Archive for Mai, 2009

Existenzbedrohlich

Die Park-Partei rund um die Bande haben ein gewichtiges Thema in ihr Wahlprogramm aufgenommen:

  • Donky: "Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt und vorher in der Regel auch: Warum schafft man nicht einfach den Tod ab? Ich meine, der ist ja total unnütz da zwischendrin!"
  • Kolumbi: "Meinst Du, da können wir was machen?"
  • Donky: "Das sollten wir ins Wahlprogramm mit aufnehmen!"
  • Kolumbi: "Dann verlieren wir die Eintagsfliegen aber als Wähler!"
  • Donky: "Am Wahltag reden wir einfach nicht drüber."

Mai 27 at 2009 7 Kommentare

3? Stock

Schildmaid warf mir ein sehr anspruchsvolles Stöckchen zu, bei dem ich nicht nur bequem drei Fragen beantworten muss, sondern mir die auch noch stellen muss. Und dann dürfen es noch nicht mal Grundsatzfragen sein. Mir fallen mit dieser Einschränkung aber jetzt natürlich nur Grundsatzfragen… was sage ich…Lebensfragen ein. Außer vielleicht eine zur Lieblingsfarbe, aber die könnte ich dummerweise überhaupt nicht beantworten.

Zunächst sollen die Fragen selbst beantwortet werden, dann sollen noch drei weitere Blogger beansprucht werden, die zunächst die Fragen hier im Blog per Kommentar beantworten sollen, um sich anschließend drei eigene aber bitte schön in ihrem eigenem Blog auszudenken.

So, da stehe ich nun…

Was soll ich machen? Hier müssen wir gemeinsam durch! Hier sind meine drei (Grundsatz-)Fragen, die mich zur Zeit quälen:

1. Warum tragen Hausmeister grundsätzlich graue Kittel?

Meine Interpretation: Das ist betonfarben, nicht grau, und dient zur Tarnung in artgerechter Umgebung. Hätten Hausmeister neongelbe Kittel, könnten sie sich nicht so leicht anschleichen, um jemanden anzubrüllen, dass das so ja nicht geht. Völlig egal was. Vielleicht weiß jemand ja mehr über diese rätselhafte Dienstkleidung.

2. Gibt es das perfekte Paradoxon, wenn ja, warum nicht?

Ich fürchte, bis heute war jedes Paradoxon erklärbar. Es scheint immer nur widersprüchlich. War es aber nicht, ätsch! Das nimmt ihm etwas von seinem Mythos. Bis ich heute diese Frage stellte: Das halte ich für ziemlich perfekt paradox und ich bin auch irgendwie stolz darauf. Bis mir jemand das Gegenteil beweist. Das wäre dann wirklich paradox. (EDIT: Nach einem "Paradoxum" zu fragen, das es gar nicht gibt, weil es ja "Paradoxon" heißt, machte die Frage noch paradoxer. Ich will Unkundige aber nicht überfordern und habe die Frage korrigiert)

3. Was ist der Preis der Liebe?

Boah, wer stellt denn so ’ne Fragen? Keine Ahnung! Muss ich mal nachrechnen. Zum Glück bewahre ich ja die Quittungen auf.

Jetzt erwarte ich von den Stöckchen-Liebhabern Silencer, Miki, und Offensichtlich etwas seriösere Antworten (und natürlich Fragen im eigenen Blog). Das ist ja wirklich schlimm hier.

Mai 26 at 2009 12 Kommentare

Zur rostigen Ölwanne

Manfriss ist beleidigt! Wenn ein Metallfresser beleidigt ist, denkt er in der Regel an Essen. Nur diesmal haben sich seine Gedanken wirklich verirrt, denn er isst nicht, sondern lässt essen. Nur weil Jan dankend einen Messingknauf ablehnte, den ihm Manfriss zum Lutschen anbot, will er nun alle überzeugen, wie gut Metall schmeckt.

