Posts tagged ‘Kolumbi’

Später Wurm

Nun fängt der frühe Vogel bekanntlich den Wurm. Deshalb hält sich Kolumbi, der Holzwurm,  lieber an das Motto „Später Wurm entkommt dem Vogel“ und ratzt durch. Aber so war das nichts Halbes, nichts Ganzes:

Nach durchzechter Nacht beim  „Wet but lucky“ e.V (Regenwurm-Rocker-Club) mit ein paar überreifen Kirschen hatte es Kolumbi nicht mehr nach Hause geschafft. Oder genauer gesagt: Mit dem Sauerstoff-Flash, als er sich durch die Wiese nach oben gebohrt hatte, setzte auch unmittelbar der Tiefschlaf ein.

So bibberte er am nächsten Morgen ganz schön bei um die 0 °C. Noch mehr bibberte er, als er merkte, dass sein Schwanz im Boden festgefroren war. Das war ihm nur solange peinlich, bis er durch die Grashalme etwas Schwarzes erspähte. Schlimmer noch: Etwas Schwarzes mit etwas länglichem Orangenen. Dann wurde aus peinlich schnell panisch. „Eine Amsel“, dachte er, „Scheiße auch!“ Und Kolumbi flucht sonst nie.

Doch er hatte blitzschnell die rettende Idee (Nun ja, eine gute viertel Stunde überlegte er schon): Er stellte sich aufrecht und tarnte sich als Strohhalm. Amseln mögen keine Strohhalme. Oder hat jemand schon mal eine Amsel mit Cocktail gesehen? Schlau, nicht wahr?

Nun ja, das Schwarze mit dem länglichen Orangenen stand zwar nach drei Stunden Stillstand immernoch auf der Wiese auf dem selben Fleck, aber wer denkt schon an eine Spielzeuglokomotive mit gelbem Schornstein so früh am Morgen? War so was wirklich zu erwarten?

Schließlich kippte Kolumbi  hechelnd um, weil der Boden taute. Seitdem klagt er über Nackenschmerzen (und so ein Nacken ist bei Holzwürmern ganz schön lang, wenn man nicht weiß, wo er endet). Und über schwarze Lokomotiven mit gelbem Schornstein klagt er seitdem auch. Glaubt natürlich keiner, wie immer.

Der Versuch einer Rekonstruktion: (mehr …)

Oktober 19 at 2011 3 Kommentare

Wurm-Express

Kolumbi ist im Park ein viel gefragter Holzwurm. Nicht, dass er vermisst wird. Im Gegenteil: Er wird einfach oft gefragt: "Wer bist du denn überhaupt?" Und meist schon das 1000. Mal, also ganz schön viel, weil Kolumbi anschließend sofort in den Niederungen des Großhirns der fragenden Parkbewohner verschwindet. Die meisten besitzen noch nicht mal ein Großhirn, womit Kolumbi quasi direkt wieder als verlorene Erinnerung aus dem Kopf raustropft. Er wird noch nicht einmal von Amseln wahrgenommen, die wütend nach Regenwürmern stochern, während Kolumbi sich auf einem nahegelegenen Maulwurfshügel sonnt. "Hey, nehmt doch mich! Nur eiiinmal", hatte er vor ein paar Tagen gerufen. Ja, nur einmal im Mittelpunkt stehen, egal um welchen Preis! Das wäre was. Ging gerade noch mal gut. Sie hatten ihn nicht gehört.

So einfach geht das aber nicht. Dazu muss er jedoch zumindest mal rechtzeitig da sein. Erst letzte Woche hatte er Donkys Geburtstagsparty um zwei Tage verpasst und mümmelte nur noch die übrig gebliebenen Krümel. Zum Glück feiert Donky nächste Woche wieder Geburtstag. Kolumbi macht sich heute schon mal auf den Weg. So ein Holzwurm ist nämlich langsamer als man denkt, erst recht, wenn er  Schnecken als Taxi  nutzt, die in die Gegenrichtung kriechen.

So haben wir ihm ein neues Vehikel gebaut, dass in in Null Komma Nichts zum Ort seiner Wahl bringt. Vorausgesetzt, man wählt die richtige Dosierung. Das ging beim ersten Versuch schief, als Kolumbi durch Donkys übereifrigen Einsatz (Sprung vom Baum) in der Regenrinne landete. War zumindest eine prima Wildwasserrutschpartie anschließend.  Wir haben jedoch an alles gedacht: Wurmergonomische Beschleunigungsschale, hochempfindliches Drehlager, watscheltauglicher Trethebel, Notrutsche.

