Posts tagged ‘Rakete’

Ein Schrank Möhrensaft

Da ist es wieder! Das Ding ist wieder bei uns und leider wieder länger als geplant.

Plastik ist sicher!

Aber kurz zur Erinnerung: Das Ding war lange Zeit unser Außerirdischer im Park. Vielleicht eher Außerirdisches, denn bis heute reagiert es äußerst gereizt auf die Zuweisung eines Geschlechtes. Und wenn das Ding gereizt ist, macht es schnell aus einer Mücke auch mal einen Elefanten… oder Hubschrauber (Video). Es stürzte bei uns im Park mit seiner Rakete ab, die Manfriss, unser bauchgesteuerter Metallfresser, auch prompt als Zwischenmahlzeit entdeckte. Das gab Ärger! Es dauerte Monate, bis wir die intergalaktische Taxirufnummer herausfanden. Vorsichtshalber wurde diesmal eine Plastikrakete vom Heimatplaneten ein paar Stationen hinter dem großen scharzen Loch in der Fffft7-Galaxie geschickt, um Manfriss‘ Appetit zu zügeln. Leider ohne ausreichend Benzin. Manfriss gab sich zur Wiedergutmachung zwar alle Mühe, Benzinkanister zu besorgen, verspeiste diese aber auf dem Weg als gefüllte Pralinen. Ist ja auch lecker! Bis der Tank voll war, vergingen weitere Monate. Zu allem Unglück konnte die Rakete nur geradeaus fliegen, dass zum geplanten Abflugtermin die Sonne im Weg war (hier mit Skizze). Irgendwann winkten wir dem Ding aber mit Tränen in den Augen und geblümten Taschentuch hinterher…

So , und jetzt ist es zu unserer Freude wieder zu Besuch und hat sogar vorgesorgt: Die Rakete ist aus Glas und fliegt mit Möhrensaft (Man könnte fast eine überdimensionierte Flasche Möhrensaft vermuten, wenn auf der Rakete nicht dieses kryptische „ACE+“ stände. Was immer das heißen mag). Jedenfalls ist beides völlig ungenießbar für Manfriss (für Jan und mich übrigens auch, vor allem der Möhrensaft). Und da das Ding ja wusste, dass es auf der Erde Möhrensaft gibt, fragte es uns im unverkennbaren -und völlig unverständlichen- Ultraschall-Dialekt nach einer Tankstelle für den Rückflug. Als wir nachhakten, wieviel Möhrensaft denn so eine Rakete pro Lichtjahr benötigt, wies es auf Jans Kleiderschrank. „Ups!“, dachte Jan und ich dachte fast gleichzeitig: „Ups!“ Einen Schrank Möhrensaft hatten wir bisher beim Supermarkt unseres Vertrauens noch nicht gesichtet, auch nicht bei Obi. Also stehen wir wieder vor einem großen Problem, während das Ding sehnsüchtig sein Sonnensystem beäugt, das es zufällig in Jans fluoreszierenden Deckenhimmel entdeckt hatte. Es meint sogar, den Heimatplaneten neben seinem Sonnenstern ausfindig gemacht zu haben. Wir glauben jedoch eher an die Überreste einer Mücke.

Das Ding braucht Möhrensaft

Januar 28 at 2010 2 Kommentare

Abflug verpasst (mit Skizze)

Was für ein Drama: Alles ist gepackt. Das Ding hat sogar bereits einige Andenken in die Rakete geschafft (Cola-Dose, eine 500 Jahre alte Eiche, Mercedes-Stern etc.) und dann das!

Das Ding

Das Ding

Aber nochmal kurzer Exkurs: Das Ding (Name und Geschlecht unbekannt) ist mit seiner Rakete auf die Erde abgestürzt und Manfriss, der Metallfresser, hat sie aufgefressen. Es dauerte ein paar Monate, bis wir den intergalaktischen Taxiruf herausfanden und eine neue bestellt hatten. Diesmal vorsichtshalber aus Plastik. Seit dem steht sie im Park. Damit nicht genug: Manfriss versprach, das nötige Benzin zu besorgen, verspeiste die Kanister auf dem Weg aber immer als gefüllte Pralinen. Das mag lecker sein, nützt aber der Rakete nichts.

Nun haben wir den Sprit in den Tanks (Plastikkanistern sei Dank), aber jetzt ist etwas im Weg. Die Sonne, um genau zu sein. Denn die Rakete kann nur geradeaus fliegen. Eine komische Rakete, wie wir finden, aber das Ding machte uns deutlich, dass man im Weltall eigentlich immer geradeaus fliegt. So verstanden wir das jedenfalls, weil wir eigentlich kein UItraschall hören können. Das Ding spricht Ultraschall.

In Abflugrichtung zu seinem Planeten versperrt die Sonne die direkte Linie zum Heimatplaneten. Die Sonne ist bekanntlich heiß (im Sommer 40 °C) und auch zu groß zum Durchfliegen (Die Erde würde so eine Rakete locker schaffen, versicherte uns das Ding.). Also heißt es wieder: Warten! Mindestens ein Viertel Jahr, dann ist der Weg wieder frei und ausreichend kühl, da man nicht so dicht an der Sonne vorbeifliegen muss. Mehr verkraftet die Klimaanlage nicht. Das findet das Ding blöd, weil es nun jeden Tag die Eiche in der Rakete gießen muss.

Ich habe mal ein Bild von dem Dilemma aufgezeichnet. Am besten mal Klicken für eine große Ansicht.

