmoster im Schafspelz. Es hat anschließend einen ganzen Pullover verputzt.

MONSTER!

MONSTER!

5 comments August 24

1 Jahr Donkys Welt

Zur Feier des Tages die Top 3 der Bande bei YouTube (von 73 Videos)

Vituoses Gitarrenspiel von Igitte, der 5- beinigen Spinne und Kolumbi, dem Holzwurm (1.081 Views):

Die unglaublich starke Mücke macht Donky, dem Erpel, echte Bauchschmerzen und Hotz, der Hirschhase, fühlt sich künstlerisch verkannt (626 Views):

Donky hat so eine Ahnung (597 Views)…

Und als Zugabe den letzten Platz mit sagenhaften 15 Views:

6 comments August 22

Previous Posts


Immer aktuell

Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

Hotz’ Worte ans Volk:

Oft gelesen

Euer Senf

Donkys Freund zu Tod eines Löffels
Schonzeit zu Tod eines Löffels
Donkys Freund zu Tod eines Löffels
Donkys Freund zu Urbanstyle am Deich
Raven zu Urbanstyle am Deich
Silencer zu Tod eines Löffels
Donkys Freund zu Urbanstyle am Deich
Raven zu Urbanstyle am Deich
Donkys Freund zu Tod eines Löffels
Schildmaid zu Tod eines Löffels

Kategorien

Blogroll

Was zu gucken

Kalendersuche

November 2009
M D M D F S S
« Okt    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

In Monaten

__________

Fotos (Click for Flickr)

Newsletter per E-Mail

free hit counters
Add to Technorati Favorites

Seiten

Meta