Posts filed under ‘04. Kids spezial’

Die Verwandlung der Trockenqualle

Nicht erst seit gestern besucht uns Qualo, die Trockenqualle und auch Loala, die Welle schaut mal feucht-fröhlich daherdümpelnd oder aufbrausend zornig vorbei, meistens beide getrennt. Aber erst jetzt ist es uns gelungen, eine Dokumentation im Rahmen "Expeditionen im Keller" mit sensationellen Bildern zu drehen, die zeigt, wie sich Trockenquallen im Zuge der Evolution an Gefahren anpassen können.

Jan ist Kommentator:

Mai 6 at 2009 9 Kommentare

Pommes für Finkel

"Ich beantrage die Aufnahme in den Buchfinkenclub."

"Du bist aber eine Ente!"

Finkels offizielle Buchfinkenlaufbahn begann wenig vielversprechend. Der Oberbuchfink im Allgäu musterte Finkel von unten bis oben. Watschelfüße, grüner Kopf, gelber Plattschnabel. Der Oberbuchfink schüttelte mit dem Kopf und schaute nach oben. "Nein, du bist außerdem zu groß und zu dick."

"Kräftig!", entgegenete Finkel etwas beleidigt. "Meine Mutter ist Buchfink, meine Geschwister sind Buchfinken, dann werde ich wohl auch ein Buchfink sein, oder nicht?" Da hatte er Recht. Es ist bis heute unklar, wie ein Entenei in ein Buchfinkennest geraten kann. Die weit verbreitete Vermutung lautet, es wäre ein Streich der berüchtigten Elsternbande gewesen.

Finkel mag keine Spatzen.

Finkel mag keine Spatzen.

"Ja, das habe ich gehört.", zwitscherte der Oberbuchfink etwas nachdenklich. "Aber du siehst aus wie eine Ente." Er blieb hart. "Kennst du denn den Buchfinkenruf?", fragte er skeptisch.

"Natürlich!", entrüstete sich Finkel. Der Erpel fühlte sich nicht ernst genommen, wie so oft. Seine einzige Freundin war Buchhilde , die Ententante. "Jeder ist, was er fühlt! Basta!", schnatterte sie, wenn sich die anderen Enten am Forggensee wieder mal über Finkel amüsierten. (mehr …)

Dezember 1 at 2008 5 Kommentare

Jan erzählt (7): Buchhilde aus dem Allgäu

Heimatverbunden

Heimatverbunden

Jan, 8 Jahre, unplugged:

Buchhilde lebt im Allgäu. Wir haben sie im Urlaub dort kennen gelernt.  Jetzt besucht sie uns öfter. Sie ist zwar sehr nett, aber etwas mag ich doch noch nicht so ganz an ihr. Manchmal ist sie ein bisschen pingelig und tantenmäßig. Zum Beispiel hat Buchhilde die Blätter von Donkys Baum, die er so sorgfältig immer im Herbst wieder dran klebt, weggefegt.

Das Vorstellungsvideo gibt es hier .

November 27 at 2008 3 Kommentare

Die hohe Baumschule

„Ich gucke mich noch ein wenig um!“, rief Hotz, der Hirschhase und schaute angestrengt von links nach rechts über die Wipfel der angrenzenden Baumschule. Er saß etwas eingezwängt in einer Astgabel und sein linkes Ohr büßte etwas Spannkraft ein. Das Haarspay verlor langsam seine Wirkung und musste eigentlich dringend aufgefrischt werden.

„Die Maulwürfe müssen mal wieder ihren Dreck wegmachen!“. Hotz konnte sogar die entfernte Weide mit den wahllos verteilten Erdhäuflein erkennen. Er hatte wirklich einen guten Überblick über sein ‚Reich‘ als selbsternannter König des Waldes. Hoch über dem Waldboden umklammerte er einen dünnen Zweig für ein besseres Gleichgewicht. „Nur weil Maulwürfe blind sind, heißt das noch lange nicht, dass ich mir diese Sauerei anschauen muss.“, schimpfte er mit erhobener Stimme.

