Posts filed under ‘Kinder & Familie’

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Reisemittel

Reisemittel

…und zwar in Kilometern Anreiseweg. Letztes Jahr in Schottlands Norden, dieses Mal direkt den Start vor unserer Haustür zur großen Tour de RRL (Rhein, Ruhr und Lahn). Mit dem ersten Pedaltritt unserer überladenen Fahrräder beginnt das Zurücklehnen (soweit man sich beim Fahrradfahren von Zurücklehnen reden kann). Von wegen, ein Kind braucht ja weniger.

Die Mosel/Nahe/Saar-Variante 2006 haben wir noch in guter Erinnerung (siehe Fotos). Allerdings auch einer der tropischsten Urlaube (35 C°) , die ich je über mich ergehen lassen musste. Ab 23 C° ist bei mir eigentlich Schluss. Der Schweiß läuft ab der Temperatur  schon beim Schuhe zu machen.

Vor drei Jahren war Jan gerade mal 6 Jahre alt und fuhr noch mit Puky-Fahrrad, was die doppelte Trittfrequenz im Vergleich uns zur Folge hatte bei einer Durchschnittsfahrt-geschwindigkeit von 12 km/h (Diesmal rechnen wir mit 17 km/h). Das brachte ein gemütliches Tempo (nicht für Jan), aber auch wenig Fahrtwind, vor allem wenn wir in der prallen Sonne unbedingt pinkeln mussten.

Unterkunft

Unterkunft

Ich liebe es, wenn ich jedem Tag einen Namen geben kann, allein vom Ort her. Spätestens jeden zweiten Tag woanders, ohne zu wissen, welch neckische Überraschung negativ (Mückenarmee im Zelt) wie positiv (Jumboschnitzel mit Schoppen für 8 €) auf uns warten. Solch ein Urlaub ist für mich einfach länger präsent als ein Urlaub mit gleichgeschaltetem Datum. Schon die Vorbereitung  ermöglicht ein kurzes Abtauchen und sei es in Google Earth.

Abendessen

Abendessen

In zwei Wochen fahren wir nun von Bonn über Neuss, Krefeld, Duisburg, Essen, Hattingen bis Schwerte. Teilweise auf echten Dauercamper-Plätzen im Ruhrgebiet. Hansa-Pils und Grillzange mit Unterhemd und Gartenzwerg ist kein Klischee! Dann Marburg, Wetzlar, Limburg, 2-Tages-Kanutour, Bad Ems, Koblenz, Remagen, Bonn. Alles mit Zelt und Schlafsäcken, so 50-70 km pro Tag. Dazwischen mal mit der Deutschen Bahn.

So steht das kommende Wochenende im Zeichen der zwei Räder (Frontgepäckträger montieren, Reparatur, Justage…). Normalerweise mag ich die Arbeit gar nicht. Diesmal ist es wie Urlaub.

Besuch

Besuch

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Juni 18 at 2009 13 Kommentare

Authentisch

Erziehung ist ein Fass ohne Boden. Gerade wieder akut, als unser Filius aus Passivität heraus in der Schule zu seinem Nachteil etwas aufgeschoben und damit verpasst hat. Was, ist hier unwesentlich. In solchen Augenblicken, in denen die "Schuldfrage" gar nicht recht zu stellen ist, zwinge ich mich selbst  zu fragen, was ich wirklich will. Und hierfür benötige ich selbst eine Orientierung, die mich zu einer Lösung führt.

In diesem Sinne ist dies hier kein semiwissenschaftlicher Aufsatz oder gar Anleitung, sondern ich formuliere mal aus, was mich gerade beschäftigt. Nach dem Motto "Schreiben reinigt!". Jeder hat hier seine  Landkarte. Wer will, schaut einfach mal auf meine.

Wer sich mit Kindern befasst, hat in der Regel bestimmte Erziehungsgrundsätze. Hier stehen oft Begriffe wie Konsequenz, Dialog, Selbsterfahrung, Wertevermittlung, Grenzsetzung und -ausdehnung im Fokus, die sich bei aller Richtigkeit oft genug gegenseitig beißen. Uns hilft hierbei ein Leitmotiv, das wir über den "Erziehungsauftrag" (schlimmes Wort) stellen: Authentisch sein .

Authentizität ist aber ein sehr schwammiger Begriff. Das klingt erstmal nach "Machen, wie einem gerade zumute ist." Das Gegenteil von Konsequenz. Und eine wissenschaflich klingende Rechtfertigung für Pseudo-Individualismus a la "Du must mich so nehmen, wie ich bin". Deshalb kurz mal ein Abriss, was wir darunter im Rahmen von Erziehung verstehen: (mehr …)

Dezember 12 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Kindergeburtstags-Fastfood

…und das fünfte Mal ist Jan zu einem Kindergeburtstag in einer dieser Hüpfburgen-Scheunen eingeladen. Gummihügel, Tretautos, Ballkanonen und Pizzableche für den gemieteten Tisch mit lustigen Pappbechern und dem Plastik-Überraschungspaket. 6 Euro pro Kind, glaube ich.

