Archive for April, 2009

Die Kleinen (1): Pitty

Bei uns zu Hause herrscht ein reges Kommen und Gehen. Jeden Tag haben wir ein anderes Gespann aus der Bande bei uns, das uns mit lebenswichtigen Trivialitäten herausfordert. Die meisten Typen davon sind auch schon im Blog bekannt: Donky, Sing Lang, Igitte, Kolumbi, Hotz, Dunny, Mops, Bubu, das Ding und Manfriss machen Bonn unsicher. Gonky, Ali, Buchhilde und Finkel kommen öfter mal zu Besuch.

Ab und zu, und wirklich nur ab und zu, aber seit Jahren erscheinen noch andere Gestalten, die sich sonst eher rar machen. Auch diese sollen ihren Platz im Blog bekommen. Pitty zum Beispiel zeigt sich nur, wenn wir ganz bestimmte Gerichte kochen. Das hat einen guten Grund (*):

Pitty alias Kitty

Pitty alias Kitty

Pitty hieß nicht immer Pitty. Einst war sie berühmt berüchtigt als Kitty, die Kettensäge. Kein Baum war vor ihr sicher. Zäune, Pfosten, Geländer, Stühle und der ein oder andere Unterarm waren in Null Komma nichts abgesägt. Köpfe eher selten. Förster liebten und fürchteten sie gleichermaßen und selbst Hollywood lud sie mal zum Casting für "Sonntag, der 15." ein. Da nahm das Unheil jedoch schon seinen Lauf. Denn als sie in einer Probeszene ein Schwein halbieren sollte, blieb sie zwischen zwei Koteletts hängen. Damit war sie für die Rolle, in der sie eine ganze Schulklasse abmetzeln sollte, völlig ungeeignet.

Doch damit nicht genug: Zuerst schaffte sie eine 1000 Jahre alte Eiche nicht mehr, danach hatte sie Schwierigkeiten mit dem Dach des Carports vom Nachbarn. Bald blieb eine popelig weiche Kiefer unvollendet. Als schließlich selbst unser Besen einen Monat nur leicht eingekerbt blieb, war allen klar: Kitty war stumpf! (mehr …)

April 30 at 2009 2 Kommentare

Projekt 52: Wahnsinn

Neues Thema beim Projekt 52 : Wahnsinn!!! Jan und ich finden, dass Forscher immer durchgeknallter werden, um berühmt zu sein. Aber, wenn’s funktioniert….

Und hopp!

Und hopp!

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

April 28 at 2009 22 Kommentare

Worte auf der Goldwaage: Müssen

Müssen “ ist das verbalisierte Pendant zu „Man „. „Du  musst mal mein Fahrrad reparieren“ (Family) oder „Wir müssen wieder gemeinsam anpacken!“ (Politiker) oder „Ich muss leider jetzt gehen.“ (Freunde) ohne weitere Ausführungen klingt sehr konkret. Ist es aber nicht, denn niemand weiß: Warum eigentlich? Die Steigerung heißt „Man muss mal…“ oder extrem „Man müsste mal…“. Hier werden gleich drei Fragen aufgeworfen: Wer, warum und wann überhaupt? Also fast alle Fragen, die ein Satz beantworten sollte.

Deshalb plädiere ich dafür, dass „Müssen“ nur noch mit dem Zusatz „um…“ oder „damit…“ genutzt werden darf. Fest im Lehrplan verankert. „Wir müssen wieder gemeinsam anpacken, damit wir uns auch in drei Jahren noch eine Playstation leisten können“ wäre deutlich konkreter, für alle die sich in drei Jahren noch eine Playstation leisten wollen. Der Rest könnte sich beruhigt zurücklehnen.

„Ich muss leider jetzt gehen, um ‚Verstehen Sie Spaß…‘ nicht zu verpassen.“ ist auch eine deutliche Ansage, dass es hier deutlich langweiliger als beim Senioren-Kichern von Frank Elsner ist. Und „Du musst mal das Fahrrad reparieren, damit ich mich nicht auf die Schnauze lege.“ bietet auch viel mehr Spielraum für einen Aufwand-Nutzen-Vergleich.

Apropos „Aufwand-Nutzen“. Die Begründung von „Müssen“ durch „um“ oder „damit“ darf nur dann umgangen werden, wenn ein „weil sonst…“ folgt. Das klingt zwar auch sehr kausal, ist aber meistens nichts anderes als eine blumig formulierte Erpressung. „Du musst mir 50 € geben, weil ich sonst für nichts garantieren kann.“ klingt einfach schöner als „Kohle her, sonst gibt es was auf die Fresse!“. Es gibt vielleicht auch subtilere Beispiele.

