Archive for Juli, 2009

Der heilige Hosenknopf

Zum Gedächnis der Limburger Dom-Enten (siehe Artikel)

Zum Gedächnis der Limburger Dom-Enten (siehe Artikel)

Sehr ärgerlich, wenn vor einem wichtigen Termin die Uhrbatterie erlischt und man wie irre mit dem Finger auf das Zifferblatt hämmert. Noch ärgerlicher, wenn dies im Mittelalter passiert. Nicht, dass die damalige Bevölkerung besonderen Wert auf batteriebetriebene Armbanduhren legte. Donky hatte jedoch einen wirklich, wirklich wichtigen Termin. Nach einem kurzen Abstecher ins Limburg des 13. Jahrhunderts mit seiner Zeitmaschine, meldetete diese just zum Rückflug…12:34 Uhr. Und zwar schon seit Stunden.

Der Erpel hatte sich eine Uhr "geborgt", nachdem unser Außerirdischer ihn in die Kunst des Zeitreisens mit Hilfe einer gewöhnlichen Armbanduhr eingewiesen hatte. So begleitete uns Donky auf unserer Mega-Fahrradtour an Rhein, Ruhr und Lahn sehr bequem per Zeitreise. Ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert. Er aber umso mehr, so dass er nur so von Epoche zu Epoche pendelte. Was war er niedergeschlagen, als er uns mitteilte, dass der Ententeich zugefroren sei. Das hielten wir für nicht so ungewöhnlich. Dass ganz Bonn unter einer Eisschicht begraben liegen sollte, erschreckte uns bei 30 °C an der Lahn aber schon. Erleichtert nahmen wir zur Kenntnis, dass dies noch ein paar Jährchen Zeit hat. Donky hatte leichte Schwierigkeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu trennen und meckerte zum Beispiel über die Panzerung der Eisenfische und wie schwer diese in 20.000 Jahren zu knacken seien. Zarte Heringsfilets in Balkansoße. Mindesthaltbarkeitsdatum: 20.9.2011.

Limburger Dom 2009

Limburger Dom 2009

Zurück ins 13. Jahrhunder: Die Ente fuchtelte verzweifelt am Drehknopf und nichts geschah. Hinter ihm wurde gerade der Limburger Dom hochgezogen. Wie brenzlig diese Situation war, wurde Donky erst bewußt, nachdem er durch die Maschen eines Netzes in einen Verschlag mit vielen zerrupften Stockenten schaute.

Es ist bis dato weitgehend unbekannt, dass damals Enten für den Bau von Kirchen genutzt wurden. Nicht ganz freiwillig, aber für entlegene Winkel eignen sich Enten ganz hervorragend zum Steinetransport. Ganz besonders ziemlich weit oben. Und Teile des Limburger Doms sind wirklich ziemlich weit oben. (mehr …)

Juli 30 at 2009 5 Kommentare

Doch keine Betriebsferien

Was soll’s…

Juli 30 at 2009 4 Kommentare

Betriebsferien

Verlängerung der Betriebsferien bis zum 7. August.

Juli 30 at 2009 1 Kommentar

Macke

Würfelspiel ab 2 Personen

Alter: Für alle, die schon bis 5000 rechnen können

Erforderlich: 5 Würfel, Würfelbecher, Block, Stift

Geeignet:

für ungedeckte Holztische, für DIN 4 Speisekarten als Unterlage, für Bifi-Pausen bei Kilometer 43, für Regen drinnen,  für Sonne draußen, in der Pause zwischen Pizza Tonno und Erdbeerbecher, mit Blick auf die Lahn bei einem gekühlten Weilburger Pils

Nicht geeignet:

für federnde Frisbeescheiben-Innenseiten, für laute Keramiktische, für Terrassenplätze direkt am Geländer, für Gras, für Regen draußen, neben einem Weinglas, mit abgebrochenen Bleistiften, beim Radfahren, zwischen Isomatten im Zelt nach 22 Uhr ohne Taschenlampe.

Regeln:

Werte gefallener Würfel:

  • 5 (Wert 50)
  • 1 (Wert: 100)
  • 3er Pasch (3 Würfel einer Zahl auf einem Wurf. Wert: 2-6 entspricht 200 – 600; 1 entspricht 1000). Ein Pasch kann nicht gesammelt werden.

Zug:

Spieler 1 beginnt:

Der Spieler kann bei jedem Wurf einen oder mehrere Würfel mit Wert (bzw. einen Pasch)  rauslegen oder den Zug beenden.

Würfelt der Spieler weiter, so kann bei jedem Wurf zusätzliche Würfel rauslegen. Die Chance auf Würfe mit Werten wird jedoch immer geringer. Der Spieler darf auch Würfel mit Wert erneut würfeln. Beispiel: 5 wird wegen geringen Wertes von 50 nicht rausgelegt in Hoffnung auf eine 1 (Wert: 100) oder einen Pasch (Wert: mindestens 200). Mindestens ein Würfel muss jedoch bei jedem Zug rausgelegt werden.

