Archive for September, 2009

Quak

Wie Ihr wisst, beherrscht Donky, unser Erpel, die Menschensprache recht flüssig. Das ist nichts Besonderes, wird Deutsch doch als Universalsprache im Park benutzt.

Heute kamen wir jedoch in den Genuss, in die Entensprache eingeführt zu werden, wie er sie in der Entenschule lernt.

Das simple „Quak“ bedeutet „Bitte sehr!“. Wer nun jedoch denkt, das „Quak, quak“ einfach doppelt „Bitte sehr, bitte sehr“ heißt, irrt sich gewaltig. Die korrekte Übersetzung lautet „Weg da, ich habe Vorfahrt!“. Das hat schon zu bösen Unfällen geführt, wenn ein „Quak“ verschluckt wird. Enten verschlucken schnell mal ein „Quak“ oder ziehen alternativ zwei davon in ein „Quauak!“, was wiederum ausschließlich als „Hat jemand mal ein Streichholz?“ genutzt wird, für eine Vorfahrtsregelung absolut untauglich.

Letztendlich kommt es anscheinend immer auf die Betonung an: „Quaak!“, „Quak!“ oder „Quäak“ zum Beispiel.

Das kurze „Quack“ ist äußerst schwierig auszusprechen und bedeutet: „Habe ich nicht süße lila Kringelsöckchen an? Wenn Du willst, kann ich sie dir mal ausleihen.“ Diese Variante lernen die Enten erst in der 8. Klasse und dürfen auch dann erst das Wort benutzen, um bei unsachgemäßer Aussprache Schlägereien zu vermeiden (Das verwandte „Quackr“ heißt „Fresse, oder wat?“). Die Schule hat dummerweise zwischen 4. und 8. Schuljahr Pause, so dass sie noch geschlagene 3 Jahre warten müssen. Das macht jedoch nichts, da Enten nie süße lila Kringelsöckchen tragen.

Ich verabschiede mich mit einem „Quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak!“ („Tschüss“) und lernt recht eifrig, man weiß ja nie, wen man mal am Entenweiher trifft.

EDIT:

Ich wurde gerade korrigiert: Die korrekte Verabschiedung lautet: „Quak, quak, quaK, quak, quak, quak, quak, quak!“. Ich sagte versehentlich „Tsch ss!“, ein reiner Unterwassergruß.

September 24 at 2009 3 Kommentare

Projekt 52: Vergangene Zeiten

Ich habe gebadet in diesem Thema aus dem Projekt 52  , als ich in Schottland (Ballater) eine Stunde über einen alten Friedhof gestreunt bin, um die verwitterten Relikte vergangener Schicksale aufzusaugen. Das hier vorgestellte Bild zeigt das vergessene Gedenken an ein Kind, dass anscheinend mit 8 Jahren verstorben war. Und nur ein paar verblasste Stoffblumen zeugen noch von der Trauer. Erinnerungen.

Noch weiter zurück:

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September 22 at 2009 5 Kommentare

Was macht das Buch?

Der Plot steht. Zwar ist und wird es wie angekündigt hier im Blog etwas ruhiger, aber die Umsetzung der Geschichten rund um die Bande in einem Buch nimmt Form an. Mit Form meine ich eine „Hülle“, die ich jetzt nach und nach fülle und füllen werde. Die Rahmenhandlung bildet die Parkwahl mit den mysteriösen drei demokratischen Dampfnudeln und der Gründung der Parkpartei sowie viel Aufregung um Pläne rund um das Waldschlösschen (Ex-Lotusgarten) verbreitet von vertriebenen Küchenschaben, die nun von den Borkenkäfern zu Parkschaben umgeschult werden. Das Ganze aus meiner Perspektive erzählt, natürlich auch mit Jan als Protagonisten. Der Bezug zu den (ausgewählten) Handfiguren besteht ausschließlich aus Illustrationen (Fotos der Figuren in Comic-Landschaft). Nach und nach werden die Charaktere in separaten Kurzgeschichten nach deren Auftauchen vorgestellt, die auch eigenständig (vor)gelesen werden können ohne Bezug zur Rahmenhandlung. Ein paar stellte ich hier bereits vor, jedoch werde ich sie zukünftig nur in die Leselupe einstellen, in Hoffnung auf Resonanz für Verbesserungen. Momentan ist ein Entwurf für Igitte dort zu lesen. Das ganze Konstrukt würde ich „Kindergeschichten für Erwachsene“ nennen. Schritt für Schritt ohne Zwang. Die schwierige Hürde eines tragfähigen Konzeptes  (das der „lebenden“ Bande gerecht wird) und des Plots (ohne mit der Vielzahl der Protagonisten zu überfordern) ist aus meiner Sicht genommen und die Finger jucken.

September 21 at 2009 2 Kommentare

Hotz on Twitter

Muss das sein?

Hotz möchte sein Herrschaftsgebiet ausbauen und twittert. König des Waldes ist wohl nicht genug. Wobei: Wo er Recht hat, hat er Recht.

Siehe auch die Sidebar.

September 7 at 2009 1 Kommentar

Hans IV (Fortsetzung)

Fortsetzung von Teil 1

Die Lage war heikel: Hans, der Wellensittich, wollte die Klimaschwankungen in Deutschland nicht wahrhaben. Sein Freund Kolumbi, der Holzwurm, hatte den Ernst der Lage noch nicht erkannt, wie sensibel entflogene Wellensittiche auf Kälte reagieren. Und „sensibel" ist noch milde ausgedrückt.

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September 4 at 2009 7 Kommentare

Hans IV

„Gestatten, Hansi, meine Freunde nennen mich Hans“, stellte sich der grüne Vogel dem Holzwurm vor, als er ihn gerade ausgewürgt hatte.

Eigentlich mögen Wellensittiche gar keine Holzwürmer, aber er hatte Hunger und noch keinen Cracker-Baum mit Honig und Vitamin D im Park gefunden. Kolumbi nahm es ihm nicht krumm, schüttelte sich kurz und sagte. „Willkommen im Park, Hans! Wo kommst du denn her?“ Hans flatterte aufgeregt von Ast zu Ast und zwitscherte: „Zwei Jahre saß ich im Käfig und schubste einen langweiligen Plastikvogel von rechts nach links. Jetzt will ich die Welt sehen. Das ist doch hier die Welt, oder?“- „Eigentlich der Park.“, grübelte Kolumbi. Für einen Holzwurm ist schon ein Park ziemlich groß und so wusste er auch nicht, dass Hans nicht der erste entflogene Wellensittich mit Namen Hansi war. Der vierte, um genau zu sein.

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September 2 at 2009 3 Kommentare

Erfolgsrezept

Man nehme einen leeren Topf, packe nichts rein und serviere den Inhalt als 5-Sterne Menu mit dem bedauernden Hinweis, dass leider die Zutaten fehlen. Danach kassiere man den Preis, der einem Gourmet-Koch nun mal entspricht (Mit der Rechtfertigung, dass man ja weiß, was es bedeutet, Hunger zu haben). 

ODER

Man übernehme eine Firma vor der Insolvenz, verhandle einen 5-Jahres Vertrag und kassiere nach 6 Monaten vor der Insolvenz das volle Gehalt für 5 Jahre. (Mit der Rechtfertigung, dass man weiß, was 15 Mio. € wert sind, da man aus armen Verhältnissen kommt).

Hier zum dazugehörigen Spiegel-Artikel

Darauf eine Currywurst/Pommes/Majo. Da weiß ich, was ich habe.

September 1 at 2009 2 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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