Posts tagged ‘Fliegen’

R(h)einfall für Mops

Mops, die dicke Möwe mit der Vorliebe für verlorene Pommes, hat einen schweren Stand bei ihren Artgenossen. Im Sommer hatte sie noch heldenhaft Kolumbi , den Holzwurm, aus dem Rhein gerettet (Hier die Pressemeldung und das Interview ). Nun wird sie von den Möwen wieder nur spöttisch ausgelacht. Nur weil sie nicht in einem Zug über den Rhein kommt! Die anderen Möwen benötigen dagegen nur 3 Minuten. Inklusive Schaufliegen für die Touristen und Streit um einen Fisch im Fahrwasser eines Kohlefrachters. Möwen sind recht angeberisch und egoistisch.

Dabei hat sich Mops doch so eine raffinierte Lösung in 3 Flugetappen ausgedacht:

  • 1 Minute auf ein vorbeifahrendes Schiff  Richtung Koblenz  fliegen (das geht gerade noch konditionell)
  • 2 Stunden nach Koblenz
  • 1 Minute Rüberfliegen auf ein Schiff zurück nach Bonn
  • 1 Stunde runterschippern nach Bonn
  • 1 Minute an das andere Ufer.
  • Gesamt: 3 Stunden und 3 Minuten

Nun fliegen die anderen Möwen leider nach nur 10 Minuten Aufenthalt wieder zurück. Denn auf ihr verlassenes Stolziergeländer an der linksrheinischen Uferpromenade, wo sie sich sonst betont gelangweilt den bewundernden Blicken stellen, gesellen sich nach einiger Zeit Tauben aus der Bonner Innenstadt. Und die verschandeln dann unschön das Geländer. Da die Möwen auf der anderen Uferseite eigentlich gar nichts zu tun hatten, sitzen sie nach spätestens einer halben Stunde wieder auf dem Geländer, bevor die schmutzigen Städtervögel Lunte gerochen haben.

Da aber Mops 2 1/2 Stunden später allein auf der anderen Rheinseite ziemlich dumm aus den Federn guckt, ist das Gelächter der Möwen groß. Und es gibt noch nicht mal eine Pommesbude rechtsrheinisch. Ein peinliches Dilemma für Mops, dauert es doch wieder 3 Stunden, bis er zurück ist. Und dann ist auf dem Geländer kein Platz mehr frei.

Diese komplizierte Zeit- und Wegerechnung habe ich nochmal grafisch für eine bessere Übersicht dargestellt. Einfach drauf klicken für eine vergrößerte Ansicht:

Nun fragte Mops Bubu, die Blindeule, nach Rat. Denn immerhin ist Mops eine Möwe und möchte auch ein wenig stolz sein. Mops ist sehr zielgerichtet, manchmal nur in die falsche Richtung: (mehr …)

Januar 19 at 2009 10 Kommentare

Wiesel = Enten = Buchfinken

Kein Baummarder!

Kein Baummarder!

>Donky , der Erpel bei uns im Park, hat es mit raffinierten Argumenten geschafft: Wegen der schlechten Alternative, Hotz ‚ Waldfeger spielen zu müssen, half das Wiesel Donky bei den Hausaufgaben. Da Wiesel weder schreiben noch rechnen können, Donky aber denkt, das Wiesel besonders gut schreiben und rechnen können, wird er am Montag mit viel "Hinter die Ohren schreiben" rechnen können.

Buchhilde , die Ententante, und Finkel , der Erpel, der denkt, er wäre ein Buchfink haben ein Einsehen und wollen das Wiesel aus dem Park retten.

Die beiden hatten anschließend noch ein nicht ganz eindeutiges Gespräch mit dem lieben Tier:

Wiesel : „-x-"
Buchhilde : Du Süßer, willst du doch lieber Donky helfen. Das ist aber lieb!!
Finkel : Du Süßer, willst du doch lieber Donky helfen. Das ist aber lieb!

Buchhilde : Dann ruh dich noch etwas aus!
Finkel : Dann ruh dich noch etwas aus!

Warum wiederholst du mich denn andauernd?
Ich übersetze in die Buchfinkensprache.

Aber du sprichst doch das selbe wie ich!
Nein, das geht doch gar nicht, denn ich bin ein Buchfink und du eine Ente.

Hör mal! Wenn ich "du Süßer" sage, dann sagst du auch "du Süßer"!
Stimmt, das klingt etwas ähnlich.

Gleich!
Kann nicht sein, eine Ente ist ja kein Buchfink.

Du schon!
Nee, denn dich versteht das Wiesel nicht, mich schon.

Woher weißt du das denn?
Weil das Wiesel auch ein Buchfink ist.

Ein Wiesel ist kein Buchfink. Das sieht doch ganz anders aus!
Nein guck!

Was?
Fällt dir was auf?

Du hast einen Schnabel und das Wiesel nicht. … und du hast auch kein Fell!
Aber ich habe keine Stacheln.

