Posts tagged ‘quatsch’

Können Tiere lesen?

Ich werde in Fachkreisen öfter mal gefragt, warum die Tiere im Park eigentlich lesen können. Nun kann ich verstehen, dass Laien die Erforschung der Sprachevolution der Tiere nicht geläufig ist. Deshalb ein paar Worte zur Aufklärung:

Die weit verbreitete Meinung, dass Tiere nicht lesen können, hat ihren Ursprung in der kümmerlichen Intelligenz der Menschen, die sogar glauben, dass Tiere nicht sprechen können. Nur weil sie quaken, zwitschern oder zirpen, je nachdem, was ihre Anatomie gerade so hergibt, heißt das noch lange nicht, dass auf einem gemeinsamen Frequenzband nicht der menschliche Sprachcode mitschwingt. Oder genauer gesagt: der Fauna-Universal-Code für Kommunikation (kurz: FUCK), den sich die Menschen im Laufe der Evolution durch die natürliche Dauerbeschallung unterbewusst zu Eigen gemacht hatten, leider über die paar Jahrtausende hinweg sehr unvollkommen in ihr Sprachzemtrum übersetzt, wie die sinnlose, humane Sprachenvielfalt zeigt. Das Lesen ist dagegen nur ein läppisches Nebenprodukt für Tiere. Diese Fähigkeit ist angeboren.

November 28 at 2011 4 Kommentare

Spiele für den Herbstabend

Die dunklen Abende des Herbstes rücken näher und wenn draußen der Wind pfeifft, kuschelt man sich gemütlich bei einer Tasse Tee in eine Decke und liest ein Buch. Wem aber ständig jemand beim Lesen dazwischen quatscht, sei es Freund oder Verwandtschaft, dem sei ein munterer Spieleabend ans Herz gelegt. Diese sind allerdings meist nur gesellig bis zum Zoff, wenn jemand mal wieder die Regeln zu seinen Gunsten verbogen hat.

Deshalb möchte ich (auf Anregung einer Blogparade von Stachelbeere) heute drei Spiele vorstellen mit ganz präzisen und dennoch einfachen Regeln.

1.  Nimm weg!

In akribischer Kleinarbeit wird eine Dominokette durch die ganze Wohnung gebaut. Dabei fängt der eine Mitspieler an einem Ende an und der zweite am anderen Ende. So kommt  man nicht in Verlegenheit, sich unnötig unterhalten zu müssen. Trifft man sich schließlich in der Mitte, sucht sich jeder einen eigenen Stein aus und gibt ihm einen Namen.

Dann stößt ein Spieler die Kette an einem Ende an. Wer ist völlig egal. Jeder entfernt jetzt rechtzeitig seinen Stein aus der Kette, damit dieser nicht umfällt. Den Namen des Steines behält man besser für sich, da es völlig albern ist, Steinen einen Namen zu geben.

Wessen Stein zum Schluss nicht umgefallen ist, hat gewonnen. Dieses Spiel ist sehr harmonisch, da auch Unentschieden möglich sind. Und wenn wieder mühsam alle Dominosteine in der Schachtel verstaut sind, ist der Abend auch schon zu Ende. Wer Gast ist, sollte  unbedingt schon vorher gehen und sich zu Hause gemütlich bei einer Tasse Tee in eine Decke kuscheln und ein Buch lesen.
Aus der Reihe getanzt 5

Zwei weitere fantastische Spiele, die auch ohne Tee und Buch funktionieren: (mehr …)

Oktober 25 at 2011 11 Kommentare

Nicht weiterlesen!

Ich warne euch, lest bloß nicht weiter!
Denn das Gedicht ist weder heiter,
noch spannend, noch besonders schlau.
Ihr sucht ’ne Botschaft? Fehlanzeige!
Stattdessen geh’n Ideen zur Neige,
auch mit Gefühlen ist es mau.

Ihr bleibt noch immer bei der Stange?
Wird euch denn überhaupt nicht bange,
dass gleich nur Langeweile gähnt?
Tja, viel bleibt mir jetzt nicht zu sagen.
Verspür’ ein wenig Unbehagen.
Nicht, dass ihr hier die Muse wähnt.