April 26 at 2009 4 Kommentare

Hausgeist in Gefahr!

Wenn die Pekingente Sing Lang  lang singt, kann das viele Gründe haben: Entweder sie freut sich, regt sich fürchterlich auf, hat ein Kratzen im Hals oder beschwört Mungo. Und wenn sie Mungo beschwört, hat sie meistens Angst. Li, ihr Ex-Kochim Restaurant Lotusgarten  hatte ihr einst offenbart, dass sie irgendwann eins sein wird mit den Mungo-Keimlingen. Nun interpretierte sie diese Ankündigung so, dass sie nach ihrem Tod mit allen Jüngern Mungos, Gott der Pekingenten, im Jenseits zusammenkommt. Der Koch hatte hier eher ein neues Rezept im Sinn.

Zur Zeit singt sie wirklich lang, denn wir haben einen Dämonen im Haus. Genau genommen ist Dunny, unser Hausgeist , nur ein etwas übermütiges, schottisches Gespenst, seit es keine weinerlich machende Zwiebel mehr um den Hals trägt. Ein blöder Fluch war das für satte 500 Jahre. Die Pekingente hat nur von der Stimme her eine starke Ähnlichkeit mit dem Dämon, der Besitz vom Deko-Drachen im Restaurant Lotusgarten ergriffen hatte, erkannt. Jetzt hält sie Dunny für seinen Bruder. Das ist wenig verwunderlich, da Dunny beim großen China-Chaos den besagten Dämon gespielt hat (hier mehr ). Das weiß Sing lang aber nicht. Soll sie auch nicht, sonst fliegt alles auf und Sing Lang geht wieder in den Lotusgarten zum Essen (oder eher Gegessen werden).

Nun hat Dunny eigentlich kein Problem damit, für einen Dämonen gehalten zu werden. Das ist ja auch irgendwie ganz cool. Nur die dauernde Beschwörung vor dem Kellerfenster raubt ihm nur nicht den Schlaf (ja, unser Hausgeist schläft nachts!), sondern macht ihm auch etwas Sorge. Was wäre, wenn Sing Lang doch irgendeinen aufgeschnappten Glückskeks-Spruch daherwimmert und -puff!- er sich in nichts auflöst? Er hat sich ja schon einige Gedanken über einen Tod nach dem Leben gemacht. Aber so einfach gar nicht mehr zu sein -vielleicht noch mitten beim Zwiebelkuchen essen- ist ihm etwas zu unspektakulär. Mit Feuerwalze, Wolkenstrudel oder sowas wäre eher ein geeigneter Abgang, auch bitte erst in ungefähr 700 Jahren vielleicht.

Jan hat ihm erstmal etwas unter die Arme gegriffen -also rein symbolisch- und Sing Lang ein Dämonenbeschwörungsliederbuch geliehen. Zwar kann Dunny immernoch nicht schlafen und verkriecht sich im Putzeimer im Schwamm, aber zumindest ist "Es tanzt ein Bi-Ba-Butzelmann in uns’rem Haus herum, wiedelbum…" nicht so lebensbedrohlich für unseren Geist.

April 23 at 2009 2 Kommentare

Ich pack’s nicht

Sorry, der Musikquiz schläft weiter. Aber er schlummert süß und ist bei bester Gesundheit. Ich schaffe es nur nicht, mir momentan einen Abend dafür freizuschaufeln. Kommt zur Zeit einfach zu viel zusammen.

April 22 at 2009 6 Kommentare

Video-Shorties: Gefangen

Ähnlichkeiten mit fiktiven Figuren sind rein zufällig.

Don aus Paris (Gonkys Bekanntschaft) und das Los eines Filmstars:

April 20 at 2009 7 Kommentare

Projekt 52: Leidenschaft

Neues Thema beim Projekt 52 lautet Leidenschaft . Leidenschaft jenseits der Sinnlichkeit ist für mich alles, was fesselt und mich entführt. Das ist für mich vor allem die Musik aktiv wie passiv, hier eingefangen durch das Gitarrenspiel.

