Posts tagged ‘Geschichte’

Das Ding aus dem All

Als das Ding das erste Mal auftauchte, benahm es sich wirklich außerirdisch. Das ist allerdings auch nicht ungewöhlich für ein Alien. Extrem scheu flog es bei jedem Wort mit F am Anfang weg, oder besser: Es teleportierte sich weg. Keine Ahnung, was es mit dem F auf sich hatte, vor allem, weil es auf „Vogel“ oder „Verwechslung“ überhaupt nicht reagierte. Vielleicht gabe es schon eine neue Rechtschreibreform, von der wir durch die interplanetarische Zeitverkrümmung noch nichts wissen.

Artgerechte Umgebung für das Ding

Artgerechte Umgebung für das Ding

Berührungen waren tabu und zuerst hatten wir auch keinen sprachlichen Zugang. Wer soll denn wissen, dass das Ding nur Ultraschall reden kann. Wir wissen das nur, weil sich die Fledermäuse im Wald bei Hotz über den täglichen Lärm beschwerten, der sie beim Schlafen störte. (Donky findet das Ding dagegen viel zu leise). So kennen wir weder Namen noch Gattung, also heißt es „das Ding“.

Auch mit den Gewohnheiten der Erdenbewohner hat das Ding seine Probleme. Jan’s Zähneputzen bringt das Ding in unerklärliche Aufregung (Man muss wissen, dass das Ding eigentlich zahnlos ist, also nichts zu befürchten hat.).

Warum das Ding überhaupt hier ist und wie der Stand des Dinges ist, erzählt Jan im Video (oder versteht Ihr zufällig Ultraschall?):

Aber warum hatte das Ding plötzlich keine Angst mehr vor der Kamera??

Hier Jan’s Lösungsidee:

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Oktober 17 at 2008 9 Kommentare

Stand der Dinge (1)

Ab jetzt in regelmäßigen Abständen eine Zusammenfassung der eingeführten Figuren und ihrer Abenteuer. Per Link im Text sind die entsprechenden Beiträge erreichbar. Die Videos hinter „mehr“.
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—Donky und Dunny—
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Donky , der Erpel, hat rechtzeitig zum Schulbeginn (er geht selbst zur Schule) Sir Arthur McSniff (Papageientaucher) aus Schottland mitgenommen. Ihm war es in Schottland zu windig, der Vogelfelsen zu dreckig und die benachbarten Möwen zu laut.
Donky

Donky

Donky geht zur Schule und lernt wie Jan , mein Sohn, 8 Jahre, schon seit 3 Jahren…wenn er will. Außerdem nahmen wir aus Versehen Dunny , ein Burgespenst aus Schottland mit. Zum Glück konnten wir seine Burg original nachbauen und er lebt jetzt als Hausgeist bei uns.

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—Hotz und Kolumbi—
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Hotz , der Hirschhase, der meint, der König des Waldes über die Hirsche zu sein, veranstaltete den
Hotz

Hotz

Wettbewerb „König des Waldkönigwaldes “ mit Kolumbi , den Holzwurm. Kolumbi verehrt Hotz, deshalb fiel auch nicht auf, dass Hotz die Disziplinen (z.B. Ohrenwackeln oder Quasselstrippen ) etwas einseitig bestimmt hat. Dennoch gab es ein Unentschieden, womit alle zufrieden waren. Hotz ist alles in allem ein eitler Angeber (Haarspray in den Ohren für ein Geweih). Die Hirsche sehen das auch so und pfeiffen auf ihn als König. Obwohl Kolumbi der Nachfahre von Washington ist, dem ersten Holzwurm in Amerika (Washington nagte sich durch die „Santa Maria“ von Kolumbus), versteht er ziemlich wenig, aber das dann richtig.

—Sing Lang und Igitte—

Donky rettete Sing Lang , die Pekingente, aus dem Lotusgarten. Der Lotusgarten ist dummerweise ein Restaurant , wobei Sing Lang dieses für China hält. Sie findet alle typischerweise sehr nett, leider auch den Koch, der sie später zum Essen eingeladen hatte. Eine Fehleinschätzung, wie wir meinten.