So langsam fangt ihr an zu nerven.
Es ist mir doch nichts vorzuwerfen.
Verschwindet jetzt! Ich bin nicht da!
Hat niemand euch hierher gezwungen.
Hey, mein Talent ist ausgewrungen!
Mehr kommt nicht raus als nur Blabla.

Ab jetzt verweiger’ ich euch Gaffern
für immer jegliche Metaphern.
Ich hab’ doch weder Geist noch Stil.
Oh je, ich stammel, Herz am Rasen,
nur voll die leeren Wörterblasen.
Ja was’n das für’n böses Spiel!

Äh, kann nicht mehr! So’n Rumgeholper!
Und wie ich über das Metrum stolper.
Doch habt es ihr ja so gewünscht!
Da nix Haha und null Pointe.
Mit reinem Reim is’ jetzt am Ende.
Und kein beschiss’ner Reim auf „wünscht“!

September 26 at 2011 5 Kommentare

BlaBla.

Aus der Tiefe kommt das B,
doch plötzlich geht’s ganz schnell.
Bevor ich a aussprechen kann,
erfasst mich schon das l.
Bla

O, manchmal wühle ich in mir,
dann kullern lauter O’s,
doch jetzt, O Wunder, hört nur zu,
geht es von vorne los!
O

Aus der Tiefe kommt das B,
doch plötzlich geht’s ganz schnell.
Bevor ich a aussprechen kann,
erfasst mich schon das l.
BlaBla

Das Finale fällt mir schwer,
Fragezeichen oder Punkt?
Ich hoffe nur, das diesmal nicht
das B dazwischen funkt.
Punkt

September 14 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Neulich beim Frühstück

  • „Hey, lass mein Ei in Ruhe!“
  • „Ich will es nur anmalen“
  • „Warum denn das?“
  • „Ich bin doch der Osterhase!“
  • „Bitte, es ist September!“
  • „Erst?“
  • „Ja, und jetzt gib mir mein Ei!“
  • „Soll ich noch mal wiederkommen?“
  • „Im Frühjahr, OK?“
  • „Warum machst du das schöne Ei kaputt?“
  • „Ich esse es!“
  • „Aber warum soll ich dann wiederkommen, ohne Ei?“
  • „Stimmt, lass es einfach!“
  • „Du magst mich nicht, stimmt’s?“
  • „Es gibt dich gar nicht!“
  • „Dafür kann ich ja auch nichts!“
  • „Ich aber auch nicht!“
  • „Ich kann ja da bleiben, dann gibt es mich!“
  • „Wenn’s sein muss!“
  • „Magst du mich dann?“
  • „Nur wenn du nicht störst!“
  • „In Ordnung, hast du mal ein Ei?“

September 8 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Mein zweites Gedicht

Nach dem immensen Erfolg meines ersten Gedichtes, keimt in mir der Poet.

Heute Nacht wurd‘ ich erleuchtet,
denn meine Stirn war angefeuchtet.
Ich weiß auch schon, wer mich geweckt:
Die Muse hat mich abgeleckt.

Wenn man die Kommentare zählt,
bin ich zu Großem auserwählt.
Mit ernstem Blick, das Haar zerzaust,
schreib‘ ich auch gleich den dritten Faust.

Was ist nur los? War es das schon?
Ich glaub‘, mir fehlt Inspiration.
Die suche ich jedoch nicht hier,
dafür im Pub mit ein, zwei Bier.

Juli 8 at 2010 8 Kommentare

Mein erstes Gedicht

Ich kann nicht dichten, doch ich will.
So haltet bitte kurz mal still.
Schon jetzt ist das kein guter Reim.
Ach, lass ich’s lieber einfach sein.

Gut, ein Versuch ist es noch wert.
Nur dass sich niemand dann beschwert
und gleich die dicke Keule schwingt
und mir ’ne schlechte Wertung bringt.

a a b b, a b b a,
bei c c d war ich nicht da.
Und fragt mich nicht nach dem Sonett!
Wenn ich das nur behalten hätt‘.

