Posts tagged ‘Reise’

Noch’n bisschen Edinburgh

Edinburgh

Ich verstand kein Wort, aber wenn der ganze Pub mitsummt, merkt man spätestens, wie schottisch das Lied ist…

Sing scottish

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Oktober 17 at 2011 5 Kommentare

Per Rad, Fön und Zeitmaschine

In Kürze startet unsere Tour de Rhein/Ruhr/Nahe per Fahrrad und Zelt (wie schon hier geschrieben) und wir sind nicht allein. Die Bande hat das spitz gekriegt -außer Hotz– und wollen mit. Wir freuen uns auf ihre Gesellschaft  in Biergarten und Zelt -außer auf Hotz.

Nur wie halten sie mit, wenn wir mit 15 Sachen über den Asphalt fegen? Die Bande hat sich so einige Gedanken über die Wahl der Reisemittel gemacht und wir haben sie dabei tatkräftig unterstützt – außer Hotz.

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Manfriss reist per Schiff. Unser Metallfresser hatte sich auch schon einen Rhein-Frachter ausgesucht, bekam dann aber Hunger, auch wenn die Schlacke-Füllung etwas dröge schmeckte und somit nicht für sein Restaurant in Betracht kommt. So haben wir ihm vorsichtshalber ein Plastikschiff zur Verfügung gestellt, damit er kein Loch in den Rumpf  knabbert. Auch für die Paddel, um rechtzeitig gegen den Strom in die Ruhr abzubiegen, haben wir mit einer ungenießbaren Spezialanfertigung gesorgt. Den Rotterdamer Hafen wollten wir ihm doch nicht zumuten…oder besser andersum: Wir möchten dem Rotterdamer Hafen Manfriss nicht zumuten! Zu viele leckere Container…

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Donky, unser Erpel, findet Radfahren doof. Vor allem, dass wir ja sowieso wieder in Bonn rauskommen, hält er für völlig unsinnig. Warum denn der ganze Aufwand? Das Argument, dass Radfahren Spaß macht, lehnt er ab. Er lehnt alles ab, was er nicht kann. Er kommt aber trotzdem mit, um seiner neuen Mission zu folgen: Schwäne ärgern. Die gibt es mehr als genug am Rhein. Donky bezeichnet Schwäne als „Möchtegern-Fragezeichen“. Seine Abneigung hat seinen Ursprung darin, dass die weißen Wasservögel ihn auf dem Weg zur Entenschule das ein oder andere Mal verkloppen, aber man sollte auch keine rosa Wasserfarbe auf den einflussreichen Chef des „Rheinischen Clubs“ ausschütten. (Schwäne vergnügen sich nicht in Gangs oder Vereinen, sondern in elitären Clubs). Da Donky Rundflüge trotz allem für überflüssig hält -und er interpretiert die Reise als „Etappen-Rundflug“- haben wir ihm eine Bahncard besorgt.

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Mops hat sich entschieden, sich einfach für eine optimale Sicht auf den Lenker zu lümmeln. Eigentlich aber eine suboptimale Lösung, bewirkt die einseitige Belastung mit einer dicken Möwe doch einen starken Linksdrall beim Fahren. Das hätte jedoch zur Folge, dass wir nach einer Stunde wieder zu Hause sind (bei Rechtsdrall dagegen landen wir direkt im Rhein.) So wird Mops sich wohl auf den Gepäckträger setzen müssen, um meinen Hintern wackeln zu sehen. Fahrradkleidung ist jedoch Pflicht. Nach anfänglichem Mosern meint der Vogel, dass er jetzt sportlicher und schlanker aussieht. Das meinen übrigens viele, die in gelbem Tour-de-France Trikot den seniorentauglichen Rhein-Radweg langradeln und das Gewicht ihrer Wampe mit ultraleichtem Karbon-Rahmen kompensieren. Stimmt aber nicht.

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Das Ding, unser gestrandeter Alien, hat die wirklich komfortabelste Lösung gefunden, uns regelmäßig zu besuchen. Es reist per Zeitmaschine. Ankunftszeit auf dem Campingplatz eingeben und -schwupp!- sitzt es auf der Isomatte. Wir finden, dass die Maschine eher wie eine Uhr aussieht. „Stimmt auch!“, teilte und das Ding per schwer verständlichen Ultraschall mit. „Jede Uhr ist eine Zeitmaschine!“. „Cool!“, fand ich und fummelte heute beharrlich an meiner Uhr rum. Ich meinte auch ganz kurz mal nach 2:44 Uhr der vergangenen Nacht versetzt gewesen zu sein. Aber vielleicht war ich auch nur ein bisschen müde.

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Qualo, die Trockenqualle, weigerte sich zunächst mitzureisen. Zu nah ist Laola, die Welle, wenn sie per Rhein mitschwappt. Wir schilderten ja bereits, dass Laola die Trockenqualle für einen Springbrunnen hält und deshalb grenzenlos verliebt in sie ist. Ist sie aber nicht, ganz im Gegenteil, denn Qualo hält überhaupt nichts von Wasser und verliebten Laolas schon gar nicht. Erst Jans Versprechen, Laola mit einem tollen Strudel in unserer Badewanne abzulenken, überzeugte ihn. Laola liebt Studel, weil sie so schön kribbeln. So leihen wir Qualo unseren extrem trockenen Fön, damit er auch ordentlich Fahrt aufnehmen kann. Aber 1. Klasse!

