Posts filed under ‘09. Donky & Co. erleben was…’

Marlene

Donky, unsere doch eher gemütliche Ente aus dem Park, wollte mit seinem Bruder Gonky, seines Zeichens weltreisende Flugente, einen Ausflug machen. Nun ja, „Wollen“ ist vielleicht etwas zu weit gegriffen, denn wenn Gonky einen Ausflug plant, kann daraus schnell ein zünftiger Rundkurs werden, zum Beispiel die chinesische Mauer entlang. Deshalb hat er zum Vorschlag Gonkys zu einer Spritztour gen Osten auch seine Bedenken.

  • Donky: „Sieht nach Regen aus!“
  • Gonky: „Ach, das ist doch nur ein reinigendes Gewitter“
  • Donky: „Vielleicht sollte es vorher ein bisschen reinigen, bevor wir losfliegen.“
  • Gonky: „Was hast du gegen Marlene?“
  • Donky: „Marlene?“
  • Gonky: „Ja, da vorne, die Gewitterfront!“
  • Donky: “ Du gibst Wetter Weibchennamen?“
  • Gonky: „Nur Gewittern, der letzte Sandsturm hieß dagegen Friedhelm.“
  • Donky: „Na gut, kannst du Marlene vielleicht auf später vertrösten?“
  • Gonky: „Ooch, Marlene ist doch ganz harmlos“
  • Donky: „Das nennst du harmlos? Ich denke eher, das ist eine kratzbürstige Zicke!“
  • Gonky: „Da kennst du meine Ex-Freundin aus Amerika nicht!“
  • Donky: „Ha, die hieß bestimmt ‚Windy‘, oder was?“
  • Gonky: „Nein, Katrina!“

Licht im Dunkel

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November 10 at 2011 7 Kommentare

Kellernostalgie

Was haben wir in Erinnerungen geschwelgt, lagen uns in den Armen oder Beinen, kramten  Bilder aus dem Schuhkarton  und erzählten uns alte Anekdoten.

Einfach herrlich, als Igitte, unsere 5-beinige Spinne, auf dem Bauernhof meiner Schwiegermutter mit Hilfe Dutzender Kellerspinnen einen Eimer (!) Fliegen fing. (Sing Lang, die Pekingente, musste bekehrt werden, nicht auf einen Snack zu ihrem Ex-Koch im Restaurant Lotusgarten zu watscheln. Zu groß war die Gefahr, der Snack zu sein. Also musste eine delikate Gourmet-Alternative her. Was bietet sich da besser an als Fliegenmus?) Es war das einzige Mal, dass jemand auf Igitte hörte (Okay, ein bisschen Bestechung war auch mit im Spiel).

„Ach, Igitte“, sagte ich und wischte mir eine Träne aus den Augen, „dass du trotz deiner fünf Beine mal zu was nutze bist außer zum Topflappen weben!“. Man muss wissen, dass wir zu Hause in jeder Ecke Topflappen hängen haben, weil die Amputation Igitte etwas destabilisert für filigrane Netze. Seitdem kochen wir sogar zum Frühstück Kartoffeln mit Schinken-Sahne-Soße , um ihr etwas Selbstwertgefühl zu geben. Wir haben inzwischen neben Frühstückskochlappen auch Eierkochlappen, Pfannenkochlappen, Linkshänderkochlappen, Ganzkörperkochlappen, Kochlappen für Lachsschnittchen und „Kochlappen“ für danach (Klopapier brauchen wir nämlich auch nicht mehr).

„Das war nicht einfach, die anderen zu überzeugen, was Igitte?“ Ich zeigte ihr das Bild von der kleinen Werkstatt neben der Dehle. „Ja, ja, die waren sowas von sauer.“ Igitte kicherte. „Immer wurde an ihren Netzen gezottelt. Die kamen ja zu nichts. Aber ich habe das ja geregelt.“ Na ja, der Preis war schon hoch: Hinter Igittes Rücken vereinbarte ich mit meinem Schwager, dass ich später das Wohnzimmer tapeziere. Habe ich zwar nicht, aber er ließ  für eine Woche Fahrrad und Werkzeug, wo es war. Daran ließ sich im wahrsten Sinne besser anknüpfen. Ein guter Deal, dachten sich die heimischen Kellerspinnen und gönnten uns eine Handvoll Schnaken (Ein bisschen faserig).