Am liebsten sind mir solche Reime,
die sich nicht reimen, also keine.
Doch hab‘ ich mich jetzt festgelegt
und wähle nun den schweren Weg.

Ja, ich weiß, der war nicht rein.
Was Bess’res fiel mir grad‘ nicht ein.
Immerhin steht jetzt das Schema.
Nur leider kenn‘ ich gar kein Thema.

So kommt es wie es kommen muss:
Bevor es losgeht, ist schon Schluss.
Der Dank gilt meinen Lesern nun,
sich diesen Blödsinn anzutun.

Juli 2 at 2010 11 Kommentare

Aus dem Leben einer Koralle

Korallen sind unflexibel. Da gibt es nichts dran zu deuteln. Ein Leben lang am selben Platz und sie können sich noch nicht mal den Nachbarn aussuchen. So eine Art unbefristeter Mietvertrag ohne Ausstiegsklausel. Da können die meisten Exemplare von Glück reden, wenn ein paar Zebrafische an ihnen rumknuspern oder sie doch zumindest eine gute Aussicht vom Riff ihrer Bestimmung haben.

Nun hat leider nicht jedes Tierchen dieser Gattung solch ein Glück. So einsam auf dem flachem Meeresgrund rumzudümpeln, stelle ich mir zum Besipiel langweiliger vor, als mit einem Gips im Krankenhausbett DSDS gucken zu müssen, weil ich nicht an die Fernbedienung komme.

Wie ich darauf komme? Uns ist während unser wöchentlichen Tiefseeexpedition ein bedauernswertes Ding vor die Linse gekommen, dem ich auf diesem Weg zumindest ein bisschen zu Ruhm verhelfen will.. auch wenn es nie davon erfahren wird. Dafür hatten wir eine Woche lang eine versteckte Kamera installiert.

Ich kann Euch sagen: Bei Sichtung von 148 Stunden Material brauchte ich 8 Sixpacks Redbull und mehrere Stunden schmerzhafte Berieselung durch Hansi Hinterseer, um einigermaßen bei der Sache zu bleiben. Heraus kam aber dieser einmalige Zusammenschnitt einer Woche im Leben einer Koralle. Gucken und dabei nicht einschlafen. Ist wirklich totlangweilig! Außer die super Sonntags-Idee der Koralle, wie sie ihrem Leben etwas mehr Sinn gibt. Wer will das nicht.

Apropos. Wo wir gerade bei langweiligen Leben sind. (Eines ist richtig!)

EDIT: Auflösung in den Kommentaren.

März 21 at 2010 9 Kommentare

Wichtige Botschaft!!!

BITTE UNBEDINGT LESEN !!!

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.*

(* nach einer Woche Üben für das Weihnachtsschulmusical der vierten Klassen musste das wirklich mal gesagt werden.)

*        **               *  *           *          *  *              *             *    *  *

Dezember 17 at 2009 4 Kommentare

Kirche im Sack

Gestern, recht spät:

  • "Jetzt lass mal die Katze im Sack!"
  • "War das nicht die Kirche?"
  • "Nein, die muss man durch’s Dorf treiben."
  • "Sau!"

Oktober 29 at 2009 17 Kommentare

Quak

Wie Ihr wisst, beherrscht Donky, unser Erpel, die Menschensprache recht flüssig. Das ist nichts Besonderes, wird Deutsch doch als Universalsprache im Park benutzt.

Heute kamen wir jedoch in den Genuss, in die Entensprache eingeführt zu werden, wie er sie in der Entenschule lernt.