Leidenschaft

Leidenschaft

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

April 20 at 2009 13 Kommentare

Das unglaubliche China-Chaos-Projekt

Der Lotus ohne Garten

Der Lotus ohne Garten

Er lässt nicht locker! Schon wieder hatte der Koch des China-Restaurants Lotusgarten doppeldeutig die Ente Sing Lang zum Essen eingeladen. Diese lebte dort einst nur scheinbar friedlich, bis sie von Donky noch rechtzeitig entführt wurde und seit dem im Park weilt. Sowohl die geniale Fliegenmus-Aktion wie auch die brachiale Currywurst-Schocktherapie hielt die Pekingente jedoch nur kurz in Schach, dem Ruf des kuscheligen Woks zu folgen. Zu gerne würde sie ihren ehemaligen Meister in ihrer Ex-Heimat besuchen, der vor allem eines meisterhaft kann: Pekingente zubereiten!!

Diesmal hatten viele zu gesagt. Ja, richtig gelesen, „viele“, denn ein Großteil der Bande kam einfach mit. „Weil sie auch mal China besuchen wollten“, flunkerte Kolumbi mit hochrotem Kopf, so dass er aussah wie ein Streichholz.

Der Plan

Denn Donky , Mops , Kolumbi , Dunny , Manfriss und Hotz (Mouseover für kurze Figurenbeschreibung) trafen sich am Vorabend zu einer geheimnissvollen Besprechung bei Jan für einen ausgeklügelten Plan. Sing Lang schöpfte keinen Verdacht, da sich die Bande zum Romme verabredete. Sing Lang kann nur Mau Mau. Auch, dass Rommee eigentlich mit langem e gesprochen wird, irritierte sie nicht. Jan übernahm die strategische Konzeption, Donky das operative Projektmanagement. Die Skizze gibt eine grafische Übersicht der geplanten Laufwege, aber dazu später mehr…

So fanden sich alle am runden Tisch im fernöstlichen Ambiente des Lotusgartens ein. An das  folgende Spektakel werden sich noch Generationen von Ex-Liebhabern chinesischer Kochkunst erinnern: (mehr …)

April 17 at 2009 6 Kommentare

Worte auf der Goldwaage: Konsequent

Eine neue Folge aus der Reihe "Worte auf der Goldwaage ":

Es existieren drei Fälle, wann das Wort "konsequent" genutzt wird: In der Erziehung, bei der Karriere und bei den Vorsätzen zum neuen Jahr. Im letzten Fall wird auch oft das Gegenteil verwendet, das Wort "inkonsequent".

Machen die Blagen, was sie -aber definitiv nicht die Eltern- wollen, wurde sie nicht konsequent erzogen. Meistens meinen die Eltern, konsequenter zu erziehen, als Außenstehende das beurteilen. In diesem Fall liegt das Querschießen meistens am "Charakter des Kindes". Was konsequent ist, findet jede interessierte Mutter in pädagogischen Büchern. Väter lesen solche Bücher nicht, weil sie wissen, wie man erzieht. Sie haben auch meistens die besten Tipps für den Alltag, also der Zeit, bevor sie abends nach Hause kommen. Absolut unabdingbar muss jede angedrohte Konsequenz durchgezogen werden, auch wenn sich die überhitzte Angelegenheit längst abgekühlt hat. Rationales Handeln ist der Schlüssel zum Erfolg. Das sagt auch die Supernanny. Wer schnell seinen Bus erreichen muss und seine störrische Göre anfährt, dass "sie dann eben hier stehen bleibt", hat allerdings ein Problem, wenn sie dann eben hier stehen bleibt.

Konsequenz braucht ein Ziel, vor allem im Beruf oder für eine Berufung. Oder ein Ziel braucht Konsequenz … geht auch. Wer sein Ziel erreichen will, darf nicht weich werden. Alles was sich rechts und links anbiedernd offenbart und in Versuchung führt, bleibt liegen. Insofern heißt "konsequent" vor allem, greifbare Gelegenheiten auszulassen zugunsten eines diffusen Glückszustands am Ende des Weges. Und macht dieser Zustand dann doch nicht so glückselig, lässt sich immer noch ein neues Ziel definieren, im Notfall auch zurück. Meist liegt dann rechts oder links aber nichts mehr. Genau genommen engt "Konsequenz" also ein. Wer konsequent sein will, muss leiden. Dafür genießt konsequentes Verhalten höchste Anerkennung in der Gesellschaft, wenn es jemanden nicht selbst unangenehm betrifft. In diesem Fall wird "konsequent" auch "rücksichtslos" genannt.