Igitte

Igitte

Jan und Igitte hatten jedoch die Idee, Sing Lang eine Alternative zu bieten. Igitte , die Spinne mit fünf Beinen, hat keinerlei Selbstwertgefühl und ist sehr scheu. Donky, vorlaut wie immer, bestätigt das auch. Er biss ihr im Schlaf aus Versehen 3 Beine ab. Inzwischen haben sie sich vertragen (mit viel Zugeständnis von Igitte). Aber mit der Aktion , alle Spinnen auf Omas Bauerhof zu mobilisieren,

Spinnenhilfe

Spinnenhilfe

landete sie einen Coup. Mit den gefangenen Fliegen bereitete sie eine vorzügliche Speise für Sing Lang zu: Fliegenmus in Seidenmantel. Damit sagte Sing Lang die Einladung des Koches ab. Sing Lang will jetzt auch europäisch essen , obwohl sie noch nicht versteht, das Europa nicht in China liegt. Aber die Gefahr ist gebannt.

(Diese Geschichten entstehen aus Hand- und Fingerspielen mit meinem Sohn Jan, der ab sofort auch selbst Beiträge unter „J.A.N. 2000 „schreibt.)

Videos:

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Oktober 13 at 2008 2 Kommentare

Das Paradies im Keller

Kurzrückblick: Sing Lang , die Pekingente wurde von Donky aus dem Lotusgarten gerettet. Sing Lang glaubt aber noch immer, der Lotusgarten läge in China, ist kein Restaurant und der Koch sei sehr nett. Wie halt alle nett sind, auch die neuen Freunde aus dem Park. Nun lud der Koch sie zum Essen ein und sie nahm begeistert die Offerte an. Bisher schlugen alle Einwände fehl, dass der Koch andere Absichten haben könnte! (Hier mehr )

Igitte , die fünf-beinige Spinne hat nun aber einen tollen Einfall. Anstatt langweiliger, frittierter Heuschrecken-Spieße kann sie auch was Exquisites zubereiten: Zersetztes Fliegenmus in knackigem Seidenkokon-Mantel. Das kann Sing Lang nicht ausschlagen als Alternative. Tat sie auch nicht!

Nun hatten wir eine neue Herausforderung. So viele Fliegen, wie Sing Lang verschlingt, kann Igitte bei uns im Keller nicht fangen.

Jan hatte die Lösung: Igitte kommt mit zur Oma auf den Bauernhof während der Herbstferien. Fliegen und Spinnen ergänzen sich dort gegenseitig.

Im alten Bauernhaus...

Im alten Bauernhaus...

Die Fliegenklatsche gehört dort zum festen Kücheninventar. Eigentlich liegt in jedem Raum eine. Das liegt daran, das dort zeitgleich keine Spinnennetze mit Bewohnerinnen geduldet werden, die die Fliegenjagd abehmen. Die Webwunder lenken einfach zu sehr vom "Forsthaus Falkenau" ab.

Anders sieht das im Keller, auf dem Dachboden und auf dem Strohspeicher aus. Dort haben die niedlichen Achtbeiner genügend Möglichkeit zur Entfaltung. Die Fotos zeigen die grenzenlosen Weiten mit hervorragenden Anknüpfpunkten (Klick zum Vergrößern).

...finden Spinnen alles...

...finden Spinnen alles...

Da Donky und Igitte sich inzwischen vertragen haben (Donky biss Igitte aus Versehen 3 Beine ab.), brachte Donky Igitte zur Oma. Und das Beste: Igitte durfte sich während des Fluges im Gefieder verstecken. Donky juckte es zwar ein wenig, aber er riss sich zusammen. Noch zwei Beine weniger und Igitte wäre einfach zu instabil.

Igitte hielt eine brilliante Ansprache in der Dehle an die anwesenden Spinnen.

...was sie suchen.

...was sie suchen.

"Rettet Sing Lang" flüsterte sie so laut sie konnte abschließend. Zwar hatten die meisten keine Ahnung, wie eine Pekingente aussieht. Aber wenn eine Spinne hierfür 250 km mit einer gefährlichen Bestie auf sich nimmt, muss etwas dran sein. Dabei guckte Donky gar nicht so grimmig. Er ekelte sich einfach etwas zu auffällig.

Also spinnen sie nun eifrig Extra-Netze und fangen in  Sonderschichten schmackhafte Brummer von der Obst- über die Stuben- bis zur Schmeißfliege. Am Freitag holt Donky Igitte wieder ab und dann wird geerntet.