Das simple „Quak“ bedeutet „Bitte sehr!“. Wer nun jedoch denkt, das „Quak, quak“ einfach doppelt „Bitte sehr, bitte sehr“ heißt, irrt sich gewaltig. Die korrekte Übersetzung lautet „Weg da, ich habe Vorfahrt!“. Das hat schon zu bösen Unfällen geführt, wenn ein „Quak“ verschluckt wird. Enten verschlucken schnell mal ein „Quak“ oder ziehen alternativ zwei davon in ein „Quauak!“, was wiederum ausschließlich als „Hat jemand mal ein Streichholz?“ genutzt wird, für eine Vorfahrtsregelung absolut untauglich.

Letztendlich kommt es anscheinend immer auf die Betonung an: „Quaak!“, „Quak!“ oder „Quäak“ zum Beispiel.

Das kurze „Quack“ ist äußerst schwierig auszusprechen und bedeutet: „Habe ich nicht süße lila Kringelsöckchen an? Wenn Du willst, kann ich sie dir mal ausleihen.“ Diese Variante lernen die Enten erst in der 8. Klasse und dürfen auch dann erst das Wort benutzen, um bei unsachgemäßer Aussprache Schlägereien zu vermeiden (Das verwandte „Quackr“ heißt „Fresse, oder wat?“). Die Schule hat dummerweise zwischen 4. und 8. Schuljahr Pause, so dass sie noch geschlagene 3 Jahre warten müssen. Das macht jedoch nichts, da Enten nie süße lila Kringelsöckchen tragen.

Ich verabschiede mich mit einem „Quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak!“ („Tschüss“) und lernt recht eifrig, man weiß ja nie, wen man mal am Entenweiher trifft.

EDIT:

Ich wurde gerade korrigiert: Die korrekte Verabschiedung lautet: „Quak, quak, quaK, quak, quak, quak, quak, quak!“. Ich sagte versehentlich „Tsch ss!“, ein reiner Unterwassergruß.

September 24 at 2009 3 Kommentare

3? Stock

Schildmaid warf mir ein sehr anspruchsvolles Stöckchen zu, bei dem ich nicht nur bequem drei Fragen beantworten muss, sondern mir die auch noch stellen muss. Und dann dürfen es noch nicht mal Grundsatzfragen sein. Mir fallen mit dieser Einschränkung aber jetzt natürlich nur Grundsatzfragen… was sage ich…Lebensfragen ein. Außer vielleicht eine zur Lieblingsfarbe, aber die könnte ich dummerweise überhaupt nicht beantworten.

Zunächst sollen die Fragen selbst beantwortet werden, dann sollen noch drei weitere Blogger beansprucht werden, die zunächst die Fragen hier im Blog per Kommentar beantworten sollen, um sich anschließend drei eigene aber bitte schön in ihrem eigenem Blog auszudenken.

So, da stehe ich nun…

Was soll ich machen? Hier müssen wir gemeinsam durch! Hier sind meine drei (Grundsatz-)Fragen, die mich zur Zeit quälen:

1. Warum tragen Hausmeister grundsätzlich graue Kittel?

Meine Interpretation: Das ist betonfarben, nicht grau, und dient zur Tarnung in artgerechter Umgebung. Hätten Hausmeister neongelbe Kittel, könnten sie sich nicht so leicht anschleichen, um jemanden anzubrüllen, dass das so ja nicht geht. Völlig egal was. Vielleicht weiß jemand ja mehr über diese rätselhafte Dienstkleidung.

2. Gibt es das perfekte Paradoxon, wenn ja, warum nicht?

Ich fürchte, bis heute war jedes Paradoxon erklärbar. Es scheint immer nur widersprüchlich. War es aber nicht, ätsch! Das nimmt ihm etwas von seinem Mythos. Bis ich heute diese Frage stellte: Das halte ich für ziemlich perfekt paradox und ich bin auch irgendwie stolz darauf. Bis mir jemand das Gegenteil beweist. Das wäre dann wirklich paradox. (EDIT: Nach einem "Paradoxum" zu fragen, das es gar nicht gibt, weil es ja "Paradoxon" heißt, machte die Frage noch paradoxer. Ich will Unkundige aber nicht überfordern und habe die Frage korrigiert)

3. Was ist der Preis der Liebe?

Boah, wer stellt denn so ’ne Fragen? Keine Ahnung! Muss ich mal nachrechnen. Zum Glück bewahre ich ja die Quittungen auf.

