Posts tagged ‘fantasie’

Die Psycho-Rutsche

Neben dem Bett

Neben dem Bett

Das Foto zeigt den Boden neben Jans Hochbett. Kein besonders spektakuläres Bild, möchte man meinen. Aber dort verbirgt sich ein ungeheuerliches Geheimnis. Donky wird wie von magischer Hand einfach nach unten gezogen, wenn er Jan auf dem  Hochbett noch wichtige Tipps in die Nacht mitgeben will. Meistens knallt er einfach auf den Boden, weil er dummerweise vergisst, dass er Flügel hat. Manchmal ist er aber weg. Einfach weg. Man hört nur ein Zischen „Fzzztttt!“ oder „Autsch!“, „Nicht doch!“ oder einfach ein „Aaaaah!“.

Leselampe: Das Ziel

Leselampe: Das Ziel

Zwischendrin erkennt man Sekundbruchteile lang Donky, flatternd mit aufgerissenem Schnabel irgendwo völlig willkürlich im Zimmer, bis er mit Karacho aus der Bettleselampe auf dem Oberbett landet. Er faselt irgendwas von einer Rutsche, die ihn durch das Haus führt. Aber wir haben definitiv keine Rutsche im Haus, erst recht nicht ins Klo, wo diese zeitweise anscheinend hinführt. Also keine Rutsche ins Klo im eigentlichen Sinn, meine ich.

Kopfkamera

Kopfkamera

Nun wollten wir der Sache mal auf den Grund gehen und baten Donky mal eine Kamera mitzunehmen, wenn er sich freiwillig nach unten stürzt. Beim vierten Anlauf und mit einem gestauchten Schnabel klappte es auch. Surreale Bilder brachte er mit. Sehr surreal! Sein Live-Kommentar wurde überlagert von hypnotischen Tonfragmenten, die meiner Maultrommel sehr ähneln.

Wer will, kann sich diese Parallelwelt mal zu Gemüte führen. Wir können jedoch paraneurotische Rückstände im Stammhirn nicht ausschließen und übernehmen keine Garantie für eine Rückkehr ins Realleben. Nach dem Klick gibt es kein Zurück:

Die Psycho-Rutsche

(leider mit ein paar plasmastrominduzierten Bildstörungen und absolut Youtube-untauglich, deshalb als Direktlink zu Sevenload):

März 18 at 2009 5 Kommentare

Tauchen ist schwierig

Kolumbi, der Holzwurm,  ist wieder gesund. Nach einem kurzzeitigem Niesanfall, der seinen Taucheranzug gesundheitsgefährdend in Mitleidenschaft zog (hier mehr), sollte heute  die versteckte Welt des Unterwassergehölzes entdeckt werden. Kolumbi glaubt weiterhin felsenfest daran, dass in den Tiefen des Ententümpels ein Eichenwald nur darauf wartet, angenagt zu werden. Wir jetzt nicht so. Jan kennt Tauchen allerdings nur vom eher gewächslosen Hallen- und Freibädern, jedenfalls unter Wasser. So wirken seine Argumente nicht sehr glaubhaft. Und inzwischen sind wir auch so verwirrt, ob Eichenholz überhaupt auf dem Wasser schwimmt, dass heute tatsächlich ein Holzast untergegangen ist. Ein schlechter Vorführeffekt. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen von Kolumbi.

Donky kennt die Gegend unter der Oberfläche schon etwas genauer (so von wegen Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh‘), aber wir überzeugten ihn davon, dass Kolumbi hier anscheinend seine Bestimmung gefunden hat. Diese wollten wir nicht gleich zerbröseln, weshalb wir einfach mal den Mund halten . Bis morgen vielleicht, zumindest was Donky angeht.

So schlüpfte Kolumbi heute in seinen Taucheranzug, blies ihn auf und tauchte, so tief er konnte. Sing Lang ließ sich von Kolumbis Begeisterung anstecken. Donky bleibt eher nüchtern. Anscheinend hat Kolumbi leider die Rechnung ohne die Luft gemacht.