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Kolumbi meidet den Rhein. Der Holzwurm hatte ja schon schlechte Erfahrungen gemacht, als er in einen Ast nach einem Gewitter durch die Kanalistation in den Rhein gespült wurde. Die heldenhafte Rettungsaktion durch Mops fand sogar in Lokalinterviews und -zeitungen ihren Platz. Kolumbi hat das Trauma zwar inzwischen mit See(irr)fahrten und (Fast-)Tauchgängen überwunden, aber „Rhein“ klingt schon so nach …“rein“. So haben wir ihm einen Flieger gebastelt. Nun hofft er auf geeigneten Aufwind oder einen Motor. Wir glauben jedoch an beides nicht. Eher schon daran, dass das schwer zu trimmende Stück Papier im Wasser landet, erst Recht bei Regen. Zum Glück kann er in dem Fall direkt ein Boot daraus basteln…wenn er es könnte.

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Ach übrigens, Hotz will auch mit. Donky hat sich verplappert. Nun gut, so richtet Hotz im Vorfeld der Wahl im Park zumindest keinen Schaden an. Bad Wörishofen nannte er Hotz als Reiseziel. Keine Ahnung, wie er darauf kommt, aber ich glaube, Bad Wörishofen ist ein Vorort von Duisburg…

Wir verabschieden uns bei allen treuen und neuen Lesern für ’ne knappe Weile. Und haltet durch! Damit Euch nicht langweilig wird, stöbert fleißig in den Links in diesem und dem letzten Artikel (Stand der Dinge). Da gibt es viel zu entdecken!

Juli 2 at 2009 10 Kommentare

Flugente

Seit Gonky , der Erpel aus Südafrika, bei uns in Bonn bei seinem Bruder Donky im Park zu Besuch ist, hat Donky nur Stress. Er soll ihm mal ein wenig die Gegend zeigen. Dass Gonky unter "Gegend" den Umkreis von 1000 km versteht, ist konditionell eine große Herausforderung für Donky. Er hat da zwei Nullen weniger im Sinn.

So drückt sich Donky auch um einen Fremdenführer und die Flugstrecken unterscheiden sich auch gewaltig, wie man an der Skizze unschwer erkennen kann. Beim einzigen gemeinsamen Auflug nach Polen fiel Donky ein, dass er seinen Schlafbaum nicht abgeschlossen und den Grill angelassen hat. Zu dumm. Musste er dadurch umkehren, mit kleinem Umweg bei einem Kumpel in den Rheinauen. Aber Gonky merkte sowieso nichts davon, war er doch schon 120 km weiter kurz über Braunschweig. Gonky macht der Bezeichnung "Flugente" alle Ehre.

Routenblanung Gonky vs. Donky

Routenplanung Gonky vs. Donky

Februar 17 at 2009 3 Kommentare

Bissi Tage!

Tschüss!

Tschüss!

Als das Wiesel die Bande Richtung Ruhrgebiet verlassen musste, wäre es am liebsten da geblieben. So letargisch lag es auf dem Rücken. Wir hatten allerdings keinen Dolmetscher. Das Wiesel wollte über den zweiten Feiertag deshalb lieber im kalten Kofferraum bleiben. Glaubten wir. Die Zeitung im Schuhkarton hielt es kuschelig warm. Glaubten wir auch. Als es gestern gut verpackt wurde, war es sehr traurig. So sah es zumindest aus. Es winkte mit einem letzten Gruß der Bande hinterher. So interpretierten wir es jedenfalls. Die Bande blieb zu Hause und winkte nicht. Die waren noch fix und fertig von Jesus‘ Geburtstags-Party. Das Wiesel war nicht eingeladen. Vergessen.

Dezember 28 at 2008 5 Kommentare

Wiesel in Papier

Da die Post ja eine Woche vor Weihnachten aus Ressourcengründen ausschließlich Pakete annimmt, in denen Geschenke verpackt sind, standen wir vor einer Herausforderung: Wie verpacken wir das Wiesel für seine weitere Reise weihnachtstauglich?

Wiesel sind ganz schön pingelig. Das Papier juckt. Die Schleife drückt,  Zu warm. Falsches Muster. Ich seh‘ nichts. Kolumbi interpretierte jedenfalls das Wiesel so. Fazit: Das Wiesel bleibt über Weihnachten hier! Basta!

Jedoch ist es etwas skeptisch nach Donkys Ankündigung, mal gerne mit Freunden per Rakete zum Mond zu fliegen, so dass es Sylvester lieber woanders feiern würde.

Nun suchen wir gute Gründe, wo wir es gefahrlos hinschicken können. Wer kann das Wiesel beruhigen, dass es bei ihm/ihr Sylvester gut aufgehoben ist, und vor allem erdnah?