Jetzt erwarte ich von den Stöckchen-Liebhabern Silencer, Miki, und Offensichtlich etwas seriösere Antworten (und natürlich Fragen im eigenen Blog). Das ist ja wirklich schlimm hier.

Mai 26 at 2009 12 Kommentare

Die Park-Partei

Die Park-Partei

Die Park-Partei

Ob „Jetzt aber zack“ ein geeigneter Werbeslogan für eine Parlamentswahl ist, kann diskutiert werden. Dass die Bande die Park-Partei (PP ) gründete, um die Zukunft des Parks zu gestalten, halten wir jedoch für sehr löblich. Wie die anstehende Demokratisierung des Parks überhaupt eine ehrenwerte Angelegenheit ist. Einige Minderheiten wie entflogende Kanarienvögel hatten bisher einen schweren Stand…bis zum Winter, dann allerdings nicht mehr. Das wird jetzt anders: Nun dürfen sie nämlich wählen, wer sie bis dahin schikaniert.

Wir vermuten allerdings auch, dass die Bande einfach bestimmen will, was läuft. Basta! Dafür muss die PP sich jedoch zunächst warm anziehen gegen die AAA (Allianz alternativer Amseln), die KKK (Koalition der Kriech- und Krabelltiere), die VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel), die UUU (Union ufernaher Unterwasser-Tiere) und die dubiose DDD (Drei demokratische Dampfnudeln). Diese Gruppe ist im Park nicht bekannt und kann als Zünglein an der Waage wahlentscheidend sein. Immerhin sind nur 20 Parlamentssitze zu verteilen.

Der eindeutige Nachteil, dass die Abkürzung der Park-Partei nur zwei anstatt drei Buchstaben zählt, wiegt genauso schwer wie der Umstand, dass die Bande noch gar keinen Vorsitzenden gewählt hat. Und auch das Wahlprogramm sieht noch nicht so überzeugend aus. Zu allem Übel ist es noch nicht einmal beschlossen:

  • Nachtsingverbot bis 8:00 Uhr für Amseln.
  • Lammkotellets für alle!
  • Borkenkäfer sind doof!
  • Herbstinitiative: Finger weg von den Blättern am Baum!
  • Wer nicht mitmacht, fliegt raus!

Der vorläufige Wahlkampfspot mit Donky und Hotz, dem Hirschhasen, wird auch den ein oder anderen Wähler verprellen. Allerdings gibt es im Park sowieso keinen Strom:

Unsere Einschätzung zu den anderen Parteien:

  • Glücklicherweise ist die KKK (Koalition der Kriech- und Krabbeltiere) so zerstritten, dass Igitte als Ex-Krabbeltier und Kolumbi als Holzwurm mit Ohne-Beine-Prädikat hier einige Wähler abgreifen könnten. Besonders um die angestrebte Beinpauschale gibt es große Meinungsverschiedenheiten innerhalb der KKK .
  • Vorteilig ist auch, dass Kaulquappen noch nicht zur Wahl zugelassen sind. Erst nächstes Jahr, wenn sie keine mehr sind. So wird die UUU (Union ufernaher Unterwasser-Tiere) ihr Potenzial nicht abschöpfen können.
  • Wie die VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel) abschneidet, hängt stark vom Zuspruch nicht so viel fliegender Vögel ab. Von Pinguinen zum Beispiel.
  • Die AAA (Allianz alternativer Amseln) hat sich ein paar neue Lieder zum Mitsingen ausgedacht. Nun ja, wen’s interessiert.
  • Die DDD ist schwer einzuschätzen.

Wir werden den Fortgang des Wahlkampfes hier im Blog weiter dokumentieren und kommentieren.