Tock, tock, tock. „Und Herr Specht hält die Mittagspause nicht ein.“ Seine Stimme überschlug sich: „Du da, Ruhe jetzt! Sonst ist was los!“. Tock, tock, tock. TOCK, TOCK, TOCK!

„Ich muss hier mal andere Saiten aufziehen!“, erboste sich Hotz und fuchtelte mit seinen Vorderläufen. Nur mit Mühe konnte er sich gerade noch an dem dünnen Zweig halten.

Unten knackten die Hirsche teilnahmslos einige Eicheln. „Hmmm“, brummten sie. Vor mehreren Stunden hatte Hotz ihren Rehen das Schmatzen abgewöhnen wollen. Hirsche mögen nicht, wenn man sich in ihre Angelegenheiten einmischt.

„Igitt! Könnt ihr Borkenkäfer euch nicht eine andere Rinde suchen? Und überhaupt! Habe ich euch das erlaubt?“ Zwei Borkenkäfer krochen langsam in ein Loch auf dem kranken, morschen Ast. Der schmeckte und würde auch weiter schmecken, Hotz hin oder her. „Krzzz!“, klang es verdächtig unter Hotz‘ Blume. Der Ast drohte jeden Moment unter der Last von Hotz Gewicht abzubrechen. Hotz hielt den Atem an.

„Darf ich jetzt wieder runter?“, flüsterte Hotz und blickte nach unten, ohne sich zu bewegen. 

Für einen kurzen Augenblick war das zermahlende Knorpsen von Hülsenfrüchten das einzige Geräusch im Wald. „Hmmm“, brummten die Hirsche und waren mit ihrer ‚Baumschule‘ als Erziehungsmaßnahme sehr zufrieden.

November 20 at 2008 4 Kommentare

Das Ding aus dem All

Als das Ding das erste Mal auftauchte, benahm es sich wirklich außerirdisch. Das ist allerdings auch nicht ungewöhlich für ein Alien. Extrem scheu flog es bei jedem Wort mit F am Anfang weg, oder besser: Es teleportierte sich weg. Keine Ahnung, was es mit dem F auf sich hatte, vor allem, weil es auf „Vogel“ oder „Verwechslung“ überhaupt nicht reagierte. Vielleicht gabe es schon eine neue Rechtschreibreform, von der wir durch die interplanetarische Zeitverkrümmung noch nichts wissen.

Artgerechte Umgebung für das Ding

Artgerechte Umgebung für das Ding

Berührungen waren tabu und zuerst hatten wir auch keinen sprachlichen Zugang. Wer soll denn wissen, dass das Ding nur Ultraschall reden kann. Wir wissen das nur, weil sich die Fledermäuse im Wald bei Hotz über den täglichen Lärm beschwerten, der sie beim Schlafen störte. (Donky findet das Ding dagegen viel zu leise). So kennen wir weder Namen noch Gattung, also heißt es „das Ding“.

Auch mit den Gewohnheiten der Erdenbewohner hat das Ding seine Probleme. Jan’s Zähneputzen bringt das Ding in unerklärliche Aufregung (Man muss wissen, dass das Ding eigentlich zahnlos ist, also nichts zu befürchten hat.).

Warum das Ding überhaupt hier ist und wie der Stand des Dinges ist, erzählt Jan im Video (oder versteht Ihr zufällig Ultraschall?):

Aber warum hatte das Ding plötzlich keine Angst mehr vor der Kamera??

Hier Jan’s Lösungsidee:

(mehr …)

Oktober 17 at 2008 9 Kommentare

Mückentanz

Hotz, der Hirschhase, selbst ernannter König des Waldes, sagt ein selbstverfasstes Gedicht auf. Uns kommt der Reim allerdings irgendwie bekannt vor.

Donky sagt den Hasen an, um endlich Ruhe zu haben, hat aber keine Ruhe, weil ihm eine Mücke Schwierigkeiten bereitet. Besser gesagt die Mücke. Das arme Insekt kann nämlich nicht stechen und wird deshalb von seinen Artgenossen ausgelacht. Das sollten sie aber nicht tun, denn das Tier ist unglaublich stark.

