Posts tagged ‘Bilder’

Alter Friedhof

Da erwarte ich eine schwarzgewandete Senioren, die gebückt mit einer Gießkanne in der Hand in den Nebel des Friedhofs entschwinden. Und was ist Allerheiligen? Sonne! Blumen leuchten fröhlich auf den Gräbern. Sanft säuselnde Blätter funkeln im Gegenlicht. Glücksbeseelte Touristen schwadronieren in Kleingruppen über den Alten Friedhof in Bonn. Und ich habe mir gerade diesen Tag für eine Fotosession auf dem betagten Grund für ausgelagerte Humanreste, sorry für die seeligen Verstorbenen, ausgesucht.

Also spiele ich das Spiel mit und banne die Farbenvielfalt in mein Objektiv oder fotographiere einfach im Schatten für schwarz/weiß. Ganze zwei Stunden schlendere ich über das gar nicht mal so große Areal und tauche ab in eine vergangene Welt, die dennoch so gegenwärtig ist. Vor allem an diesem Tag.

Klick hier für gesamte Diashow

Wenn selbst Stein verblasst:

Bleibt was es war

Starre Wächter mit ewigem Auftrag:

Kreuzparade

Verlorene Schönheit:

Viele Jahre

Weitere Impressionen

(mehr …)

November 3 at 2011 7 Kommentare

Fotoaktion: Formen und Muster

Interessante Fotoaktion von Paleica: Mit verschiedenen, vorgegebenen Themen zu „Formen und Mustern“ im Zweiwochen-Rhythmus darf fotografisch experimentiert werden, mit einem oder mehreren s/w- Bildern und Variationen. Wer zusteigen möchte ist gern willkommen. Einstieg ist das Thema „Rechtecke“. Ein Thema, das man angenehm weit stecken kann. Ich habe versucht, mich der Aufgabe mal in einer dritten Dimension zu nähern. (Technik: Canon 60 mm, Makro, Blende 3.5, 2 Sekunden)

Klick für Großansicht

Und ein weiteres Bild. Könnte natürlich auch unter „Perspektive“ laufen, aber durch den Fokus auf die hintere, augeleuchtete Wand sowie die Symmetrie wird der Blick auf das Rechteck gezogen. Meine ich…

(mehr …)

April 2 at 2010 11 Kommentare

Projekt 52: Coffee-Time

Alle vier Jahre wiederholt sich ein unglaubliches Schauspiel im Wald. Manchmal auch alle 3 Jahre, weshalb es auch oft verpasst wird: Die Nacht der fliegenden Kaffeebohnen! Die Wald- und Parkbewohner nennen das Spektakel auch "Kaffeezeit!" (die englischsprachigen unter ihnen "Coffee-Time", wenn es denn welche gäbe, die englisch sprechen würden). Nur -und wirklich nur- in dieser einen Nacht tänzeln tausende Kaffeebohnen zwischen den Bäumen und die Waldbewohner feiern ein abstruses Ritual. Wer jetzt denkt: "Moment mal, Kaffeebohnen können doch gar nicht fliegen!", sollte wissen, dass diese in der Packung ihre Flugfähigkeit verlieren. Warum auch fliegen? Nützt ja eh nichts mehr.

Von Ameise bis Zilpzalp jagen die Tiere und Tierähnlichen den Kaffeebohnen hinterher. Wer am meisten Kaffeebohnen fängt, wird mit Moos und Schlamm beschmissen. So ist der Ehrgeiz groß, die kleinen quirligen Dinger zu schnappen. Nun ist es uns gelungen, ein spektakuläres Foto von Hotz zu schießen, wie er eine Kaffeebohne fängt. Also…fast fängt. Dazu lagen wir zwei Tage unter moderigem Laub, um keine Kaffeebohne zu verschrecken. Diese sind sehr, sehr scheu. Deshalb wagen sie sich ja auch nur alle 4 (bzw. 3) Jahre raus. Als wir den x-ten Mistkäfer aus unserer Unterhose gepult hatten, bekamen wir dieses besonders dicke Exemplar vor die Linse… bis es wieder kichernd in der Dunkelheit verschwand.