Erster Gast

Erster Gast

Hierfür eröffnet er das Restaurant „Zur rostigen Ölwanne“ direkt am Schrottplatz für kurze Wege. Einen möglichen Kunden haben wir schon beim letzten historischen Jahrmarkt im Freilicht-museum  gesichtet. Hier knabbert er gerade an einem Nagel. Ob Manfriss‘ eisenhaltige Küche angenommen wird, bleibt abzuwarten. Seine Speisekarte ist jedoch sehr vielfältig:

Pommes rot/weiß

Pommes rot/weiß

Kalte Platten

Kalte Platte

Weitere leckere Gerichte: (mehr …)

Mai 26 at 2009 9 Kommentare

Bye, bye Achtziger!

Wie im letzten Artikel bereits angekündigt werde ich den 80er Musikquiz nicht weiter fortführen, nachdem er die letzten Wochen ja sowieso etwas wacklig war. Er bindet mir einfach zu viel Zeit. Das fällt mir schon schwer, da die Raterunde (Schildmaid, Miki und Ela, um genau zu sein) sich wirklich ihr grandioses Wissen lustig hin und her geworfen hatte. Schade eigentlich…aber trotzdem sorry!

Mai 26 at 2009 10 Kommentare

Zwei vor, eins zurück

Dieses Blog besteht nur aus einem Grund: Wegen Donky und seinen Freunden im Zusammenspiel mit uns (also vor allem Jan). Dies beschert dem Blog eine bescheidene Leserschaft. Viele ziehen durch. Ginge es um Besuche oder Kommentare, müsste ich viel mehr Off Topic und Fotos anbieten, jedenfalls wenn ich über alles die für mich messbare Resonanz vergleiche. Darum geht es mir aber nicht. Zunächst war das Blog ein Ausweichmedium, meinem spontanen Ausfluss Struktur zu geben, da ich ein Buch scheute und Donky auch live maximal im Bekanntenkreis (erfolgreich) sein Unwesen trieb. Zu undifferenziert waren meine Vorstellungen. Zu eindimensional waren andere Medien.

Seit ein paar Wochen merke ich jedoch, dass mir das Blog nicht genügt. Die knappe Zeit von ein paar Stunden, die ich neben Fullfulltime-Job und Familie für Donky & Co. abzwacke, geht bisher 1:1 in relativ flüchtige Artikel, die mir (und Jan) viel Spaß bereiten, aber nach spätestens einer Woche in den Niederungen der Chronologie verschwinden. Dennoch sind sie teilweise recht aufwändig zu gestalten (Fotos, Videos, Skizzen…)

So habe ich beschlossen ohne Schimmer zu den Erfolgsaussichten ein Buch zu verfassen, von dem ich mir einfach mehr Nachhaltigkeit verspreche. So recht kann ich meine Erwartung jedoch noch nicht beschreiben. Ein Buch irgendwo zwischen Fiktion und Erlebnisbericht, wahrscheinlich eher für Erwachsene. Genug Grundstoff habe ich ja inzwischen. Ich bin nach wie vor von dem „Konzept“ der Bande überzeugt, wenn man das überhaupt so nennen kann. Die Figuren werden in einem Buch jedoch nur begrenzt zum Leben erweckt. Das Blog bot ja noch die Möglichkeit kleiner Filmchen. Deshalb möchte ich parallel die Charaktere Kindern in sozialen Institutionen quasi ehrenamtlich als Programm vorführen. Auch hier habe ich noch keine Ahnung, wie und vor allem wo. Aber gerade das macht es spannend.