Oktober 16 at 2008 13 Kommentare

Jan erzählt (1): Pizza und Schnitzel

Erster Beitrag von Jan : Original und unbearbeitet

Ich bin aus den Herbstferien von meiner Oma mit Donky und Igitte   wieder da. Singlang ist jetzt satt und ich habe mir überlegt, dass er nicht immer nur chinesisch essen geht, sondern auch mal Pizza oder Schnitzel mit Pommes isst. Dann geht er zumindest nicht mehr zum chinesischen Koch .

Oktober 10 at 2008 17 Kommentare

Das Paradies im Keller

Kurzrückblick: Sing Lang , die Pekingente wurde von Donky aus dem Lotusgarten gerettet. Sing Lang glaubt aber noch immer, der Lotusgarten läge in China, ist kein Restaurant und der Koch sei sehr nett. Wie halt alle nett sind, auch die neuen Freunde aus dem Park. Nun lud der Koch sie zum Essen ein und sie nahm begeistert die Offerte an. Bisher schlugen alle Einwände fehl, dass der Koch andere Absichten haben könnte! (Hier mehr )

Igitte , die fünf-beinige Spinne hat nun aber einen tollen Einfall. Anstatt langweiliger, frittierter Heuschrecken-Spieße kann sie auch was Exquisites zubereiten: Zersetztes Fliegenmus in knackigem Seidenkokon-Mantel. Das kann Sing Lang nicht ausschlagen als Alternative. Tat sie auch nicht!

Nun hatten wir eine neue Herausforderung. So viele Fliegen, wie Sing Lang verschlingt, kann Igitte bei uns im Keller nicht fangen.

Jan hatte die Lösung: Igitte kommt mit zur Oma auf den Bauernhof während der Herbstferien. Fliegen und Spinnen ergänzen sich dort gegenseitig.

Im alten Bauernhaus...

Im alten Bauernhaus...

Die Fliegenklatsche gehört dort zum festen Kücheninventar. Eigentlich liegt in jedem Raum eine. Das liegt daran, das dort zeitgleich keine Spinnennetze mit Bewohnerinnen geduldet werden, die die Fliegenjagd abehmen. Die Webwunder lenken einfach zu sehr vom "Forsthaus Falkenau" ab.

Anders sieht das im Keller, auf dem Dachboden und auf dem Strohspeicher aus. Dort haben die niedlichen Achtbeiner genügend Möglichkeit zur Entfaltung. Die Fotos zeigen die grenzenlosen Weiten mit hervorragenden Anknüpfpunkten (Klick zum Vergrößern).

...finden Spinnen alles...

...finden Spinnen alles...

Da Donky und Igitte sich inzwischen vertragen haben (Donky biss Igitte aus Versehen 3 Beine ab.), brachte Donky Igitte zur Oma. Und das Beste: Igitte durfte sich während des Fluges im Gefieder verstecken. Donky juckte es zwar ein wenig, aber er riss sich zusammen. Noch zwei Beine weniger und Igitte wäre einfach zu instabil.

Igitte hielt eine brilliante Ansprache in der Dehle an die anwesenden Spinnen.

...was sie suchen.

...was sie suchen.

"Rettet Sing Lang" flüsterte sie so laut sie konnte abschließend. Zwar hatten die meisten keine Ahnung, wie eine Pekingente aussieht. Aber wenn eine Spinne hierfür 250 km mit einer gefährlichen Bestie auf sich nimmt, muss etwas dran sein. Dabei guckte Donky gar nicht so grimmig. Er ekelte sich einfach etwas zu auffällig.

Also spinnen sie nun eifrig Extra-Netze und fangen in  Sonderschichten schmackhafte Brummer von der Obst- über die Stuben- bis zur Schmeißfliege. Am Freitag holt Donky Igitte wieder ab und dann wird geerntet.

Lasst Euch noch entführen in die dunkle Welt der Kellerspinnen. Achtung, nichts für schwache Nerven. (mehr …)

Oktober 6 at 2008 11 Kommentare

Flugtag am See

Heute treffen sich alle Enten zum Flugtag. Dies entspricht Weihnachten bei uns, nur ohne Geschenke (hier mehr). Und die Enten unserer Stadt sind Ausrichter der Hauptfeier im Naherholungspark am Fluss.

