Posts filed under ‘04. Kids spezial’

Die Verwandlung der Trockenqualle

Nicht erst seit gestern besucht uns Qualo, die Trockenqualle und auch Loala, die Welle schaut mal feucht-fröhlich daherdümpelnd oder aufbrausend zornig vorbei, meistens beide getrennt. Aber erst jetzt ist es uns gelungen, eine Dokumentation im Rahmen "Expeditionen im Keller" mit sensationellen Bildern zu drehen, die zeigt, wie sich Trockenquallen im Zuge der Evolution an Gefahren anpassen können.

Jan ist Kommentator:

Mai 6 at 2009 9 Kommentare

Pommes für Finkel

"Ich beantrage die Aufnahme in den Buchfinkenclub."

"Du bist aber eine Ente!"

Finkels offizielle Buchfinkenlaufbahn begann wenig vielversprechend. Der Oberbuchfink im Allgäu musterte Finkel von unten bis oben. Watschelfüße, grüner Kopf, gelber Plattschnabel. Der Oberbuchfink schüttelte mit dem Kopf und schaute nach oben. "Nein, du bist außerdem zu groß und zu dick."

"Kräftig!", entgegenete Finkel etwas beleidigt. "Meine Mutter ist Buchfink, meine Geschwister sind Buchfinken, dann werde ich wohl auch ein Buchfink sein, oder nicht?" Da hatte er Recht. Es ist bis heute unklar, wie ein Entenei in ein Buchfinkennest geraten kann. Die weit verbreitete Vermutung lautet, es wäre ein Streich der berüchtigten Elsternbande gewesen.

Finkel mag keine Spatzen.

Finkel mag keine Spatzen.

"Ja, das habe ich gehört.", zwitscherte der Oberbuchfink etwas nachdenklich. "Aber du siehst aus wie eine Ente." Er blieb hart. "Kennst du denn den Buchfinkenruf?", fragte er skeptisch.

"Natürlich!", entrüstete sich Finkel. Der Erpel fühlte sich nicht ernst genommen, wie so oft. Seine einzige Freundin war Buchhilde , die Ententante. "Jeder ist, was er fühlt! Basta!", schnatterte sie, wenn sich die anderen Enten am Forggensee wieder mal über Finkel amüsierten. (mehr …)

Dezember 1 at 2008 5 Kommentare

Jan erzählt (7): Buchhilde aus dem Allgäu

Heimatverbunden

Heimatverbunden

Jan, 8 Jahre, unplugged:

Buchhilde lebt im Allgäu. Wir haben sie im Urlaub dort kennen gelernt.  Jetzt besucht sie uns öfter. Sie ist zwar sehr nett, aber etwas mag ich doch noch nicht so ganz an ihr. Manchmal ist sie ein bisschen pingelig und tantenmäßig. Zum Beispiel hat Buchhilde die Blätter von Donkys Baum, die er so sorgfältig immer im Herbst wieder dran klebt, weggefegt.

Das Vorstellungsvideo gibt es hier .

November 27 at 2008 3 Kommentare

Die hohe Baumschule

„Ich gucke mich noch ein wenig um!“, rief Hotz, der Hirschhase und schaute angestrengt von links nach rechts über die Wipfel der angrenzenden Baumschule. Er saß etwas eingezwängt in einer Astgabel und sein linkes Ohr büßte etwas Spannkraft ein. Das Haarspay verlor langsam seine Wirkung und musste eigentlich dringend aufgefrischt werden.

„Die Maulwürfe müssen mal wieder ihren Dreck wegmachen!“. Hotz konnte sogar die entfernte Weide mit den wahllos verteilten Erdhäuflein erkennen. Er hatte wirklich einen guten Überblick über sein ‚Reich‘ als selbsternannter König des Waldes. Hoch über dem Waldboden umklammerte er einen dünnen Zweig für ein besseres Gleichgewicht. „Nur weil Maulwürfe blind sind, heißt das noch lange nicht, dass ich mir diese Sauerei anschauen muss.“, schimpfte er mit erhobener Stimme.

Tock, tock, tock. „Und Herr Specht hält die Mittagspause nicht ein.“ Seine Stimme überschlug sich: „Du da, Ruhe jetzt! Sonst ist was los!“. Tock, tock, tock. TOCK, TOCK, TOCK!

