Posts filed under ‘09. Donky & Co. erleben was…’

Manfriss mag Fahrräder

  • Manfriss, der Metallfresser: Leckaaaa! Ich habe gerade eine Mutter gegessen!
  • Jan (9): Oh nein, das darfst du nicht!
  • Manfriss: Zuerst dachte ich auch, jetzt ist die Schraube ganz alleine, wie traurig. Dann hatte ich sie aber einfach aufgegessen. Nett, nicht?
  • Jan: Puh, ich dachte schon! Aber kannst du nicht mal was Gesundes essen?
  • Manfriss: Du meinst, mal was Leichtes?
  • Jan: Hmmm!
  • Manfriss: Eine Alufelge vielleicht?
  • Jan: Nein, ich dachte eher an einen Gemüseeintopf.
  • Manfriss: Gute Idee, habe ich schon mal probiert.
  • Jan: Und?
  • Manfriss: Der Inhalt war ekelig. Habe ich vorher ausgekippt. Aber die Schale war lecker!
  • Jan: Man, du machst alles kaputt!
  • Manfriss: Nein, ich schlucke es ganz runter. Nur beim Fahhrad vorhin habe ich als erstes die Kette abgeknabbert. *Sabber*
  • Jan: Du hast ein Fahrrad gegessen?? Aber das gehört doch jemanden!!
  • Manfriss: Stand nur rum!
  • Jan: Ja, aber später vielleicht!!
  • Manfriss: Außerdem waren genug da.
  • Jan: Wo?
  • Manfriss: An der Schule. Sogar abgeschlossen. Kann ja niemand mit fahren.
  • Jan: An der Schule? Die Kinder fahren da morgens hin und mittags wieder nach Hause. Die brauchen das dann. Menno!
  • Manfriss: Ist doch kein Problem. Ich fresse es ja nur vormittags.
  • Jan: …?

April 30 at 2010 3 Kommentare

Holzwurm-Blues

Kolumbi ist traurig. Sehr traurig. Selbstmörderisch traurig. Dass der Holzwurm immer wieder mal spontan mit dem Freitod liebäugelt, ist bekannt. Fühlt er sich manchmal im wahrsten Sinne des Wortes übergangen. Aber normalerweise lässt er sich auch sekundenschnell wieder vom Gegenteil überzeugen, zum Beispiel durch Partys oder eine leckere Schranktür. Diesmal meint er es aber ernst, denn er hat einen sehr merkwürdigen wie auch spektakulären Plan und bestand vorher auf eine Videobotschaft mit seinem letzten Blues. So stellte ich heulend die Videokamera auf…

Wer sich wundert, warum Kolumbi Gitarre spielen kann, sei dieses Video noch ans Herz gelegt:

(mehr …)

April 4 at 2010 9 Kommentare

Donkys neuer Baum

Schock!

Drama im Park. Donkys  Baum ist weg. Einfach ab. Sicher, es kann ja niemand wiessen, dass darauf eine Ente schläft, aber einfach ohne zu fragen, das Bett zu zersägen, ist keine feine Art. Er hatte zwar immer ein wenig Ärger mit den Nachbarn, den Kröten, und das widerliche Laub versperrte im regelmäßig den Seeblick.

Das neue Heim!

Aber so ein Heim wächst schon irgendwie ans Herz. Da vergoss er so manche dicke Träne. Zumindest für ein paar Minuten, bis Donky sein neues Penthouse entdeckte. Jetzt gilt es nur noch eine gute Strategie gegen die Krähen zu entwickeln. Donky hat schon eine Idee mit dem Strommasten auf dem Acker…

März 28 at 2010 7 Kommentare

Wurm-Express

Kolumbi ist im Park ein viel gefragter Holzwurm. Nicht, dass er vermisst wird. Im Gegenteil: Er wird einfach oft gefragt: "Wer bist du denn überhaupt?" Und meist schon das 1000. Mal, also ganz schön viel, weil Kolumbi anschließend sofort in den Niederungen des Großhirns der fragenden Parkbewohner verschwindet. Die meisten besitzen noch nicht mal ein Großhirn, womit Kolumbi quasi direkt wieder als verlorene Erinnerung aus dem Kopf raustropft. Er wird noch nicht einmal von Amseln wahrgenommen, die wütend nach Regenwürmern stochern, während Kolumbi sich auf einem nahegelegenen Maulwurfshügel sonnt. "Hey, nehmt doch mich! Nur eiiinmal", hatte er vor ein paar Tagen gerufen. Ja, nur einmal im Mittelpunkt stehen, egal um welchen Preis! Das wäre was. Ging gerade noch mal gut. Sie hatten ihn nicht gehört.

