Archive for Juni, 2010

Amtliches Endergebnis der Parkwahl

Lang ist es her, als die Parkgemeinde zur Parkwahl aufrief (hier mehr). Aber die Stimmen einer kompletten Mückenarmee müssen auch erst einmal ausgezählt werden. Und für die Schnecken war das Wahllokal einfach ein paar Zentimenter zu weit entfernt, so dass die Frist um ein paar Monate verlängert wurde.

Igitte als Parteivorsitzende konnte durch ihre Amputation neben den verwandten Spinnen  bei den Würmern noch einige Wahlstimmen für die Park Partei abräumen. 3 verlorene Beine schaffen Vertrauen bei Beinfreien.

Nun steht aber endlich das amtliche Endergebnis fest. Donky hat sich freiwillig als Amt zur Verfügung gestellt und die Stimmen ausgezählt:

  • PPP (Prima Park Partei): 145%
    • Überwältigender Wahlsieger, Donky hat sogar 12 mal nachgezählt (und jede Zählung addiert)
  • AAA (Allianz alternativer Amseln): -4%
    • Donky spendierte Pagalinis Chor-Partei großzügig ein Minus (zum eigenen Schutz)
  • UUU (Union ufernaher Unterwassertiere): 45
    • ohne Prozent, Kaulquappen kennen noch kein Prozent
  • KKK (Koalition der Kriech- und Krabbeltiere): 2% für das zweite K, 2% für das dritte K, das erste K wurde abgeschafft
    • heillos zerstritten wegen der Beinpauschalsteuer
  • FFF (Fell- und Flausch Fraktion): 0,00000001%
    • zu weich für den erbarmungslosen Wahlkampf
  • BBB (Buteo Blutsbrüderschaft): 0%
    • nicht zugelassen wegen unzulässigemWählerfangs (Buteo = lateinisch für Bussard)
  • VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel): 3-21%
    • zu flatterhaft für ein eindeutiges Ergebnis
  • DDD (Drei demokratische Dampfnudeln): 45%
    • Die mysteriöse Partei ist heimlicher Wahlsieger, bleibt aber auch  heimlich.

Juni 28 at 2010 3 Kommentare

Pagalinis Morgenstunde

Start frei für meinem zweiten Beitrag zu Donnas Schreibprojekt bei „Donna schreibt!“. Wieder wird ein Anfangssatz für eine Geschichte vorgegeben. Diesmal: „Von Leidenschaft zu sprechen, war vielleicht nicht angemessen…“

Pagalinis Morgenstunde

Von Leidenschaft zu sprechen, war vielleicht nicht angemessen. Zu lustlos spulte Pagalini seine Liederliste ab. Kein Vergleich zu Zeiten, als die Amsel noch von der höchsten Tannenspitze weit und breit mit virtuosen Melodieläufen ihr Revier verteidigte. Die Artgenossen verstummten dann lieber und übten zunächst irgendwo im Maisfeld, um sich nicht zu blamieren. Pagalini war der Herr der Wipfel und Schornsteine, der Popstar unter den Amseln, was den Staren natürlich überhaupt nicht gefiel. Und selbst die Krähen standen etwas früher auf, um verzückt den Morgensonaten zu lauschen, obwohl sie selbst nicht den Hauch eines musikalischen Talents besitzen. Er genoss seinen Ruhm. Aber jetzt? Nein, leidenschaftlich war das monotone Geträller wirklich nicht. Nur noch laut. Und vor allem früh!

Zu früh für Donky, den Erpel, der nur ein Meter entfernt von Pagalini in sein Gefieder reinmeckerte. Er mochte Amseln noch nie, auch keine leidenschaftlichen. Er mochte niemanden, der ihn um 5 Uhr morgens weckt und vor allem nicht direkt neben seinem Ohr. Aber was blieb ihm anderes übrig, als das dröge Gepiepe Pagalinis zu erdulden, das nur noch an schlecht programmierte Handy-Klingeltöne erinnerte? Denn Donky bekam immer kalte Füße, wenn er in sicherer Entfernung im Schilf döste wie die anderen Enten. Also schlief er auf dem kuschelig mit Moos bedeckten Baum mitten im Park. Der Preis dafür war jedoch hoch und kostete drei Stunden Schlaf. (mehr …)

Juni 26 at 2010 10 Kommentare

„Buchfinken“

Ich freue mich ja immer wieder, wenn so ein recht offenes Google-Schlagwort wie "Buchfinken" inzwischen zig Mal zu Finkel führt. Ich merke: Die Evolution nimmt ihren Lauf, zumindest im Web…

Juni 25 at 2010 2 Kommentare

Midlifecrisis oder was?

War da was? Da muss doch was sein! Hey, ich habe inzwischen über 40 Lenze auf dem Buckel und ich finde, dass die Zeit reif ist. Die Midlifecrisis steht an. Nicht, dass sie Besitz von mir ergriffen hat. Nein, ich kann die Zahl 40 problemlos artikulieren. 40, 41,  42… Bei 49 mache ich vorsichtshalber mal Schluss.  Aber das ist doch nicht die Ruhe vor dem Sturm, oder?

