Archive for Oktober, 2009

Kirche im Sack

Gestern, recht spät:

  • "Jetzt lass mal die Katze im Sack!"
  • "War das nicht die Kirche?"
  • "Nein, die muss man durch’s Dorf treiben."
  • "Sau!"

Oktober 29 at 2009 17 Kommentare

Kaltes Wasser

  • Jan: Igitte meint, sie kann nicht Vorsitzende der Parkpartei werden. Ich finde aber, sie muss auch mal ins kalte Wasser springen.

(Anmerkung: Igitte, die 5-beinige Spinne hat mit dem Verlust von drei Beinen auch den Rest ihres Selbstwertgefühls gleich mit amputiert.)

  • Donky: Igitte kann doch gar nicht schwimmen.
  • Jan: Das ist ein Sprichwort!
  • Donky: Moment, du meinst doch nicht wirklich, dass das kalte Wasser im Ententeich nur ein Sprichwort ist?
  • Jan: Im Ententeich nicht!
  • Donky: Im Ententeich ist wohl kaltes Wasser.
  • Jan: Das meine ich auch nicht!
  • Donky: Was? Nicht? Ich will Dich mal im Herbst im Ententeich sehen!
  • Jan: Nein, ich wollte nur sagen, dass sich Igitte mal was trauen soll.
  • Donky: Mach‘ ich jeden Tag!
  • Jan: Aber doch nur in echt im Ententeich!
  • Donky: Ach so, Du meinst also in ein Sprichwort zu springen ist schwerer?
  • Jan: Nein, in Sprichwörter kann man nicht springen!
  • Donky: Hast Du selbst gesagt, das kaltes Wasser nur ein Sprichwort ist.
  • Jan: Ich meine nur, dass Igitte mal über ihren eigenen Schatten springen sollte!
  • Donky: In den Ententeich? Was soll denn das bringen?
  • Jan: Oh, Mann, das ist auch nur ein Sprichwort! Wie zum Beispiel „Augen zu und durch“!
  • Donky: Ich weiß nicht, ob du jetzt doch etwas viel von Igitte verlangst: Über den eigenen Schatten mit geschlossenen Augen ins kalte Wasser springen!
  • Jan: Nein, nein. Igitte soll einfach etwas mutiger sein!
  • Donky: Bist Du schon mal durch deinen Schatten in den Ententeich gesprungen?
  • Jan: Nein…aber…
  • Donky: …Siehste! Und selbst groß rumtönen, von wegen „mutiger“!
  • Jan: Moment, ich bin sogar schon im Schwimmbad vom 3-Meter Brett gesprungen!
  • Donky: Lauwarme Plörre!
  • Jan: Nochmal: Das ist nur ein Sprichwort!!
  • Donky: Also ist der Sprung in lauwarmes Wasser ein Sprichwort! Nicht in kaltes am Ententeich!
  • Jan: Stooop! Igitte soll nur nicht immer denken, dass sie nichts kann.
  • Donky: Ach! Sie kann schwimmen?

Oktober 27 at 2009 7 Kommentare

Schöne Aussichten

Nachdem mir Schildmaid das „Fenster auf“-Stöckchen bereits -ach, vor Ewigkeiten-  zugeworfen hatte, war ich hin- und hergerissen, ob ich das Nachbarhaus aus dem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Kinderzimmer fotografieren sollte, mit oder ohne Busch, Garage offen oder zu… Auch der richtige Lichteinfall, der die architektonische Meisterleistung der avangardistischen Reihenhäuschen (Flur rein, Küche rechts, Klo links, dahinter Treppe hoch zu den Schlafgemächern, geradeaus das Wohnzimmer) erst so aufregend wirken lässt, musste wohl kalkuliert sein. Und gibt es Klärungsbedarf, wenn ich mit Teleobjektiv auf das Schlafzimmerfenster des Nachbarn ziele?

Zu viele Unwägbarkeiten für ein Bild, wie ich fand, und füllte erstmal eine Waschmaschine und lüftete die Waschküche. Da ich beim Waschmaschine füllen immer meinen Fotoapparat dabei habe, schoss ich mal ganz unbedarft ein Foto aus unserem Kellerfenster. Und siehe da: Ist es nicht schön?