Stacheln?
Ja und das Wiesel auch nicht. Alle Buchfinken haben keine Stacheln.

Ich habe auch keine Stacheln.
Vielleicht bist du auch ein Buchfink!

Ach ja? Und wenn das so ist, warum solltest du mich dann übersetzen, bitte schön?
Vielleicht bist du ja ein Buchfink, der die Entensprache spricht.

Ich sehe aber nicht aus wie ein Buchfink
Doch, du siehst doch so aus wie ich.

Finkel, du bist albern!
Wenn Du mir nicht glaubst, dann frage das Wiesel doch !

Wiesel, bist du ein Buchfink?
"-?-"

Wiesel, bist du ein Buchfink?
"-!-"

Siehste!

Dezember 14 at 2008 10 Kommentare

Flugtag am See

Heute treffen sich alle Enten zum Flugtag. Dies entspricht Weihnachten bei uns, nur ohne Geschenke (hier mehr). Und die Enten unserer Stadt sind Ausrichter der Hauptfeier im Naherholungspark am Fluss.

Donky hat viel zu tun. Zunächst hat er Kolumbi engagiert, dass er in jedes Ruderboot am See ein Loch frisst. Er erzählte ihm, dass die Boote mal gewaschen werden müssten. Kolumbi glaubte das wie immer. Angenehme Folge daraus: Der See ist frei für die Enten. Das passt ja zufällig!

Normalerweise machen die Enten Purzelbäume im Wasser und fliegen zur Freude um den See, aus Dankbarkeit, dass sie fliegen und schwimmen dürfen. Donky musste einen drauf setzen und baute eine Sprungschanze für Saltos.

Sing Lang, die Pekingente, empfing die Gäste aus China. Sing Lang denkt, wir leben in China. Deshalb wunderte er sich, dass er sie nicht verstehen konnte. Ein Dialekt?

Oktober 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Die Religion der Enten

Auch Enten haben einen Gott. Er oder sie heißt einfach nur „Urente“. Die Urente erschuf die Enten, aber diese konnten noch nicht fliegen. Erst Paul, eine Ente, die mehr sehen wollte, als ihn seine Watschel-Füße tragen konnten, hatte die Idee, dass alle Enten fliegen lernen. 

Die Urente wusste aber, dass die Enten dann zwar überall hinfliegen und sich an jeden Fluss, See oder Tümpel niederlassen würden. Weil sie aber keine Ahnung hatten, wie andere, fremde Tiere dort lebten, und auch gar keine Ahnung haben wollten, ließ die Urente die Enten lieber nur laufen und tauchen. Nur am See, der auch nur „See“ hieß, denn es gab für die Enten keinen anderen. Dort würden sie keine anderen Tiere stören. 

Paul versprach der Urente, dass er allen Enten von den anderen Tieren erzählen würde: Wie sie leben, was sie mögen, wovor sie Angst haben. Die Urente willigte ein, aber nur wenn Paul alle Tiere einmal selbst kennenlernen würde, sonst könne er auch nichts berichten. Das waren wirklich sehr viele Tiere und Paul durfte fliegen, aber er war sehr viele Jahre unterwegs. Er sprach mit Schnaken wie mit Tigern, Kaulquappen wie mit Adlern. 

Als ihm kein Tier mehr fremd war, kehrte er zurück zum „See“. Er hatte keine Lust mehr zu fliegen. Seine Flügel waren müde. Fliegen allein war anstrengend, nur jede Begegnung mit einem Tier gab ihm Kraft. (mehr …)

September 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Flugschule in Schottland

Nach Nordschottland verschlug es uns im Juli in den Urlaub. Ursprünglich mit meinen Eltern geplant breiteten wir uns in einem großen Cottage ganz oben in den Highlands aus. 

Einsamkeit und Natur pur.   

Sonnenuntergang in Clachtoll

Sonnenuntergang in Clachtoll

Ganz so einsam waren wir jedoch nicht, denn Donky und Kolumbi flogen ebenfalls rüber. „Diese Richtung, am Big Ben vorbei und hinter dem Suilven (siehe Bild) links halten, zweites Cottage auf der linken Seite der Bucht“. Das reichte als Anweisung und mit Kolumbi huckepack flog Donky schon ein paar Tage vor uns los. Waren ja doch paar Kilometer. 

Er wohnte bei den Möwen in einer Felsspalte und bot an, ihnen Fliegen beizubringen. Weil er es besser kann, versteht sich. 

Die Möwen waren unbeeindruckt, da Donky doch etwas der Wind zu schaffen machte: Er hatte immer einen leichten Linksdrall. Dadurch verfehlte er auch manchmal seine Felsspalte. Die Möwen verfolgten das Spektakel jedes Mal und stritten sich um die besten Plätze. (mehr …)

August 22 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

In Monaten

Kategorien

Immer aktuell

Kalendersuche

August 2020
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
__________

Fotos (Press red button)

Press button
free hit counters
Add to Technorati Favorites