Posts tagged ‘Blogwiesel’

Stand der Dinge (3)

Wie letztes Mal schon zusammengefasst hatten der Erpel Donky, die Pekingente Sing Lang (seine fast tragische Vorgeschichte hier) und unser Außerirdischer (das Ding) Probleme mit einer ultrastarken Mücke. Das Ding hatte eine eigenwillige Lösung, als es das Insekt kurzerhand in einen Hubschrauber verwandelte. Das Ding ist auch auf Manfriss, den Metallfresser, nicht gut zu sprechen, da dieser sehr bauchgetriebene Geselle die Rakete vom Ding aufgefressen hatte, und dies nun auf der Erde festsitzt.

Die Rakete

Die Rakete

Zum Glück hatte Jan inzwischen die intergalaktischen Taxirufnummer gefunden, so dass in unseren Park eine neue Rakete geschickt wurde – vorsichtshalber aus Plastik. Die von Manfriss versprochenen Benzinkanister isst er leider auf dem Weg immer als gefüllte Pralinen auf. So fehlt immernoch der Sprit. Zumindest haben wir ihn aber mit einem Stahlbraten ruhig gestellt, dass er seine Zähne von unseren Geländern lässt.

Buchhilde, die Ententante, und Finkel, der Erpel, der denkt, er wäre ein Buchfink  sind aus dem Allgäu zu Besuch gekommen.

Buchhilde

Buchhilde

Obwohl: Finkel ist auch ein Buchfink, immerhin ist er anerkanntes Mitglied im Allgäuer Buchfinkenclub. Wie es dazu kam, kann man hier erfahren. Finkel war jedoch nicht mit der Qualität der Bonner Meisen-bällchen zufrieden, da diese zu schnell abreißen und außerdem Buchfinken diskriminieren. Die Buchhilde sorgt immer für Ordnung, was Donky jedoch überhaupt nicht passt. Erst recht, wenn sie seinen Baum putzen will (Donky schläft wenig artgerecht auf einem Baum, damit er keine kalten Füße bekommt.)

Das Wiesel

Das Wiesel

Silencers Blogwiesel (das Original-Semistofftier auf Reisen) war zu Besuch bei uns. Hotz und Donky hatten bereits einige Aufgaben für das Wiesel, das jedoch nicht wie gewünscht darauf ansprang. Hotz, der Hirschhase, hat anscheinend doch nicht die Autorität als König des Waldes, wie er es großspurig angekündigt hatte. Zwar konnte Donky es noch dazu überreden, seine Hausaufgaben zu machen, aber Wiesel können das gar nicht. So wurde es zum Glück von Buchhilde und Finkel aus dem kalten Park gerettet, auch wenn zunächst ein Baum dazwischen kam. Finkel hält das Wiesel jedoch ganz logisch hergeleitet für einen Buchfink. Auch Kolumbi, der Holzwurm und Sing Lang (Pekingente) hatten ihre Probleme mit der Einordnung des Wiesels, da Sing Lang es schon mal als Lamm-Aktionsgericht im Lotusgarten erkannt hatte. (Wobei man erwähnen muss, dass Sing Lang seine eigene Logik hat, wie man bei diesem Rechenquiz erkennen kann.) Zum Glück kann Kolumbi die Wieselsprache…glaubt er zumindest. Gitarre spielen kann er aber (Sein Urururur-Großonkel war Holzwurm bei Stradivari, als dieser noch erfolgloser Gitarrenbauer war)

Weihnachten verbrachte Kolumbi in unserem Weihnachtsbaum. Der vorangegangene  Streit zwischen Kolumbi und Sing Lang konnte geschlichtet werden (Haben Weihnachtsbäume Lichter und sind sie aus Holz oder Plastik?). Diese Geschichte entstand aus dem interaktiven Auftrag unserer werten Leserschaft. (Ich liebe das wiederentdeckte Wort „werter„!) Das Wiesel ist inzwischen bei Anna angekommen.

Die Videos dazu:

Januar 3 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Bissi Tage!

Tschüss!

Tschüss!

Als das Wiesel die Bande Richtung Ruhrgebiet verlassen musste, wäre es am liebsten da geblieben. So letargisch lag es auf dem Rücken. Wir hatten allerdings keinen Dolmetscher. Das Wiesel wollte über den zweiten Feiertag deshalb lieber im kalten Kofferraum bleiben. Glaubten wir. Die Zeitung im Schuhkarton hielt es kuschelig warm. Glaubten wir auch. Als es gestern gut verpackt wurde, war es sehr traurig. So sah es zumindest aus. Es winkte mit einem letzten Gruß der Bande hinterher. So interpretierten wir es jedenfalls. Die Bande blieb zu Hause und winkte nicht. Die waren noch fix und fertig von Jesus‘ Geburtstags-Party. Das Wiesel war nicht eingeladen. Vergessen.

