Posts tagged ‘Weihnachten’

Stille Nacht

Nicht weit von uns entfernt…

Silent night

Dezember 29 at 2011 4 Kommentare

Das wunderbare Weihnachtsbuch

Anton klopfte sich den Schnee von der Jacke. „Schau mal, was ich gefunden habe“, rief er und warf die Tür hinter sich ins Schloss. Ferdi blickte erstaunt auf das Buch, das ihm Anton entgegenstreckte. „Das große Weihnachtsbuch“, las Ferdi langsam mit geneigtem Kopf vor und zog die Augenbrauen hoch. „Was ist denn das?“ – „Ich weiß es nicht. Es lag auf einem Baumstumpf mitten im Wald und fiel mir sofort ins Auge. Kein Mensch weit und breit. Nur ein paar winzige Fußstapfen führten vom Buch in den Wald“, erklärte Anton.

Es war in der Tat ein schönes Buch. Goldene Ornamente verzierten den Buchdeckel, und die geschwungene Schrift war umgeben von fein gezeichneten Tannenzweigen. Ferdi blätterte in dem Buch, während Anton seine Stiefel abstreifte und ihm neugierig über die Schulter lugte. Bastelanleitungen für Christbaumschmuck, Rezepte für Lebkuchen, Noten für Weihnachtslieder und das alles mit vielen bunten Bildern ließen sie staunend auf die Treppe sinken. Nun lebten die beiden Holzfäller schon Jahrzehnte in dem kleinen Haus am großen Wald, aber von Weihnachten hatten sie noch nie etwas gehört. Auch im Dorf ging alles seinen gewohnten Lauf. So saßen sie eine halbe Stunde auf den Stufen und studierten den Fund, bis Ferdi anmerkte: „Wollen wir das mal ausprobieren. Klingt doch ganz nett, oder?“ Anton nickte nur mit dem Kopf und schaute mit offenem Mund den Scherenschnitt eines Engels mit Trompete an.

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Dezember 11 at 2009 9 Kommentare

Multifunktionsfeier

Buchfinken sind schon ein fröhliches Vogelvölkchen. Und seitdem Finkel, der Erpel, der sich als Ei nicht ganz freiwillig in ein Buchfinkennest verirrte, ein amtlich anerkannter Buchfink ist, lernen wir die Gewohnheiten auch immer mehr kennen.

Gestern flötete er vergnügt, das er ein süßes Nestchen mit bunten Zuckereiern mit seinen Finken-Freunden gebastelt hat. "Nein, nein, Eier gibt es erst später!", erwiderte Jan, musste aber gleich eingestehen, da sich Vögel eindeutig besser mit Eiern auskennen. Außerdem schmücken sie ja mit den Nestern den Weihnachtsbaum. "Wie keine Strohsterne?", war unsere erschrockene Reaktion. "Nein, dafür eine silberne 3 mit Lorbeerkranz auf der Spitze", überraschte uns Finkel. Er klärte uns auf, dass es ja immer einen Geburtstag gibt und sie dafür aus Cola-Dosen mit ihren Schnäbeln einen Kranz stanzen.

"Wow, eine Multifunktionsfeier", kommentierten wir anerkennend und Finkel setzte noch einen drauf: (mehr …)

Dezember 2 at 2009 2 Kommentare

Der Baumgeist

Was für eine Party! Die Lammkotellets abgeknabbert im benachbarten Schrebergarten, Donkys Baum als Tanzfläche und selbst Hotz hatte sich zur Feier des Tages Kringel in die Ohren gefönt (was allerdings nicht den gewünschten Aha-Effekt hatte). Die Jesus-Geburtstagsparty war ein voller Erfolg. Man muss wissen, dass Enten, Holzwürmer und anderes Getier mit Weihnachten zwar nicht viel am Hut haben, wenn sie überhaupt einen Hut haben, aber Jesus als Typ schon ziemlich krass finden. Er war zwar auch eingeladen, kam aber leider nicht. Kolumbi meinte zwar, dass er später auf einem Ast saß, aber da hatte er versehentlich auch schon im Reisschnaps gebadet, den Sing Lang als Grillanzünder besorgt hatte. Wir hoffen nicht, dass die Pekingente einen Deal mit dem Koch des Restaurant Lotusgarten gemacht hat. Buchhilde wollte aufpassen, dass „nichts anbrannte“. Donky nahm das wörtlich und stellte sie an den Grill ab. Aufräumen wollte niemand und jeder hatte ab 11 Uhr wichtigere Aufgaben zu übernehmen (Hotz wollte zum Beispiel Weihnachtsbäume abschmücken, Sing Lang wollte aufpassen, dass Hotz keine Weihnachtsbäume abschmückt.)