Hotz verpasste Chance, Klick für Großansicht

Hotz hatte zum Schluss keine einzige Kaffeebohne gefangen, dafür versuchte er die Waldgemeinde mit einem achtlos weggeworfenen Teebeutel zu täuschen. Brachte aber nichts. Niemand kannte überhaupt Tee. Stattdessen wurden alle Kaffeebohnen während eines munteren Tanzes in den bunt geschmückten Abfallkorb geworfen. Tiere mögen nämlich keinen Kaffee.

 

März 14 at 2010 11 Kommentare

Überzahl

Dezember 6 at 2009 7 Kommentare

Urbanstyle am Deich

Hat jemand schon mal Enten fliegen sehen? In einem Affenzahn immer geradeaus. Nicht schlecht für eine Ente, die sonst nur plump daherwatschelt. Aber was machen Enten eigentlich, nachdem sie geradeaus geflogen sind?

„Gucken, was da los ist!“, klärte uns Donky, unser Erpel, in Otterndorf an der Nordsee auf. „Und dann wieder zurück.“ Cool!

Windstärke 0 mit Freunden

Kurz hinter der Elbmündung verbrachten wir eine Herbstwoche und Donky flog natürlich mit. Mops, die fette Möwe vom Rhein, kam auch mit, nur ohne Fliegen, stattdessen im Kofferraum. Das war ihr schon anstrengend genug. Sie wollte mal mit echten Seemöwen fachsimpeln, lernte jedoch nur ein paar Backfische und Krabben mit Majo kennen. Seemöwen denken da etwas komplizierter und machen sich die Mühe, Krabben selbst zu fangen. Und das auch noch ohne Majo! (Wer hat es schon mal geschafft, ein Krabbenbrötchen ohne vertikalen Verlust zu essen?)

Donky flog auch gleich kräftig geradeaus zum Deich, guckte ganz wichtig, was da los ist, und dann schnurstracks wieder zurück. Nur so! Alles andere hätte ja einen Zweck gehabt und wäre absolut spießig, meinte er. Zum Beispiel „Fische suchen“, wie die Möwen: Ein paar Flügelschläge hier, ein paar dort, dann nach rechts abgleiten, abtauchen und wieder in die Luft schwingen. Und alles mit verkrampften Blick zum Fisch. Das war was für Land- oder besser Seeeier (Wow, ein Wort mit drei e), aber definitiv nicht urbanstyle. Nichts tun, aber dafür auffällig. Das war stylish.

So hatte Donky auch bald ein reges Gekreische um sich herum und diverse Anfragen, wie man denn nur so eben mal gucken konnte, was da los ist. Ohne Fisch.  Donky wies die unbedarften Vögel auf seine Metropolen-Herkunft hin und bot mal einen exklusiven Urbanstyle-Lehrgang an. Klar. Und so sah man am Abend einen Schwarm Möwen mit ernsten Blick hinter einer Ente hersausen. Auf die Dorfkirche, ein paar Tauben beim Paulus besudeln zugucken, und dann wieder zurück.

Windstärke 7 mit Flut

Am nächsten Tag die selbe Mission: Geradeaus fliegen und auf den Acker. Ein wirklich schöner Acker. Weitläufig und geruchsneutral gedüngt (für Möwen). Nur eigentlich hatte Donky den Leuchtturm angekündigt. Und der lag 300 Meter links. „Hey, das war eine Kurve, wie uncool“, beschwerten sich auch einige verwirrte Möwen und suchten zumindest einen Fisch in der Erde. Donky wand sich zwar noch geschickt raus, dass er den Acker mit dem Leuchturm verwechselt hatte, aber eines war nun klar: Er hatte die Rechnung ohne Windstärke 7 gemacht. Die Möwen dagegen nicht. Die konnten gar nicht rechnen. Deshalb müssen sie auch Fische fangen.