März 2 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Herr der Tümpel

Die Edeka

Die Edeka

Wir berichteten ja bereits darüber , das Kolumbi, der Holzwurm, letzten Samstag in See stach, nachdem wir ihm mit der dem Einmaster "Edeka" einen Traum erfüllen konnten . Als Nichtschwimmer konnte er mit dem Schiff endlich die andere Seite des Ententeichs erkunden (Das dort eine Parkbank steht, hatten wir ihm nicht gesagt).

Wir hatten ebenso schon angemerkt, dass wir ihn am Sonntag völlig erschöpft aus einem Abfalleimer auflasen und er uns halb verwirrt von schwarzen Drachen und eisernen Toren erzählte.

 

Die Karte

Die Karte

Nun ist er wieder zu Kräften gekommen und erzählte uns eine unglaubliche Seemannsgeschichte. Ich versuche sie einmal in seinen Worten wiederzugeben. Zur besseren Deutung und Nachverfolgung habe ich nach seinen Schilderungen eine Karte angefertigt. Diese kommt unseren drei Ententümpeln im Park topographisch recht nahe. Kommentare von unserer Seite finden sich in den Klammern.

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Herr der Tümpel

Eine wahre Geschichte…

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Februar 11 at 2009 5 Kommentare

Kolumbis Traum

Wie oft hat Kolumbi, der Holzwurm, schon auf dem kleinen Stöcken am Ufer des Ententeichs gesessen? Vorsichtig schob er sich bis an den Rand und benetzte kurz seine Haut mit Wasser. Das war es aber schon. Zu gern würde er schwimmen lernen. Also richtig schwimmen!

Kolumbi kam bisher  2 x intensiv in Kontakt mit Wasser. Das erste Mal musste ihn Mops, die dicke Möwe retten, als er auf einem Ast durch die Kanalisation auf den Rhein geschwemmt wurde. Zum im Nachgang angeregten Schwimmkurs kamen aber nur zwei Teilnehmer. Er und ein Laubfrosch, der seinen Namen noch zu wörtlich nahm. Dadurch fiel der Kurs aus, zudem auch gar kein Schwimmlehrer anwesend war.

Das zweite Mal warf ihn Hotz, der Hirschhase, in den Ententeich. Die Hirsche hatten sich für Kolumbi als Waldtier des Monats entschieden. Hotz sah darin ein Anriff auf seine Autorität. Kolumbi tauchte zwar ziemlich tief, hatte aber Schwierigkeiten beim Rückweg nach oben. Donky ließ sich seinen Rettungseinsatz gut bezahlen.

Das Boot

Das Boot

Kolumbi steigen die Tränen in die Augen, wenn er die munter paddelnden Enten sieht. Er hat dazu sogar ein Lied geschrieben. Das geht ungefähr so: „Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See. Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh‘.“ Wir finden, dass das ein sehr schönes Lied ist. Selbst wenn Mops mit einer A****bombe im Rhein dicke Wellen macht, seufzt er nur.

Nun hat Kolumbi heute Geburtstag. Da Holzwürmer nicht sooo alt werden, feiert er monatlich. Oder besser Donky, da er hier einen Anlass für eine Lammkotelett-Party sieht. Kolumbi weiß gar nicht, was ein Monat ist, geschweige denn ein Jahr.

So haben wir ihm einen Traum als Geschenk erfüllt (siehe Bild). Am Wochenende wollen wir in See stechen.

Februar 4 at 2009 5 Kommentare

Stand der Dinge (2)

Wie bereits im letzten "Stand der Dinge" beschrieben ist Sing Lang , die Pekingente durch ein genial ausgetüfteltes Rettungsmanöver von Igitte , gerade noch dem Wok des chinesischen Kochs ihres Ex-Restaurants "Lotusgarten" entsprungen.

Baum

Baum

Und Hotz , der angeberische Hirschhase wie auch Kolumbi (Holzwurm), sein naiver Verehrer, haben mit einem gerechten Unentschieden den Wettbewerb "König des Waldkönigwaldes " beendet. Kolumi hat übrigens hübsche Holz-Fotos geschossen.

Eine Mücke machte einigen Mitgliedern der Bande (hier die Angriffe auf Donky , Hotz , Sing Lang ) durch ihre unbändige Kraft so einigen Ärger, wurde aber vom Ding (siehe unten) in ihre Schranken verwiesen . Sehr dramatisch! Da machte es auch nichts aus, dass sie leider nicht stechen kann und so von ihren Artgenossen vertrieben wurde. Inzwischen hat sich die Lage wieder entspannt.

Das Ding gehört nicht auf die Erde!

Das Ding gehört nicht auf die Erde!