Das wird aber alles Zeit in Anspruch nehmen, nicht nur für die Gestaltung sondern auch für die Akquise, wird mir aber auch viel Energie geben. Ich freue mich schon darauf. Trotzdem habe ich diese Zeit nicht mehr für das Blog. Meistens war es mal schnell eine Stunde hier oder dort, manchmal auch zu falscher Zeit. Zwangsläufig werde ich im Blog kürzer treten. Das wird in Kürze auch das Musikquiz betreffen. Ich will mir trotz hohen Spaßfaktors nicht mehr den ganzen Mittwoch Abend dafür freihalten. Ich werde das Blog weiterführen und zwar nicht als „Donkys Welt light: Gleicher Geschmack mit weniger drin.“, sondern eher „Donkys Welt Konzentrat: Jetzt noch ergiebiger!“. Also bleibt uns treu. Nur, dass ihr es wisst.

Mai 24 at 2009 19 Kommentare

Projekt 52: Emotionen

Neues Thema beim Projekt 52: Emotionen. Beim ersten Bild lag ich unter dem Fernseher während unseres Gartenfestes, als Jens Lehnmann bei der WM 2006 den entscheidenen Elfmeter gegen Argentinien hielt. (Familienmitglieder sind hier nicht anwesend). Das zweite Bild schnappte ich während des Karnevalsumzuges auf. Die triste Gardine mit der düsteren Fratze im Kontrast zum zelebrierten Frohsinn.

Jens Lehmann hält!

Jens Lehmann hält!

Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

2. Bild – Bunt und trist:

(mehr …)

Mai 24 at 2009 9 Kommentare

Beachparty für Kleintiere

Hüpfburgen und Superrutschen

Hüpfburgen und Superrutschen

Das war wohl nichts! Da lassen Hotz und Donky im Wahlkampfspot der Park-Partei durchblicken, dass sie Maulwürfe nach der Wahl nur bis zur Grasnarbe vertreten wollen. Schon rächen sich die Blindratten (Hotz‘ Zitat) und greifen der AAA tatkräftig unter die Arme. Hatte die A llianz a lternativer A mseln mit ihrem harmlosen Wahlprogramm neu  eingeübter Sing-Sang-Liedchen bisher eine eindeutige Außenseiterrolle bei der kommenden Wahl im Park, so konnten sie jetzt mit Maulwurf-Unterstützung richtig punkten. Hüpfburgen (siehe Foto) und die Super-Underground-Rutsche waren das Parkgespräch der letzten Tage. Und die Amseln konnten ihre Melodien beim großen Auflauf unter das Volk bringen, dass sogar die Raben "La, le, lu, nur der Mann im Mond schaut zu." trällern.

Strandbar

Strandbar

Die Park-Partei konterte mit der großen Beach-Party mit Kletterpark für alle Kleintiere, weil sie hier das größte Potenzial vermuten. Zunächst war die Resonanz mit einem verirrten Regenwurm und ein paar von Donky zwangsversetzten Kaulquappen eher gering. Einige Kellerasseln wurden jedoch schon neugierig, nachdem ihnen ihre schützende Rinde für die Dachkonstruktion der Strandbar weggenommen wurde. Nach und nach trudelten immer mehr Gäste ein, die Schnecken zum Schluss. Ganz zum Schluss.

Beachparty mit Cocktailtischen und Sonnenschirm

Beachparty mit Cocktailtischen und Sonnenschirm

Der extra aufgekippte Strand mit den Cocktail-Tischen wurde nur zögerlich angenommen. Zu wenig Cocktail-Krabben fanden den Weg aus der Schale in die künstliche Lagune. Die Fischhäppchen waren sehr schmackhaft. Fische waren sonst aber nicht eingeladen. Für die Spinnen, die Igitte animiert hatte, war der Kletterpark keine große Herausforderung. Die Nacktschnecken hatten jedoch ihr Tschakka-Erlebnis nach der Überquerung der Schlucht, jedenfalls die, die nicht vorher in den Bach abrutschten. Mit einem Schwarm von ca. 4.000 Mücken nahm die Party jedoch Fahrt auf und einige Wählerstimmen konnten gewonnen werden.

Insgesamt war die Party ein voller Erfolg, auch wenn Donky die Party vielleicht doch nicht mit einem "Ich hab‘ noch nie soviel Futter auf einem Haufen gesehen." frühzeitig hätte sprengen sollen.