Donky hat viel zu tun. Zunächst hat er Kolumbi engagiert, dass er in jedes Ruderboot am See ein Loch frisst. Er erzählte ihm, dass die Boote mal gewaschen werden müssten. Kolumbi glaubte das wie immer. Angenehme Folge daraus: Der See ist frei für die Enten. Das passt ja zufällig!

Normalerweise machen die Enten Purzelbäume im Wasser und fliegen zur Freude um den See, aus Dankbarkeit, dass sie fliegen und schwimmen dürfen. Donky musste einen drauf setzen und baute eine Sprungschanze für Saltos.

Sing Lang, die Pekingente, empfing die Gäste aus China. Sing Lang denkt, wir leben in China. Deshalb wunderte er sich, dass er sie nicht verstehen konnte. Ein Dialekt?

Oktober 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Leseversion: Der König des Waldkönigwaldes

Nachdem jetzt alle Wettkampftage teilweise mit Videos im Blog eingestellt sind, gibt es hier die Geschichte als Kurzgeschichte zum Lesen und Vorlesen, ohne die Hintergründe des Blogs kennen zu müssen.

Wer lieber die Blogversion sich anschauen möchte: hier .

Sonst zurücklehnen, eventuell ausdrucken, und weiter(vor)lesen:

 

Der König des Waldkönigwaldes

Die Geschichte eines ungleichen Wettkampfes…

  (mehr …)

September 26 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

5. Disziplin: Baumstumpfknabbern

Kids spezial

 

Der König des Waldkönigwaldes, 5. Wettkampf  

Hotz war nur kurz verschwunden. Er musste sich übergeben, da ihm vom Ohrenwackeln übel wurde. Ansonsten bebte er vor Zorn. Warum hat er soviel geübt? Doch zum Glück fing ihn Bubu ab und sprach ein paar ernste Worte: „Du erntest nur die Früchte, die Du gesät hast!“, schimpfte sie. „Auch wenn Du Beifall bekommen hast, so bist Du nur so gut, wie Du auch Kolumbi eine Chance gibst!“. Hotz verstand überhaupt nichts. Starr hockte er vor Bubu und wartete, dass was passierte. Wenn Bubu redet, passiert auch meistens was, manchmal auch erst später.Bubu zeigte in den Wald „Geh, und denke darüber nach!“. Hotz hoppelte vorsichtshalber kleinlaut weg über die Äste wie ein Kaninchen, dachte aber nicht weiter nach.

Kolumbi hatte keine Lust mehr. Immer, wenn er einen oder nur einen halben Punkt erhaschte, war Hotz beleidigt. Ihm fiel auch keine neue Ausrede für Hotz ein. Nein, diesmal muss er schon kommen und ihn zum 5. Wettkampf bitten.

Hotz kam aber nicht. Er kam lange nicht. So lange nicht, dass auch kein Wald- und Parkbewohner an den Wettkampf mehr dachte, selbst Kolumbi nicht. Er hatte inzwischen zur „Meisterschaft der Bäume“ geladen und freute sich mit Doing, dem Specht mit dem Helm. Dieser wurde im Finale durch eine wunderschöne Rindenschnitzerei Sieger. Jetzt hängt das Bild im Wald und alle dürfen staunen, bis es für die Holzwürmer freigegeben wird.

 

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September 15 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

4. Disziplin: Ohrenwackeln

Kids spezial

Der König des Waldkönigwaldes, 4. Wettkampf

Wer sich das ausgedacht hat: Ohrenwackeln hat nun wirklich wenig mit Königen von Wäldern zu tun. Hotz rechtfertigt das mit den Rehen und den Füchsen, wenn diese ihre Lauscher aufstellen, und immer auf der Hut sind. Im Wald, bitte schön!

Wir befürchten aber, dass Hotz einfach gewinnen will. Dass Kolumbi keine Ohren hat, kümmert ihn nicht. „Da kann ich doch nichts dafür.“ rümpft er die Nase, „Außerdem kann er ja hören und dafür braucht man Ohren!“ Dagegen kann man nichts sagen und Kolumbi sagt sowieso nichts dagegen, was Hotz vorschlägt. Er ist sich aber auch siegessicher. Das verstehen wir noch nicht. Noch nicht!

