Posts tagged ‘Stöckchen’

Blogstock

Ich wurde von Schildmaid völlig ahnungslos mit einem Stock überrascht, wodurch dunkle Erinnerungen wieder wachgerufen wurden.

1. Warum bloggst Du?

Da waren diese Gestalten, die mich täglich verfolgten. Und dann ergriffen sie Besitz von mir. Immer und immer wieder. Und dann dieser Drang, sie rauszulassen. Und dann kam dieses Ding. Blog hieß es und ich kannte es nicht. Und dann machte ich es mit ihm. Und dann strömten die Kreaturen aus und machten sich überall breit. Hier die grausame Geschichte, wie es dazu kam.

2. Warum lesen Deine Leser Deinen Blog? 

Seelenverwandte. Gemartert von den Kreaturen. Und Barmherzige, Trostspender und Voyeure. (mehr …)

Dezember 7 at 2009 5 Kommentare

Schöne Aussichten

Nachdem mir Schildmaid das „Fenster auf“-Stöckchen bereits -ach, vor Ewigkeiten-  zugeworfen hatte, war ich hin- und hergerissen, ob ich das Nachbarhaus aus dem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Kinderzimmer fotografieren sollte, mit oder ohne Busch, Garage offen oder zu… Auch der richtige Lichteinfall, der die architektonische Meisterleistung der avangardistischen Reihenhäuschen (Flur rein, Küche rechts, Klo links, dahinter Treppe hoch zu den Schlafgemächern, geradeaus das Wohnzimmer) erst so aufregend wirken lässt, musste wohl kalkuliert sein. Und gibt es Klärungsbedarf, wenn ich mit Teleobjektiv auf das Schlafzimmerfenster des Nachbarn ziele?

Zu viele Unwägbarkeiten für ein Bild, wie ich fand, und füllte erstmal eine Waschmaschine und lüftete die Waschküche. Da ich beim Waschmaschine füllen immer meinen Fotoapparat dabei habe, schoss ich mal ganz unbedarft ein Foto aus unserem Kellerfenster. Und siehe da: Ist es nicht schön?

Hier sammeln sich neben dem Eingang und leicht versteckt hinter einem Busch diverse Fundstücke, die Jan von seinen Streifzügen dort lagert. Stöcke, Stöcke, manchmal auch ein paar Stöcke, Latten, mit und ohne rostigem Nagel, Plastikabdeckungen, kaputte Drachen und ein Fußball für den schnellen Kick. Ich merke, die Kammer muss mal wieder etwas aufgefüllt werden, der Kerl war jetzt zu lange bei Oma.

Nehme sich das Stöckchen, wer will!

Kellerblick

Kellerblick

Oktober 24 at 2009 3 Kommentare

3? Stock

Schildmaid warf mir ein sehr anspruchsvolles Stöckchen zu, bei dem ich nicht nur bequem drei Fragen beantworten muss, sondern mir die auch noch stellen muss. Und dann dürfen es noch nicht mal Grundsatzfragen sein. Mir fallen mit dieser Einschränkung aber jetzt natürlich nur Grundsatzfragen… was sage ich…Lebensfragen ein. Außer vielleicht eine zur Lieblingsfarbe, aber die könnte ich dummerweise überhaupt nicht beantworten.

Zunächst sollen die Fragen selbst beantwortet werden, dann sollen noch drei weitere Blogger beansprucht werden, die zunächst die Fragen hier im Blog per Kommentar beantworten sollen, um sich anschließend drei eigene aber bitte schön in ihrem eigenem Blog auszudenken.

So, da stehe ich nun…

Was soll ich machen? Hier müssen wir gemeinsam durch! Hier sind meine drei (Grundsatz-)Fragen, die mich zur Zeit quälen:

1. Warum tragen Hausmeister grundsätzlich graue Kittel?

Meine Interpretation: Das ist betonfarben, nicht grau, und dient zur Tarnung in artgerechter Umgebung. Hätten Hausmeister neongelbe Kittel, könnten sie sich nicht so leicht anschleichen, um jemanden anzubrüllen, dass das so ja nicht geht. Völlig egal was. Vielleicht weiß jemand ja mehr über diese rätselhafte Dienstkleidung.

2. Gibt es das perfekte Paradoxon, wenn ja, warum nicht?

Ich fürchte, bis heute war jedes Paradoxon erklärbar. Es scheint immer nur widersprüchlich. War es aber nicht, ätsch! Das nimmt ihm etwas von seinem Mythos. Bis ich heute diese Frage stellte: Das halte ich für ziemlich perfekt paradox und ich bin auch irgendwie stolz darauf. Bis mir jemand das Gegenteil beweist. Das wäre dann wirklich paradox. (EDIT: Nach einem "Paradoxum" zu fragen, das es gar nicht gibt, weil es ja "Paradoxon" heißt, machte die Frage noch paradoxer. Ich will Unkundige aber nicht überfordern und habe die Frage korrigiert)

3. Was ist der Preis der Liebe?

Boah, wer stellt denn so ’ne Fragen? Keine Ahnung! Muss ich mal nachrechnen. Zum Glück bewahre ich ja die Quittungen auf.

