Posts tagged ‘Gedicht’

10 kleine Zifferchen

10 kleine Zifferchen,
die wollten an die Macht.
Die 6 und 9 verliebten sich.
Da waren’s nur noch 8.

2 kleine Zifferchen,
die waren eine Zahl,
die 9 wollt’ immer vorne steh’n.
Da wurde es zur Qual.

8 kleine Zifferchen,
die waren so durchtrieben.
Die 0, die wurde rausgemobbt.
Da waren’s nur noch 7.

7 kleine Zifferchen,
die packte schnell die Gier,
1, 2, 3 in Unterzahl:
Da waren’s nur noch 4.

4 kleine Zifferchen,
die mussten Zwietracht streu’n.
Die 8 wollt‘ nicht die Letzte sein.
Da holte sie die 9.

5 kleine Zifferchen,
die stritten sich entzwei.
Bei 5 und 7 ging das nicht.
Da waren’s nur noch 3.

3 kleine Zifferchen
die war’n vom Streit ganz ranzig,
verschmolzen dann zu Ziffermus.
Da waren’s 21.

21 Zifferchen,
die zählten 11 als Klon.
Sie meinten: „Jetzt ist’s auch egal!“
Da war es ’ne 1.000.000.

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Dezember 11 at 2011 6 Kommentare

Kotzhymne

Liebe Klartext-Redner, Ehrlich-Meiner, Wahrheits-Vertreter, Pseudo-Bohlens, Nicht-Rumpalaverer, Meine-Meinung-Sager,

oder wie ihr euch nennt, wenn ihr ungefragt das „sagt, was ihr denkt“, natürlich direkt ins Gesicht. „Sorry, ich bin eben ehrlich, ich muss das mal sagen“, meint ihr immer. Nein, müsst ihr nicht! Nur weil ihr von eurer Unzulänglichkeit ablenken wollt, heißt das noch lange nicht, dass euer spontan ausgeseiertes Hirnsekret irgendjemanden nützt.

Eure brüchige Wahrheit, die ihr euch mühsam um euch rumgezimmert habt,  ist nicht gefragt, denn sie ist nur ein Abziehbild eures letztendlich vergeblichen Versuchs, euch am eigenen  Schopf aus der großen Kloake zu ziehen. Ihr werdet nicht größer, weil ihr versucht, andere in die Senke zu stellen. Ein großes Missverständnis.

Ihr denkt, ihr seid offen. Vielleicht. Aber offene Mülltonnen gehören auch geschlossen. Aber ich war mal so gnädig und habe euch eine Hymne geschrieben (zur eigenen Verwendung):

***

Ich kotze dir gleich

frontal ins Gesicht.

Ich muss es, ich bin so direkt.

Das ist vielleicht hart,

doch Schuld bin ich nicht,

dass dir meine Kotze nicht schmeckt.

***

Die Wahrheit ist das,

noch nicht ganz verdaut,

wahrscheinlich noch mit etwas Biss.

Doch hätt‘ ich für dich

sie ganz abgebaut,

genössest du jetzt meinen Schiss!

Dezember 9 at 2011 2 Kommentare

Die traurige Liese

Stöhnte laut die dicke Liese:
„Was bin ich ’ne arme Kuh!
Kalben and’re in die Wiese,
sehe ich nur traurig zu.

Ach, kein Bulle will mich decken.
Macht ein Kind mir, jetzt und hier!
Hätt‘ ich doch mehr sexy Flecken!“
Das war’s nicht.
Sie war ein Stier!

Vieh

November 14 at 2011 2 Kommentare

An die Griechen

Nicht, dass wir es euch nicht gönnen,
habt’s doch gerade nicht so fett.
Aber, auch wenn wir es können,
wär’ ne Gegenleistung nett!

Eine Hauptstadt ist zu öde.
Hätten auf Athen schon Bock.
Dicke Luft bei uns, zu blöde,
so behaltet euren Smog!

Tempel, Trümmer, Steine, Säulen:
Davon halten wir nicht viel!
Pfusch am Bau, man könnte heulen:
Alles and’re als stabil!

Hades, Zeus, die ollen Biester,
können wir nur schlecht verwenden,
denn wir haben sogar Priester,
die schon Gottes Kinder schänden.