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September 12 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

3. Disziplin: Kerzenwachsen

Kids spezial

Der König des Waldkönigwaldes, 3. Disziplin

 

Hotz war wieder ein schlechter Verlierer und ließ sich auch nicht mit einem Unentschieden beim letzten Wettkampf „Quasselstrippen“ überreden. Kolumbi wollte ihm das zugestehen, weil Hotz ja auch kein Haarspray in den Ohren hatte. Dadurch konnte Hotz vielleicht nichts sehen. Wir finden, dass man zum Quasseln nichts sehen muss.

Donky , die Ente, mag Hotz’ Zickerei nicht, Kolumbi mag er dagegen sehr. Als dem Erpel angeblich mal ein Ast den Blick auf den Teich versperrte, fragte er Kolumbi, ob er was dagegen tun könne. Da Kolumbi noch nichts gegessen hatte, war die Arbeit in ein paar Stunden gemacht. Nun hat Donky freie Sicht, oder wir vermuten, besser freien Fall, ohne sich zu stoßen, wenn er nachts mal vom Baum in den See fällt. Donky schläft nämlich auf dem Baum. Das ist ungewöhnlich für eine Ente. Donky meint, er bekommt sonst kalte Füße. 

Na ja, jedenfalls sagte er Hotz, er wolle sich mal mit seinem Freund treffen. Hotz änderte seine Meinung spontan und er tritt nun heute zum Wettbewerb an. Dieser Freund ist ein Bussard, bei dem ab und zu auch mal ein Häschen auf der Speisekarte steht. Der Bussard findet zwar Hotz’ Haarspray ungenießbar, aber das weiß Hotz ja nicht. 

Heute steht also die dritte Disziplin des Wettbewerbes „König des Waldkönigwaldes“ auf den Programm: Kerzenwachsen.

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September 8 at 2008 1 Kommentar

Wildschweine im Mittelalter

Am Samstag genossen wir ein Mittelalter Spektakel in Bonn Endenich. Ein Teil der Bande war mit.

Unterhaltsames Festival übrigens. Zwischen Semi-Professionalität und Spaß an der Sache. Dadurch sehr authentisch, gemütlich und spannend gleichzeitig.

Hotz als König des Waldes fühlte sich übergangen, Manfriss liebt kleine Leckereien und Donky hat seinen Einsatz etwas übertrieben.

September 7 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

2. Disziplin: Quasselstrippen

Kids spezial

 

Der König des Waldkönigwaldes, 2. Wettkampf  

Bubu musste selbst als Eule viel reden, weise reden, damit Hotz weitermacht. Das hat nichts damit zu tun, dass sie fast blind ist. (siehe Link

Für Hotz musste sie diesmal raffiniert anstatt weise sein, denn Hotz war beleidigt. Wenn Hotz beleidigt ist, macht er nichts. Gar nichts, um genau zu sein, noch nicht einmal mit den Hirschen meckern. Er ist ja sowieso König des Waldes. Basta! 

Bubu sagte Hotz nebenbei, dass Kolumbi sehr traurig sei, weil ihm Wettkämpfe sehr viel Spaß machen. 

Deshalb mache er jetzt einen eigenen Wettkampf: Zum Kräftemessen „Der Meister der Bäume“ hatte er alle befreundeten Holzwürmer, Borkenkäfer und Spechte eingeladen. Da sollten eifrig Löcher gebohrt und Rinde geschnitzt werden. Sonst war noch nichts besprochen. 

Hotz stutzte: „Bäume? Haben die nicht etwas mit dem Wald zu tun?“

Bubu hatte die Frage erwartet, schaute bewusst ernst und nickte sanft mit dem Kopf: „Ja, der Wald braucht Bäume wie ein Kuchen die Rosinen.“ 

Das war ein typisch weiser Spruch von Bubu und Hotz überlegte laut: „Es gibt doch mehr Bäume als Wälder. Und wenn Kolumbi der Meister der Bäume wird, habe ich nichts mehr zu sagen.“

Bubu hob ihre Flügel. Sie wusste, dass Kolumbi sich nur für das Holz der Bäume interessierte. Deshalb schwieg sie lieber und seufzte nur. 