Zugende:

  1. Der Spieler notiert die Summe der Würfelwerte, vorausgesetzt im letzten Wurf fielen Würfel mit Werten 1 oder 5 bzw. Pasch (Beispiel: 2 x 1  + 1 x 5 aus dem ersten Wurf und 1 x 5 aus dem zweiten Wurf ergeben 300 Punkte).
  2. Sind bei einem Wurf weder Würfel mit Wert 1 oder 5 oder ein Pasch gefallen, ist der Zug beendet und der nächste Spieler beginnt. Es werden für diesen Zug 0 Punkte für den Spieler notiert. Dabei ist egal, ob der Spieler vorher bereits Punkte rausgelegt hat.
  3. Sind alle 5 Würfel rausgelegt, muss/darf der Spieler erneut mit allen Würfeln weiterspielen. Fällt jedoch kein Würfel mit Wert oder ein Pasch, sind alle vorher gewürfelten Punkte verloren und der Spieler notiert eine 0. (Beispiel: Rausgelegt: 3er Pasch mit Einsern und 2 x 5 entsprechen 1100 Punkte. Alle Würfel werden erneut gewürfelt: 2 x 6, 2 x 3, 1 x 4. Die 1100 Punkte verfallen und der Spieler notiert: o!)

Spielende:

Wer zuerst 5000 Punkte erreicht hat, gewinnt. Ist die Runde noch nicht beendet, haben die restlichen Spieler noch einen Nachwurf. In dem Fall gewinnt der Spieler, der die höchste Punktzahl über 5000 erreicht.

Juli 24 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Nachschub

Wie? Schon alle Links der letzten beiden Artikel durch? Voll auf der Höhe, was die Bande die letzten Monate so getrieben hat? Alle Achtung!

So habt Ihr auch weiteren Lesestoff verdient:

Wer noch nicht weiß, wie aus einer Ente ein Buchfink wird, der lese hier. Wie gefährlich treuherzig Pekingenten sein können, wird in dieser Anekdote deutlich. Wer schwache Nerven hat, sollte jedoch nicht wissen wollen, dass Hirschhasen eine Vergangenheit haben.

Immer noch nicht genug?

Zurücklehnen und zuschauen:

Schon bekannt, dass Holzwürmer prominente Vorfahren haben? Wir brauchen außerdem noch 1.000.000 Klicks, um mit dem Original von Rene Marik’s Rapante gleichzuziehen. Der Versuch, Wiesel zu delegieren, scheiterte hier.

Juli 14 at 2009 6 Kommentare

Per Rad, Fön und Zeitmaschine

In Kürze startet unsere Tour de Rhein/Ruhr/Nahe per Fahrrad und Zelt (wie schon hier geschrieben) und wir sind nicht allein. Die Bande hat das spitz gekriegt -außer Hotz– und wollen mit. Wir freuen uns auf ihre Gesellschaft  in Biergarten und Zelt -außer auf Hotz.

Nur wie halten sie mit, wenn wir mit 15 Sachen über den Asphalt fegen? Die Bande hat sich so einige Gedanken über die Wahl der Reisemittel gemacht und wir haben sie dabei tatkräftig unterstützt – außer Hotz.

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Manfriss reist per Schiff. Unser Metallfresser hatte sich auch schon einen Rhein-Frachter ausgesucht, bekam dann aber Hunger, auch wenn die Schlacke-Füllung etwas dröge schmeckte und somit nicht für sein Restaurant in Betracht kommt. So haben wir ihm vorsichtshalber ein Plastikschiff zur Verfügung gestellt, damit er kein Loch in den Rumpf  knabbert. Auch für die Paddel, um rechtzeitig gegen den Strom in die Ruhr abzubiegen, haben wir mit einer ungenießbaren Spezialanfertigung gesorgt. Den Rotterdamer Hafen wollten wir ihm doch nicht zumuten…oder besser andersum: Wir möchten dem Rotterdamer Hafen Manfriss nicht zumuten! Zu viele leckere Container…

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Donky, unser Erpel, findet Radfahren doof. Vor allem, dass wir ja sowieso wieder in Bonn rauskommen, hält er für völlig unsinnig. Warum denn der ganze Aufwand? Das Argument, dass Radfahren Spaß macht, lehnt er ab. Er lehnt alles ab, was er nicht kann. Er kommt aber trotzdem mit, um seiner neuen Mission zu folgen: Schwäne ärgern. Die gibt es mehr als genug am Rhein. Donky bezeichnet Schwäne als „Möchtegern-Fragezeichen“. Seine Abneigung hat seinen Ursprung darin, dass die weißen Wasservögel ihn auf dem Weg zur Entenschule das ein oder andere Mal verkloppen, aber man sollte auch keine rosa Wasserfarbe auf den einflussreichen Chef des „Rheinischen Clubs“ ausschütten. (Schwäne vergnügen sich nicht in Gangs oder Vereinen, sondern in elitären Clubs). Da Donky Rundflüge trotz allem für überflüssig hält -und er interpretiert die Reise als „Etappen-Rundflug“- haben wir ihm eine Bahncard besorgt.