Windstärke 9 mit noch mehr Flut

Donky musste seine Strategie ändern. So lud er die Möwen zu einem völlig flugfreien, aber extrem urbanen Event auf dem nahegelegen Baggersee als Location ein. Die Wellen schaukelten behäbig und ein paar Grashüpfer im Schilf boten sich als Fingerfood an. Name der Veranstaltung: „Chillen mit Grillen“. Rumdümpeln können Möwen zwar auch, aber ohne Namen dafür. Eine Name macht es aber erst aus. Es gab allerdings ein paar Proteste insektensympathisierender Möwen. Sollen sie an ihren Gräten doch ersticken! Trotzdem schlug Donky ein neutraleres Re-Branding vor: „Happen beim Schwappen“. Ein voller Erfolg. Auch Dank den Grashüpfern.

Donky flog nach zwei weiteren Städter-Feten („Relax im Gewächs“ und „Rock the Dock“ in Cuxhaven) sogar bei Windstärke 9 als frisch gekürte Ehren-Möwe zurück nach Bonn. Über Warschau.

Windstärke 5 mit Opa

November 5 at 2009 12 Kommentare

Projekt 52: Piraten Ahoi!

Schweres Thema beim Projekt 52? Überhaupt nicht, beherbergen wir doch die gefährlichste Piratenbande Bonns. Auch wenn sich dieser Halunke unter dem reißenden Wasserfall in einer brenzligen Situation befindet. Vor allem, weil seine Reaktionsfähigkeit etwas eingeschränkt ist. Also: Piraten Ahoi!

Aohoooi...*hicks*

Aohoooi...*hicks*

Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

Juni 14 at 2009 10 Kommentare

Projekt 52: Alt & Neu

Wenn das Alte durch das Neue schimmert, weil das Neue langsam alt wird und so das Alte mit dem Neuen etwas Neues schafft, passt das gut zum Thema "Alt & Neu" des Projekts 52.

Aus Neu mach Alt

Aus Neu mach Alt

Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

Juni 8 at 2009 18 Kommentare

Projekt 52: Musik

Das neue Thema Musik  beim Projekt 52 spielt mir direkt in die Karten, weil ich schon mal im Rahmen einer Blogaktion 30 Bilder – 1 Objekt  meine Gitarre als Model gewählt hatte. Das erste Bild zeigt sie in Aktion mit meinem Sohn Jan (8), dem ich meine Leidenschaft mitgeben kann. Ich denke, dass "Musikerziehung" am besten fruchtet, wenn sie authentisch mitgelebt werden kann.

Auf dem zweiten Foto ist die Klassik-Gitarre untypischerweise mit einem Marshall-Verstärker verbunden. Den Tonabnehmer hatte ich mir einbauen lassen, als ich noch in einer Band gespielt hatte. 15 Jahre ist dies nun schon her. *Seufz*

In Aktion hört man sie hier  (Igitte, die 5 beinige Spinne und Kolumbi, der Holzwurm üben hier das Einfinger-Spiel 😉 ).

>>> weiteres Bild

(mehr …)

Mai 18 at 2009 11 Kommentare

Projekt 52: Leidenschaft

Neues Thema beim Projekt 52 lautet Leidenschaft . Leidenschaft jenseits der Sinnlichkeit ist für mich alles, was fesselt und mich entführt. Das ist für mich vor allem die Musik aktiv wie passiv, hier eingefangen durch das Gitarrenspiel.

Leidenschaft

Leidenschaft

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

April 20 at 2009 13 Kommentare

Projekt 52: Kontraste

Kontraste heißt das neue Thema beim Projekt 52 . Ein Klassiker für Fotografen, wobei mir auch zunächst nur die klassischen Ideen "schwarz-weiß", "Licht-Schatten" und ähnliche gestalterische Eyecatcher in den Sinn kamen. Doof! Dann hatte ich plötzlich Hunger…

Goldene Kontraste

"Halt die Ohren steif!" - "Was?"

