Archive for Mai 11

Schnecken in der 4. Dimension

Gestern im Auto kam mit Jan das Gespräch auf die 4. räumliche Dimension, also dem gekrümmten Raum. Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass man irgendwann wieder am Ursprungsort rauskommt, obwohl man immer geradeaus fliegt. Nachdem wir zunächst ausführlich darüber diskutiert hatten, dass man eine ganz schön schnelle Rakete dafür benötigt, unternahm ich den Versuch, Jan die 4. Dimension anhand eines Wesens transparent zu machen, das nur zwei Dimensionen kennt: Die Schnecke.

  • Ich : Stell dir eine Schnecke vor, die nur eine Fläche kennt, also nur vor, zurück, rechts und links erlebt. Oben und unten gibt es für sie nicht.
  • Jan: Aber eine Schnecke kriecht doch auf auch hoch auf Grashalme und Bäume…
  • Ich: Nein, diese Schnecke frisst nur Moss und das ist unten.
  • Jan: Moos ist aber auch ziemlich bergig für eine Schnecke.
  • Ich: Nein, dieses Moos ist ganz flach.
  • Jan: Das gibt es nicht.
  • Ich: Stell’s dir einfach mal vor.
  • Jan: Grmpf…
  • Ich: So und diese Schnecke beschließt, einfach mal immer geradeaus zu laufen.
  • Jan: Warum?
  • Ich: Weil sie die Welt erkunden will..
  • Jan: Was hat sie denn davon?
  • Ich: Es ist ihr zu langweilig.
  • Jan: Gibt es dort auch nur Moos?
  • Ich: Jaaaa!
  • Jan: Soviel Moos gibt es nicht.
  • Ich: Jedenfalls kriecht und kriecht sie und plötzlich kommt sie wieder am selben Ort, von dem sie losgelaufen ist, raus, weil sie einmal um die Erde herum gekrochen ist.
  • Jan: Das geht nicht. Dann ist sie nämlich schon längst tot.

Womit schon mindestens eine weitere Dimensionen ins Spiel gekommen war: Die Zeit. Aber das war noch nicht das Ende… (mehr …)

Mai 11 at 2009 7 Kommentare

Projekt 52: Freiheit

Ach Du meine Güte! Welch‘ ein neues Motto beim Projekt 52 . Freiheit lässt sich so breit aufladen von politisch über physisch bis geistig, dass ich diesmal meinen persönliche Anker für Freiheit ausgewählt habe. Alles andere wäre in der Kürze arg konstruiert.

Benötige ich Abstand von den „Fesseln des Alltags“ schaue ich in den Himmel (Hierüber hatte ich mich schon mal hier ausgelassen). Egal ob sonnig, grau, lebendig oder düster. Er entführt mich kurz in eine losgelöste (freiheitsnahe) Stimmung, die ich irgendwann und irgendwo beim Anblick genau diesen Himmels gespürt habe.

Wenn ich den Himmel des Bildes betrachte, erinnere ich mich sofort an die nur durch die Brandung untermalte, unwirkliche Abendstimmung am Lighthouse of Stoer in Assynt (Schottland). Beim Gefühl des schroffen Winds im Gesicht umgeben von endlosen Wolken sind alle Verbindungen nach hinten für ein paar Augenblicke gekappt. Klingt kitschig, aber Leser wissen inzwischen vielleicht, dass die Landschaft Schottlands für mich die Zeit anhält.

Frei

Frei

Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

P.S.: Dass Freiheit von Don aus Paris etwas anders gesehen wird, kann man hier sehen.

Mai 11 at 2009 10 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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