Posts tagged ‘Kinder’

Tabulos und entfesselt

Wenn der enttabuisierte Umgang mit S.ex durch den frühen Zugang zu P0.rn0s über Medien Jugendliche völlig nachvollziehbar emotional überfordert, sie deshalb unreflektiert ihre vermeintlichen "Kenntnisse" anwenden und dadurch so Tragödien wie auf Ameland entstehen, dann gilt für mich das selbe auch für Gewalt – bei allem Respekt für die Verteidiger von Egoshootern. Nicht als ausschließliche Ursache, aber mindestens als Verstärker.

Und selbst, wenn 95% fähig wären, Fiktion und Realität klar zu trennen (was ich in der Höhe bezweifle, da unterbewusst eine Schwelle programmiert wird) oder sich zumindest durch ein gefestigtes Gewissen irgendwie unter Kontrolle haben, reichen die restlichen 5% dafür, die Gesellschaft zu gefährden. Aber leider gibt es für Videos und Spiele noch keinen Führerschein. Die FSK ist es jedenfalls nicht.

Leider kann man die Zeit nicht mehr so einfach zurückdrehen. Den Zugang kann ich früher oder später nicht verwehren. Also gilt für mich als Vater, noch besser vorzubereiten und eine starke Basis für die charakterliche Entwicklung meines Kindes zu zu bieten.

Juli 23 at 2010 8 Kommentare

Hans IV

„Gestatten, Hansi, meine Freunde nennen mich Hans“, stellte sich der grüne Vogel dem Holzwurm vor, als er ihn gerade ausgewürgt hatte.

Eigentlich mögen Wellensittiche gar keine Holzwürmer, aber er hatte Hunger und noch keinen Cracker-Baum mit Honig und Vitamin D im Park gefunden. Kolumbi nahm es ihm nicht krumm, schüttelte sich kurz und sagte. „Willkommen im Park, Hans! Wo kommst du denn her?“ Hans flatterte aufgeregt von Ast zu Ast und zwitscherte: „Zwei Jahre saß ich im Käfig und schubste einen langweiligen Plastikvogel von rechts nach links. Jetzt will ich die Welt sehen. Das ist doch hier die Welt, oder?“- „Eigentlich der Park.“, grübelte Kolumbi. Für einen Holzwurm ist schon ein Park ziemlich groß und so wusste er auch nicht, dass Hans nicht der erste entflogene Wellensittich mit Namen Hansi war. Der vierte, um genau zu sein.

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September 2 at 2009 3 Kommentare

Jan erzählt (9): Tom und Lea

Chillen im botanischen Garten, jeder für sich und Jan schrieb dabei diese Geschichte (Original, nur korrigiert):

Tom und Lea, ein Hund und eine Katze, vertrugen sich sehr gut. Eigentlich sehr ungewöhnlich. Trotzdem vertrugen sie sich sehr gut. Sie lebten zusammen in einem Pappkarton, der in einer kahlen Gasse stand. Hier gehen nie Personen und deswegen brauchen sie sich nicht verstecken und einen anderen Ort suchen.

Langsam wurde es Abend und die Dunkelheit verschluckte die Sonne. Plötzlich wachte Lea durch einen Ruck um 5 Uhr morgens auf. Durch ihren Schrei wurde auch Tom wach und fragte verzweifelt: „Was ist passiert?“ – „Ich weiß auch nicht, aber mir kommt es vor, als ob wir gedreht und gerüttelt werden!“, kam es zurück. Tatsächlich wurden sie mit Wucht in einen Container geschleudert. In diesem Container stank es nach Müll und verfaulten Äpfeln. Tom nahm seinen ganzen Mut zusammen und lugte durch den Karton. Überall lagen Plastiktüten und weitere Kartons. Er dachte zurück, dass er früher einen orangenen LKW gesehen hatte, der Mülltonnen ausgeleert hatte. Er kombinierte und überlegte, ob dieser Wagen „Müllwagen“ heißt. Sie riefen um Hilfe, doch bei dem Getöse hörte sie niemand. Sie drückten sich ängstlich in eine Ecke und warteten. Für einen Moment war es still. Auch Tom und Lea waren still. Auf einmal begann es wieder zu poltern, und der Müll fiel auf einen großen Platz. Nun lugte Lea durch die Ritze im Karton. Hier endet aber nicht ihr Abenteuer…

Langsam öffnete sich der Karton Stück für Stück und sie hörten eine raue Männerstimme. Diese sagte: „Na, wen haben wir denn da? Einen Hund und eine Katze!“ Langsam kam eine große Hand auf sie zu. „Schneller, schneller! Wir müssen hier so schnell wie möglich raus, sonst landen wir im Tierheim!“, kreischten sie sich zu. Sie bissen mit letzter Kraft die Pappe auf und liefen ins Freie. Weit hinter sich hörten sie noch eine fluchende Stimme. Aus Stöcken, Moos und Schlamm bauten sie sich eine Höhle und fielen erschöpft und glücklich ins Gras.