Wegen seiner Akzeptanz wird das Wort immer öfter eingesetzt. "Folgerichtig" wird zum Beispiel gern ersetzt durch "Da ist es ja nur konsequent, dass…". Ansonsten wird das Wort ab und zu in der Politik genutzt, um Stärke zu demonstrieren, jedoch nur rein rhetorisch.

April 16 at 2009 7 Kommentare

LDUNGEN+KURZMELDUNGEN+KURZME

Hotz meint, er wäre der Oberosterhirschhase+++Ostern ist vorbei+++Donky hat keine Ostereier gefunden+++Sing Lang hat keine Ostereier gefunden+++Sing Lang weiß nicht, was Ostereier sind+++Eigentlich hat niemand Ostereier gefunden+++Ostern ist doch noch nicht vorbei+++Donky macht Druck auf Hotz+++Hotz macht Druck auf die Osterhasen+++Die Osterhasen machen Druck auf Hotz+++Hotz rennt als Osterei verkleidet durch den Wald+++Alle suchen Hotz+++Morgen fällt leider wieder der Musikquiz der 80’er aus+++Nächste Woche aber nicht!

April 14 at 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Projekt 52: Kontraste

Kontraste heißt das neue Thema beim Projekt 52 . Ein Klassiker für Fotografen, wobei mir auch zunächst nur die klassischen Ideen "schwarz-weiß", "Licht-Schatten" und ähnliche gestalterische Eyecatcher in den Sinn kamen. Doof! Dann hatte ich plötzlich Hunger…

Goldene Kontraste

"Halt die Ohren steif!" - "Was?"

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

…ach, und schließlich doch noch ganz klassisch ein Klassiker unter den klassischen Kontrast-Klassikern:

(mehr …)

April 12 at 2009 18 Kommentare

Suchbild zu Ostern

Eigentlich hätten sie es ja wissen müssen. Die große Ankündigung, dass sich alle Osterhasen auf Einladung von Hotz zur Generalversammlung  im Wald einfinden würden, war eine Nullnummer. So wartete die Bande vergeblich auf eine Horde durchgeknallter Rammler mit Rucksack. Stattdessen lullten diese Hotz ein, dass sie im Wald einen ganzen Korb Ostereier versteckt hatten. Das stimmt zwar nicht, aber es hält Hotz erst einmal in Schach. So sucht ein Teil der Parkbande nach Eiern, die diese Tage überall versteckt sind, nur nicht in Hotz‘ Wald. 9 wissen das nicht! Alle gefunden?

Wer sucht hier?

Wer sucht hier? (Klick für größer!)

April 11 at 2009 6 Kommentare

Mops‘ Diät

Definitiv nicht Mops!

Definitiv nicht Mops!

Die Pommesbude am Rhein ist wegen Renovierung geschlossen. Das ist eigentlich erfreulich, denn Mops, die dicke Möwe, schaffte es erstmalig in einem Zug über den Rhein. Das war nicht immer so, wie man hier nochmal nachlesen kann. Gut, Rückenwind mit Windstärke 4 mag hier etwas geholfen haben, aber normalerweise fiel er sonst bei jeder mäßigen Windböe einfach vom Geländer. Das war sehr lustig – außer für Mops.

Seit nun keine zermatschten Kartoffelstäbchen mehr auf dem Radweg lagen, musste Mops auf Entenbrot umsteigen. Unaufgeweichte, steinharte Entenbrotkruste, um genau zu sein, wozu sich die versnobten Enten in den Rheinauen zu schade waren. Das ist schon ein kulinarischer Abstieg. Zum Glück hatte die Möwe  Sonntag abend noch einen Ausgleich im nahe gelegenen Promenaden- Café mit den zerbröselten Resten von Donauwellen aus der Mülltonne hinter der Küche.

Das ist Mops!

Das ist Mops!

Mops harrte recht lang auf der anderen Rheinseite aus. Er hatte sich dummerweise vorher nicht erkundigt, wann der Wind wieder dreht. Langsam wurde es dunkel und er hatte…Hunger. So wagte Mops den Rückflug bei Gegenwind. 30 Meter sind auch eine stolze Leistung für ihn, aber definitiv nicht ausreichend für den Rhein. Wer den Rhein kennt, hat vielleicht eine Ahnung. Und da auch die anviserte Boje außer Reichweite lag, plumpste Mops japsend ins Wasser und ruhte sich erst einmal aus. (mehr …)

April 8 at 2009 7 Kommentare

Video-Shorties: Raus damit!

