Posts tagged ‘Spiele’

Spiele für den Herbstabend

Die dunklen Abende des Herbstes rücken näher und wenn draußen der Wind pfeifft, kuschelt man sich gemütlich bei einer Tasse Tee in eine Decke und liest ein Buch. Wem aber ständig jemand beim Lesen dazwischen quatscht, sei es Freund oder Verwandtschaft, dem sei ein munterer Spieleabend ans Herz gelegt. Diese sind allerdings meist nur gesellig bis zum Zoff, wenn jemand mal wieder die Regeln zu seinen Gunsten verbogen hat.

Deshalb möchte ich (auf Anregung einer Blogparade von Stachelbeere) heute drei Spiele vorstellen mit ganz präzisen und dennoch einfachen Regeln.

1.  Nimm weg!

In akribischer Kleinarbeit wird eine Dominokette durch die ganze Wohnung gebaut. Dabei fängt der eine Mitspieler an einem Ende an und der zweite am anderen Ende. So kommt  man nicht in Verlegenheit, sich unnötig unterhalten zu müssen. Trifft man sich schließlich in der Mitte, sucht sich jeder einen eigenen Stein aus und gibt ihm einen Namen.

Dann stößt ein Spieler die Kette an einem Ende an. Wer ist völlig egal. Jeder entfernt jetzt rechtzeitig seinen Stein aus der Kette, damit dieser nicht umfällt. Den Namen des Steines behält man besser für sich, da es völlig albern ist, Steinen einen Namen zu geben.

Wessen Stein zum Schluss nicht umgefallen ist, hat gewonnen. Dieses Spiel ist sehr harmonisch, da auch Unentschieden möglich sind. Und wenn wieder mühsam alle Dominosteine in der Schachtel verstaut sind, ist der Abend auch schon zu Ende. Wer Gast ist, sollte  unbedingt schon vorher gehen und sich zu Hause gemütlich bei einer Tasse Tee in eine Decke kuscheln und ein Buch lesen.
Aus der Reihe getanzt 5

Zwei weitere fantastische Spiele, die auch ohne Tee und Buch funktionieren: (mehr …)

Oktober 25 at 2011 11 Kommentare

Bubu knipst

Was ist das?

Klick zur Auflösung

Für die Reihe „Knipser“ hatte ich Bubu, der Blindeule, die Kamera in die Klaue gedrückt. Weise wollte sie wichtige Dinge aus ihrem Leben in Bilder fassen. Nun hatte ich leider vergessen, ihr den Autofokus einzustellen. Eine halbblinde Eule mit manueller Entfernungseinstellung allein zu lassen, ist wenig erfolgversprechend. Wir rätseln, was uns Bubu hier aufgenommen hat. Hat jemand eine Idee?

EDIT: So, ich habe Bubu die Kamera noch einmal eingestellt. Klick auf das Foto zur Auflösung. Hätte man ja drauf kommen können.

Januar 26 at 2009 20 Kommentare

4. Disziplin: Ohrenwackeln

Kids spezial

Der König des Waldkönigwaldes, 4. Wettkampf

Wer sich das ausgedacht hat: Ohrenwackeln hat nun wirklich wenig mit Königen von Wäldern zu tun. Hotz rechtfertigt das mit den Rehen und den Füchsen, wenn diese ihre Lauscher aufstellen, und immer auf der Hut sind. Im Wald, bitte schön!

Wir befürchten aber, dass Hotz einfach gewinnen will. Dass Kolumbi keine Ohren hat, kümmert ihn nicht. „Da kann ich doch nichts dafür.“ rümpft er die Nase, „Außerdem kann er ja hören und dafür braucht man Ohren!“ Dagegen kann man nichts sagen und Kolumbi sagt sowieso nichts dagegen, was Hotz vorschlägt. Er ist sich aber auch siegessicher. Das verstehen wir noch nicht. Noch nicht!

(mehr …)

September 12 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

1. Disziplin: Moorhüpfen

Kids spezial

Kolumbi kann nicht so gut hüpfen. Er ist überhaupt erst einmal gehüpft. Als Hotz ihm einredete, dass Regenwürmer doch viel schlauer seien als Holzwürmer, hüpfte er in den Ententeich, denn ein Teich ist aus Wasser und Regen auch. So vertrat dies jedenfalls Hotz, denn Kolumbi ist trotz seines wenig imposanten Körperbaus als Holzwurm bei den stolzen Hirschen sehr beliebt. Zu beliebt, wie Hotz findet.

Hotz ist der König des Waldes. Das meint jedenfalls er. Er ist ein Hase, möchte jedoch nicht so genannt werden. Er sei ein Hirschhase. Das meint jedenfalls er. Er meint sowieso viel, was nur er meint, zum Bespiel das er der Beste sei. Und wenn er nicht der Beste war, wurde geschummelt.

Die Hirsche sehen das etwas anders. Selbst sein Geweih beeindruckt sie nicht, erst Recht nicht, wenn durch Regen seine extra mit Haarspray hergerichteten Ohren einknicken. Immer wenn er mit einem eitlen „Ho, ho, ha, ha“ am Satzanfang die Hirsche zurechtweisen will, wird es für ihn gefährlich. Manchmal braucht er Stunden, um sich wieder auszubuddeln.

Hier war es mal wieder soweit:

Weil Kolumbi Hotz bei den Hirschen die Schau stiehlt, schickt der Hase den Ururururur-Großenkel von Washington (Holzwurm auf oder besser in der Santa Maria von Kolumbus) vorsichtshalber nach Venezuela, um Haarspray für ihn zu kaufen. Kolumbi denkt, Venezuela wäre unser Drogerie-Markt in unserem Dorf. Zum Glück.

Heute beginnt der Wettbewerb, worauf beide schon seit Tagen hinfiebern. Der Titel „König des Waldkönigwaldes“ wird vergeben. (mehr …)

August 27 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


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