Am nächsten Tag war Buchhilde aber tatkräftig und nahm sich die Tanzfläche vor: Donkys Baum!

Dezember 29 at 2008 2 Kommentare

Bissi Tage!

Tschüss!

Tschüss!

Als das Wiesel die Bande Richtung Ruhrgebiet verlassen musste, wäre es am liebsten da geblieben. So letargisch lag es auf dem Rücken. Wir hatten allerdings keinen Dolmetscher. Das Wiesel wollte über den zweiten Feiertag deshalb lieber im kalten Kofferraum bleiben. Glaubten wir. Die Zeitung im Schuhkarton hielt es kuschelig warm. Glaubten wir auch. Als es gestern gut verpackt wurde, war es sehr traurig. So sah es zumindest aus. Es winkte mit einem letzten Gruß der Bande hinterher. So interpretierten wir es jedenfalls. Die Bande blieb zu Hause und winkte nicht. Die waren noch fix und fertig von Jesus‘ Geburtstags-Party. Das Wiesel war nicht eingeladen. Vergessen.

Dezember 28 at 2008 5 Kommentare

Schön war’s

In vino veritas

In vino veritas

Schwager ist satt, Schwiegermutter wurde endlich mal bedient anstatt zu bedienen, Kind ist im siebten Spielzeughimmel, Frau ist entpannt, ich habe die Küchenzeit gut im Griff gehabt, das Wiesel hat einen neuen Freund gefunden, Donky feiert im Park Jesus‘ Geburtstagsparty mit Lammkotellets, Igitte hat heroisch den Kampf gegen den Drachen gewonnen,

Fertig!

Fertig!

Kolumbi fühlt sich nicht mehr von der Lichterkette beim Schlaf geblendet, Sing Lang hat lang gesungen, Hotz‘ hat sich durchgesetzt, dass niemand mehr seine Weihnachtbäume absägt. Heute die zweite Etappe, das Wiesel im Gepäck.

Weihnachtsbeschäftigung

Weihnachtsbeschäftigung

Dezember 26 at 2008 3 Kommentare

Der Weihnachtsauftrag

Schreiben Sie Geschichte!

Schreiben Sie Geschichte!

Der Auftrag war kniffelig, aber es ist soweit!

Die Geschichte zum Auftrag aus dem Geschichtenmanager ist fertig. Aus mehreren Umfrage-Modulen ergab sich zum Stichtag folgender Plot:

Sing Lang, die Pekingente, und Kolumbi, der naive Holzwurm, streiten sich über Weihnachten im Dunkeln ohne viel Fachkenntnis.

Und wir waren rechtzeitig mit der Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen neben dem Weihnachtsbaum auf unserem Balkon, als Kolumbi, der Holzwurm, berechtigterweise ziemlich genervt mit Sing Lang, der Pekingente aus dem Restaurant Lotusgarten, weniger besinnlich über eine wichtige Frage zur Baumkultur diskutierten. Dazu muss man wissen, dass Sing Lang eigene Erfahrungen mit Weihnachten (Kurzgeschichte) hat.

Dezember 22 at 2008 5 Kommentare

LDUNGEN+KURZMELDUNGEN+KURZME

Donky hat sich eine Lichterkette für seinen Baum besorgt+++Die Tanne auf unserem Marktplatz ist dieses Jahr seltsam dunkel+++Jan spielt "Leise rieselt der Schnee" bei der Schulaufführung+++Hotz hat keine Kontrolle mehr über die Weihnachtsbäume in der Schonung+++Kolumbis  letztes Heim wurde für 30 € in Siegburg vor Lidl verkauft+++Kolumbi hasst Motorsägen+++Sing Lang lernt Weihnachtslieder+++"Leise rieselt der Schnee" ist ihm zu kurz+++Im Park gibt es keine Steckdosen+++Sendepause beim TV-Quiz bis 2009

Dezember 17 at 2008 3 Kommentare

Weihnachten im Lotusgarten

Sing Lang

Kurz nachdem die Glocke ertönte, konnte er immer einen Blick erhaschen. So postierte sich der Erpel zwischen Abtropfsieb und Knoblauchpresse und wartete. Heute Abend war viel Betrieb und so zappelte er aufgeregt, dass sich endlich wieder die Klappe öffnete.  

