Posts filed under ‘11. Wir allein’

Schnecken in der 4. Dimension

Gestern im Auto kam mit Jan das Gespräch auf die 4. räumliche Dimension, also dem gekrümmten Raum. Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass man irgendwann wieder am Ursprungsort rauskommt, obwohl man immer geradeaus fliegt. Nachdem wir zunächst ausführlich darüber diskutiert hatten, dass man eine ganz schön schnelle Rakete dafür benötigt, unternahm ich den Versuch, Jan die 4. Dimension anhand eines Wesens transparent zu machen, das nur zwei Dimensionen kennt: Die Schnecke.

  • Ich : Stell dir eine Schnecke vor, die nur eine Fläche kennt, also nur vor, zurück, rechts und links erlebt. Oben und unten gibt es für sie nicht.
  • Jan: Aber eine Schnecke kriecht doch auf auch hoch auf Grashalme und Bäume…
  • Ich: Nein, diese Schnecke frisst nur Moss und das ist unten.
  • Jan: Moos ist aber auch ziemlich bergig für eine Schnecke.
  • Ich: Nein, dieses Moos ist ganz flach.
  • Jan: Das gibt es nicht.
  • Ich: Stell’s dir einfach mal vor.
  • Jan: Grmpf…
  • Ich: So und diese Schnecke beschließt, einfach mal immer geradeaus zu laufen.
  • Jan: Warum?
  • Ich: Weil sie die Welt erkunden will..
  • Jan: Was hat sie denn davon?
  • Ich: Es ist ihr zu langweilig.
  • Jan: Gibt es dort auch nur Moos?
  • Ich: Jaaaa!
  • Jan: Soviel Moos gibt es nicht.
  • Ich: Jedenfalls kriecht und kriecht sie und plötzlich kommt sie wieder am selben Ort, von dem sie losgelaufen ist, raus, weil sie einmal um die Erde herum gekrochen ist.
  • Jan: Das geht nicht. Dann ist sie nämlich schon längst tot.

Womit schon mindestens eine weitere Dimensionen ins Spiel gekommen war: Die Zeit. Aber das war noch nicht das Ende… (mehr …)

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Mai 11 at 2009 7 Kommentare

Rodelstatistik

Jans Bilanz einer Woche Schnee (das weiße, kalte Zeugs) im Flachgebirge von Bonn.

  • 21 Stunden rodeln
  • 2 Kerzen (Wachs-Tuning)
  • 250 Abfahrten
  • 300 Meter längste Rodelstecke (einmal diagonal über 3 Rodelstrecken ohne Vorfahrtsregelung)
  • 30 km Berg hoch laufen
  • 70 Zweimeter-Sprünge
  • 30-60 km/h Maximalgeschwindigkeit (Unterschiedliche Schätzungen)
  • 5 Zusammenstöße
  • 20 Stürze
  • davon 10% schmerzhaft
  • 4 Liter Dreckpfützen im Flur
  • 6 heiße Kakaos

Meine Bilanz: (mehr …)

Januar 12 at 2009 9 Kommentare

Am Ende sind es drei

Zum Wochenende stelle ich drei Videos vor, deren Künstler oder Musik mich in der letzten Woche begleitet hat. Entweder per Link direkt auf YouTube oder hinter >>mehr<<

Yann Tiersen : Eigentlich erst kürzlich entdeckt, obwohl ich ihn schon Jahre höre: Nämlich als Komponist des Soundtracks des wunderbaren Filmes „Die fabelhafte Welt der Amelie“.

Helium Vola : Sehr intelligente Verschmelzung von mittelalterlichem Gesang mit Elektronik (Ernst Horn von Deine Lakaien und Sabine Lutzenberger vom Ensemble für frühe Musik Augsburg). Hat wenig mit der dilletantischen Verwurstung von Mittelaltermusik im Gothic-Genre zu tun. Das „inoffizielle“ Video nach „Final Fantasy“ habe ich bei YouTube gefunden. Meisterhaft kitschig, was?

Tony McManus : Ein Meister der keltischen Folk-Gitarre (Kanadier). Aber nicht nur, dass er technisch brilliert, dass mir nur die Ohren schlackern, sondern auch mit viel Gefühl und eigenem Stil jenseits der typischen Folkgitarre. Daneben ist er noch sehr witzig. Ich habe ihn mal live gesehen.

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Dezember 6 at 2008 7 Kommentare

Geschenke Index

"Alles Kommerz!", "Schenken ist nur Stress.", "Wir schenken und gegenseitig nichts, das ist ja dann ausgeglichen."