Fahrradkeller

„Du bist schon eine tolle Spinne“, meinte ich mit großen Augen und nickte eifrig. „Guck mal, ich habe noch ein paar andere Bilder: Den Dachboden, wo die leckeren Obstfliegen schwirrten, den noch leeren Fliegeneimer, den tragischen Zwischenfall mit der Spinne, die sich aus Versehen selbst fing…“

Als Jan aus dem Nebenzimmer einwarf, dass ich das alles doch nur erzähle, um die alten Fotos wieder im Blog veröffentlichen zu können, weil ich nichts Neues zu bieten habe,  konnte ich Igitte nur noch ein „Stimmt doch gar nicht!“ hinterherrufen. Seitdem ist sie verschwunden und ich habe eine Brandblase, weil sie den bestellten Rückhandschnellkochtopflappen mit Doppelsaum nicht rechtzeitig geliefert hat. Na ja, jetzt sind die Fotos aber nun mal da. Ich zeig‘ sie einfach mal,  bevor ich sie wieder wegpacke. (Klick zur Großansicht)…

(mehr …)

Oktober 23 at 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Später Wurm

Nun fängt der frühe Vogel bekanntlich den Wurm. Deshalb hält sich Kolumbi, der Holzwurm,  lieber an das Motto „Später Wurm entkommt dem Vogel“ und ratzt durch. Aber so war das nichts Halbes, nichts Ganzes:

Nach durchzechter Nacht beim  „Wet but lucky“ e.V (Regenwurm-Rocker-Club) mit ein paar überreifen Kirschen hatte es Kolumbi nicht mehr nach Hause geschafft. Oder genauer gesagt: Mit dem Sauerstoff-Flash, als er sich durch die Wiese nach oben gebohrt hatte, setzte auch unmittelbar der Tiefschlaf ein.

So bibberte er am nächsten Morgen ganz schön bei um die 0 °C. Noch mehr bibberte er, als er merkte, dass sein Schwanz im Boden festgefroren war. Das war ihm nur solange peinlich, bis er durch die Grashalme etwas Schwarzes erspähte. Schlimmer noch: Etwas Schwarzes mit etwas länglichem Orangenen. Dann wurde aus peinlich schnell panisch. „Eine Amsel“, dachte er, „Scheiße auch!“ Und Kolumbi flucht sonst nie.

Doch er hatte blitzschnell die rettende Idee (Nun ja, eine gute viertel Stunde überlegte er schon): Er stellte sich aufrecht und tarnte sich als Strohhalm. Amseln mögen keine Strohhalme. Oder hat jemand schon mal eine Amsel mit Cocktail gesehen? Schlau, nicht wahr?

Nun ja, das Schwarze mit dem länglichen Orangenen stand zwar nach drei Stunden Stillstand immernoch auf der Wiese auf dem selben Fleck, aber wer denkt schon an eine Spielzeuglokomotive mit gelbem Schornstein so früh am Morgen? War so was wirklich zu erwarten?

Schließlich kippte Kolumbi  hechelnd um, weil der Boden taute. Seitdem klagt er über Nackenschmerzen (und so ein Nacken ist bei Holzwürmern ganz schön lang, wenn man nicht weiß, wo er endet). Und über schwarze Lokomotiven mit gelbem Schornstein klagt er seitdem auch. Glaubt natürlich keiner, wie immer.

Der Versuch einer Rekonstruktion: (mehr …)

Oktober 19 at 2011 3 Kommentare

Chinese Domino Day

Sing Lang, unsere Pekingente, ist mit vorweihnachtlichen (Fr)Essgebräuchen jenseits der chinesischen Speisekarte noch nicht so vertraut. Auch Zimtglückskeksadventskalender wie in ihrem Exdominizil des Restaurants „Lotusgarten“ sind bei uns zu Hause noch nicht eingeführt.

  • Jan: „Nimm dir doch auch einen Dominostein!“
  • Sing Lang: „Was?“
  • Jan: „Diese Schokowürfel hier heißen so. Lecker!“
  • Sing Lang: „Würfel haben Punkte!“
  • Jan: „Der ist zum Essen, der braucht keine Punkte.“
  • Sing Lang: „Ihr esst Würfel?“
  • Jan: „Nur die, mit denen man nicht spielt.“
  • Sing Lang: „Und wenn ihr nicht spielt, esst Ihr die Würfel auf??“
  • Jan: „Der hat doch gar keine Punkte zum Spielen!“
  • Sing Lang: „Und wo sind die Punkte jetzt?“
  • Jan: „Och, Sing Lang, das ist ein Dominostein zum Essen. Basta.“
  • Sing Lang: „In Ordnung, Würfel sind in Wirklichkeit gar keine Würfel, sondern Dominosteine.“
  • Jan: „Moment, Moment! Dominosteine zum Spielen haben Punkte wie Würfel, sind aber keine Würfel. Dominosteine zum Essen sind Würfel ohne Punkte“
  • Sing Lang „?“
  • Jan: „Moment!“
  • Sing Lang „-„
  • Jan: „Guck hier, das ist eine Dominostein zum Spielen mit Punkten!Hier zwei, da fünf“
  • Sing Lang: „Aha! Und Punkte schmecken nicht!“
  • Jan: „Äh, keine Ahnung!“
  • Sing Lang: „Im Lotusgarten gab es nie Punkte zu essen.Kann man die nicht abmachen?“
  • Jan: „Der ganze Dominostein schmeckt nicht!“
  • Sing Lang: „Ohne Punkte schon!“
  • Jan: „Unter den Punkten ist Plastik!“
  • Sing Lang: „Aber Dominosteine sind eine chinesische Spezialität!“
  • Jan: „?“
  • Sing Lang: „Guck hier: ‚Made in China‘!“

Dezember 6 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Imaginärer Placebo

Verdammt, Donky hat einen Drehwurm. Teilte er uns gestern zunächst freudig mit. Leider haben wir ihm gesagt, dass so ein Drehwurm ganz schön schwindelig machen kann und ihm bestimmt übel ist. Seitdem kotzt er unentwegt in den Teich. Was den Kröten gefällt, finden wir ganz schön ekelig. Nun sahen wir heute, dass der Drehwurm extrem einem Telefonkabel ähnelt, vor allem, weil noch ein Hörer dranhängt. Aber da gab es kein Zurück. Donky ist speiübel.

