Posts tagged ‘Bonn’

Alter Friedhof

Da erwarte ich eine schwarzgewandete Senioren, die gebückt mit einer Gießkanne in der Hand in den Nebel des Friedhofs entschwinden. Und was ist Allerheiligen? Sonne! Blumen leuchten fröhlich auf den Gräbern. Sanft säuselnde Blätter funkeln im Gegenlicht. Glücksbeseelte Touristen schwadronieren in Kleingruppen über den Alten Friedhof in Bonn. Und ich habe mir gerade diesen Tag für eine Fotosession auf dem betagten Grund für ausgelagerte Humanreste, sorry für die seeligen Verstorbenen, ausgesucht.

Also spiele ich das Spiel mit und banne die Farbenvielfalt in mein Objektiv oder fotographiere einfach im Schatten für schwarz/weiß. Ganze zwei Stunden schlendere ich über das gar nicht mal so große Areal und tauche ab in eine vergangene Welt, die dennoch so gegenwärtig ist. Vor allem an diesem Tag.

Klick hier für gesamte Diashow

Wenn selbst Stein verblasst:

Bleibt was es war

Starre Wächter mit ewigem Auftrag:

Kreuzparade

Verlorene Schönheit:

Viele Jahre

Weitere Impressionen

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November 3 at 2011 7 Kommentare

Pre-Karneval Erkenntnisse

Es geht los! Eigentlich ist es schon längst dran, aber auch die letzten kriegen es jetzt mit. Karneval! Ich habe mich als Ex-Muffel mit einem "Was soll’s!" damit arrangiert und mache mit. Mache lautstark mit beim "Ja da simma dabei", beim kleinen Kindern Kamelle wegschnappen und beim Fässchen aus dem Rucksack leeren. "Auf Kommando lustig sein", habe ich das als Ex-Bochumer abfällig genannt. Na gut, dann bin ich eben auf Kommando lustig. Das geht! Und Ihr müsst da durch, denn ich berichte. Ob ihr wollt oder nicht! Vorab mal ein paar kleine Erkenntnisse aus den letzten drei Jahren Bonn:

  • Man kann sich nicht sinnlos besaufen. Das Gefühl kommt erst am Tag danach.
  • Häschen, Kühe oder sonstige Flauschlappen als Ganzkörperkostüm sind nicht lustig! Erst Recht nicht mit Genever-Flasche Hals, deren Inhalt eine halbe Stunde später als gemischter Cocktail stückchenweise in den Gulli tropft.
  • Parfümfläschchen als Wurfgabe sollten immer erst auf Dichtheit getestet werden, bevor sie in die Kamelletüte wandern. Sonst können Süßigkeiten ungewohnte Aromen annehmen.
  • Mit direkten Blickkontakt zu den Zugteilnehmern bekommt man auch mal ein Stofftier oder eine Rose. Ich versteh‘ allerdings nicht, warum das nur bei meiner Liebsten funktioniert.
  • Kostüm basteln macht Spaß, aber nicht am Vorabend und wenn was fehlt.
  • Kölschgläser sind so lang und schmal, damit man nach dem Zug besser in die Kneipen passt.
  • Pferde müssen auf den Zügen auf Drogen sein, dachte ich immer. Pferde sind auch auf Drogen. Und das kostet, habe ich mir sagen lassen.
  • Nach Karneval kann ich kein Ha.rib.o mehr sehen.
  • Wohl dem, der einen Katheder in seinem Kostüm unterbringen kann. Nächstes Jahr gehe ich als Aquarium.

Februar 11 at 2010 3 Kommentare

Karneval der Tiere (3)

3. Teil der Kostümparade zum Höhepunkt der närrischen Zeit! (1. und 2. Teil hier). Auch hier wieder spektakuläre Dresses.

Mops, die dicke Möwe, wollte etwas flotter wirken und hat sich als Schildkröte verkleidet. Alles relativ.

Mops geht als Schildkröte

Mops geht als Schildkröte

Dunny hat es als Geist schon etwas schwerer, ein geeignetes Kostüm zu finden. Jan war sehr zufrieden.