Hier gibt es zwar null Kreativität und hier passiert nur etwas, wenn den lieben Kids auch das entsprechende Equipment vorgesetzt wird, aber die Eltern haben ihre Ruhe.

Und den lieben Kleinen gefällt es. Logisch, an Big Mäcs als Grundnahrung kann man sich ja auch gewöhnen.

November 2 at 2008 9 Kommentare

Die Rollen der Rollen

Playmobil, Barbie, wilde Agentenkämpfe oder das Karnevalskostüm: Rollenspiele haben einen festen Platz in der Kinderwelt. Meist aber spielt das Kind allein oder mit anderen Kindern.

Eltern spielen –im wahrsten Sinne des Wortes- nur selten eine Rolle. Vielleicht in ganz jungen Jahren, wenn das Kuscheltier mit piepsiger Stimme einige beruhigende Worte zum Einschlafen murmelt oder Papa als Jens Lehmann im Tor steht und Poldi den Ball in den oberen Winkel semmelt. Aber aus meiner Erfahrung selten als eigenständige Welt oder Figur. 

Dabei haben virtuelle „Kunstfiguren“, ob in Puppenform oder als Schauspielrolle, auch pädagogisch ihren eigenen Charme: 

Dieses Blog ist ja quasi ein Extrakt aus Rollenspielen zwischen meinem Sohn und mir. Eher ein spontanes Ergebnis, meist ohne Plot und Drehbuch. Ich will nun um Himmels willen nicht behaupten, dass diese abgefahrene Welt „pädagogisch wertvoll“ ist. Aber die Dynamik, die sich um die Figuren aufbaut, hat interessante Nebeneffekte neben dem reinen kreativen Zeitvertreib. 

Betonung liegt auf „Nebeneffekte“: Rollenspiele nie instrumentaliseren! Das wird schnell durchschaut, ist nur noch Krampf und kann alles zerstören.

Trotzdem habe ich mal fünf Effekte pseudo-pädagogisch rausgefiltert, wie ich Donky schon „missbraucht“ habe:

(mehr …)

Oktober 15 at 2008 7 Kommentare

Väter reloaded

Es ist schon eigenartig.

Ich suche nach Vätern und finde Männer.

Ich suche nach Eltern und finde Mütter.

Väter-Blogs, also Beiträge die sich um Freizeit, Erziehung, das neue Rollenverständnis, Probleme mit Kindern aus Vater-Sicht befassen, finden kaum statt (mit Ausnahmen ). Blogs, die sich als Väter-Blogs bezeichnen, betreiben Männer, die über Ihre eigenen Hobbys und Christi-Himmelfahrt-Fantasien extra außerhalb der Familie reden wollen. "Echte Männersache" eben, weg vom ewigen Familienvater-sein-müssen.

Mutter-Kind-Blogs dagegen mit ergiebiger Foto-Dokumentation überschütten das Internet…und werden gelesen! Höchtswahrscheinlich von Müttern.

Aber wo sind aber Väter? (mehr …)

September 29 at 2008 5 Kommentare

Die Helden der Kindheit

Was ist eigentlich aus unseren Kinderfiguren geworden?

Wenn ich so zurückdenke (25-30 Jahre, ach Du Sch…)…

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit:

  • Wickie ist inzwischen selbst Kapitän, hat nur keine Ideen mehr.
  • Flipper ist entweder auf verschiedenen Pizza Tonno verteilt oder pickt müde und vollgefressen bunte Ringe für einen schlappen Hering aus dem Wasser.
  • Colt Seavers wird inzwischen selbst steckbrieflich gesucht.
  • Barbapapa ist inzwischen selbst für einen Luftballon zu schlaff.
  • Das Känguruh aus dem Yps-Heft liegt inzwischen als karierte Decke auf einem geblümten Sofa. (Hatte das Vieh eigentlich einen Namen?)
  • Heidi ist Lobbyistin einer Großmolkerei.
  • Tim Thaler lacht nicht mehr, auch ohne Teufel.
  • Clarence und Judy stehen inzwischen im Naturkundemuseum.

2. Möglichkeit:

Alles ist wie gehabt!!! 🙂

(Habe gerade „Wickie“ gesehen und bin immernoch Fan von Snorre!)

September 10 at 2008 4 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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