Wahlkampfparty der Park-Partei

Wahlkampfparty der Park-Partei

Mai 21 at 2009 2 Kommentare

Aus alt mach bunt

Glaube Sitte Heimat

Glaube Sitte Heimat

Eine ganze Vitrinenwand voller Pokale und Orden, daneben ein Banner mit Hirschkopf und der Aufschrift „Glaube, Sitte, Heimat“, vergammelte, selbstgezimmerte Tische, graue Stühle, verhunzte, knarzende Dielen, die ihren miefigen Dunst im Raum verteilten. Die Tanzfläche hatte auch schon glänzendere Tage zu volkstümlicher Schlagermusik erlebt. An der anderen Wand neben diversen Zinntellern eine Armbrust und ein signiertes Bild von Horst Köhler in Nachbarschaft zum Ehrenvorsitzenden. Die Breitseite zierte eine graue Gardinenfront und die Decke aus dunklem Holz gab dem Raum die gefühlte Höhe einer Garage. Neonröhren hinter einer Holzverkleidung zeugen von nüchternem Pragmatismus. Die Schützenkönige thronten als Bilder ab 1900 mit aufwendigen, aber vergilbten Passepartous in schweren Rahmen über dem Thresen, wo Häkeldeckechen  mit champagnerfarbenden Kerzen das Ambiente des „Schützenhauses“ geschmackvoll untermalten. Der Schützenverein ist sogar so optimistisch, vorgestanzte Passepartouts für die Schützenkönige bis 2029 in einem Rahmen zu spendieren. Erst ab 1978 durften auch Frauen neben ihren Helden in traditioneller Tracht posieren, wie uns übrigens auffiel.

Wir hatten keinen anderen Ort für unsere große 40+ 10 Feier gefunden (40 Jahre ich, 10 Jahre verheiratet), der nah, laut betanzbar, bezahlbar, für 70 Leute weder zu groß noch zu klein und irgendwie auch nicht zu hip ist. Das finde ich manchmal zu bemüht up to date und deshalb langweiliger als einen Gemeindesaal.  Nebenbei: Es war eine richtig gute Party mit 50% Bonnern, die wir in den letzten zwei Jahren kennenlernen durften und 50% von überall, wo wir schon mal waren…

Nur was macht man mit solch einem Raum? Bloß nicht verstohlen die Vitrine und Bilder abhängen. Bloß nicht sich selbst verleugnen. Diese Reliquien mussten lichttechnisch in Szene gesetzt werden. Seht her: Das ist ein echtes Schützenhaus und hier feiern wir! Möglichst wenig Sitzgelegenheiten, um Himmels willen keine Kerzen und Blümchen, nur Stehtische um die Tanzfläche…und bunt. Das war’s schon, um dem Raum einigermaßen den Muff zu nehmen, ohne ihn künstlich zu verbiegen (Zumindest diese Illusion brauchen wir…).

Vorher:

Vorher

Vorher

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Nachher

Nachher

Mai 19 at 2009 4 Kommentare

Feiertag und ich krieg’s nicht mit!

Toll, Donnerstag ist Christi Himmelfahrt, habe ich gestern erfahren. Jetzt schon, ich dachte erst in zwei Wochen oder so. Und wir sind eingeladen, habe ich auch gestern erfahren. Eigentlich wusste ich schon vorher von der Einladung, hätte mir aber erst in zwei Wochen darüber Gedanken gemacht, wo ich Christi Himmelfahrt vermutet hatte. Schon Mittwoch sind wir eingeladen, wie ich hörte, weil ja am Donnerstag Feiertag ist. Sonst hätte es sich nicht gelohnt. Schade, dass ich mir Freitag nicht freigenommen habe. Wie auch: Ich wusste ja nicht, dass Donnerstag Feiertag ist. Hätte ich natürlich mit Blick in den Kalender, aber Donnerstag ist ja erst übermorgen. Und zur Zeit reicht mein Blick nur bis maximal 23:00 Uhr des selben Tages, bis ich in mich hineinblicke und einschlafe. Leider ist davon auch das Musikquiz betroffen. Denn ich bin ja schon am Mittoch weg. Doof, aber wahr.