Hotz suchte Bubus Rat: „Wenn ich weiter mache, wird der Meister der Bäume dann nicht gekürt?“.

„Frage Kolumbi und du wirst es wissen.“ Bubus Antwort klang weiser, als sie ist.

Also machte sich Hotz auf dem Weg. Und tatsächlich freute sich Kolumbi so sehr, dass er Hotz den Sieg im Moorhüpfen schenkte. Das finden wir allerdings übertrieben. 

So steht er nun mit neuem Elan aber mit schlappen Ohren zur zweiten Disziplin bereit, denn er hatte wieder  Ärger mit den Hirschen, weil er die ganze Nacht Quasselstrippen geübt hatte. Ohne Pause zu reden, kann für Zuhörer sehr störend sein. Nachts noch viel mehr und erst Recht, wenn niemand zuhören will. Und so nahmen die Hirsche ihm einfach sein Haarspray weg. Schnell war  Ruhe, denn ohne Haarspray fühlt sich Hotz nackt. 

Kolumbi braucht kein Haarspray, aber er ist trotzdem nackt. Das ist der Unterschied zwischen nackt fühlen und nackt sein. 

Wir haben den Wettkampf für den Videobeweis gefilmt:

 

 

 

Seit dem ist Hotz verschwunden…

September 1 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

1. Disziplin: Moorhüpfen

Kids spezial

Kolumbi kann nicht so gut hüpfen. Er ist überhaupt erst einmal gehüpft. Als Hotz ihm einredete, dass Regenwürmer doch viel schlauer seien als Holzwürmer, hüpfte er in den Ententeich, denn ein Teich ist aus Wasser und Regen auch. So vertrat dies jedenfalls Hotz, denn Kolumbi ist trotz seines wenig imposanten Körperbaus als Holzwurm bei den stolzen Hirschen sehr beliebt. Zu beliebt, wie Hotz findet.

Hotz ist der König des Waldes. Das meint jedenfalls er. Er ist ein Hase, möchte jedoch nicht so genannt werden. Er sei ein Hirschhase. Das meint jedenfalls er. Er meint sowieso viel, was nur er meint, zum Bespiel das er der Beste sei. Und wenn er nicht der Beste war, wurde geschummelt.

Die Hirsche sehen das etwas anders. Selbst sein Geweih beeindruckt sie nicht, erst Recht nicht, wenn durch Regen seine extra mit Haarspray hergerichteten Ohren einknicken. Immer wenn er mit einem eitlen „Ho, ho, ha, ha“ am Satzanfang die Hirsche zurechtweisen will, wird es für ihn gefährlich. Manchmal braucht er Stunden, um sich wieder auszubuddeln.

Hier war es mal wieder soweit:

Weil Kolumbi Hotz bei den Hirschen die Schau stiehlt, schickt der Hase den Ururururur-Großenkel von Washington (Holzwurm auf oder besser in der Santa Maria von Kolumbus) vorsichtshalber nach Venezuela, um Haarspray für ihn zu kaufen. Kolumbi denkt, Venezuela wäre unser Drogerie-Markt in unserem Dorf. Zum Glück.

Heute beginnt der Wettbewerb, worauf beide schon seit Tagen hinfiebern. Der Titel „König des Waldkönigwaldes“ wird vergeben. (mehr …)

August 27 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

König des Waldkönigwaldes

Kids spezial

Hotz und Kolumbi fechten bald die Meisterschaft zum Titel "König des Waldkönigwaldes" aus. (Sie konnten sich nicht einigen, ob der "Waldkönig" oder der "König des Waldes " gekürt wird. So sehen Kompromisse aus!)

Die fünf Disziplinen sind:

  1. Moorhüpfen
  2. Quasselstrippen
  3. Kerzenwachsen
  4. Ohrenwackeln
  5. Baumstumpfknabbern

(mehr …)

August 23 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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