„Ding!“, machte es. „Schweinefleisch Kung Pao und gebratene Nudeln mit Krabben für Tisch 33!“. Li, der Koch, öffnete die Luke und stellte zwei Teller in die Durchreiche. Sing Lang schnatterte leise, reckte seinen Hals und lugte durch die Bambuspflanze, die auf der anderen Seite der Durchreiche im Restaurant wucherte. Direkt neben dem Aquarium mit den chinesischen Zierfischen blinkte es bunt. So hell, dass sich für einen kurzen Moment die Lichterkette des Plastikweihnachtsbaums in der Edelstahlwand des mächtigen Küchenblockes spiegelte. So etwas hatte Sing Lang noch nie gesehen. Es war wunderschön!  

„Eigentlich dürfen Enten nicht in der Küche spazieren gehen. Aber weil Du so schön singen kannst, mache ich eine Ausnahme“, hatte der Koch einst gesagt, als Sing Lang noch ganz klein war. ‚Schön’ ist vielleicht etwas übertrieben, aber Sing Lang konnte wirklich lang singen. Der Erpel hatte einen kleinen, überdachten Käfig im geschützten Innenhof des Restaurants ‚Lotusgarten’. Dieser war umgeben mit einer Mauer und ab und zu ruhte sich ein Rabe auf ihr aus, verschwand aber schnell wieder und der Erpel hörte nur noch lange sein Krächzen.  

So ging Sing Lang in der Küche ein und aus und durfte zugucken, wenn Li brutzelnd chinesische Leckereien zubereitete. Natürlich fiel immer wieder das ein oder andere Bambus-Stückchen für ihn ab. „Merke Dir nur, dass Du nie in den Gastraum gehst! Hast Du verstanden? Nie!“, sagte er mahnend. Li lächelte selbst, wenn er mahnte. Es war ein herrliches Leben im Lotusgarten. So stellte er sich China vor. Das war seine Welt. Manchmal waren auch andere Enten zu Gast. Sie wirkten oft sehr verwirrt und lungerten auch nur ein oder zwei Tage in einer Ecke eines grob gezimmerten Stalls. Dann schickte Li sie wieder weg. Jedenfalls waren sie nicht mehr da, wahrscheinlich weil sie nicht so gut singen konnten.  

„Ding!“. Wieder trat Sing Lang nervös von einem Watschelfuß auf den anderen, als er die glitzernden Lametta-Girlanden sah, die über die künstlichen Nadeln gelegt waren. Das war Weihnachten! „Bald ist Dein großer Tag.“, sagte Li neben ihm und lächelte wieder. „Ja, mein großer Tag. Das wird bestimmt schön“, seufzte der Erpel träumerisch in sich hinein.

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Dezember 16 at 2008 10 Kommentare

Der Auftrag steht

Die Entscheidung zum Geschichtsauftrag an uns über die Umfragen im neuen, interaktiven Geschichtsmanager  ist gefallen:

Sing Lang, die Pekingente und Kolumbi, der naive Holzwurm, streiten sich über Weihnachten im Dunkeln ohne viel Fachkenntnis.

Eine einzigartige Weihnachtsgeschichte in Kürze hier in diesem Blog!

Dezember 7 at 2008 5 Kommentare

Geschenke Index

"Alles Kommerz!", "Schenken ist nur Stress.", "Wir schenken und gegenseitig nichts, das ist ja dann ausgeglichen."