Mai 19 at 2009 2 Kommentare

Projekt 52: Musik

Das neue Thema Musik  beim Projekt 52 spielt mir direkt in die Karten, weil ich schon mal im Rahmen einer Blogaktion 30 Bilder – 1 Objekt  meine Gitarre als Model gewählt hatte. Das erste Bild zeigt sie in Aktion mit meinem Sohn Jan (8), dem ich meine Leidenschaft mitgeben kann. Ich denke, dass "Musikerziehung" am besten fruchtet, wenn sie authentisch mitgelebt werden kann.

Auf dem zweiten Foto ist die Klassik-Gitarre untypischerweise mit einem Marshall-Verstärker verbunden. Den Tonabnehmer hatte ich mir einbauen lassen, als ich noch in einer Band gespielt hatte. 15 Jahre ist dies nun schon her. *Seufz*

In Aktion hört man sie hier  (Igitte, die 5 beinige Spinne und Kolumbi, der Holzwurm üben hier das Einfinger-Spiel 😉 ).

>>> weiteres Bild

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Mai 18 at 2009 11 Kommentare

Die Park-Partei

Die Park-Partei

Die Park-Partei

Ob „Jetzt aber zack“ ein geeigneter Werbeslogan für eine Parlamentswahl ist, kann diskutiert werden. Dass die Bande die Park-Partei (PP ) gründete, um die Zukunft des Parks zu gestalten, halten wir jedoch für sehr löblich. Wie die anstehende Demokratisierung des Parks überhaupt eine ehrenwerte Angelegenheit ist. Einige Minderheiten wie entflogende Kanarienvögel hatten bisher einen schweren Stand…bis zum Winter, dann allerdings nicht mehr. Das wird jetzt anders: Nun dürfen sie nämlich wählen, wer sie bis dahin schikaniert.

Wir vermuten allerdings auch, dass die Bande einfach bestimmen will, was läuft. Basta! Dafür muss die PP sich jedoch zunächst warm anziehen gegen die AAA (Allianz alternativer Amseln), die KKK (Koalition der Kriech- und Krabelltiere), die VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel), die UUU (Union ufernaher Unterwasser-Tiere) und die dubiose DDD (Drei demokratische Dampfnudeln). Diese Gruppe ist im Park nicht bekannt und kann als Zünglein an der Waage wahlentscheidend sein. Immerhin sind nur 20 Parlamentssitze zu verteilen.

Der eindeutige Nachteil, dass die Abkürzung der Park-Partei nur zwei anstatt drei Buchstaben zählt, wiegt genauso schwer wie der Umstand, dass die Bande noch gar keinen Vorsitzenden gewählt hat. Und auch das Wahlprogramm sieht noch nicht so überzeugend aus. Zu allem Übel ist es noch nicht einmal beschlossen:

  • Nachtsingverbot bis 8:00 Uhr für Amseln.
  • Lammkotellets für alle!
  • Borkenkäfer sind doof!
  • Herbstinitiative: Finger weg von den Blättern am Baum!
  • Wer nicht mitmacht, fliegt raus!