Dezember 19 at 2008 5 Kommentare

Das magische Wiesel

Die magische Truhe

Die magische Truhe

Als ich heute abend unsere Tür aufschließen wollte, wäre ich fast auf eine winzige Truhe getreten, die auf unserer Fußmatte lag. Ich hatte damit nicht gerechnet und nahm sie mit in die Wohnung, wo ich sie auf dem Tisch öffnete. Mit einem kurzen Plopp sprang ein Würfel aus der Truhe und surrte durch unser Wohnzimmer, folg wilde Bahnen hinter Fernseher und Sofa, bis er wieder sanft in meiner Hand landete, als wollte er sagen: "Würfel mich!". 

Auf einem vergilbten Foto sah ich ein Wiesel inmitten mehrer Würfel und ein winziger Artgenosse lugte dabei aus der Truhe. Ich traute zunächst meinen Augen nicht, doch wusste ich im nächsten Moment wie von süßen Bremer Stadtmusikanten geführt, was ich zu tun hatte. War dieses Wiesel nicht das Wiesel, dessen Weg durch die unzähligen Blogs  fortwährend von Silencer  niedergeschrieben wird ? Das Foto war rückseitig unterschrieben mit "Raven " und ich erinnerte mich. Die anmutigen Erzählungen, mal erfrischend, mal melancholisch, aber immer mit einem Zauber in den Worten. Dort wurde das Wiesel das letzte Mal gesichtet.

So schritt ich schnell zur Tat, legte das kleine Wiesel auf einen Hocker und umschloss den Würfel mit unsicherer Hand, lockerte zitternd den Griff, bis der Würfel auf den Hocker trudelte und liegen blieb:

So kannten wir es! Schnell war klar, dass nun das Wiesel für eine Weile bei uns leben soll. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Park bei der Bande und versetzte sie in helle Aufruhr. So nahmen wir das Wiesel vorsichtshalber zu Jans Schwimmtraining mit, wo es noch nicht ganz bei Sinnen gleich den Sprung vom Ein-Meter-Brett wagte.

Können Wiesel schwimmen?

Können Wiesel schwimmen?

Zum Abend hatten wir es im Wohnzimmer gebettet, wohlwissend, dass der Park in seiner gepflegten Anlage sehr trügerisch scheint, wohnen dort nicht Donky , Hotz und andere Gesellen, die eigene Vorstellungen von Haltung und Nutzung von Wieseln haben. Wir werden aufpassen und sie behutsam bekanntmachen. Soweit möglich.

Ich für meinen Teil freue mich, morgen dank des Zauberwürfels  mein Auto in die Jackentasche stecken zu können, dann mit dem Fahrad zur Arbeit zu fahren, um auf dem Rückweg noch ein paar Bierkisten im Kofferraum zu holen, denn die Ankunft des Wiesels will gefeiert werden. Und nicht zuletzt beglückwünsche Raven zu diesem portosparenden Versand.  Ich werde den Zauberwürfel in Ehren halten. Magie!

Dezember 8 at 2008 2 Kommentare

Platzkarten für das Vogelhaus

Buchhildes Versuch

Buchhildes Versuch

Buchhilde, die Ententante,  und Finkel, die Buchfinkenente sind zu Besuch. Die Anreise aus dem Allgäu verlief reibungslos. Nur auf der A3 hatten sie etwas Stau.

Was für eine Panik. Donky hat seinen Baum mit Blättern getarnt, Jan hat seine Schulhefte versteckt und selbst Hotz hat etwas den Wald gefegt. Etwas. Ist ja sein Wald. Denn Buchhilde passt auf, dass alles ordentlich ist. Sie hat auch schon Jans Lego sortiert. Dagegen hat Jan eigentlich auch nichts einzuwenden, aber zusammengesteckte Legos mit Rädern drunter sollten auch zusammengesteckt bleiben. Denn das hatte einen Sinn. Buchhilde hat versucht, die Steine wieder zusammenzusetzen, nachdem sich die Aufruhr etwas gelegt hatte (siehe Bild).

Finkel ist sauer. Er findet Meisenbällchen diskriminierend. Nicht nur, dass der Name eindeutig die „Blau- und Schwarzköppe“, wie er sie nennt, bevorzugt. Nein, die Knödel reißen auch viel zu schnell ab, wenn er sich als Buchfink an sie dranhängt. Und sie sind zu glitschig.

Zumindest seien die Voglhäuschen bei uns in Bonn etwas größer. Im Allgäu verkaufen die schnösligen Dompfaffen schon Platzkarten pro Holzstange, seit Finkel Sonnenblumenkerne als seine Lieblings-Winterspeise entdeckt hat. Das muss man sich mal vorstellen! Das ist ja ein Stange Geld, die er benötigt für 10 Stangen. Vorausgesetzt, man kann das Dach des Häuschens für ihn abnehmen. Außerdem haben Buchfinken gar kein Geld.

Dezember 5 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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