Inzwischen ist auch das Ding in unserer Bande aktiv. Der/die/das Außerirdische ist mit seiner/ihrer Rakete auf die Erde abgestürtzt, wo diese prompt von Manfriss , dem Metallfresser verspeist wurde.

Manfriss denkt nicht, er frisst!

Manfriss denkt nicht, er frisst!

Sein Schrottplatz war schon ratzteputz leer gefressen und Manfriss denkt nicht. Er frisst! Der Versuch, den intergalaktischen Taxiruf für das Ding herauszufinden, schlug bisher fehl. Leider ist die Unterhaltung mit dem Ding sehr schwer, weil es nur Ultraschall spricht. Aber ein sehr freundliches Wesen, wenn man es nicht ärgert.

Der Versuch, Igitte, der 5-beinigen Spinne 3 Holzbeine für ein besseres Selbstwertgefühlt zu schaffen, hatte nicht den gewünschten Erfolg. Allerdings hat Igitte inzwischen mit Ringelbein, der Ex-Spinne von Schildmaid einen Personal Trainer, der ihr neues Vertrauen schenkt.

Halloween trug sie ein unheimliches "Schwarze Witwen"- Kostüm. Donky hatte nicht den gewünschten Effekt mit seiner Werwolf-Verkleidung und wurde nur als Hase erkannt. Da half nur ein Trost mit Jans Gitarrenspiel .

Nebenbei schreibt Jan jetzt immer mehr Beiträge selbst und kommentiert auch in unregelmäßigen Abständen.

Am Mittwoch läuft bereits das 4. TV-Quiz der 70er und 80er . Wer noch Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Es wird wie immer nicht einfach, aber ich bin ja auch noch da.

 

Und hier ausgewählte Videos der letzten Zeit zu den Ereignissen:

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November 9 at 2008 1 Kommentar

Jan erzählt (5): Schnörzen

1000 Laternen

1000 Laternen

Ich war auf dem St. Martinszug. Als wir zum Feuer gingen, war das zuerst ein bisschen langweilig, aber als ich dann mit meinen Freunden Schnörzen ging, hat das schon mehr Spaß gemacht.

Martinsgänse

Martinsgänse

Manche Leute wissen jetzt nicht was Schnörzen heißt. Schnörzen heißt anderen Leuten etwas vorzusingen dafür bekommt man dann meistens viele Süßigkeiten.

 Kolumbi und Donky versuchen, was abzukriegen:

November 8 at 2008 3 Kommentare

5. Disziplin: Baumstumpfknabbern

Kids spezial

 

Der König des Waldkönigwaldes, 5. Wettkampf  

Hotz war nur kurz verschwunden. Er musste sich übergeben, da ihm vom Ohrenwackeln übel wurde. Ansonsten bebte er vor Zorn. Warum hat er soviel geübt? Doch zum Glück fing ihn Bubu ab und sprach ein paar ernste Worte: „Du erntest nur die Früchte, die Du gesät hast!“, schimpfte sie. „Auch wenn Du Beifall bekommen hast, so bist Du nur so gut, wie Du auch Kolumbi eine Chance gibst!“. Hotz verstand überhaupt nichts. Starr hockte er vor Bubu und wartete, dass was passierte. Wenn Bubu redet, passiert auch meistens was, manchmal auch erst später.Bubu zeigte in den Wald „Geh, und denke darüber nach!“. Hotz hoppelte vorsichtshalber kleinlaut weg über die Äste wie ein Kaninchen, dachte aber nicht weiter nach.

Kolumbi hatte keine Lust mehr. Immer, wenn er einen oder nur einen halben Punkt erhaschte, war Hotz beleidigt. Ihm fiel auch keine neue Ausrede für Hotz ein. Nein, diesmal muss er schon kommen und ihn zum 5. Wettkampf bitten.

Hotz kam aber nicht. Er kam lange nicht. So lange nicht, dass auch kein Wald- und Parkbewohner an den Wettkampf mehr dachte, selbst Kolumbi nicht. Er hatte inzwischen zur „Meisterschaft der Bäume“ geladen und freute sich mit Doing, dem Specht mit dem Helm. Dieser wurde im Finale durch eine wunderschöne Rindenschnitzerei Sieger. Jetzt hängt das Bild im Wald und alle dürfen staunen, bis es für die Holzwürmer freigegeben wird.

 

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September 15 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Badminton Flying

Aus Federball wird Badminton. Gestern war Jan das erste Mal in der Halle. Kolumbi , der Holzwurm auch. Als Schiedsrichter muss er noch etwas autoritärer werden. Der erste Schritt zur Autorität wäre, dass er überhaupt wahrgenommen wird. Na ja, er hatte sich dann umorientiert:

August 24 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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