So einfach geht das aber nicht. Dazu muss er jedoch zumindest mal rechtzeitig da sein. Erst letzte Woche hatte er Donkys Geburtstagsparty um zwei Tage verpasst und mümmelte nur noch die übrig gebliebenen Krümel. Zum Glück feiert Donky nächste Woche wieder Geburtstag. Kolumbi macht sich heute schon mal auf den Weg. So ein Holzwurm ist nämlich langsamer als man denkt, erst recht, wenn er  Schnecken als Taxi  nutzt, die in die Gegenrichtung kriechen.

So haben wir ihm ein neues Vehikel gebaut, dass in in Null Komma Nichts zum Ort seiner Wahl bringt. Vorausgesetzt, man wählt die richtige Dosierung. Das ging beim ersten Versuch schief, als Kolumbi durch Donkys übereifrigen Einsatz (Sprung vom Baum) in der Regenrinne landete. War zumindest eine prima Wildwasserrutschpartie anschließend.  Wir haben jedoch an alles gedacht: Wurmergonomische Beschleunigungsschale, hochempfindliches Drehlager, watscheltauglicher Trethebel, Notrutsche.

März 2 at 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Ein Schrank Möhrensaft

Da ist es wieder! Das Ding ist wieder bei uns und leider wieder länger als geplant.

Plastik ist sicher!

Aber kurz zur Erinnerung: Das Ding war lange Zeit unser Außerirdischer im Park. Vielleicht eher Außerirdisches, denn bis heute reagiert es äußerst gereizt auf die Zuweisung eines Geschlechtes. Und wenn das Ding gereizt ist, macht es schnell aus einer Mücke auch mal einen Elefanten… oder Hubschrauber (Video). Es stürzte bei uns im Park mit seiner Rakete ab, die Manfriss, unser bauchgesteuerter Metallfresser, auch prompt als Zwischenmahlzeit entdeckte. Das gab Ärger! Es dauerte Monate, bis wir die intergalaktische Taxirufnummer herausfanden. Vorsichtshalber wurde diesmal eine Plastikrakete vom Heimatplaneten ein paar Stationen hinter dem großen scharzen Loch in der Fffft7-Galaxie geschickt, um Manfriss‘ Appetit zu zügeln. Leider ohne ausreichend Benzin. Manfriss gab sich zur Wiedergutmachung zwar alle Mühe, Benzinkanister zu besorgen, verspeiste diese aber auf dem Weg als gefüllte Pralinen. Ist ja auch lecker! Bis der Tank voll war, vergingen weitere Monate. Zu allem Unglück konnte die Rakete nur geradeaus fliegen, dass zum geplanten Abflugtermin die Sonne im Weg war (hier mit Skizze). Irgendwann winkten wir dem Ding aber mit Tränen in den Augen und geblümten Taschentuch hinterher…

So , und jetzt ist es zu unserer Freude wieder zu Besuch und hat sogar vorgesorgt: Die Rakete ist aus Glas und fliegt mit Möhrensaft (Man könnte fast eine überdimensionierte Flasche Möhrensaft vermuten, wenn auf der Rakete nicht dieses kryptische „ACE+“ stände. Was immer das heißen mag). Jedenfalls ist beides völlig ungenießbar für Manfriss (für Jan und mich übrigens auch, vor allem der Möhrensaft). Und da das Ding ja wusste, dass es auf der Erde Möhrensaft gibt, fragte es uns im unverkennbaren -und völlig unverständlichen- Ultraschall-Dialekt nach einer Tankstelle für den Rückflug. Als wir nachhakten, wieviel Möhrensaft denn so eine Rakete pro Lichtjahr benötigt, wies es auf Jans Kleiderschrank. „Ups!“, dachte Jan und ich dachte fast gleichzeitig: „Ups!“ Einen Schrank Möhrensaft hatten wir bisher beim Supermarkt unseres Vertrauens noch nicht gesichtet, auch nicht bei Obi. Also stehen wir wieder vor einem großen Problem, während das Ding sehnsüchtig sein Sonnensystem beäugt, das es zufällig in Jans fluoreszierenden Deckenhimmel entdeckt hatte. Es meint sogar, den Heimatplaneten neben seinem Sonnenstern ausfindig gemacht zu haben. Wir glauben jedoch eher an die Überreste einer Mücke.