Hier die beiden:

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Februar 23 at 2009 7 Kommentare

R(h)einfall für Mops

Mops, die dicke Möwe mit der Vorliebe für verlorene Pommes, hat einen schweren Stand bei ihren Artgenossen. Im Sommer hatte sie noch heldenhaft Kolumbi , den Holzwurm, aus dem Rhein gerettet (Hier die Pressemeldung und das Interview ). Nun wird sie von den Möwen wieder nur spöttisch ausgelacht. Nur weil sie nicht in einem Zug über den Rhein kommt! Die anderen Möwen benötigen dagegen nur 3 Minuten. Inklusive Schaufliegen für die Touristen und Streit um einen Fisch im Fahrwasser eines Kohlefrachters. Möwen sind recht angeberisch und egoistisch.

Dabei hat sich Mops doch so eine raffinierte Lösung in 3 Flugetappen ausgedacht:

  • 1 Minute auf ein vorbeifahrendes Schiff  Richtung Koblenz  fliegen (das geht gerade noch konditionell)
  • 2 Stunden nach Koblenz
  • 1 Minute Rüberfliegen auf ein Schiff zurück nach Bonn
  • 1 Stunde runterschippern nach Bonn
  • 1 Minute an das andere Ufer.
  • Gesamt: 3 Stunden und 3 Minuten

Nun fliegen die anderen Möwen leider nach nur 10 Minuten Aufenthalt wieder zurück. Denn auf ihr verlassenes Stolziergeländer an der linksrheinischen Uferpromenade, wo sie sich sonst betont gelangweilt den bewundernden Blicken stellen, gesellen sich nach einiger Zeit Tauben aus der Bonner Innenstadt. Und die verschandeln dann unschön das Geländer. Da die Möwen auf der anderen Uferseite eigentlich gar nichts zu tun hatten, sitzen sie nach spätestens einer halben Stunde wieder auf dem Geländer, bevor die schmutzigen Städtervögel Lunte gerochen haben.

Da aber Mops 2 1/2 Stunden später allein auf der anderen Rheinseite ziemlich dumm aus den Federn guckt, ist das Gelächter der Möwen groß. Und es gibt noch nicht mal eine Pommesbude rechtsrheinisch. Ein peinliches Dilemma für Mops, dauert es doch wieder 3 Stunden, bis er zurück ist. Und dann ist auf dem Geländer kein Platz mehr frei.

Diese komplizierte Zeit- und Wegerechnung habe ich nochmal grafisch für eine bessere Übersicht dargestellt. Einfach drauf klicken für eine vergrößerte Ansicht:

Nun fragte Mops Bubu, die Blindeule, nach Rat. Denn immerhin ist Mops eine Möwe und möchte auch ein wenig stolz sein. Mops ist sehr zielgerichtet, manchmal nur in die falsche Richtung: (mehr …)

Januar 19 at 2009 10 Kommentare

Jan erzählt (5): Schnörzen

1000 Laternen

1000 Laternen

Ich war auf dem St. Martinszug. Als wir zum Feuer gingen, war das zuerst ein bisschen langweilig, aber als ich dann mit meinen Freunden Schnörzen ging, hat das schon mehr Spaß gemacht.

Martinsgänse

Martinsgänse

Manche Leute wissen jetzt nicht was Schnörzen heißt. Schnörzen heißt anderen Leuten etwas vorzusingen dafür bekommt man dann meistens viele Süßigkeiten.

 Kolumbi und Donky versuchen, was abzukriegen:

November 8 at 2008 3 Kommentare

30 Tage 30 Bilder

Ich nehme mal das Stöckchen auf, das bei Wortman rumliegt, das er widerum bei Renee gefunden hatte:

30 Tage 30 Bilder: Jeden Tag ein neues Bild einstellen. Ungezwungen und hoffentlich regelmäßig.

Zwar etwas verspätet, aber da ich am Wochenende sowieso fotografieren war, kann ich sogar schon mit den ersten beiden Tagen dienen.

1. November:

1.11.

Eine Stunde am Samstag

2. November:

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November 4 at 2008 56 Kommentare

Wildschweine im Mittelalter

Am Samstag genossen wir ein Mittelalter Spektakel in Bonn Endenich. Ein Teil der Bande war mit.

Unterhaltsames Festival übrigens. Zwischen Semi-Professionalität und Spaß an der Sache. Dadurch sehr authentisch, gemütlich und spannend gleichzeitig.

Hotz als König des Waldes fühlte sich übergangen, Manfriss liebt kleine Leckereien und Donky hat seinen Einsatz etwas übertrieben.

September 7 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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