Mit Zaziki und Suflaki
ist’s vorbei, könnt ihr nicht locken,
Könn’ wir besser. Auch Sirtaki
kann nicht DJ Ötzi rocken.

Eure Dichter, Philosophen,
nehmen wir nicht gerne mit,
Bohlen macht für uns die Strophen
und für uns denkt Helmut Schmidt.

Doch bei einem sind wir ohne,
nein, wir meinen nicht den Feta.
Hadern mit der Klimazone.
Gebt uns also einfach Kreta!

November 1 at 2011 4 Kommentare

Nicht weiterlesen!

Ich warne euch, lest bloß nicht weiter!
Denn das Gedicht ist weder heiter,
noch spannend, noch besonders schlau.
Ihr sucht ’ne Botschaft? Fehlanzeige!
Stattdessen geh’n Ideen zur Neige,
auch mit Gefühlen ist es mau.

Ihr bleibt noch immer bei der Stange?
Wird euch denn überhaupt nicht bange,
dass gleich nur Langeweile gähnt?
Tja, viel bleibt mir jetzt nicht zu sagen.
Verspür’ ein wenig Unbehagen.
Nicht, dass ihr hier die Muse wähnt.

So langsam fangt ihr an zu nerven.
Es ist mir doch nichts vorzuwerfen.
Verschwindet jetzt! Ich bin nicht da!
Hat niemand euch hierher gezwungen.
Hey, mein Talent ist ausgewrungen!
Mehr kommt nicht raus als nur Blabla.

Ab jetzt verweiger’ ich euch Gaffern
für immer jegliche Metaphern.
Ich hab’ doch weder Geist noch Stil.
Oh je, ich stammel, Herz am Rasen,
nur voll die leeren Wörterblasen.
Ja was’n das für’n böses Spiel!

Äh, kann nicht mehr! So’n Rumgeholper!
Und wie ich über das Metrum stolper.
Doch habt es ihr ja so gewünscht!
Da nix Haha und null Pointe.
Mit reinem Reim is’ jetzt am Ende.
Und kein beschiss’ner Reim auf „wünscht“!

September 26 at 2011 5 Kommentare

Prosommer

Oh Sonne, was kann ich dafür,
dass ich hier wohn‘ nicht artgerecht,
die falsche Zone (Wetter schlecht),
gemäßigt, fern der Côte d’Azur?

Warum wurde ich Sonnensohn
in dieses Land nur strafversetzt?
Ich bin und bleibe, tief verletzt,
ein Irrtum der Evolution.

Für Liegestühle, Meeresbad
und Grillbesteck fühl‘ ich nun mal
mich anatomisch ideal:
Was soll ich hier bei achtzehn Grad?

Oh Sonne, ich vermiss’ dich so,
ach komm’ (doch halt’ die Nächte kühl)
zum Wochenende, nicht so schwül,
und bitte sonst nach dem Büro.

Juli 27 at 2011 2 Kommentare

Kleine Welt

Ich bin Experte der Provence,
vertraut durch die Gewürze.
Chinesen kenn‘ ich voll und ganz
aus RTL in Kürze.

Italien ist ein tolles Land,
die Pizza schmeckt so lecker.
Nur Italiener, arrogant,
die gehn mir auf den Wecker.

Wie wäre es phänomenal,
wenn jeder jeden liebet,
wie die da oben im Nepal.
So „Freiheit jetzt für Tibet!“

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Januar 31 at 2011 5 Kommentare

Der Bussard

Wenn vom Baumstumpf furchtlos blickt
der Bussard wie von einem Thron,
das Wiesel reglos in dem Fang,
so kann man ahnen, wie geschickt
er wohl gespäht nach einem Lohn
und wie sein Schrei die Luft durchdrang,

wie er dann ließ sein Auge schweifen
von Feld zu Feld für den Verzehr
bis das Wiesel sich geregt.
Wie kunstvoll mochte er es greifen,
dass glänzen trotz der Beute Wehr
die edlen Schwingen so gepflegt?

Wenn vom Baumstumpf furchtlos blickt
der Bussard wie von einem Thron,
das Wiesel reglos in dem Fang,
er trotz Geschepper nicht erschrickt
auf dem Sims seit Jahren schon
so starr und steif im Restaurant.