Der vorläufige Wahlkampfspot mit Donky und Hotz, dem Hirschhasen, wird auch den ein oder anderen Wähler verprellen. Allerdings gibt es im Park sowieso keinen Strom:

Unsere Einschätzung zu den anderen Parteien:

  • Glücklicherweise ist die KKK (Koalition der Kriech- und Krabbeltiere) so zerstritten, dass Igitte als Ex-Krabbeltier und Kolumbi als Holzwurm mit Ohne-Beine-Prädikat hier einige Wähler abgreifen könnten. Besonders um die angestrebte Beinpauschale gibt es große Meinungsverschiedenheiten innerhalb der KKK .
  • Vorteilig ist auch, dass Kaulquappen noch nicht zur Wahl zugelassen sind. Erst nächstes Jahr, wenn sie keine mehr sind. So wird die UUU (Union ufernaher Unterwasser-Tiere) ihr Potenzial nicht abschöpfen können.
  • Wie die VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel) abschneidet, hängt stark vom Zuspruch nicht so viel fliegender Vögel ab. Von Pinguinen zum Beispiel.
  • Die AAA (Allianz alternativer Amseln) hat sich ein paar neue Lieder zum Mitsingen ausgedacht. Nun ja, wen’s interessiert.
  • Die DDD ist schwer einzuschätzen.

Wir werden den Fortgang des Wahlkampfes hier im Blog weiter dokumentieren und kommentieren.

Mai 14 at 2009 14 Kommentare

Das große Musikquiz der 80’er (10)

Was, schon die 10. Ausgabe des seminostalgischen Musikquizes? Schon 50 Musikfetzen, 20 Texte und 10 Standbilder? Dann lege ich heute doch glatt mal eine Jubiläumsschippe drauf zum Zähne ausbeißen! Wie immer 0,5 Punkte pro Titel und Interpret. Dunny, unser schottischer Hausgeist, hilft heute bei den Texten. (Die Stände der letzten beiden Quizes werden übrigens noch nachgetragen.)

Hier lang >

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Mai 13 at 2009 85 Kommentare

Wer kennt die Bande?

Für regelmäßige Leser dürfte folgende Quizfrage zur Bande in Donkys Welt kein Problem sein. Der Rest kann sich zum Stand der Dinge hier kundig machen. Mehrfachantworten sind möglich.

Und wer mit skurrilen (Hand-)Figuren nichts anfangen kann, aber trotzdem gerne grübelt und rätselt, nimmt einfach heute abend um 21:30 Uhr an der 10. Runde des großen Musikquiz der 80’er teil.

Mai 13 at 2009 1 Kommentar

Schnecken in der 4. Dimension

Gestern im Auto kam mit Jan das Gespräch auf die 4. räumliche Dimension, also dem gekrümmten Raum. Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass man irgendwann wieder am Ursprungsort rauskommt, obwohl man immer geradeaus fliegt. Nachdem wir zunächst ausführlich darüber diskutiert hatten, dass man eine ganz schön schnelle Rakete dafür benötigt, unternahm ich den Versuch, Jan die 4. Dimension anhand eines Wesens transparent zu machen, das nur zwei Dimensionen kennt: Die Schnecke.

  • Ich : Stell dir eine Schnecke vor, die nur eine Fläche kennt, also nur vor, zurück, rechts und links erlebt. Oben und unten gibt es für sie nicht.
  • Jan: Aber eine Schnecke kriecht doch auf auch hoch auf Grashalme und Bäume…
  • Ich: Nein, diese Schnecke frisst nur Moss und das ist unten.
  • Jan: Moos ist aber auch ziemlich bergig für eine Schnecke.
  • Ich: Nein, dieses Moos ist ganz flach.
  • Jan: Das gibt es nicht.
  • Ich: Stell’s dir einfach mal vor.
  • Jan: Grmpf…
  • Ich: So und diese Schnecke beschließt, einfach mal immer geradeaus zu laufen.
  • Jan: Warum?
  • Ich: Weil sie die Welt erkunden will..
  • Jan: Was hat sie denn davon?
  • Ich: Es ist ihr zu langweilig.
  • Jan: Gibt es dort auch nur Moos?
  • Ich: Jaaaa!
  • Jan: Soviel Moos gibt es nicht.
  • Ich: Jedenfalls kriecht und kriecht sie und plötzlich kommt sie wieder am selben Ort, von dem sie losgelaufen ist, raus, weil sie einmal um die Erde herum gekrochen ist.
  • Jan: Das geht nicht. Dann ist sie nämlich schon längst tot.