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

…ach, und schließlich doch noch ganz klassisch ein Klassiker unter den klassischen Kontrast-Klassikern:

(mehr …)

April 12 at 2009 18 Kommentare

Projekt 52: Türen und Tore

Das neue Thema des Projektes 52 lautet "Türen und Tore ". Für dieses Thema habe ich diesmal tief ins Archiv gegriffen.  Das bot sich einfach an, da diese Woche wenig Zeit für eine ausführliche Türen-Sichtung bleibt.

Meine Dia-Scan-Kiste beherbergt auch unseren Schottland ’98 Urlaub, der uns über einsame Campingplätze im Norden Schottlands und den äußeren Hebriden führte. Unter anderem zeigte uns die Wanderkarte auch einen Campingplatz auf Uist (äußere Hebriden), der völlig abgelegen aus einer Wiese, 2 Caravans, einem Klo, 2 Wasserhähnen und einem Dusch-Wohnwagen bestand. Die Tür dieses unorthodoxen Feuchtraumes mit vielen Haaren in der Fußmatte und einem Duschvorhang, der in Kniehöhe mit zerfetzten Ende am Bein klebte, zeigt das Foto.

Heimelige Schrulligkeit hat auch seine hygienischen Grenzen. Der Wasserfall neben dem wir am Folgetag wild campten, war deutlich reiner und faktisch genauso kalt.

Schauer-Shower

Schauer-Shower

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

EDIT: Dieses Tor, gestern fotografiert, möchte ich nicht vorenthalten:

(mehr …)

April 5 at 2009 16 Kommentare

Projekt 52: Auf dem Kopf

Nun reihe ich mich mal als Neueinsteiger in das Projekt 52 ein.

Diese Woche heißt das Thema "Auf dem Kopf ". Meine Selbstportrait-Idee ist mehr "Schein als Sein":

Auf dem Kopf

Auf dem Kopf

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

März 31 at 2009 17 Kommentare

Einladung

Babybild

Babybild

Mal vorab: Ich habe überhaupt nichts gegen Einladungen. Ich komme fast immer, auch wenn die Einladung zum 40.  aussieht wie die Einladung zum 30., die fast identisch mit der Einladung zum 20. ist, nur spätestens ab dem 40.  mit Prägedruck. Das gilt ja nicht für die Feier selbst, zumindest meistens. Ich habe auch nicht gegen Formulierungen wie "Speis und Trank" oder einen passenden Spruch von Goethe oder Helge Schneider. Also nicht, dass mich jetzt niemand mehr einlädt, weil ich mich über seine Einladung ärgern oder gar lustig machen würde. Eigentlich sind schriftliche Einladungen absolut überflüssig, außer, dass man wissen müsste, wo und wann die Feier stattfindet.

Hochzeitsbild

Hochzeitsbild

Nur ich fühle mich unwohl beim Kopieren (inklusive fertig kaufen). Selbst Neues wird mir schnell zu alt. Eigentlich grundsätzlich. Um den Preis, mehr kreativen Aufwand zu haben, stilistisch ins Klo zu greifen oder die Pointe zu versauen.

Nun bin ich mal aber wieder an der Reihe, denn mein 40. ist gerade mal ein Monat her und im April sind wir auch noch 10 Jahre verheiratet. Ein guter Anlass im Mai eine 40+10 Fete zu starten. Und ich dachte tatsächlich an Babybilder und Hochzeitsbilder, die ich für Einladungen verwurste! Mit einem lustigen Spruch "Und seht, was daraus geworden ist…" oder so etwas. Und der Gedanke blockierte alle anderen Ideen von originell über stylish bis lustig. Nichts! Luft! Und die Schreiben sollten raus, weil unsere Freunde ganz Deutschland besetzt halten.

So kratzte ich nur knapp die Kurve, ohne in die peinliche Verlegenheit zu kommen, im Fotoalbum zu blättern. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam. Die Original- Kinder- und Hochzeitsfotos liegen stattdessen signiert auf der Feier zum Mitnehmen aus. Muss ja nicht alles neu sein.