August 9 at 2009 3 Kommentare

Beachparty für Kleintiere

Hüpfburgen und Superrutschen

Hüpfburgen und Superrutschen

Das war wohl nichts! Da lassen Hotz und Donky im Wahlkampfspot der Park-Partei durchblicken, dass sie Maulwürfe nach der Wahl nur bis zur Grasnarbe vertreten wollen. Schon rächen sich die Blindratten (Hotz‘ Zitat) und greifen der AAA tatkräftig unter die Arme. Hatte die A llianz a lternativer A mseln mit ihrem harmlosen Wahlprogramm neu  eingeübter Sing-Sang-Liedchen bisher eine eindeutige Außenseiterrolle bei der kommenden Wahl im Park, so konnten sie jetzt mit Maulwurf-Unterstützung richtig punkten. Hüpfburgen (siehe Foto) und die Super-Underground-Rutsche waren das Parkgespräch der letzten Tage. Und die Amseln konnten ihre Melodien beim großen Auflauf unter das Volk bringen, dass sogar die Raben "La, le, lu, nur der Mann im Mond schaut zu." trällern.

Strandbar

Strandbar

Die Park-Partei konterte mit der großen Beach-Party mit Kletterpark für alle Kleintiere, weil sie hier das größte Potenzial vermuten. Zunächst war die Resonanz mit einem verirrten Regenwurm und ein paar von Donky zwangsversetzten Kaulquappen eher gering. Einige Kellerasseln wurden jedoch schon neugierig, nachdem ihnen ihre schützende Rinde für die Dachkonstruktion der Strandbar weggenommen wurde. Nach und nach trudelten immer mehr Gäste ein, die Schnecken zum Schluss. Ganz zum Schluss.

Beachparty mit Cocktailtischen und Sonnenschirm

Beachparty mit Cocktailtischen und Sonnenschirm

Der extra aufgekippte Strand mit den Cocktail-Tischen wurde nur zögerlich angenommen. Zu wenig Cocktail-Krabben fanden den Weg aus der Schale in die künstliche Lagune. Die Fischhäppchen waren sehr schmackhaft. Fische waren sonst aber nicht eingeladen. Für die Spinnen, die Igitte animiert hatte, war der Kletterpark keine große Herausforderung. Die Nacktschnecken hatten jedoch ihr Tschakka-Erlebnis nach der Überquerung der Schlucht, jedenfalls die, die nicht vorher in den Bach abrutschten. Mit einem Schwarm von ca. 4.000 Mücken nahm die Party jedoch Fahrt auf und einige Wählerstimmen konnten gewonnen werden.

Insgesamt war die Party ein voller Erfolg, auch wenn Donky die Party vielleicht doch nicht mit einem "Ich hab‘ noch nie soviel Futter auf einem Haufen gesehen." frühzeitig hätte sprengen sollen.

Wahlkampfparty der Park-Partei

Wahlkampfparty der Park-Partei

Mai 21 at 2009 2 Kommentare

Operation „Tiefe Eiche“

Nachdem Kolumbi , der Holzwurm, den Tauchgang im Ententümpel mit Taucheranzug wegen zu hohem Risiko und  Aufwand als gescheitert erklärt hat, konstruierten wir ihm ein U-Boot, um die von ihm vermuteten Eichenwälder im Ententeich zu entdecken.

Die Sprite

Die Sprite

Die "Sprite" konnte leider vorher nicht getestet werden. Dafür hatten Donky und Ali, der Alligator, zu schnell gearbeitet und den Tümpel mit Eichenersatz präpariert, der im Park rumlag, damit Kolumbi nicht zu sehr enttäuscht ist. Über den Preis dieses Freundschaftsdienstes wurde Stillschweigen vereinbart.

Kolumbi diktierte uns über unsere Funkverbindung (Paketschnur) sein Logbuch. Ergänzt wird dieses Zeitdokument durch dramatische Bilder vom Ufer.

Auszug aus dem Logbuch der "Sprite":

Erster Tauchgang:

13:02 Uhr: Das Wasser ist ruhig. Das Technik-Team prüft die Sicherungsleine.  Letzte Beratungen zur besten Methode , das Schiff zu Wasser zu lassen.

13:10 Uhr: Check der Greifarme zur Entnahme der Holzproben. Rechts: OK. Links: OK. Katapult zur Direkteintauchflugwasserung wird vorbereitet. (mehr …)

März 3 at 2009 3 Kommentare

Echte Stiere haben…

Frau wollte für eine Kindergruppenarbeit  einen Stier haben. Nur auf Papier, versteht sich, denn bisher haben wir keinen Stier in der Bande.  Der sollte dann bemalt und ausgeschnitten werden. So ein Tier ist nämlich Hauptfigur in einer Geschichte, die dann weiter gesponnen wird. Ganz niedlich.

Also suchte ich eine Vorlage zum Ausdruck. So habe ich im Web auch fix den Osborne-Stier gefunden, der in Spanien an jeder zweiten Autobahnkurve steht. Ideal zum Kritzeln. Nur habe ich diesen doch etwas nachbearbeitet, damit beim Ausschneiden keine Unfälle passieren. Und auch keine Fragen auftreten, die in der Kürze der Zeit den Gruppenrahmen sprengen.

Also: Was ist Original? Was ist Fälschung?

Februar 23 at 2009 13 Kommentare

Karneval der Tiere (1)

"Kamelle!" hört man zur Zeit nur im Park, und obwohl kein Kamel kommt, herrscht Ausnahmezustand, denn die Bande feiert Karneval. Von Donnerstag bis Dienstag  werden Luftschlangen geworfen, wobei die armen Regenwürmer dieser Umbenennung nicht zugestimmt hatten. Donky , der Erpel,  hat sich was Besonderes einfallen lassen und geht als Schnabeltasse.

Donky geht als Schnabeltasse

Donky geht als Schnabeltasse

Auch Manfriss und Kolumbi haben sich Gedanken gemacht:

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Februar 19 at 2009 14 Kommentare

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Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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