Posts tagged ‘Herbst’

Grau statt Gold

Vor kurzem wurde im wahrsten Sinne des Wortes noch „gewettert“: „Ui, der Herbst! Wie blöd, jetzt wird wieder alles dunkel und grau. Ich auch. Und der Rest sowieso.“ Doch kaum macht der Oktober mit etwas Himmelblau bei der alljährlichen Miesmacherei nicht mit, wirbeln die fröhlichen Herbstbilder durch die Blogs wie goldenes Laub.

Das ist ja auch in Ordnung, keine Frage. Ich will am Wochenende sogar auf den alten Friedhof gehen und erwarte dabei, ganz muntere Fotos zu erhaschen. Mild leuchtende Grabsteine in buntem Mantel.  In die Sonne blinzelnde Statuen. Flackernde Grabkerzen mit Schattentanz.  Nach dem Motto „Alles tot, aber glücklich.“

Aber nur, dass niemand meint, dass es so bleibt: Es ist bald vorbei. Es wird tatsächlich alles trist und öde. Wahrscheinlich nur noch unerwarteter und deshalb viel brutaler als sonst. Die Vergänglichkeit narrt uns nur kurz mit aufgesetztem Farbenspiel. In Wirklichkeit ist schon jetzt alles grau. Lieber rechtzeitig auf schwarz/weiß umschalten! Ich wollte es ja nur mal gesagt haben… 😉

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Oktober 28 at 2011 15 Kommentare

Spiele für den Herbstabend

Die dunklen Abende des Herbstes rücken näher und wenn draußen der Wind pfeifft, kuschelt man sich gemütlich bei einer Tasse Tee in eine Decke und liest ein Buch. Wem aber ständig jemand beim Lesen dazwischen quatscht, sei es Freund oder Verwandtschaft, dem sei ein munterer Spieleabend ans Herz gelegt. Diese sind allerdings meist nur gesellig bis zum Zoff, wenn jemand mal wieder die Regeln zu seinen Gunsten verbogen hat.

Deshalb möchte ich (auf Anregung einer Blogparade von Stachelbeere) heute drei Spiele vorstellen mit ganz präzisen und dennoch einfachen Regeln.

1.  Nimm weg!

In akribischer Kleinarbeit wird eine Dominokette durch die ganze Wohnung gebaut. Dabei fängt der eine Mitspieler an einem Ende an und der zweite am anderen Ende. So kommt  man nicht in Verlegenheit, sich unnötig unterhalten zu müssen. Trifft man sich schließlich in der Mitte, sucht sich jeder einen eigenen Stein aus und gibt ihm einen Namen.

Dann stößt ein Spieler die Kette an einem Ende an. Wer ist völlig egal. Jeder entfernt jetzt rechtzeitig seinen Stein aus der Kette, damit dieser nicht umfällt. Den Namen des Steines behält man besser für sich, da es völlig albern ist, Steinen einen Namen zu geben.

Wessen Stein zum Schluss nicht umgefallen ist, hat gewonnen. Dieses Spiel ist sehr harmonisch, da auch Unentschieden möglich sind. Und wenn wieder mühsam alle Dominosteine in der Schachtel verstaut sind, ist der Abend auch schon zu Ende. Wer Gast ist, sollte  unbedingt schon vorher gehen und sich zu Hause gemütlich bei einer Tasse Tee in eine Decke kuscheln und ein Buch lesen.
Aus der Reihe getanzt 5

Zwei weitere fantastische Spiele, die auch ohne Tee und Buch funktionieren: (mehr …)

Oktober 25 at 2011 11 Kommentare

Donky knipst

Neuer Teilnehmer aus der Reihe "Knipser ". Donky höchstpersönlich gab sich die Ehre, seine Umgebung, unseren Park nebenan unter die Lupe zu nehmen und seine Eindrücke fotografisch festzuhalten. Da sein Halloween-Kostüm nicht die nötige Aufmerksamkeit bekam, hatte er eine sehr melancholische Stimmung. und überhaupt, das Wetter, die nassen Blätter, keine Grill-Party.

Nachdem er von Jan aufgemuntert wurde , wollte er auch gleich wieder die Bilder gelöscht haben. Nix da!

Donky mag keine Cola!

