Stand der Dinge (5)

Juni 29 at 2009 6 Kommentare

Mops, die Möwe, vor der Diät

Schon wieder Zuwachs bei der Bande. Nach Mops, der dicken Möwe mit Image-Problemen ( Sie kommt nur mit Zwischenstopp über den Rhein.) und Ali, dem vegetarischen Alligator aus Südafrika (siehe Stand der Dinge 4) hatten die seltenen Gäste Pitty, die Petersiliensäge und Qualo, die Trockenqualle ihr Stelldichein.

Pitty war ursprünglich mal eine Kettensäge mit Hollywood-Ambitionen schulte aber rechtzeitig für Küchendienste um, nachdem sie leider stumpf wurde. Dies ist für Kettensägen ein wahrlich traumatischer Zustand, war doch bis dahin kein Baum und kein Bein vor ihr sicher.

Qualo dagegen wirkt sehr entspannt. Nur La Ola, die Welle, macht der Trockenqualle sehr zu schaffen. Wir konnten jedoch sensationelle Bilder im Heizungskeller in einer atemberaubenden Dokumentation einfangen, wie sich Trockenquallen mit einem sagenhaften Tarnmanöver vor ungeliebten Wellen schützen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Unser Park und Wald wird demokratisiert und alle Tiere und Tierähnlichen sind zur Wahl einer Regierung aufgerufen. Hotz, der Hirschhase, seines Zeichens selbsternannter König des Waldes, versucht diese lobenswerte Bewegung  zu unterwandern.

Beachparty für Kleintiere

Beachparty für Kleintiere

Hierfür unterstützt er Kolumbi, den Holzwurm für die Wahl des Partei-Vorsitzenden der Park-Partei (PP) rund um die Bande mit dubiosen Hintergedanken (siehe Vorstellung der Kandidaten). Schon im Wahlkampfspot der Park-Partei wird deutlich, dass er sehr wählerisch seine Wähler wählt. Zum Glück hat im Park niemand einen Fernseher.  Die Chancen gegen die

  • AAA (Allianz alternativer Amseln mit neuem Liedgut),
  • KKK (wegen der Bein-Pauschale zerstrittene Koalition der Kriech-und Krabbeltiere),
  • UUU (Union ufernaher Unterwassertiere),
  • VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel, die nach eigener Aussage sogar Pinguine wirbt) und der mysteriösen
  • DDD (Drei demokratische Dampfnudeln, die niemand kennt und für die Abschaffung des Siedepunktes eintritt)

werden als mäßig bewertet. Trotz gut organiserter Beach-Partys für den Wählerfang (z.B. 70.000 Mücken auf einmal!) fehlt es der Bande etwas an Diplomatie, wenn Donky die Gäste zum Beispiel mit "Liebes Futter" anredet.

Bubu sieht nichts!

Bubu sieht nichts!

Vielleicht hätte sie sich bei der obligatorischen Fragestunde im Wald bei Bubu, der Blindeule (jagt nur mit Taschenlampe) den ein oder anderen Rat holen müssen. Die wahrhaftig weisen Antworten der Eule sind oft erstaunlich praxisnah. Hier lernt man was für’s Leben oder was für’s Frühstück, je nachdem.

Der Plan!

Sing Lang, die Pekingente wurde endgültig von ihrem Drang entwöhnt, ihren Ex-Koch zu treffen. Oder erstmal. Die Bande begleitete Sing Lang zu ihrer Einladung in das Restaurant Lotusgarten (ihr Ex-Heim). Mit einer unglaublich raffiniert ausgeklügelten Aktion (siehe Plan) wurde das Restaurant an  seiner empfindlichesten Stelle getroffen: Der Küche. Manfriss, der Metalfresser vertilgte die halbe Küche und Dunny, unser Hausgeist simulierte noch den passenden, chinesischen Dämon, so dass Sing Lang zwar anschließend ziemlich verwirrt wirkte, aber keinen Verdacht schöpfte. Allerdings hängen Dunny noch etwas Sing Langs Dämonenbeschwörungs-Versuche nach, weil sie ihn seit dem für den Bruder des chinesischen Dämons hält.