„Ich muss hier mal andere Saiten aufziehen!“, erboste sich Hotz und fuchtelte mit seinen Vorderläufen. Nur mit Mühe konnte er sich gerade noch an dem dünnen Zweig halten.

Unten knackten die Hirsche teilnahmslos einige Eicheln. „Hmmm“, brummten sie. Vor mehreren Stunden hatte Hotz ihren Rehen das Schmatzen abgewöhnen wollen. Hirsche mögen nicht, wenn man sich in ihre Angelegenheiten einmischt.

„Igitt! Könnt ihr Borkenkäfer euch nicht eine andere Rinde suchen? Und überhaupt! Habe ich euch das erlaubt?“ Zwei Borkenkäfer krochen langsam in ein Loch auf dem kranken, morschen Ast. Der schmeckte und würde auch weiter schmecken, Hotz hin oder her. „Krzzz!“, klang es verdächtig unter Hotz‘ Blume. Der Ast drohte jeden Moment unter der Last von Hotz Gewicht abzubrechen. Hotz hielt den Atem an.

„Darf ich jetzt wieder runter?“, flüsterte Hotz und blickte nach unten, ohne sich zu bewegen. 

Für einen kurzen Augenblick war das zermahlende Knorpsen von Hülsenfrüchten das einzige Geräusch im Wald. „Hmmm“, brummten die Hirsche und waren mit ihrer ‚Baumschule‘ als Erziehungsmaßnahme sehr zufrieden.

November 20 at 2008 4 Kommentare

Das Ding aus dem All

Als das Ding das erste Mal auftauchte, benahm es sich wirklich außerirdisch. Das ist allerdings auch nicht ungewöhlich für ein Alien. Extrem scheu flog es bei jedem Wort mit F am Anfang weg, oder besser: Es teleportierte sich weg. Keine Ahnung, was es mit dem F auf sich hatte, vor allem, weil es auf „Vogel“ oder „Verwechslung“ überhaupt nicht reagierte. Vielleicht gabe es schon eine neue Rechtschreibreform, von der wir durch die interplanetarische Zeitverkrümmung noch nichts wissen.

Artgerechte Umgebung für das Ding

Artgerechte Umgebung für das Ding

Berührungen waren tabu und zuerst hatten wir auch keinen sprachlichen Zugang. Wer soll denn wissen, dass das Ding nur Ultraschall reden kann. Wir wissen das nur, weil sich die Fledermäuse im Wald bei Hotz über den täglichen Lärm beschwerten, der sie beim Schlafen störte. (Donky findet das Ding dagegen viel zu leise). So kennen wir weder Namen noch Gattung, also heißt es „das Ding“.

Auch mit den Gewohnheiten der Erdenbewohner hat das Ding seine Probleme. Jan’s Zähneputzen bringt das Ding in unerklärliche Aufregung (Man muss wissen, dass das Ding eigentlich zahnlos ist, also nichts zu befürchten hat.).

Warum das Ding überhaupt hier ist und wie der Stand des Dinges ist, erzählt Jan im Video (oder versteht Ihr zufällig Ultraschall?):

Aber warum hatte das Ding plötzlich keine Angst mehr vor der Kamera??

Hier Jan’s Lösungsidee:

(mehr …)

Oktober 17 at 2008 9 Kommentare

Mückentanz

Hotz, der Hirschhase, selbst ernannter König des Waldes, sagt ein selbstverfasstes Gedicht auf. Uns kommt der Reim allerdings irgendwie bekannt vor.

Donky sagt den Hasen an, um endlich Ruhe zu haben, hat aber keine Ruhe, weil ihm eine Mücke Schwierigkeiten bereitet. Besser gesagt die Mücke. Das arme Insekt kann nämlich nicht stechen und wird deshalb von seinen Artgenossen ausgelacht. Das sollten sie aber nicht tun, denn das Tier ist unglaublich stark.

Oktober 16 at 2008 13 Kommentare

Jan erzählt (1): Pizza und Schnitzel

Erster Beitrag von Jan : Original und unbearbeitet

Ich bin aus den Herbstferien von meiner Oma mit Donky und Igitte   wieder da. Singlang ist jetzt satt und ich habe mir überlegt, dass er nicht immer nur chinesisch essen geht, sondern auch mal Pizza oder Schnitzel mit Pommes isst. Dann geht er zumindest nicht mehr zum chinesischen Koch .

Oktober 10 at 2008 17 Kommentare

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Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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