Mein erstes Gedicht

Juli 2 at 2010 11 Kommentare

Ich kann nicht dichten, doch ich will.
So haltet bitte kurz mal still.
Schon jetzt ist das kein guter Reim.
Ach, lass ich’s lieber einfach sein.

Gut, ein Versuch ist es noch wert.
Nur dass sich niemand dann beschwert
und gleich die dicke Keule schwingt
und mir ’ne schlechte Wertung bringt.

a a b b, a b b a,
bei c c d war ich nicht da.
Und fragt mich nicht nach dem Sonett!
Wenn ich das nur behalten hätt‘.

Am liebsten sind mir solche Reime,
die sich nicht reimen, also keine.
Doch hab‘ ich mich jetzt festgelegt
und wähle nun den schweren Weg.

Ja, ich weiß, der war nicht rein.
Was Bess’res fiel mir grad‘ nicht ein.
Immerhin steht jetzt das Schema.
Nur leider kenn‘ ich gar kein Thema.

So kommt es wie es kommen muss:
Bevor es losgeht, ist schon Schluss.
Der Dank gilt meinen Lesern nun,
sich diesen Blödsinn anzutun.

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Amtliches Endergebnis der Parkwahl Mein zweites Gedicht

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  • 1. manacur  |  Juli 2 um 2010

    Wenn’s wirklich auch das erste ist,
    so schlecht ist’s nicht, mach weiter so.
    Ich les das öfteren größ’ren M…
    bei Dichtern, die sich dafür halten.

    Die Lyrik wird zuweilen arg
    verbogen, man wird nicht mehr froh,
    verkürzt, bleibt schließlich nur noch karg.
    Man hat am Ende nichts behalten.

  • 2. Donkys Freund  |  Juli 2 um 2010

    Ich danke dir, das macht mir Mut
    und dachte schon, ich wär‘ nicht gut.
    so wird es lyrisch hier nicht stiller,
    ich fühle mich schon fast wie Schiller.

    😉

  • 3. manacur  |  Juli 2 um 2010

    Ob Goethe, Schiller, Busch wie Heine
    sie alle schrieben oft zum Spaß
    nicht immer ernst, nicht nur das Eine,
    sie freuten sich am Ebenmaß.

    Also nur zu, wenn’s witzig ist,
    wirst Du gelesen, bringst uns zum Lachen,
    was will’st Du mehr als Humorist
    als andren Menschen Freude machen.

    🙂

  • 4. tonari  |  Juli 2 um 2010

    Ich hab jetzt mal 5 Sterne vergeben. Könnte das nämlich nicht.
    Super Erstlingswerk.

  • 5. Schonzeit  |  Juli 2 um 2010

    Gedichte sind ein Krampf. Frau Schonzeit hat grad Nathan der Weise gelesen, was ja irgendwie genaugenommen ein 200seitiges Gedicht ist. Chapeau. 😉

  • 6. Donkys Freund  |  Juli 5 um 2010

    @ manacur

    Bohr‘ ich tiefer als Humor
    quillt nur zäher Schleim empor
    So bekommt Ihr nur geboten
    Leichte Kost und derbe Zoten

    @ tonari

    Solch‘ nettes Lob ist kaum zu toppen
    So kann ich derzeit gar nicht stoppen
    Auch selbst kannst Du das flink erlernen
    Ansonsten kannst Du’s ja entfernen

    @ Schonzeit

    Ich weiß jetzt wirklich nicht genau,
    wer weiser ist: Ob deine Frau
    oder Nathan. Ich vermute,
    sie ist verrückter, deine Gute 😉

  • 7. Schonzeit  |  Juli 5 um 2010

    lang hat es gedauert, dafür gedichtet
    die Antwort ganz auf das Thema gerichtet.

    😉

  • 8. Donkys Freund  |  Juli 5 um 2010

    Du denkst, das fließt mir aus der Hand?
    Da brauch‘ ich Muße und Verstand!
    Auch legte ich zur Seit‘ den Füller
    und freute mich statt Blog mit Müller.

  • 9. mohrle  |  Juli 6 um 2010

    das ist soooooooooooooooooooooooooooooooooo gut!

  • 10. Verena  |  August 27 um 2010

    Hat dein Großvater früher mit Wilhelm Busch rumgehangen? 🙂
    Schön.
    und gut natürlich.

  • 11. Donkys Freund  |  August 30 um 2010

    Ja, Wilhelm Busch war’s wohl gewesen,
    den mein Opa traf am Tresen.
    Wenn ich mich recht erinnern kann:
    Hieß er statt Busch jedoch Buschmann.
    Willi war’s auf jeden Fall.
    Oder Hotte? Ach, egal!

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