Dezember 28 at 2008 5 Kommentare

Wiesel in Papier

Da die Post ja eine Woche vor Weihnachten aus Ressourcengründen ausschließlich Pakete annimmt, in denen Geschenke verpackt sind, standen wir vor einer Herausforderung: Wie verpacken wir das Wiesel für seine weitere Reise weihnachtstauglich?

Wiesel sind ganz schön pingelig. Das Papier juckt. Die Schleife drückt,  Zu warm. Falsches Muster. Ich seh‘ nichts. Kolumbi interpretierte jedenfalls das Wiesel so. Fazit: Das Wiesel bleibt über Weihnachten hier! Basta!

Jedoch ist es etwas skeptisch nach Donkys Ankündigung, mal gerne mit Freunden per Rakete zum Mond zu fliegen, so dass es Sylvester lieber woanders feiern würde.

Nun suchen wir gute Gründe, wo wir es gefahrlos hinschicken können. Wer kann das Wiesel beruhigen, dass es bei ihm/ihr Sylvester gut aufgehoben ist, und vor allem erdnah?

Dezember 19 at 2008 5 Kommentare

Sind Wiesel Wiesel?

Nun hatten auch Kolumbi und Sing Lang das Vergnügen mit dem Buchfinken, äh Wies…, nee, was denn nun? Gibt es überhaupt Wiesel? Und haben Wiesel ein Mitbestimmungsrecht, ob es sie gibt? Und wenn ja, auch wie sie heißen?

Dezember 18 at 2008 8 Kommentare

Wiesel = Enten = Buchfinken

Kein Baummarder!

Kein Baummarder!

>Donky , der Erpel bei uns im Park, hat es mit raffinierten Argumenten geschafft: Wegen der schlechten Alternative, Hotz ‚ Waldfeger spielen zu müssen, half das Wiesel Donky bei den Hausaufgaben. Da Wiesel weder schreiben noch rechnen können, Donky aber denkt, das Wiesel besonders gut schreiben und rechnen können, wird er am Montag mit viel "Hinter die Ohren schreiben" rechnen können.

Buchhilde , die Ententante, und Finkel , der Erpel, der denkt, er wäre ein Buchfink haben ein Einsehen und wollen das Wiesel aus dem Park retten.

Die beiden hatten anschließend noch ein nicht ganz eindeutiges Gespräch mit dem lieben Tier:

Wiesel : „-x-"
Buchhilde : Du Süßer, willst du doch lieber Donky helfen. Das ist aber lieb!!
Finkel : Du Süßer, willst du doch lieber Donky helfen. Das ist aber lieb!

Buchhilde : Dann ruh dich noch etwas aus!
Finkel : Dann ruh dich noch etwas aus!

Warum wiederholst du mich denn andauernd?
Ich übersetze in die Buchfinkensprache.

Aber du sprichst doch das selbe wie ich!
Nein, das geht doch gar nicht, denn ich bin ein Buchfink und du eine Ente.

Hör mal! Wenn ich "du Süßer" sage, dann sagst du auch "du Süßer"!
Stimmt, das klingt etwas ähnlich.

Gleich!
Kann nicht sein, eine Ente ist ja kein Buchfink.

Du schon!
Nee, denn dich versteht das Wiesel nicht, mich schon.

Woher weißt du das denn?
Weil das Wiesel auch ein Buchfink ist.

Ein Wiesel ist kein Buchfink. Das sieht doch ganz anders aus!
Nein guck!

Was?
Fällt dir was auf?

Du hast einen Schnabel und das Wiesel nicht. … und du hast auch kein Fell!
Aber ich habe keine Stacheln.

Stacheln?
Ja und das Wiesel auch nicht. Alle Buchfinken haben keine Stacheln.

Ich habe auch keine Stacheln.
Vielleicht bist du auch ein Buchfink!

Ach ja? Und wenn das so ist, warum solltest du mich dann übersetzen, bitte schön?
Vielleicht bist du ja ein Buchfink, der die Entensprache spricht.

Ich sehe aber nicht aus wie ein Buchfink
Doch, du siehst doch so aus wie ich.

Finkel, du bist albern!
Wenn Du mir nicht glaubst, dann frage das Wiesel doch !