Mai 14 at 2009 14 Kommentare

Die Verwandlung der Trockenqualle

Nicht erst seit gestern besucht uns Qualo, die Trockenqualle und auch Loala, die Welle schaut mal feucht-fröhlich daherdümpelnd oder aufbrausend zornig vorbei, meistens beide getrennt. Aber erst jetzt ist es uns gelungen, eine Dokumentation im Rahmen "Expeditionen im Keller" mit sensationellen Bildern zu drehen, die zeigt, wie sich Trockenquallen im Zuge der Evolution an Gefahren anpassen können.

Jan ist Kommentator:

Mai 6 at 2009 9 Kommentare

Sean, der Fischer

Inflationäre Aufrufe des Beitrages mit dem sensationellen Foto von Dunny, unserem schottischen Hausgeist.  Beim Klick auf den Tag "Geisterfoto" kann sich jeder vergewissern, woher das Interesse rührt. 

Dunny meint, Sean, den Fischer, wiederzuerkennen. Dieser fing wohl nie einen Fisch, weil er Angst vor Wasser hatte. Ich sage dazu nur: Trittbrettfahrer!

März 9 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Zum Wohl (2)

Wenn ich in mir teils fremder Gesellschaft das Glas hebe, weiß ich nie was ich sagen und machen soll. „Prost“ klingt so spelunkenmäßig, „zum Wohl“ sagen meine Eltern, „Cheers!“ wirkt etwas weltmännisch protzig. Und zu warten und dann auf „Prost“ einfach mit „Prost“ zu antworten, finde ich zu einfallslos, ein „Dito“ dagegen pseudolustig. Manchmal zwinkere ich dann nur zu. Bei der Wahl eines „Auf die, den oder das…“ muss auch was Sinnvolles folgen. Mir fällt da meistens nur „die Zukunft“, „den schönen Abend“ oder „die Liebe“ ein.  Schlimmer noch, wenn jemand etwas vorgibt wie zum Beispiel „Auf dass wir öfter so nett zusammensitzen!“ oder andere peinliche Gesprächslückenfüller. Muss ich das dann wiederholen? Oder nicke ich nur wohlwollend und murmele „Ja, ja!“?

Anschließend gleich die nächste Herausforderung: Stoße ich an oder hebe nur das Glas? Wenn einer anfängt, muss jeder mit jedem seine Gläser klingen lassen. Stimmt doch, oder?  Das muss anscheinend eisern durchgezogen werden. Aber wenn ich anstoße, darf ich mich dann über Kreuz mit anderen Anstoßern über den ganzen Tisch beugen? Bei 8 Leuten müsste man übrigens insgesamt 7+6+5+4+3+2+1 mal anstoßen, also 28 x. Da ist das Essen schon kalt.

Und dann noch dieser Zwang zum Augenkontakt. Das ist doch kaum zu schaffen ohne Rotweinflecken. Zur Strafe gibt es dann bekanntlich sieben Jahre schlechten Se.xx . Ich hab schon 154 Jahre zusammen, fragt sich nur mit wem.

Am liebsten würde ich, sobald die Gläser gefüllt sind und das Essen auf dem Tisch steht, einfach ohne viel Palaver gleich losspachteln…Ich glaube, ich mache mir gerade unnötig Gedanken…

März 5 at 2009 10 Kommentare

Weihnachtsgeschenke in %

Ich habe gelesen, dass bereits 6 % der Deutschen ihre kompletten Weihnachtsgeschenke zusammen haben. Ich habe bisher 0 % Ideen. Damit bin ich gerade mal 6/100 (!) vom Ideal entfernt. Das beruhigt!

November 11 at 2008 4 Kommentare

Pekingente

Wir haben versucht, Sing Lang mit diesem  Artikel über die wahre Bestimmung einer Pekingente zu überzeugen. Sie war zwar irritiert, meinte aber, dass sie in der Ming-Dynastie noch gar nicht geboren war, also vollkommen ungeeignet ist. Der Rest wäre Propaganda.

Auch wenn Ihre Artgenossin auf dem Bild wirklich unvorteilhaft getroffen wurde, konnte sich Sing Lang nicht wieder erkennen. „Alles Hum-Bug“, wie sie landestypisch sagt. (mehr …)

September 28 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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