Womit schon mindestens eine weitere Dimensionen ins Spiel gekommen war: Die Zeit. Aber das war noch nicht das Ende… (mehr …)

Mai 11 at 2009 7 Kommentare

Projekt 52: Freiheit

Ach Du meine Güte! Welch‘ ein neues Motto beim Projekt 52 . Freiheit lässt sich so breit aufladen von politisch über physisch bis geistig, dass ich diesmal meinen persönliche Anker für Freiheit ausgewählt habe. Alles andere wäre in der Kürze arg konstruiert.

Benötige ich Abstand von den „Fesseln des Alltags“ schaue ich in den Himmel (Hierüber hatte ich mich schon mal hier ausgelassen). Egal ob sonnig, grau, lebendig oder düster. Er entführt mich kurz in eine losgelöste (freiheitsnahe) Stimmung, die ich irgendwann und irgendwo beim Anblick genau diesen Himmels gespürt habe.

Wenn ich den Himmel des Bildes betrachte, erinnere ich mich sofort an die nur durch die Brandung untermalte, unwirkliche Abendstimmung am Lighthouse of Stoer in Assynt (Schottland). Beim Gefühl des schroffen Winds im Gesicht umgeben von endlosen Wolken sind alle Verbindungen nach hinten für ein paar Augenblicke gekappt. Klingt kitschig, aber Leser wissen inzwischen vielleicht, dass die Landschaft Schottlands für mich die Zeit anhält.

Frei

Frei

Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

P.S.: Dass Freiheit von Don aus Paris etwas anders gesehen wird, kann man hier sehen.

Mai 11 at 2009 10 Kommentare

Worte auf der Goldwaage: Gleichfalls

Aus der Reihe „Worte auf der Goldwaage“:

Wer „Gleichfalls“ sagt, hat es verpasst, rechtzeitig „Guten Appetit“ oder „Schönen Tag noch“ zu grüßen. Manchmal werden auch Komplimente verlegen mit einem „Gleichfalls“ erwidert, zum Beispiel „Gut sehen sie aus!“ oder „Hat mir wirklich Spaß mit dir gemacht“. Hier ist das „Gleichfalls“ aber noch peinlicher als die verpasste Gelegenheit, als erster nett zu sein. Allerdings macht auch der Ton die Musik: Ein souveränes „Gleichfalls“ klingt zumindest noch wie „Besser hätte ich es nicht formulieren können!“, ein gestammeltes eher wie „Äh…wollte ich auch gerade sagen…“. Ein legeres, aber verkrampft wirkendes „Dito“ macht die Lage nur noch schlimmer.

„Gleichfalls“ muss jedoch auch sorgsam eingesetzt werden. Hole ich mir abends 11 Uhr einen Frascati-Tetrapack an der 24-Stunden-Tankstelle, ist es einfach umpassend, dem Tankwart nach einem „Schönen Abend noch“ ein „Gleichfalls“ mit in die Nachtschicht zu geben. Komme ich zu spät zum Essen, sollte ich zunächst auf den Sättigungsgrad des Gegenübers zu achten, bevor ich ein Guten-Appetit-Wunsch beantworte. Zwei Erbsen sind selbst ein „Gleichfalls“ nicht wert.

In einem Fall ist „Gleichfalls“ absolut kontraproduktiv: „Ich liebe dich.“ muss unbedingt im Wortlaut beantwortet werden. Auch ein neckisches „Auch so.““ oder „Selber!“ hat hier nichts zu suchen. In diesem Sinne „Schönes Wochenende!“

Mai 9 at 2009 5 Kommentare

Die Verwandlung der Trockenqualle

Nicht erst seit gestern besucht uns Qualo, die Trockenqualle und auch Loala, die Welle schaut mal feucht-fröhlich daherdümpelnd oder aufbrausend zornig vorbei, meistens beide getrennt. Aber erst jetzt ist es uns gelungen, eine Dokumentation im Rahmen "Expeditionen im Keller" mit sensationellen Bildern zu drehen, die zeigt, wie sich Trockenquallen im Zuge der Evolution an Gefahren anpassen können.