Lasst Euch noch entführen in die dunkle Welt der Kellerspinnen. Achtung, nichts für schwache Nerven. (mehr …)

Oktober 6 at 2008 11 Kommentare

Igitte knipst

Igitte , die Spinne, durfte Fotos aus Ihrem Leben machen. Sie findet Ihr Leben jedoch sinnlos, erst recht mit fünf Beinen, seit dem Donky ihr aus Versehen drei Beine abgebissen hatte. Deshalb wollte sie auch nur

Igiite ist scheu

Igitte ist scheu

sinnlose Bilder machen. Aber sie hat zum Glück einen neuen Freund: Dunny , unseren Hausgeist. Da beide im Keller leben, taten sie sich zusammen.

Ich habe ihn erwischt!

Ich habe Dunny erwischt!

Dunny ist über 500 Jahre alt und lebte auf Dunnottar Castle in Schottland. Ein lausiges Leben, da er nur langweilige und gelangweilte Touristen erschrecken durfte. Kein Burgfräulein. Keinen Ritter.  Noch nicht mal ein Schaf.  Wie der Zufall es wollte, verfing er sich in Jans Kaputze bei unserem letzten Schottlandurlaub . Zurück in Deutschland war die Aufregung durch: Wir hatten keine Burg! Was nun? (mehr …)

Oktober 1 at 2008 3 Kommentare

Pekingente

Wir haben versucht, Sing Lang mit diesem  Artikel über die wahre Bestimmung einer Pekingente zu überzeugen. Sie war zwar irritiert, meinte aber, dass sie in der Ming-Dynastie noch gar nicht geboren war, also vollkommen ungeeignet ist. Der Rest wäre Propaganda.

Auch wenn Ihre Artgenossin auf dem Bild wirklich unvorteilhaft getroffen wurde, konnte sich Sing Lang nicht wieder erkennen. „Alles Hum-Bug“, wie sie landestypisch sagt. (mehr …)

September 28 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Chinesisch essen

Chinesisch essen gehen hieß schon immer exotisch, viel und billig gleichzeitig zu schlemmen. Ideal für Studenten-Rendevouze am Abend oder Familien am Mittagsbüffet (Kinder: halber Preis). Alle Restaurants heißen entweder gleich, wie „Panda“, „Peking“ und „Lotusgarten“ oder so unterschiedlich, dass man sie sich nie merken konnte (z.B. Hee Lam Mun, Chi-Ho Phung oder Bei-Ling).

Am besten man trifft sich einfach „beim Chinesen“ oder wenn das zu Missverständnissen mit langen Wartezeiten führt, „dem Chinesen am Rathaus“ oder wo eben gerade der übliche Drache den Eingang schmückt.

Inzwischen sind China Restaurants entweder so exotisch, dass man beim Geschäftsessen bibbert, nicht aus Versehen flambierte Heuschrecken an Tangmus bestellt zu haben. Oder es gibt einfach Schweinefleisch „Kung Pao“ mit Bambus und chinesischen Pilzen. Oder Rindfleich „Kung Pao“. Oder Hühnerfleich „Kung Pao“.

Aber die Krone chinesischer Kochkunst bleibt die Pekingente. Also das Gericht, das alle Verwertungsarten einer Ente konsequent durchläuft.

Solch eine ist Sing Lang, die Pekingente, die lang singen kann. (mehr …)

September 27 at 2008 2 Kommentare

Leseversion: Der König des Waldkönigwaldes

Nachdem jetzt alle Wettkampftage teilweise mit Videos im Blog eingestellt sind, gibt es hier die Geschichte als Kurzgeschichte zum Lesen und Vorlesen, ohne die Hintergründe des Blogs kennen zu müssen.

Wer lieber die Blogversion sich anschauen möchte: hier .

Sonst zurücklehnen, eventuell ausdrucken, und weiter(vor)lesen:

 

Der König des Waldkönigwaldes

Die Geschichte eines ungleichen Wettkampfes…

  (mehr …)

September 26 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

4. Disziplin: Ohrenwackeln

Kids spezial

Der König des Waldkönigwaldes, 4. Wettkampf

Wer sich das ausgedacht hat: Ohrenwackeln hat nun wirklich wenig mit Königen von Wäldern zu tun. Hotz rechtfertigt das mit den Rehen und den Füchsen, wenn diese ihre Lauscher aufstellen, und immer auf der Hut sind. Im Wald, bitte schön!