März 10 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Gelb

Ich reihe mich wieder mal gern in eine Aktion von Renee ein, bis Ende Februar jeden Tag ein gelbes Bild zu fotografieren. Ich kann die Farbe eigentlich nicht leiden, es sei denn sie kommt in der Natur vor. Dann toleriere ich sie wohlwollend als Bestandteil derselben. Orange findet sich dagegen sogar in meinem Kleiderschrank wieder. Komisch eigentlich, finde ich doch rot als zweite Mischfarbe für Orange inzwischen auch eher langweilig.

So ist das erste Bild der Reihe auch ganz nüchtern eine Eierverpackung, die mir beim Entleeren in die Hände gefallen ist. Nach der Aktion wurde sie unliebsam in den Keller verfrachtet zu grauen und beigen Artgenossen, die im Dunkeln darauf warten, auf dem Markt rein funktionell gegen ein gefülltes Exemplar ausgetauscht zu werden. Völlig egal, ob gelb oder nicht.

Gelb 1

Gelb 1

Zu den weiteren Bildern: (mehr …)

Februar 25 at 2009 3 Kommentare

Karneval der Tiere (3)

3. Teil der Kostümparade zum Höhepunkt der närrischen Zeit! (1. und 2. Teil hier). Auch hier wieder spektakuläre Dresses.

Mops, die dicke Möwe, wollte etwas flotter wirken und hat sich als Schildkröte verkleidet. Alles relativ.

Mops geht als Schildkröte

Mops geht als Schildkröte

Dunny hat es als Geist schon etwas schwerer, ein geeignetes Kostüm zu finden. Jan war sehr zufrieden.

Hier die beiden:

(mehr …)

Februar 23 at 2009 7 Kommentare

Karneval der Tiere (2)

Nachdem Donky, Manfriss und Kolumbi ihre originellen Kostüme bereits vorgestellt hatten (hier mehr ), waren heute Igitte (die 5-beinige Spinne), Hotz  (der Hirschhase) und das Ding (Außerirdischer) zum Fotoshooting geladen.

Igitte hat sich ein phänomenales Kostüm ausgedacht. Sie ist kaum wiederzuerkennen. Warum sie allerdings kein edleres Tier als einen Mistkäfer gewählt hat, bleibt schleierhaft. Hat der doch schon allein namentlich ein zweifelhaftes Image. Wobei man schon sagen muss: Es passt gut!

Igitte geht als Mistkäfer

Igitte geht als Mistkäfer

Dass Hotz sich nicht lumpen lässt, dürfte klar sein. Das Ding ließ sich auch widerwillig zum Mitmachen überreden, steht die Rakete zur Zeit einfach zu unnütz rum .

(mehr …)

Februar 21 at 2009 3 Kommentare

Bubu knipst

Was ist das?

Klick zur Auflösung

Für die Reihe „Knipser“ hatte ich Bubu, der Blindeule, die Kamera in die Klaue gedrückt. Weise wollte sie wichtige Dinge aus ihrem Leben in Bilder fassen. Nun hatte ich leider vergessen, ihr den Autofokus einzustellen. Eine halbblinde Eule mit manueller Entfernungseinstellung allein zu lassen, ist wenig erfolgversprechend. Wir rätseln, was uns Bubu hier aufgenommen hat. Hat jemand eine Idee?

EDIT: So, ich habe Bubu die Kamera noch einmal eingestellt. Klick auf das Foto zur Auflösung. Hätte man ja drauf kommen können.

Januar 26 at 2009 20 Kommentare

Urlaub an der Wand

Fotowand

Fotowand

Es ist ja kein Geheimnis, dass jeder sich gern an schöne Momente erinnert. Ebensowenig, dass Fotos dabei sehr hilfreich sind. In unserem Heim hängen diverse Bilder unserer Urlaube oder besonderer Anlässe als Motive. Dazu muss man sagen, dass wir unsere Urlaube zelebrieren. Soweit möglich. Von der Vorbereitung (Individualreise) über das Erlebnis (Große Teile mit Aktivurlaub) bis zur Nachbereitung (Fotoalben, Retroabende) etc. So leben diese Momente weiter als bis zur ersten Waschmaschine nach der Rückfahrt.