Wir zeigten ihm, was man mit einem Hörer so anstellen kann. Telefonieren, zum Beispiel, drehfrei. Das überzeugte ihn aber nicht, da niemand ranging. Wir zogen Kolumbi zu Rate, seines Zeichens anerkannter Holzwurm und Experte. Als er jedoch Donky und das Telefonkabel sah, musste er gleich mit aufstoßen und schredderte erstmal ein Gramm Sägespäne aus. Das bestätigte Donky noch mehr.

Es wird noch schlimmer: Ich versuchte ihm zu erklären, dass dieser Drehwurm so eine Art imaginärer Placebo ist, nur andersrum irgendwie. Und so sehr mich dieser Vergleich auch selbst verwirrt, so Donky natürlich umso mehr. Seit dem schimpft ununterbrochen mit dem Placebo, dass selbst Amseln seinen Baum meiden aus Angst vor Übergriffen. Der Placebo solle sich gefälligst vom Acker machen und den Drehwurm mit dem Hörer mitnehmen. Bis jetzt bleibt der Placebo jedoch hartnäckig und dazu noch imaginär neben ihm sitzen. Zumindest klopft er Donky beim Kotzen auf den Rücken.

September 15 at 2010 3 Kommentare

Amtliches Endergebnis der Parkwahl

Lang ist es her, als die Parkgemeinde zur Parkwahl aufrief (hier mehr). Aber die Stimmen einer kompletten Mückenarmee müssen auch erst einmal ausgezählt werden. Und für die Schnecken war das Wahllokal einfach ein paar Zentimenter zu weit entfernt, so dass die Frist um ein paar Monate verlängert wurde.

Igitte als Parteivorsitzende konnte durch ihre Amputation neben den verwandten Spinnen  bei den Würmern noch einige Wahlstimmen für die Park Partei abräumen. 3 verlorene Beine schaffen Vertrauen bei Beinfreien.

Nun steht aber endlich das amtliche Endergebnis fest. Donky hat sich freiwillig als Amt zur Verfügung gestellt und die Stimmen ausgezählt:

  • PPP (Prima Park Partei): 145%
    • Überwältigender Wahlsieger, Donky hat sogar 12 mal nachgezählt (und jede Zählung addiert)
  • AAA (Allianz alternativer Amseln): -4%
    • Donky spendierte Pagalinis Chor-Partei großzügig ein Minus (zum eigenen Schutz)
  • UUU (Union ufernaher Unterwassertiere): 45
    • ohne Prozent, Kaulquappen kennen noch kein Prozent
  • KKK (Koalition der Kriech- und Krabbeltiere): 2% für das zweite K, 2% für das dritte K, das erste K wurde abgeschafft
    • heillos zerstritten wegen der Beinpauschalsteuer
  • FFF (Fell- und Flausch Fraktion): 0,00000001%
    • zu weich für den erbarmungslosen Wahlkampf
  • BBB (Buteo Blutsbrüderschaft): 0%
    • nicht zugelassen wegen unzulässigemWählerfangs (Buteo = lateinisch für Bussard)
  • VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel): 3-21%
    • zu flatterhaft für ein eindeutiges Ergebnis
  • DDD (Drei demokratische Dampfnudeln): 45%
    • Die mysteriöse Partei ist heimlicher Wahlsieger, bleibt aber auch  heimlich.

Juni 28 at 2010 3 Kommentare

Donkys Liebeslied

Donky hat sich verschossen. In Anneliese. Schon seit zwei Jahren, als wir unseren Urlaub im Allgäu verbracht hatten und der Erpel mit dabei war. Dummerweise hat er ihre Handynummer verloren. Er meint zwar, sie hätte gar kein Handy. Trotzdem blöd. Wir empfanden Anneliese ja als ziemliches Mannweib, zum Beispiel als sie die Schwäne mit „Ver****e Z****, ver***** euch!“ zusammengestaucht hatte. Ups! Aber vielleicht braucht Donky sowas.

Jetzt startet er einen neuen Anlauf und kämmt sich täglich seinen Schwanz vor der Abreise ins Allgäu. Er schrieb er ihr nämlich ein Liebeslied, das er ihr im Mondschein persönlich vorträllern will. Er braucht etwas Licht zum Ablesen. Er diktierte uns dafür den Text.

Ich wollt’ mir grad einen Tee aufbrühen
Da sah ich Dich beim Alpenglühen
Das klappte leider nicht so recht
Denn die Alpen brennen schlecht
Doch mein Herz war in Flammen
Autsch, heiß


(mehr …)

Juni 13 at 2010 4 Kommentare

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Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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