Das Ding braucht Möhrensaft

Januar 28 at 2010 2 Kommentare

Major Heckenried sieht rot

Einen Mückenschwarm zu bändigen, gleicht einer Sisyphosarbeit. In lauen Sommernächsten verzweifle ich schon an einem Exemplar. Donky, unser Erpel, hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, eine Volkszählung der Sippe im Park durchzuführen, um die Chancen der Parkpartei bei der Parkwahl zu verbessern. Quasi so eine Art Marktforschung. Und da er vom Gefühl her mit den Mücken ausreichend Wählerstimmen für eine knappe Regierungsmehrheit vermutet, ohne sich um den restlichen Pöbel zu kümmern (Schnecken und Eichhörnchen zum Beispiel), möchte er schon mal eine gezieltere Prognose wagen. Dumm nur, dass das Interesse, durchgezählt zu werden, äußerst begrenzt ist und Mücken auch noch auf der Nahrungsliste der Ente stehen. Zu allem Übel begrüßte er bei der letzten Wahlkampfrede die anwesenden Insekten mit „Liebes Futter“. So ist die Bereitschaft zur Kooperation gering.

Zumindest das 1. Parkbataillon machte aber mit. Zwar erst, nachdem er ihnen für den Sommer einen allabendlichen Report halbgeöffneter Terrassentüren der umliegenden Häuser versprach, aber immerhin: Major Heckenried gab sein OK. Major Heckenried trägt das Oberkommando über das erste Parkbataillon. Die Truppe macht zwar, was sie will, da aber Major Heckenried einen guten Riecher für offen liegende Ohrläppchen und Gesäßmuskel hat, bleibt der quirlige Haufen bei ihm in der Nähe.

Major Heckenried sieht rot

So versammelten sich gestern die surrenden Biester um Donkys Baum zum Durchzählen. „Alle in eine Reihe!“, rief Donky. (mehr …)

Januar 13 at 2010 3 Kommentare

Trockenes Wasser

Für Qualo, die Trockenqualle, ist das Leben digital. Das konnte man ja schon in der unglaublichen Dokumentation im Heizungskeller sehen.  Es gibt "Trocken" und "Nass". "Trocken" ist gut, "Nass" ist böse. Wobei La Ola, die Welle, die Qualo mit einem Springbrunnen verwechselt, gar nicht böse ist, sondern nur unglücklich in den falschen Kerl verliebt (siehe Video). "Verliebt" steht jedoch nicht in Qualos Wertesystem und wenn dann nur ziemlich weit bei "nass".

So überrascht es nicht, dass Qualo Regen meidet. Regen ist nämlich "nass". Können wir bestätigen. Bis zum Sonntag, als Qualo bei uns aufschlug und uns mit den paar Brocken Deutsch, die er bis jetzt aufgeschnappt hat,  mit einer ganz neuen Definition des Klimawandels überraschte:

  • Qualo: "Regen trocken!"
  • Jan: "Nein, Regen ist nass."
  • Qualo: "Nein, Regen von Himmel nach unten: Trocken!"
  • Jan: "Nein, Regen ist nass!"
  • Qualo: "Und Regen weiß!"
  • Jan: "Ach so, du meinst Schnee. Schnee ist gefrorenes Wasser."
  • Qualo: "Nein, Wasser nass."
  • Jan: "Ja, aber erst wenn es taut."
  • Qualo: "Nein, Wasser nicht laut"
  • Jan: "Ich meine, erst die Sonne macht den Schnee nass."
  • Qualo: "Sonne nass?"
  • Jan: "Nein, die Sonne macht den Schnee nur nass."
  • Qualo: "Sonne regnet!"

Dezember 21 at 2009 4 Kommentare

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Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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