September 21 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

BlaBla.

Aus der Tiefe kommt das B,
doch plötzlich geht’s ganz schnell.
Bevor ich a aussprechen kann,
erfasst mich schon das l.
Bla

O, manchmal wühle ich in mir,
dann kullern lauter O’s,
doch jetzt, O Wunder, hört nur zu,
geht es von vorne los!
O

Aus der Tiefe kommt das B,
doch plötzlich geht’s ganz schnell.
Bevor ich a aussprechen kann,
erfasst mich schon das l.
BlaBla

Das Finale fällt mir schwer,
Fragezeichen oder Punkt?
Ich hoffe nur, das diesmal nicht
das B dazwischen funkt.
Punkt

September 14 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Mein zweites Gedicht

Nach dem immensen Erfolg meines ersten Gedichtes, keimt in mir der Poet.

Heute Nacht wurd‘ ich erleuchtet,
denn meine Stirn war angefeuchtet.
Ich weiß auch schon, wer mich geweckt:
Die Muse hat mich abgeleckt.

Wenn man die Kommentare zählt,
bin ich zu Großem auserwählt.
Mit ernstem Blick, das Haar zerzaust,
schreib‘ ich auch gleich den dritten Faust.

Was ist nur los? War es das schon?
Ich glaub‘, mir fehlt Inspiration.
Die suche ich jedoch nicht hier,
dafür im Pub mit ein, zwei Bier.

Juli 8 at 2010 8 Kommentare

Mein erstes Gedicht

Ich kann nicht dichten, doch ich will.
So haltet bitte kurz mal still.
Schon jetzt ist das kein guter Reim.
Ach, lass ich’s lieber einfach sein.

Gut, ein Versuch ist es noch wert.
Nur dass sich niemand dann beschwert
und gleich die dicke Keule schwingt
und mir ’ne schlechte Wertung bringt.

a a b b, a b b a,
bei c c d war ich nicht da.
Und fragt mich nicht nach dem Sonett!
Wenn ich das nur behalten hätt‘.

Am liebsten sind mir solche Reime,
die sich nicht reimen, also keine.
Doch hab‘ ich mich jetzt festgelegt
und wähle nun den schweren Weg.

Ja, ich weiß, der war nicht rein.
Was Bess’res fiel mir grad‘ nicht ein.
Immerhin steht jetzt das Schema.
Nur leider kenn‘ ich gar kein Thema.

So kommt es wie es kommen muss:
Bevor es losgeht, ist schon Schluss.
Der Dank gilt meinen Lesern nun,
sich diesen Blödsinn anzutun.

Juli 2 at 2010 11 Kommentare

Mückentanz

Hotz, der Hirschhase, selbst ernannter König des Waldes, sagt ein selbstverfasstes Gedicht auf. Uns kommt der Reim allerdings irgendwie bekannt vor.

Donky sagt den Hasen an, um endlich Ruhe zu haben, hat aber keine Ruhe, weil ihm eine Mücke Schwierigkeiten bereitet. Besser gesagt die Mücke. Das arme Insekt kann nämlich nicht stechen und wird deshalb von seinen Artgenossen ausgelacht. Das sollten sie aber nicht tun, denn das Tier ist unglaublich stark.

Oktober 16 at 2008 13 Kommentare

Enterich Gedicht

Ich habe mal ein wirklich, wirklich wichtiges Gedicht über Donky aus meiner Sicht geschrieben:

Enterich,
suchst Halt an meiner Schulter.
Aus Fleisch und Blut, nicht mein, nicht Dein,
zu fern von mir für bloßen Schein,
zu nah, um Du zu sein.

Enterich,
sammelst süße Blicke.
Der Kinder Glück, der Kinder Groll,
doch bist Du, was geschehen soll
nur dann, wenn ich Dich hol‘.

Enterich,
reißt an Arm und Händen.
So springe ich in Deinen Mund.
Was ich nicht wag‘, das gibst Du kund
durch Deine Stimme neu und bunt.

Enterich,
lebst nur, weil wir Dich lieben.
So wahr Du weilst in Lug und Trug,
nahmst Du rasch mit auf Deinen Flug
Dein Buch, bevor ich zu es schlug.

 😉

September 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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