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Mops hat sich entschieden, sich einfach für eine optimale Sicht auf den Lenker zu lümmeln. Eigentlich aber eine suboptimale Lösung, bewirkt die einseitige Belastung mit einer dicken Möwe doch einen starken Linksdrall beim Fahren. Das hätte jedoch zur Folge, dass wir nach einer Stunde wieder zu Hause sind (bei Rechtsdrall dagegen landen wir direkt im Rhein.) So wird Mops sich wohl auf den Gepäckträger setzen müssen, um meinen Hintern wackeln zu sehen. Fahrradkleidung ist jedoch Pflicht. Nach anfänglichem Mosern meint der Vogel, dass er jetzt sportlicher und schlanker aussieht. Das meinen übrigens viele, die in gelbem Tour-de-France Trikot den seniorentauglichen Rhein-Radweg langradeln und das Gewicht ihrer Wampe mit ultraleichtem Karbon-Rahmen kompensieren. Stimmt aber nicht.

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Das Ding, unser gestrandeter Alien, hat die wirklich komfortabelste Lösung gefunden, uns regelmäßig zu besuchen. Es reist per Zeitmaschine. Ankunftszeit auf dem Campingplatz eingeben und -schwupp!- sitzt es auf der Isomatte. Wir finden, dass die Maschine eher wie eine Uhr aussieht. „Stimmt auch!“, teilte und das Ding per schwer verständlichen Ultraschall mit. „Jede Uhr ist eine Zeitmaschine!“. „Cool!“, fand ich und fummelte heute beharrlich an meiner Uhr rum. Ich meinte auch ganz kurz mal nach 2:44 Uhr der vergangenen Nacht versetzt gewesen zu sein. Aber vielleicht war ich auch nur ein bisschen müde.

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Qualo, die Trockenqualle, weigerte sich zunächst mitzureisen. Zu nah ist Laola, die Welle, wenn sie per Rhein mitschwappt. Wir schilderten ja bereits, dass Laola die Trockenqualle für einen Springbrunnen hält und deshalb grenzenlos verliebt in sie ist. Ist sie aber nicht, ganz im Gegenteil, denn Qualo hält überhaupt nichts von Wasser und verliebten Laolas schon gar nicht. Erst Jans Versprechen, Laola mit einem tollen Strudel in unserer Badewanne abzulenken, überzeugte ihn. Laola liebt Studel, weil sie so schön kribbeln. So leihen wir Qualo unseren extrem trockenen Fön, damit er auch ordentlich Fahrt aufnehmen kann. Aber 1. Klasse!

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Kolumbi meidet den Rhein. Der Holzwurm hatte ja schon schlechte Erfahrungen gemacht, als er in einen Ast nach einem Gewitter durch die Kanalistation in den Rhein gespült wurde. Die heldenhafte Rettungsaktion durch Mops fand sogar in Lokalinterviews und -zeitungen ihren Platz. Kolumbi hat das Trauma zwar inzwischen mit See(irr)fahrten und (Fast-)Tauchgängen überwunden, aber „Rhein“ klingt schon so nach …“rein“. So haben wir ihm einen Flieger gebastelt. Nun hofft er auf geeigneten Aufwind oder einen Motor. Wir glauben jedoch an beides nicht. Eher schon daran, dass das schwer zu trimmende Stück Papier im Wasser landet, erst Recht bei Regen. Zum Glück kann er in dem Fall direkt ein Boot daraus basteln…wenn er es könnte.

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Ach übrigens, Hotz will auch mit. Donky hat sich verplappert. Nun gut, so richtet Hotz im Vorfeld der Wahl im Park zumindest keinen Schaden an. Bad Wörishofen nannte er Hotz als Reiseziel. Keine Ahnung, wie er darauf kommt, aber ich glaube, Bad Wörishofen ist ein Vorort von Duisburg…

Wir verabschieden uns bei allen treuen und neuen Lesern für ’ne knappe Weile. Und haltet durch! Damit Euch nicht langweilig wird, stöbert fleißig in den Links in diesem und dem letzten Artikel (Stand der Dinge). Da gibt es viel zu entdecken!

Juli 2 at 2009 10 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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