Ein PC-Ordner oder eine Foto-CD reichen nicht für eine optische Wiederbelebung. Das brauchen wir haptisch. Deshalb haben wir auch eine Extra-Fotowand im Flur, die uns speziell an den letzten Urlaub erinnert. Zum Eintauchen beim Stiefelanziehen sozusagen. So eine Fotowand macht sich aber nicht von selbst. Aus Hunderten von Bildern zehn auswählen, aufbereiten, anfertigen, aufziehen etc. braucht Zeit. Das mache ich gern. Nur ich muss mich auch daran erinnern, es zu tun. Quasi muss ich mich erinnern, mich zu erinnern. 6 Monate nach unserem wunderbaren Schottland-Urlaub habe ich mich jetzt endlich erinnert und freue mich morgens auf einen kurzen Blick, oder auch mal einen längeren.

Und damit sich auch wirklich alle erinnern können, wie ich mich erinnert habe, mich zu erinnern, folgen die Bilder hier:

(mehr …)

Januar 21 at 2009 14 Kommentare

30 Tage Gitarre

Renee

hat die "30 Tage, 30 Bilder" Aktion mit einer schönen Variante wiederbelebt:

Jeden Tag einen Gegenstand fotografieren (30 Tage, 1 Objekt).

So soll es sein. Ich werde diesen Beitrag ab heute regelmäßig aktualisieren. Meine Klassik-Gitarre wird für mich als Model posieren. Lange verschmäht, soll sie jetzt die verdiente Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur akkustisch sondern auch optisch.

Da ich später einsteige, beginne ich für die Tage 1-4 mit einem bereits vorhandenen Bild aus der letzten "30 T 30 B" Aktion. Jan, mein Sohn (8),  spielt hier das Gerät. Die Fingergröße erfordert noch einen Kapodaster. Kolumbi, der Holzwurm, und Igitte, die 5-beinige Spinne, hatten es da etwas einfacher .

01.01.-04.01.09 Startbild

01.01.-04.01.09 Startbild

Verstärkt

05.01.09: Verstärkt

Hier die bisherigen Teilnehmer (kopiert bei Xander):

Räuberbraut mit Hillery
Monilisigudi mit “Es” (Name noch unbekannt *grins*)
Gunny mit Björn
Paradalis mit dem Hr. Buddha
Sany und der Max
Xander mit Wall-E
Worti und der Kermit
Freidenkerin und die Haltestelle
Freidenkerin und die Smokey für den Moritz
Weil wir uns lieben mit dem Fischli
Renee und der Woody
Donky und die Gitarre
tonari mit Ente Sushi
Niesi hat immer ein aktuelles Nachrichtenblatt
Yvie.Rockt.de räumt ihren Schreibtisch …
Offensichtlich wird hier eine Spüle aufgeräumt
DIN A4 liniert mit Rand! öffnet exclusiv den Kühlschrank

Hier geht es weiter ab dem 6.1.:

(mehr …)

Januar 5 at 2009 84 Kommentare

Der Freitag vor dem Montag

Irgendwo verloren im Nirvana zwischen „Alles vorbei“ und „Montag erst arbeiten“ haben wir Freitag einen größeren Spaziergang durch stimmungsvolles Grau gemacht, wortwörtlich kristallklar und gleichzeitig so diesig, als ob der Wald auf Milchglas projeziert wurde. Schade, dass ich nur meine kleine kompakte Fuji dabei hatte. Ein kleiner Ausläufer des Naturparkes Kottenforst, in dem sich nur einzelne Waldläufer und Gassi-Geher verirren:

Verwittert

Verwittert

Schichten

Schichten

Weiße Steine

Weiße Steine

Grünbraun

Pferd

Pferd

Kristalllinien

Kristalllinien

Spuren

Spuren

Januar 3 at 2009 10 Kommentare

Ältere Beiträge


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

In Monaten

Kategorien

Immer aktuell

Kalendersuche

August 2020
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
__________

Fotos (Press red button)

Press button
free hit counters
Add to Technorati Favorites