Ja, ja, alles richtig. Irgendwie. Aus Sicht aller Frustrierten, Ultra-Realos, Kosten-Nutzen-Fetischisten und derer, die sich sowieso nichts mehr zu sagen haben. Aber mal ehrlich: Schenken und beschenkt werden ist doch ein Akt der Wertschätzung und tut gut. Und Wertschätzung hat erstmal wenig mit dem Geldwert zu tun, je nachdem, ob man aus den Vollen schöpfen kann oder nicht.

Sicher, im Keller und im Regal schlummern so einige seit Jahren nicht berührten Gaben. Aber dahergerotzter Schnickschnack eben nicht. Der hat inzwischen seinen Platz woanders gefunden. Bei Ebay oder in der Mülltonne. Was aber mit Herz wirklich mir zugedacht war, behält auch seinen Platz bei mir, egal wie treffsicher es nun wirklich war.

Wenn ich die Geschenke mal wie "Am laufenden Band" an mir vorbeiziehen lasse, kann ich sie irgendwie in acht Stufen einer Rangliste sortieren mit Aufschriften von "Boah, wow, boah…schnüff!" bis "Vielen Dank für das nette Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut.".

Hier ein Versuch 😉 :

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Dezember 4 at 2008 7 Kommentare

Aaah! wie Auto

Ich fahre mit dem Fahrrad 25 Minuten von der Arbeit nach Hause. Mit dem Auto 35 Minuten. Ein Grund für das Fahrrad oder zumindest keine faule Ausrede, mit dem Auto schneller sein zu können. Nur, wenn ich einkaufen oder mir feinen Zwirn überwerfen muss, nehme ich das Auto. So wie heute eben.

Rote Punkte vor den Augen

Rote Punkte vor den Augen

Aber heute habe ich die 4 Räder verflucht: 70 Minuten für 7 km sind zu viel! Ja, Freitag, 17:00 Uhr ist immer viel los. Aber wurde ein Meteoriteneinschlag prophezeit? Evakuierung Deutschlands? Das letzte Gericht? Oder warum ist die ganze Stadt auf einmal auf der Straße. Noch nie hatte ich mich so auf eine rote Ampel gefreut. Dann wusste ich jedenfalls, warum ich stehe! Zum Glück hatte ich meine Knipse dabei zum Zeitvertrieb. Ich hatte ja die Hände frei.

War bei Euch auch so viel los?

November 21 at 2008 10 Kommentare

Weihnachtsgeschenke in %

Ich habe gelesen, dass bereits 6 % der Deutschen ihre kompletten Weihnachtsgeschenke zusammen haben. Ich habe bisher 0 % Ideen. Damit bin ich gerade mal 6/100 (!) vom Ideal entfernt. Das beruhigt!

November 11 at 2008 4 Kommentare

Fackel oder Angel?

Also ich trug die St. Martin-Laterne als Kind immer wie eine Angel mit einem Haken am Ende, an dem das Kunstwerk (Maus, Mond, Aquarell-Maltechnik-Dingsda) hing. Anfangs mit Kerze, glaube ich, dann hatte mir mein Vater eine Batterie-Kabel-Birnen-Konstruktion gebastelt. Was war ich stolz!

Aus meinen bisherigen Stationen in Deutschland ist mir also (auch mit Jan) diese Angel vertraut und das Poltern des Papp-Gebildes hinein in die Pfütze, wenn es etwas zu lassoartig aus dem Haken geschwungen wurde. Bishin zu den unsäglichen Kirmes-Plastikhaltern made in China, die sogar im transparenten Stab bunt (und nervig) blinken.

Jetzt in Bonn gibt es aber Fackeln, also Stäbe mit "Tellerchen", auf dem die Laterne befestigt wird. Drinnen brennt dann eine echte Kerze. Kannte ich so nicht. Also gab es letztes Jahr eine Angel für Jan. Und dazu noch diese  blinkende aus dem Altbestand. Au weia! Musste er durch!

Dieses Jahr wussten wir es besser! Schon lange. Nur hatten wir trotzdem bis gestern keinen Stab. Diesmal wurde in der Schule ein Piratenschiff gebastelt mit echter Piratenflagge und großen Segeln. So groß, dass diese sich bei trüber Witterung schön über die Kerze neigen. Das kann schnell zu einem Schiffsunglück führen!

Also gestern durch den Stau zu OBI, Stab und Schrauben kaufen (Taschenlampe als Kerzenersatz hatte ich bereits) und ab in den Keller, um rechtzeitig beim Sägen und Bohren die Tagesschau zu verpassen. Alles fertig! War ja wichtig! Um 18:00 Uhr erwarte ich dankbar leuchtende Augen, die diese Meisterkonstruktion bestaunen.

November 6 at 2008 12 Kommentare

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  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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