Nach diesem Versuch, fassten Jan und Donky einen wirklich selbstlosen Plan:

Selbstlos bedeutet bei Donky vier Stück Apfelkuchen. Aber es blieb nicht viel Zeit zum Überlegen, brauchen wir nämlich auch Ali, den Alligator, um kurz mal einen Eichenwald im Ententeich zu installieren. Hatten wir Kolumbi doch ein U-Boot versprochen. Mit Greifarmen, um Holzproben zum Verzehr zu nehmen. Dafür ist aber ein Wald zwingend erforderlich.

So trifft es sich gut, dass Ali noch im Park weilt. Dieser schafft die gerade frisch abgesägten Dingsbums-Bäume in den Teich. Das sind zwar keine Eichen, aber wir glauben, dass Unterwassereichen sowieso anders schmecken würden als solche an der frischen Luft. Das sollte als Argument für Geschmacksabweichungen genügen. Donky sorgt für Verankerung mit Schlingpflanzen am Teichgrund und vor allem dafür, dass er den Mund über die trostlose Wahrheit des Tümpels hält.

Kolumbis maßgeschneidertes U-Boot ist auf den neuesten Stand der Technik mit 360 Grad Rundumblick, wie man sieht, und wartet auf seine Jungernfahrt:

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März 1 at 2009 1 Kommentar

Der schwarze Drache

Kolumbi stach am Samstag in See, oder besser in eine Odyssee. Nachdem wir dem Holzwurm doch zum Geburtstag einen Einmaster geschenkt hatten (hier mehr ), startete er vorgestern seine Ein-Wurm-Expedition zur Erkundung der anderen Seite des Ententümpels. Dass dort eine Parkbank  steht, hatten wir ihm besser verschwiegen. Sowas trübt nämlich wirklich den Forschungsdrang und damit auch den Spaß.

Als wir ihn gestern völlig erschöpft in einem Abfallkorb fanden, hatte er uns eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Angefangen hatte alles mit dem "schwarzen Drachen", der Kolumbi mitten auf hoher See mit ohrenbetäubenden Schrei angegriffen hatte. Wir zitieren: "Mit seinem wurmhohen Reißzahn wollte er mein  Schiff aufspießen und feurige Glut quoll aus seinen Augen." So musste er seinen Kurs wechseln und das Drama nahm seinen Lauf.

Er erzählte noch vom "schwimmenden Turm", der "schwarzen Grotte" und der "Straße der Riesen", aber das müssen wir nochmal rekonstruieren. Kolumbi konnte kaum ganze Sätze sprechen. Hier haben wir nach Kolumbis Beschreibung zunächst mal ein Phantomfoto des schwarzen Drachen angefertigt.

Der schwarze Drache

Der schwarze Drache

Februar 9 at 2009 5 Kommentare

Ente auf der Autobahn

Die Bande trudelt ein!

Gonky , Donkys Bruder ist der einzige aus dem Ausland, nämlich aus Südafrika, der zur Vorstellung kommt. Buchhilde und Finkel leben im Allgäu am Forggensee. Gonky ist aber noch nicht da!

Die ersten 5000 km klappten für Gonky ganz gut, dann ein kleiner Sandsturm, 3000 km weiter einen Freund in Italien besucht, ab über die Alpen und ab Karlsruhe zu Fuß auf der Autobahn. Leider Stau! (Vielleicht gestern im Radio gehört: „A5, 4 Kilometer zwischen Bruchsal und Kronau Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn“).

Er hätte eigentlich irgendwann auf die A 61 abbiegen müssen, denn wir leben in Bonn.

Wir, das sind mein Sohn Jan, 8 Jahre, meine Frau und ich, Christian. Die Bande begleitet uns seit 3 Jahren.

Angefangen hat alles mit Donky, der Ente:

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August 20 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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