Ja, ja, alles richtig. Irgendwie. Aus Sicht aller Frustrierten, Ultra-Realos, Kosten-Nutzen-Fetischisten und derer, die sich sowieso nichts mehr zu sagen haben. Aber mal ehrlich: Schenken und beschenkt werden ist doch ein Akt der Wertschätzung und tut gut. Und Wertschätzung hat erstmal wenig mit dem Geldwert zu tun, je nachdem, ob man aus den Vollen schöpfen kann oder nicht.

Sicher, im Keller und im Regal schlummern so einige seit Jahren nicht berührten Gaben. Aber dahergerotzter Schnickschnack eben nicht. Der hat inzwischen seinen Platz woanders gefunden. Bei Ebay oder in der Mülltonne. Was aber mit Herz wirklich mir zugedacht war, behält auch seinen Platz bei mir, egal wie treffsicher es nun wirklich war.

Wenn ich die Geschenke mal wie "Am laufenden Band" an mir vorbeiziehen lasse, kann ich sie irgendwie in acht Stufen einer Rangliste sortieren mit Aufschriften von "Boah, wow, boah…schnüff!" bis "Vielen Dank für das nette Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut.".

Hier ein Versuch 😉 :

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Dezember 4 at 2008 7 Kommentare

Weihnachtsgeschenke in %

Ich habe gelesen, dass bereits 6 % der Deutschen ihre kompletten Weihnachtsgeschenke zusammen haben. Ich habe bisher 0 % Ideen. Damit bin ich gerade mal 6/100 (!) vom Ideal entfernt. Das beruhigt!

November 11 at 2008 4 Kommentare

Flugtag am See

Heute treffen sich alle Enten zum Flugtag. Dies entspricht Weihnachten bei uns, nur ohne Geschenke (hier mehr). Und die Enten unserer Stadt sind Ausrichter der Hauptfeier im Naherholungspark am Fluss.

Donky hat viel zu tun. Zunächst hat er Kolumbi engagiert, dass er in jedes Ruderboot am See ein Loch frisst. Er erzählte ihm, dass die Boote mal gewaschen werden müssten. Kolumbi glaubte das wie immer. Angenehme Folge daraus: Der See ist frei für die Enten. Das passt ja zufällig!

Normalerweise machen die Enten Purzelbäume im Wasser und fliegen zur Freude um den See, aus Dankbarkeit, dass sie fliegen und schwimmen dürfen. Donky musste einen drauf setzen und baute eine Sprungschanze für Saltos.

Sing Lang, die Pekingente, empfing die Gäste aus China. Sing Lang denkt, wir leben in China. Deshalb wunderte er sich, dass er sie nicht verstehen konnte. Ein Dialekt?

Oktober 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Die Religion der Enten

Auch Enten haben einen Gott. Er oder sie heißt einfach nur „Urente“. Die Urente erschuf die Enten, aber diese konnten noch nicht fliegen. Erst Paul, eine Ente, die mehr sehen wollte, als ihn seine Watschel-Füße tragen konnten, hatte die Idee, dass alle Enten fliegen lernen. 

Die Urente wusste aber, dass die Enten dann zwar überall hinfliegen und sich an jeden Fluss, See oder Tümpel niederlassen würden. Weil sie aber keine Ahnung hatten, wie andere, fremde Tiere dort lebten, und auch gar keine Ahnung haben wollten, ließ die Urente die Enten lieber nur laufen und tauchen. Nur am See, der auch nur „See“ hieß, denn es gab für die Enten keinen anderen. Dort würden sie keine anderen Tiere stören. 

Paul versprach der Urente, dass er allen Enten von den anderen Tieren erzählen würde: Wie sie leben, was sie mögen, wovor sie Angst haben. Die Urente willigte ein, aber nur wenn Paul alle Tiere einmal selbst kennenlernen würde, sonst könne er auch nichts berichten. Das waren wirklich sehr viele Tiere und Paul durfte fliegen, aber er war sehr viele Jahre unterwegs. Er sprach mit Schnaken wie mit Tigern, Kaulquappen wie mit Adlern. 

Als ihm kein Tier mehr fremd war, kehrte er zurück zum „See“. Er hatte keine Lust mehr zu fliegen. Seine Flügel waren müde. Fliegen allein war anstrengend, nur jede Begegnung mit einem Tier gab ihm Kraft. (mehr …)

September 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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