Flugbahn Skizze

Flugbahn Skizze

Januar 28 at 2009 23 Kommentare

Stand der Dinge (3)

Wie letztes Mal schon zusammengefasst hatten der Erpel Donky, die Pekingente Sing Lang (seine fast tragische Vorgeschichte hier) und unser Außerirdischer (das Ding) Probleme mit einer ultrastarken Mücke. Das Ding hatte eine eigenwillige Lösung, als es das Insekt kurzerhand in einen Hubschrauber verwandelte. Das Ding ist auch auf Manfriss, den Metallfresser, nicht gut zu sprechen, da dieser sehr bauchgetriebene Geselle die Rakete vom Ding aufgefressen hatte, und dies nun auf der Erde festsitzt.

Die Rakete

Die Rakete

Zum Glück hatte Jan inzwischen die intergalaktischen Taxirufnummer gefunden, so dass in unseren Park eine neue Rakete geschickt wurde – vorsichtshalber aus Plastik. Die von Manfriss versprochenen Benzinkanister isst er leider auf dem Weg immer als gefüllte Pralinen auf. So fehlt immernoch der Sprit. Zumindest haben wir ihn aber mit einem Stahlbraten ruhig gestellt, dass er seine Zähne von unseren Geländern lässt.

Buchhilde, die Ententante, und Finkel, der Erpel, der denkt, er wäre ein Buchfink  sind aus dem Allgäu zu Besuch gekommen.

Buchhilde

Buchhilde

Obwohl: Finkel ist auch ein Buchfink, immerhin ist er anerkanntes Mitglied im Allgäuer Buchfinkenclub. Wie es dazu kam, kann man hier erfahren. Finkel war jedoch nicht mit der Qualität der Bonner Meisen-bällchen zufrieden, da diese zu schnell abreißen und außerdem Buchfinken diskriminieren. Die Buchhilde sorgt immer für Ordnung, was Donky jedoch überhaupt nicht passt. Erst recht, wenn sie seinen Baum putzen will (Donky schläft wenig artgerecht auf einem Baum, damit er keine kalten Füße bekommt.)

Das Wiesel

Das Wiesel

Silencers Blogwiesel (das Original-Semistofftier auf Reisen) war zu Besuch bei uns. Hotz und Donky hatten bereits einige Aufgaben für das Wiesel, das jedoch nicht wie gewünscht darauf ansprang. Hotz, der Hirschhase, hat anscheinend doch nicht die Autorität als König des Waldes, wie er es großspurig angekündigt hatte. Zwar konnte Donky es noch dazu überreden, seine Hausaufgaben zu machen, aber Wiesel können das gar nicht. So wurde es zum Glück von Buchhilde und Finkel aus dem kalten Park gerettet, auch wenn zunächst ein Baum dazwischen kam. Finkel hält das Wiesel jedoch ganz logisch hergeleitet für einen Buchfink. Auch Kolumbi, der Holzwurm und Sing Lang (Pekingente) hatten ihre Probleme mit der Einordnung des Wiesels, da Sing Lang es schon mal als Lamm-Aktionsgericht im Lotusgarten erkannt hatte. (Wobei man erwähnen muss, dass Sing Lang seine eigene Logik hat, wie man bei diesem Rechenquiz erkennen kann.) Zum Glück kann Kolumbi die Wieselsprache…glaubt er zumindest. Gitarre spielen kann er aber (Sein Urururur-Großonkel war Holzwurm bei Stradivari, als dieser noch erfolgloser Gitarrenbauer war)

Weihnachten verbrachte Kolumbi in unserem Weihnachtsbaum. Der vorangegangene  Streit zwischen Kolumbi und Sing Lang konnte geschlichtet werden (Haben Weihnachtsbäume Lichter und sind sie aus Holz oder Plastik?). Diese Geschichte entstand aus dem interaktiven Auftrag unserer werten Leserschaft. (Ich liebe das wiederentdeckte Wort „werter„!) Das Wiesel ist inzwischen bei Anna angekommen.

Die Videos dazu:

Januar 3 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

LDUNGEN+KURZMELDUNGEN+KURZMEL

Das Ding tarnte seine Rakete im Park als Schneemann+++Heute sind 4 C° angesagt+++Manfriss versprach, keine Benzinkanister mehr zu fressen+++Manfriss verspricht jetzt wirklich, keine Benzinkanister mehr zu fressen+++Das Ding verspricht, Manfriss nicht zu fressen+++Donky verspricht gar nichts+++Jans Schneemann ist verschwunden+++Jans Schneemann war keine Rakete+++Igitte wünscht sich eine Gitarre zu Weihnachten+++Ischias ist leider kein Männervorname+++Am Mittwoch, 21:00, startet das 5. große TV Quiz.

November 25 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Jan erzählt (6): Eine Rakete für das Ding!

Hier erzählt Jan, 8 Jahre, unplugged:

Wie ihr wisst ist das Ding ja auf die Erde abgestürzt und Manfriss der Metallfresser hatte die Rakete weggefressen. Wir haben lange gebraucht die Telefonnummer zu finden. Aber endlich haben wir es geschafft. Die Telefonnummer lautet 0000-3333-9586-003322-700800-77. Jetzt haben sie uns zum Glück eine Plastikrakete zugeschickt. Leider haben wir jetzt noch kein Benzin. Deswegen muss Manfriss als Strafe Benzinkanister tragen, die er dann meistens als gefüllte Pralinen, bevor er einmal an der Rakete angelangt ist, aufgefressen hat.

Plastik ist langlebiger ls Metall!

Plastik ist langlebiger ls Metall!

November 23 at 2008 11 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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