Jetzt erwarte ich von den Stöckchen-Liebhabern Silencer, Miki, und Offensichtlich etwas seriösere Antworten (und natürlich Fragen im eigenen Blog). Das ist ja wirklich schlimm hier.

Mai 26 at 2009 12 Kommentare

Die Hälfte des Weltfriedens

Ich kann ja wirklich alles malen. Sonnenuntergänge, Siebzehnecke und die fiesesten Fußleistenkanten sind für mich nie eine Herausforderung, aber eines kann ich nicht: Hasen für den Weltfrieden malen. Soll ich aber, wie mir Schildmaid bereits vor einigen Tagen per Stöckchen „Hasen hoppeln für den Weltfrieden“ aufgetragen hatte.

So brauchte ich dringend ein Model. Und da fiel mir nur Hotz, der Hirschhase ein. So ein König des Waldes macht jedoch nichts umsonst. Aber da er für den Weltfrieden hoppeln soll, nahm er nach kurzer Diskussion das Angebot an. Also muss ich ihm ein Stück vom Weltfrieden besorgen. Er verhandelte gut, denn ich stand unter immensem Druck. So ließ ich mich zur Hälfte des Welfriedens überreden.

Hirschhase als Modell

Hirschhase als Model

Jetzt benötige ich aber noch dringend einen Tipp, wo ich einen guten Weltfrieden herbekomme, um Hotz auszuzahlen. Ist ja doch recht selten im Angebot und sein Image ist durch die  große Plagiatswelle immens beschädigt. Meint doch jeder mit einer billigen Kopie prahlen zu können, ob Obama, Tom Cruise oder das Sandmännchen. Echtheitszertifikate gibt es nur im Vatikan, aber der wird die alten Teile ohne Bedienungsanleitung auch nicht mehr los. Und das alles auch noch ohne Garantie.

Den Osterhasen hat Hotz abgeschworen. Als er sich vor einem Jahr zum Oberosterhasen ernannt hatte, verweigerten ihm die ehrenamtlichen Rammler die Gefolgschaft und jubelten ihm Tischtennisbälle in seinen manipulierten Korb unter. Das war eine große Blamage, als ihm die „Eier“ mit minutenlangem Getöse die Straße runter tickten. Das war das Gegenteil von Verstecken. Deshalb kann ich auch nicht mit Ostereiern dienen. Die waren für die Zeichnung tabu! Immer wenn ich Ostereier aus dem Gedächnis male, sehen diese kreisrund wie mit dem Zirkel gezogen aus. Sorry!

Die Regeln für dieses Stöckchen:

1. Ein oder mehrere Häschen malen.

2. Ein Posting dazu verfassen.

3. Dieses Stöckchen an drei weitere Blogger/innen weiter reichen…

Au weia…ich will ja keinen in Verlegenheit bringen, aber vielleicht haben ja Herr Olsen , Tonari oder Renee etwas übrig für den Weltfrieden per Hase, ob als Zeichnung oder andere Darstellungsform.

März 24 at 2009 10 Kommentare

Verdrängte Musik (Stöckchen)

Oha, ich dachte der Kelch geht an mir vorüber, aber nun hat mir Schildmaid ein Stöckchen zu geworfen, in dem ich meine peinlichste CD offenbaren soll. Da ich stark masochistische Züge habe, setze ich mich jetzt dem Spott der Bloggemeinde aus.

Dazu muss man wissen, dass ich in der frühen Teenie-Zeit ein echter Softie war. Auch ich hatte wie Schildmaid eine Vorliebe für Mike Oldfield. Ansonsten eben das übliche Charts-Gewumsel aus dem Radio. Später versuchte ich mich mit einigen Bomastrock-Klasikern wie „Saga“ zu emanzipieren. Kläglich!

Dann schlug jedoch das Pendel gnadenlos und völlig unkontrolliert aus. In Lifestyle, Interessen und auch der Musik. Aus soft wurde hard. Hardrock. Gut, Bon Jovi vermied ich, aber das war kein gutes Zeichen.

Stattdessen Ozzy Osbourne, Queensryche und…ja ich hatte wirklich eine CD…Manowar! Diese Band ist die nietenleder- und fleischgewordene Peinlichkeit. Neben der untenstehenden CD, die sich in meinem Besitz befand (betone: befand!) bedient sich die Band mit immer nahezu gleichen Cover so Titeln wie „Warriors of the world“, „Triumph of steel“ oder „Louder than hell“.