Jan ist Kommentator:

Mai 6 at 2009 9 Kommentare

Das große Musikquiz der 80’er (9)

Die 80er bleiben die 80er, auch wenn das große Musiquiz der 80er mal einen Monat ausgesetzt hat. In bewährter Weise gilt es, wieder 5 Musikfetzen, 2 Texte und 1 Standbild zu erraten mit jeweils 0,5 Punkten für Interpret und Titel. Also verliere ich keine Worte, spannend wird es auch so:

(mehr …)

Mai 6 at 2009 62 Kommentare

Kein Pardon für Donky

Sie sind wieder da! Was war das letztes Jahr ein Spaß für Donky, den Erpel bei uns im Park, als er die schwarzen Schwänze als Maschinengewehrsalve über den Tümpel spuckte und diese sich anschließend wieder verzweifelt einen Rückweg durch die Algen bahnten. Da war kräftig was los im Tümpel, als tausende Kaulquappen aus den Glibbereiern schlüpften, vorausgesetzt Donky hatte diese nicht zum Frühstück gegessen.

Pit, Rainer, Horst, Kevin-Raymond....

Pit, Rainer, Horst, Kevin-Raymond....

Donkys hatte jedoch nicht bedacht, dass sich die Kröten darüber weniger amüsierten und stattdessen aus Protest die ganze Nacht durchquakten. Und die nächste Nacht auch. Eigentlich die ganze Woche, bis Donky im Dilirium vom Baum kippte und sich in der Algenpampe sein Federkleid versaute. Erst der Deal mit den Kröten, jeder einzelnen Kaulquappe einen Rundflug über den Park zu spendieren, ließ ihn wieder ruhig schlafen. Nach ca. 1000 Runden schlief er auch wirklich gut.

Dieses Jahr blieb Donky nichts anderes übrig, als lustlos durch die Endlosschwärme zu paddeln und mit einem Sidekick die Viecher wegzuschubsen. Manchmal setzte er noch ein „Er war’s!“ hinterher und zettelte so die ein oder andere Massenschlägerei an. Dann kam ihm die glorreiche Idee, den armen Würmern das Paradies zu versprechen: Den unendlichen See. Kaulquappen sind ziemlich leichtgläubig und wissen noch nicht mal, was „unendlich“ heißt. Klingt aber einfach sehr vielversprechend.

Der Transporter

Der Transporter

Auch Donkys heimliches Angebot, sie per Fanta-Express in den Gulli, dem „Tor zur Unendlichkeit“ zu kippen, machte sie eher euphorisch als stutzig. Die Kröten wurden jedoch schon stutzig, als Donky mit Hinweis auf die Umweltverschmutzung immer die selbe Flasche aus dem Ententeich zog, um sie verstohlen um die Ecke zu bringen. Auch machen sich 500 fehlende Kaulquappen beim Krötenmorgenappell bemerkbar. Die Kröten ergriffen sofort Gegenmaßnahmen…

So fand man Donky die letzten Tage in der miefigen Kanalisation, wo er wortkarg etwas von „Missverständnis“ faselte, wenn man ihn fragte, warum er denn mit dem Schnabel in den Exkrementen suhlte und dabei entnervt „265…266…267…“ murmelte.

Mai 4 at 2009 2 Kommentare

Projekt 52: Schmutzig

Warnung: Nichts für schwache Nerven!

Das Thema beim Projekt 52 lautet diesmal "schmutzig ".  Die morbide Welt eines Kellerfensters erschien mir derart schmutzig, dass man dieses Relikt am liebsten unangetastet im Dunklen lässt. Igitte findet es gemütlich.

Unantastbar schmutzig

Unantastbar schmutzig

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

Mai 4 at 2009 20 Kommentare

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Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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