Wiesel, bist du ein Buchfink?
"-?-"

Wiesel, bist du ein Buchfink?
"-!-"

Siehste!

Dezember 14 at 2008 10 Kommentare

Das Wiesel und die wichtige Liste

Außen weich und innen ganz hart

Außen weich und innen ganz hart

Es regt sich Unmut bei der Bande . Da lungert das Wiesel gemütlich auf dem Sessel nach einem beherzten Griff in das CD-Regal zu einer „besinnlichen“ Musik (Hörprobe nur für Hartgesottene), während Donky und Konsorten bei Schneeregen im Dunkeln hocken. Sie luden sich dann auch geschwind in unser Wohnzimmer ein und das Wiesel aus. So geht das allerdings nicht, da haben wir auch ein Wörtchen mitzureden.

Ausgeschlossen

Ausgeschlossen

Nach Androhung eines Hausverbotes konnten die Gemüter beruhigt werden, denn Hotz wünscht sich ein Baumhaus zu Weihnachten. Da käme ihm eine solche Einschränkung nicht gelegen. Das Wiesel zeigte sich gnädig und aß erst einmal ein Plätzchen.

Donky und Hotz nutzen allerdings die Gelegenheit des vorweihnachtlichen Beisammenseins, das Wiesel in seine neue Umgebung einzuweisen. Das Wiesel seinerseits erwies sich als ein sehr interessierter Zuhörer:

Das Wiesel fand die Ausführungen anscheinend interessant, bevorzugte später jedoch „Pippi Langstrumpf“:

Dezember 10 at 2008 13 Kommentare

Das magische Wiesel

Die magische Truhe

Die magische Truhe

Als ich heute abend unsere Tür aufschließen wollte, wäre ich fast auf eine winzige Truhe getreten, die auf unserer Fußmatte lag. Ich hatte damit nicht gerechnet und nahm sie mit in die Wohnung, wo ich sie auf dem Tisch öffnete. Mit einem kurzen Plopp sprang ein Würfel aus der Truhe und surrte durch unser Wohnzimmer, folg wilde Bahnen hinter Fernseher und Sofa, bis er wieder sanft in meiner Hand landete, als wollte er sagen: "Würfel mich!". 

Auf einem vergilbten Foto sah ich ein Wiesel inmitten mehrer Würfel und ein winziger Artgenosse lugte dabei aus der Truhe. Ich traute zunächst meinen Augen nicht, doch wusste ich im nächsten Moment wie von süßen Bremer Stadtmusikanten geführt, was ich zu tun hatte. War dieses Wiesel nicht das Wiesel, dessen Weg durch die unzähligen Blogs  fortwährend von Silencer  niedergeschrieben wird ? Das Foto war rückseitig unterschrieben mit "Raven " und ich erinnerte mich. Die anmutigen Erzählungen, mal erfrischend, mal melancholisch, aber immer mit einem Zauber in den Worten. Dort wurde das Wiesel das letzte Mal gesichtet.

So schritt ich schnell zur Tat, legte das kleine Wiesel auf einen Hocker und umschloss den Würfel mit unsicherer Hand, lockerte zitternd den Griff, bis der Würfel auf den Hocker trudelte und liegen blieb:

So kannten wir es! Schnell war klar, dass nun das Wiesel für eine Weile bei uns leben soll. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Park bei der Bande und versetzte sie in helle Aufruhr. So nahmen wir das Wiesel vorsichtshalber zu Jans Schwimmtraining mit, wo es noch nicht ganz bei Sinnen gleich den Sprung vom Ein-Meter-Brett wagte.

Können Wiesel schwimmen?

Können Wiesel schwimmen?

Zum Abend hatten wir es im Wohnzimmer gebettet, wohlwissend, dass der Park in seiner gepflegten Anlage sehr trügerisch scheint, wohnen dort nicht Donky , Hotz und andere Gesellen, die eigene Vorstellungen von Haltung und Nutzung von Wieseln haben. Wir werden aufpassen und sie behutsam bekanntmachen. Soweit möglich.

Ich für meinen Teil freue mich, morgen dank des Zauberwürfels  mein Auto in die Jackentasche stecken zu können, dann mit dem Fahrad zur Arbeit zu fahren, um auf dem Rückweg noch ein paar Bierkisten im Kofferraum zu holen, denn die Ankunft des Wiesels will gefeiert werden. Und nicht zuletzt beglückwünsche Raven zu diesem portosparenden Versand.  Ich werde den Zauberwürfel in Ehren halten. Magie!

Dezember 8 at 2008 2 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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