Posts tagged ‘Natur’

Pagalinis Morgenstunde

Start frei für meinem zweiten Beitrag zu Donnas Schreibprojekt bei „Donna schreibt!“. Wieder wird ein Anfangssatz für eine Geschichte vorgegeben. Diesmal: „Von Leidenschaft zu sprechen, war vielleicht nicht angemessen…“

Pagalinis Morgenstunde

Von Leidenschaft zu sprechen, war vielleicht nicht angemessen. Zu lustlos spulte Pagalini seine Liederliste ab. Kein Vergleich zu Zeiten, als die Amsel noch von der höchsten Tannenspitze weit und breit mit virtuosen Melodieläufen ihr Revier verteidigte. Die Artgenossen verstummten dann lieber und übten zunächst irgendwo im Maisfeld, um sich nicht zu blamieren. Pagalini war der Herr der Wipfel und Schornsteine, der Popstar unter den Amseln, was den Staren natürlich überhaupt nicht gefiel. Und selbst die Krähen standen etwas früher auf, um verzückt den Morgensonaten zu lauschen, obwohl sie selbst nicht den Hauch eines musikalischen Talents besitzen. Er genoss seinen Ruhm. Aber jetzt? Nein, leidenschaftlich war das monotone Geträller wirklich nicht. Nur noch laut. Und vor allem früh!

Zu früh für Donky, den Erpel, der nur ein Meter entfernt von Pagalini in sein Gefieder reinmeckerte. Er mochte Amseln noch nie, auch keine leidenschaftlichen. Er mochte niemanden, der ihn um 5 Uhr morgens weckt und vor allem nicht direkt neben seinem Ohr. Aber was blieb ihm anderes übrig, als das dröge Gepiepe Pagalinis zu erdulden, das nur noch an schlecht programmierte Handy-Klingeltöne erinnerte? Denn Donky bekam immer kalte Füße, wenn er in sicherer Entfernung im Schilf döste wie die anderen Enten. Also schlief er auf dem kuschelig mit Moos bedeckten Baum mitten im Park. Der Preis dafür war jedoch hoch und kostete drei Stunden Schlaf. (mehr …)

Juni 26 at 2010 10 Kommentare

Flugschule in Schottland

Nach Nordschottland verschlug es uns im Juli in den Urlaub. Ursprünglich mit meinen Eltern geplant breiteten wir uns in einem großen Cottage ganz oben in den Highlands aus. 

Einsamkeit und Natur pur.   

Sonnenuntergang in Clachtoll

Sonnenuntergang in Clachtoll

Ganz so einsam waren wir jedoch nicht, denn Donky und Kolumbi flogen ebenfalls rüber. „Diese Richtung, am Big Ben vorbei und hinter dem Suilven (siehe Bild) links halten, zweites Cottage auf der linken Seite der Bucht“. Das reichte als Anweisung und mit Kolumbi huckepack flog Donky schon ein paar Tage vor uns los. Waren ja doch paar Kilometer. 

Er wohnte bei den Möwen in einer Felsspalte und bot an, ihnen Fliegen beizubringen. Weil er es besser kann, versteht sich. 

Die Möwen waren unbeeindruckt, da Donky doch etwas der Wind zu schaffen machte: Er hatte immer einen leichten Linksdrall. Dadurch verfehlte er auch manchmal seine Felsspalte. Die Möwen verfolgten das Spektakel jedes Mal und stritten sich um die besten Plätze. (mehr …)

August 22 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


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Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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