Manfriss Pommes rot(weiß

Manfriss' Pommes rot/weiß

Was gibt es sonst noch:

  • Mops Diät (eher zwanghaft…) hatte zwar den Effekt, dass sie als dickste Möwe des Rheins bei 40 km/h Rückenwind den Fluss das erste Mal bewältigte, aber erwartungsgemäß den Rückflug nicht. Dies führte zu einer dramatischen Rettungsaktion in Holland (Für Mops gar nicht so dramatisch, saß sie doch entspannt einem Windmühlenblatt als "Flugsimulator").
  • Donky nahm eine Kamera zu einer psychedelischen Fahrt auf die unsichtbare Rutsche unter Jans Bett (siehe Foto) mit. Absolut irre!

    Klick für den Kick!

    Klick für den Kick!

  • Manfriss, der Metallfresser macht ein Restaurant auf (hier mit Bildern). Die Resonanz ist jedoch noch recht dürftig. Eisenhaltige Gerichte sind zur zeit nicht gefragt. Eigentlich nie.
  • Unglaubliche Enthüllung: Südafrikas Krokodile trotzen der Evolution und entwickeln sich zu Pflanzenfressern (Zeitungsbericht!).
  • Besuch aus Paris: Don hat allerdings das Los eines Filmstars und kommt nicht ganz aus sich raus.
  • Donky allerdings umso mehr:

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Projekt 52: Mathe um dich herum Per Rad, Fön und Zeitmaschine

6 Kommentare Add your own

  • 1. Wortman  |  Juni 29 um 2009

    Hehe . das Badewannending ist mal wieder was für mich. Ich mag die beiden 🙂

  • 2. ruediger  |  Juni 29 um 2009

    Können Trockenquallen auch Dichtungen annagen? Das würde endlich eine rätselhafte Leckage an einer sehr heißen Stelle des Heizungskellers erklären, die kaum beseitigt, recht zügig wieder auftritt.

    Welche Möglichkeiten des Fangens bestehen?

    Können Trockenquellen als Nutztier gehalten werden? Wenn ja, wozu genau sind die nütze?

    Gibt es heizungskellertaugliche Trockenquallenverteibungsstrategien?

  • 3. Donkys Freund  |  Juni 29 um 2009

    Oha, viele Fragen. Man muss wissen, dass die Erforschung der Trockenqualle noch am Anfang steht, vor allem weil sie so schlecht deutsch sprechen.

    Aber ich versuche es mal:

    Da Dichtungen meist zu nah an Wasserhähnen und -leitungen liegen, meiden Trockenquallen deren Nähe. Ofenrohr-Dichtungen ziehen sie jedoch magisch an.

    Fangen: Am besten mit heißer Luft, die man in Ecken legt. Aber Warnung: Trockenquallen stehen unter Artenschutz. Besonders im Rahmen des Treibhauseffektes sind sie sehr nützlich, um zu warme Luft wegzufressen!

    Nütze? Natürlich! Zum beispiel als Hochwassser-Warnmelder. Trockenquallen können sehr laut schimpfen.

    Strategien zur Vertreibung gibt es nicht, weil sie von alleine gehen, aber dabei ziemlich laut schimpfen. Würde ich auch nicht machen. Schon allein wegen des Hochwassers.

    😀

  • 4. Miki  |  Juni 29 um 2009

    Mit dem Beitrag hast Du Dich mal wieder selbst übertroffen *lach* wunderbar!!

  • 5. Donkys Freund  |  Juni 29 um 2009

    Ich? Die Bande! 🙂

  • 6. ruediger  |  Juni 29 um 2009

    Merci, immerhin ein wertvoller Anfang. 😉

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