Hier sammeln sich neben dem Eingang und leicht versteckt hinter einem Busch diverse Fundstücke, die Jan von seinen Streifzügen dort lagert. Stöcke, Stöcke, manchmal auch ein paar Stöcke, Latten, mit und ohne rostigem Nagel, Plastikabdeckungen, kaputte Drachen und ein Fußball für den schnellen Kick. Ich merke, die Kammer muss mal wieder etwas aufgefüllt werden, der Kerl war jetzt zu lange bei Oma.

Nehme sich das Stöckchen, wer will!

Kellerblick

Kellerblick

Oktober 24 at 2009 3 Kommentare

Lüge

Da schreibe ich tagelang -was sage ich, nächtelang- einen didaktisch raffinierten, rethorisch eloquenten, kreativ überschäumenden, mulitimedial innovativen, aufwändig formatierten Artikel über Donkys Anti-Windkampagne an der Nordsee, der alles bisher Publizierte in den Schatten stellt, das Wort Humor neu definiert, in wilder Extase mit Worten jongliert, Generationen auf ewig verbindet, Tränen in die Augen treibt sowie im selben Moment ein Lächeln in das Gesicht zaubert, und plötzlich zerstört mir WordPress alles, wirklich alles!!! Das dauert Monate, wenn nicht Jahrzehnte, um diesen Meilenstein literarischer Zeitgeschichte Fragment für Fragment zu rekonstruieren. Ein Tonkrug aus Atlantis wäre ein Kinderpuzzle dagegen. Aber ich werde in Kürze schonmal eine kurze Inhaltsangabe schreiben. Versprochen!

Oktober 22 at 2009 8 Kommentare

Ohne Punkt und Komma

Ein anonymer Kommentar über die "Other"-Funktion der letzten Umfrage hat den "ortho- und lithographischen (?) Unsinn" des Buchanfangs angeprangert. Teilweise zu recht ("erst recht" wird z. B. klein geschrieben). Das muss natürlich sitzen.

Ich habe mich nochmal reingekniet und stolpere vor allem über zwei Themen: Direkte Rede mit eingeschobener Erklärung und Nutzung des Ausrufezeichens.

So ist es, denke ich, zunächst mal korrekt:

„Nein, zufällig habe ich keinen Siedepunkt“, rief  Donky ungehalten vom Baum, „und ich bin auch keine Dampfnudel, oder sehe ich so aus?“

  • Kein Komma nach ‚Siedepunkt‘ trotz Teilsatz
  • Eingeschobene Erklärung
  • Komma nach der Erklärung
  • klein weiter
  • Komma nach ‚Dampfnudel‘ (Richtig? Wie trennt man einen Aussage- und eine Fragehalbsatz?)
  • Kein Punkt am Ende

Nun möchte ich aber eigentlich die Aussage etwas teilen, um den Teilaussagen mehr Gewicht zu geben und eine kleine virtuelle Pause einzufügen:

„Nein, zufällig habe ich keinen Siedepunkt!“, rief  Donky ungehalten vom Baum. „Und ich bin auch keine Dampfnudel, oder sehe ich so aus?“

Ist das noch "erlaubt"?

  • Ausrufezeichen nach dem ersten Teil, ohne Aufforderung?
  • Punkt nach ‚Baum‘, weil ein neuer Satz beginnt oder Komma, weil sie sinngemäß zusammengehören?

Gar nicht so einfach…

Oktober 9 at 2009 6 Kommentare

Aller Anfang ist hypothetisch

Wenn ein Buch mit diesen Sätzen anfangen würde: Würdet Ihr weiterlesen?

„Nein, zufällig habe ich keinen Siedepunkt“, rief  Donky ungehalten vom Baum, „und ich bin auch keine Dampfnudel, oder sehe ich so aus?“ Der Erpel wird äußerst unbequem, wenn er morgens geweckt wird und mit einer Nudel verwechselt wird, erst recht um fünf Uhr, wenn sich die halbe Parkgemeinde unangemeldet um seinen Schlafbaum versammelt.

Oktober 2 at 2009 13 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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