(bei Musicline.de)

(bei Musicline.de)

Hier kann man mal reinhören (auf eigene Gefahr!)

Es wird noch schlimmer: Ich habe sie live gesehen! Zu meiner Entschuldigung darf ich anführen, dass dies im Rahmen eines Festivals stattfand (Achtung, jetzt wird es doch wieder peinlich: des „Metal Hammer Festivals“). Über meine Klamotten mag ich gar nicht reden. Tue ich auch nicht.

Letztendlich ebenete mir diese bis gerade noch geistig getilgte Irrphase den Weg zu wirklich interessanten Bands wie Faith no more (immernoch Extrem-Fan von Mike Patton), Living colour oder später Rage against the machine…und vertretbaren Klamotten.

Ich fröne somit immernoch gern harten Klängen (neben mittelalterlicher Instrumentalmusik, elektronischer Avangarde, Irish Folk und Soundtracks von Tom Newman). Aber nietenfrei.

So, Schluss mit dem Exhibitionismus. Miki, Freidenkerin und Raven dürfen auchmal ran…

Januar 11 at 2009 18 Kommentare

Schuhstock

Ein Stöcken von Agent Semmy schnappe ich mit links und wirbel es durch die Luft:

1. Kann man mit Dir Schuhe kaufen gehen?  Natürlich! Ich ruf‘, welche man mir holen soll, anstatt mit Socken durch das Geschäft zu latschen (Ich hasse das!) und nach zwei Geschäften ist alles vorbei. Entweder habe ich welche oder nicht. Das ganze zwei mal im Jahr! Dafür bräuchte ich wirklich, wirklich jemanden. (Diese Frage hat sich KEIN Mann ausgedacht!)

2. Welchen Nachholbedarf hast Du? Schlafen! Gerade jetzt! Ich brauche 8 Stunden, noch nahe am Embryonalstadium, nehme mir aber nur 6,5!

3. Welche Farben haben Deine Wände? Flur: Orange (Sollte gelb sein, war aber orange. Und sieht peppig aus!). Sonst weiß bis gelb. Ach so, Rückwand Schlafzimmer blau, tiefblau.

4. Wobei machst Du keine Kompromisse? Das Wohl meiner Familie und die Liebe.

5. Wofür schlägt Dein Herz höher? (Außer Liebste und Familie) Die Landschaft Schottlands und Irlands. Bestimmt noch was anderes, aber im Augenblick habe ich Ruhepuls.

6. Was tust Du, wenn die Krokusse blühen? Wann jetzt genau?

Nehme sich wer kann, am liebsten aber ein Mann. Das sind echt schwierige Fragen!

Januar 6 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Photo-Stöckchen

Von Schildmaid habe ich ein Foto-Stöckchen zugeworfen bekommen:

Das 6. Bild meines 6. Foto-Ordners.

 

Trevelez

Trevelez

Direkt im Archiv meiner digitalisierten Dias gelandet. Das Bild wurde 1995 in Trevelez, Sierra Nevada aufgenommen. Nach 25 km Marsch mit 25 kg Gepäck und 1000 Höhenmetern sahen wir endlich den Campingplatz in der Ferne. Nur noch mit schmerzhaften Fußbrand den Berg runter. Endlose Serpentinen. Nur schade, dass sich die Zelte als Grabsteine entpuppten und der Campingplatz als Friedhof. Der Campingplatz lag ganz woanders und war zum Glück, wie wir später erfuhren, geschlossen. Sonst hätte ich mich direkt in ein Grab gelegt.

In Trevelez (höchstes Bergdorf Spaniens, glaube ich) und touristisch nichts los kam ein Engel in Gestalt einer älteren Frau, die uns gestikulierend deutlich machte, dass sie einen Raum zu für die Nacht vermieten hätte. Dass dieser mit den dorftypischen Schinkenhaken in der Decke ausgestattet war und die Toilette eine Treppe tiefer lag, machte uns überhaupt nichts aus. Ganz im Gegenteil. Das Bild zeigt den Blick vom Balkon dieser Suite.

Ich gebe weiter an: Herrn Olsen, Crosa, Renee, Pest Krause und Piri

Hier noch ein paar weitere Impressionen des Dorfes…weil’s so schön war.

(mehr …)

Dezember 17 at 2008 9 Kommentare

30 Tage 30 Bilder

Ich nehme mal das Stöckchen auf, das bei Wortman rumliegt, das er widerum bei Renee gefunden hatte:

30 Tage 30 Bilder: Jeden Tag ein neues Bild einstellen. Ungezwungen und hoffentlich regelmäßig.

Zwar etwas verspätet, aber da ich am Wochenende sowieso fotografieren war, kann ich sogar schon mit den ersten beiden Tagen dienen.

1. November:

1.11.

Eine Stunde am Samstag

2. November:

(mehr …)

November 4 at 2008 56 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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