Ich muss mir vorhalten lassen, dass ich nicht vorgesorgt habe. Ich habe bei der Wahl meiner Bleibe keinen Platz für den Kickertisch einkalkuliert, wie wahrscheinlich die Mehrzahl der 30-Jährigen Hypothekenzahler. Ich war auch noch nicht in Tibet. Und die letzten 200 € habe ich nicht für Bungee-Springen vom Matterhorn ausgegeben, sondern für einen neuen Durchlauferhitzer. Auch mit der Wahl meiner Sportart habe ich kein rechtes Fingerspitzengefühl. Anstatt  den jungen Spunden beim Golf noch zeigen zu können, was Erfahrung ausmacht, spiele ich Volleyball in einer Gurkentruppe, wo jeder seine kaputten Knochen oder Pfunde über das Feld schleppt. Ich besitze noch nicht mal einen Motorradführerschein. So grenzt man sich nicht ab!

Ich habe für die anstehende Suche nach dem Sinn des Lebens nicht vorgesorgt.  So ist es.  Gut, ich spende immerhin ab und zu für die Welthungerhilfe. Das ist doch auch was! Nicht ganz  vergleichbar mit unzähligen Rechtsanwälten und Bauingeneuren, die sich nach dem Dachgeschossausbau der eigenen Resozialisierung widmen. Gern mit einem Engagement im Lokalbüro von  "Amnesty International" oder dem Bau eines Kinderspielplatzes. Aber: Ich tue was! Zumindest passiv. Dass ich in Kürze berühmter Autor werde, möchte ich auch nicht unerwähnt lassen.

Sonst warte ich, wann sie denn kommt, die Midlifecrisis, und mache nichts Voreiliges. Maximal schreibe ich vielleicht noch mal einen Artikel darüber. Ich will mein Pulver ja nicht vorher schon verschießen.

Juni 25 at 2010 4 Kommentare

Donkys Liebeslied

Donky hat sich verschossen. In Anneliese. Schon seit zwei Jahren, als wir unseren Urlaub im Allgäu verbracht hatten und der Erpel mit dabei war. Dummerweise hat er ihre Handynummer verloren. Er meint zwar, sie hätte gar kein Handy. Trotzdem blöd. Wir empfanden Anneliese ja als ziemliches Mannweib, zum Beispiel als sie die Schwäne mit „Ver****e Z****, ver***** euch!“ zusammengestaucht hatte. Ups! Aber vielleicht braucht Donky sowas.

Jetzt startet er einen neuen Anlauf und kämmt sich täglich seinen Schwanz vor der Abreise ins Allgäu. Er schrieb er ihr nämlich ein Liebeslied, das er ihr im Mondschein persönlich vorträllern will. Er braucht etwas Licht zum Ablesen. Er diktierte uns dafür den Text.

Ich wollt’ mir grad einen Tee aufbrühen
Da sah ich Dich beim Alpenglühen
Das klappte leider nicht so recht
Denn die Alpen brennen schlecht
Doch mein Herz war in Flammen
Autsch, heiß


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Juni 13 at 2010 4 Kommentare

Damals und heutzutage

Neulich traf ich einen Freund. Und mit neulich meine ich eine noch voll im Saft stehende Erinnerung, wie eine Perle auf meinem aktuellen Lebensstrang. Neulich gehört quasi noch zu heute, nur knapp neben vorhin.

Wir hatten uns lang nicht gesehen. Und wie das bei solch Treffen mit alten Freunden ist, folgte auf das neugierige Abklopfen der Gegenwart mit „Was machst du so?“ schnell das nostalgische „Weißt du noch?“, als wir gemeinsam in der alt vertrauten Musikkneipe zur dämmerigen Tanzecke schauten. Schon allein die Fragestellung deutet darauf hin, dass wir diese Ereignisse, die wir nun wie ein Puzzle im Dialog aufarbeiteten, ja auch vergessen hätten können. So lang ist es her. Das muss man sich mal vorstellen. Und damit nicht genug. Ja, wir nahmen das Wort tatsächlich mehrmals in den Mund: Wir sprachen von damals. Hiermit bekenne ich mich dazu, es benutzt zu haben. Ich bin ein Damals-Sager. Dieses Wort endete lange Zeit für mich irgendwo im Krieg oder knapp danach. Es war fest verbunden mit Schilderungen meiner Großeltern über die dramatische Zeit. Alles danach war eher vor ein paar Jahren, also mehr oder weniger direkt vor neulich. Ansonsten benutzte ich das Wort vielleicht noch für Diskussionen über das Mittelalter oder Napoleon.
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Juni 8 at 2010 7 Kommentare

WochenrückbliX

Lena meint "Verdammte AXt!"

BP greift jetzt zur FleX

Westermann bricht sich die HaXen

Köhler geht als EX

Juni 1 at 2010 4 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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