Donky mag keine Cola!

 

Mehr melancholische Bilder, Abfall und Zickzack hier (Klick zur Großansicht auf das Bild) >>

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November 3 at 2008 6 Kommentare

LDUNGEN+KURZMELDUNGEN+KURZME

Hotz gründet Initiative für ein Nachfallverbot für Blätter+++Hirsche ernennen Kolumbi zum Schirmherrn der Aktion "Freiheit für die Blätter"+++ Sing Lang  klebt Blätter im Auftrag von Donky wieder an Donkys Baum+++Donky nicht+++Igitte hat mit Ringelbein zusammen 13 Beine+++Das Ding hat die Mücke wieder auf Normalgröße geschrumpft+++Dunny hat Angst vor Mücken+++Für Jans Halloween-Kostüm "Toter Pirat" haben wir massenweise Algen und Moos im Wald gesammelt+++Am Mittwoch, 20:30 Uhr beginnt das 2. TV-Quiz

Oktober 28 at 2008 2 Kommentare

Zeit für Kastanien

Zum Kastanien-Basteln muss man viel vorbereiten. Drei Dinge sind immens wichtig. 

1.)   Wir brauchen Kastanien . Und zwar nicht 20 oder 30, sondern mindestens 100 oder wahlweise drei mehr als der Freund. Diese Kastanien sollen ja auch für einen Brachiosaurus reichen, in Lebensgröße natürlich. Und bis die Kiste voll ist, haben die ersten Kastanien schon etwas Taint verloren. Aber irgendwann war genug Munition  vorhanden, 138 Schuss, meine ich. (ICH habe allerdings nicht gezählt.) 

2.)  Streichhölzer: In einem Nichtraucherhaushalt mit langstiligen Kernzenanzünder-Feuerzeugen haben Streichhölzer kaum Platz. Die Nostalgie, die Kerzen am Adventskranz einleitend mit

Kastanien kann man nicht genug haben.

Kastanien kann man nicht genug haben.

      einem „ZZZosch“ anzuzünden, während der leichte Schwefelgeruch in die Nase steigt, hält maximal bis April, schon gar nicht bis in die Kastanien-Zeit. Dann wurden die restlichen Streichhölzer für ordinäre Tischkerzen verschwendet. Nachdem das Monopol der „Welthölzer“ gefallen war, gibt es auch in Kneipen nur noch Heftchen oder sogar Pappstreichhölzer. Das muss man sich mal vorstellen! Also kaufen wir Streichhölzer bei DM. Übrigens meinen wir, dass diese deutlich leichter brechen als die einstigen „Welthölzer“. Der Kastanientest ist anscheinend nicht Teil der Qualitätssicherung. 

3.)  Was bauen wir eigentlich? Ideen müssen her! Esel, Katzen und Mäuse fallen raus. Viel zu langweilig. Also scannen wir alle Klimazonen und Gattungen der Erde nach geeigneten Tieren ab. Besonders in der Savanne bleiben wir hängen. Giraffen und Gnus haben etwas Exotisches. Aber auch Krabbeltiere sind sehr beliebt, da sie durch die Vielzahl der Beine einfach standfester sind. Den Unterschied zwischen Spinnen und Insekten verrate ich allerdings nicht. Das wisst Ihr doch selber, oder etwas nicht? Gut, der Igelklassiker darf nicht fehlen. Dafür gibt es einfach zu viele Löcher zu bohren. 

Und so kann es losgehen. Da wird gebohrt und gesteckt. Wenn jedoch beim letzten Bein der Streichholz (wie gesagt keine Welthölzer) abbricht, muss McGywer ran. Wie kann man, ohne ein Nebenloch bohren zu müssen und den hässlichen Streichholzstumpf sehen zu müssen, dem armen Tier ein viertes Bein gönnen? Zange hilft nichts. Das Holz ist zu weich. 

Resultat ist die Armee auf dem Foto. Neben der kompletten Fauna, wurde noch eine gruselige Fratze gebastelt. Die steht jedoch nicht neben dem Bett. Ansonsten findet Ihr Ameisen, Gnus, Giraffen, Spinnen, Enten (Donky!) und Igel. 

Donky hat auch ein Tier gebastelt. Es ist sehr schön geworden:

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September 24 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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