Wir befürchten aber, dass Hotz einfach gewinnen will. Dass Kolumbi keine Ohren hat, kümmert ihn nicht. „Da kann ich doch nichts dafür.“ rümpft er die Nase, „Außerdem kann er ja hören und dafür braucht man Ohren!“ Dagegen kann man nichts sagen und Kolumbi sagt sowieso nichts dagegen, was Hotz vorschlägt. Er ist sich aber auch siegessicher. Das verstehen wir noch nicht. Noch nicht!

(mehr …)

September 12 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Die Religion der Enten

Auch Enten haben einen Gott. Er oder sie heißt einfach nur „Urente“. Die Urente erschuf die Enten, aber diese konnten noch nicht fliegen. Erst Paul, eine Ente, die mehr sehen wollte, als ihn seine Watschel-Füße tragen konnten, hatte die Idee, dass alle Enten fliegen lernen. 

Die Urente wusste aber, dass die Enten dann zwar überall hinfliegen und sich an jeden Fluss, See oder Tümpel niederlassen würden. Weil sie aber keine Ahnung hatten, wie andere, fremde Tiere dort lebten, und auch gar keine Ahnung haben wollten, ließ die Urente die Enten lieber nur laufen und tauchen. Nur am See, der auch nur „See“ hieß, denn es gab für die Enten keinen anderen. Dort würden sie keine anderen Tiere stören. 

Paul versprach der Urente, dass er allen Enten von den anderen Tieren erzählen würde: Wie sie leben, was sie mögen, wovor sie Angst haben. Die Urente willigte ein, aber nur wenn Paul alle Tiere einmal selbst kennenlernen würde, sonst könne er auch nichts berichten. Das waren wirklich sehr viele Tiere und Paul durfte fliegen, aber er war sehr viele Jahre unterwegs. Er sprach mit Schnaken wie mit Tigern, Kaulquappen wie mit Adlern. 

Als ihm kein Tier mehr fremd war, kehrte er zurück zum „See“. Er hatte keine Lust mehr zu fliegen. Seine Flügel waren müde. Fliegen allein war anstrengend, nur jede Begegnung mit einem Tier gab ihm Kraft. (mehr …)

September 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

1. Disziplin: Moorhüpfen

Kids spezial

Kolumbi kann nicht so gut hüpfen. Er ist überhaupt erst einmal gehüpft. Als Hotz ihm einredete, dass Regenwürmer doch viel schlauer seien als Holzwürmer, hüpfte er in den Ententeich, denn ein Teich ist aus Wasser und Regen auch. So vertrat dies jedenfalls Hotz, denn Kolumbi ist trotz seines wenig imposanten Körperbaus als Holzwurm bei den stolzen Hirschen sehr beliebt. Zu beliebt, wie Hotz findet.

Hotz ist der König des Waldes. Das meint jedenfalls er. Er ist ein Hase, möchte jedoch nicht so genannt werden. Er sei ein Hirschhase. Das meint jedenfalls er. Er meint sowieso viel, was nur er meint, zum Bespiel das er der Beste sei. Und wenn er nicht der Beste war, wurde geschummelt.

Die Hirsche sehen das etwas anders. Selbst sein Geweih beeindruckt sie nicht, erst Recht nicht, wenn durch Regen seine extra mit Haarspray hergerichteten Ohren einknicken. Immer wenn er mit einem eitlen „Ho, ho, ha, ha“ am Satzanfang die Hirsche zurechtweisen will, wird es für ihn gefährlich. Manchmal braucht er Stunden, um sich wieder auszubuddeln.

Hier war es mal wieder soweit:

Weil Kolumbi Hotz bei den Hirschen die Schau stiehlt, schickt der Hase den Ururururur-Großenkel von Washington (Holzwurm auf oder besser in der Santa Maria von Kolumbus) vorsichtshalber nach Venezuela, um Haarspray für ihn zu kaufen. Kolumbi denkt, Venezuela wäre unser Drogerie-Markt in unserem Dorf. Zum Glück.

Heute beginnt der Wettbewerb, worauf beide schon seit Tagen hinfiebern. Der Titel „König des Waldkönigwaldes“ wird vergeben. (mehr …)

August 27 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

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Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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