Neulich bei Donky und Gonky in der Badewanne:

April 5 at 2009 10 Kommentare

Projekt 52: Türen und Tore

Das neue Thema des Projektes 52 lautet "Türen und Tore ". Für dieses Thema habe ich diesmal tief ins Archiv gegriffen.  Das bot sich einfach an, da diese Woche wenig Zeit für eine ausführliche Türen-Sichtung bleibt.

Meine Dia-Scan-Kiste beherbergt auch unseren Schottland ’98 Urlaub, der uns über einsame Campingplätze im Norden Schottlands und den äußeren Hebriden führte. Unter anderem zeigte uns die Wanderkarte auch einen Campingplatz auf Uist (äußere Hebriden), der völlig abgelegen aus einer Wiese, 2 Caravans, einem Klo, 2 Wasserhähnen und einem Dusch-Wohnwagen bestand. Die Tür dieses unorthodoxen Feuchtraumes mit vielen Haaren in der Fußmatte und einem Duschvorhang, der in Kniehöhe mit zerfetzten Ende am Bein klebte, zeigt das Foto.

Heimelige Schrulligkeit hat auch seine hygienischen Grenzen. Der Wasserfall neben dem wir am Folgetag wild campten, war deutlich reiner und faktisch genauso kalt.

Schauer-Shower

Schauer-Shower

 Hier meine weiteren Bilder aus dem Projekt 52

EDIT: Dieses Tor, gestern fotografiert, möchte ich nicht vorenthalten:

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April 5 at 2009 16 Kommentare

Worte auf der Goldwaage: Man

"Man" ist alles nur nicht "ich" allein. "Man" heißt entweder, "alle, nur nicht ich " oder "alle, deshalb ich auch ". Oder "ich, deshalb du auch " (mit der Variante "Die ganze Welt, deshalb du auch ). Der Extremfall lautet "Du, ich eigentlich nicht ." Manche sagen auch "du" anstatt "man".  Allen voran Oliver Kahn. "Du must immer konzentriert sein im Tor!" Wer, ich? Wenn überhaupt "man" und das dann auch nur für Torhüter.

"Man" ist die beste Lösung, Verantwortung aus dem Weg zu gehen. "Man sollte mal…" heißt zum Beispiel oft "OK, wer fängt an? ". Oder hat jemals  "Man sollte sich mal wieder treffen ." zum Erfolg geführt? "Ich" auszusprechen, erschreckt einfach zu sehr, auch Nicht-Torhüter.

Der Klassiker: "Das macht man nicht!". Das ist die Mutter des Gewissens. Das tumbe Gefühl der Ohnmacht oder die Aufforderung, genau das Gegenteil zu machen. Und beides aus einem Grund: Man kennt "man" nicht (Da war es wieder…). "Man" ist das ausgesprochene Überich. Das Wort in diesem Sinne ist Gift. Die Steigerung dieses Universal-"man" bedeutet "die ganze Welt ". Dagegen ist gar kein Kraut gewachsen, höchstens wenn ich erwidere: "Warum eigentlich?".

Es existiert jedoch noch eine Killer-Variante von "Man sollte mal…". Die schlimmste Variante ist nämlich das subtile "man" als Aufforderung. Bedeckte Offenheit. Die Menschen, die das Wort so infiltrieren, fühlen sich komischerweise überproportional oft missverstanden und haben es meistens mit unsensiblen Leuten zu tun. Es bedarf einfach auch höchster Einfühlsamkeit in die Hirnwindungen und Seelenströme dieser Unverstandenen, um ein "Man sollte mal…" als "Mach mal!" oder ein "Man sollte ja nicht.." als "Das war aber doof von dir! " zu interpretieren.

Man hat es schon schwer mit dem "man"!

April 3 at 2009 12 Kommentare

2. April

Ich habe gestern ungefähr 136 mal vergessen, dass der 1. April war. 137 mal stand ich da wie ein Ochse. Zum Totlachen!

Heute habe ich mir super Gags ausgedacht (inklusive angepieksten Tintenpatronen und gefälschten Todesanzeigen). Wenn niemand damit rechnet! Ha!

April 2 at 2009 13 Kommentare

Ein Song für Manfriss (Aufruf)

Sing Lang hat es satt. Als Pekingente, die wirklich lang singen kann, wurde ihr immer vorgeworfen, dass „lang“ klangtechnisch nicht entscheidend für Künstler sei. „Dann macht es doch besser!“, murrt sie immer, worauf sich bisher jedoch niemand der Parkbewohner einlässt.

Damit ist jetzt Schluss: Bis zum  Sommer veranstaltet sie in Kooperation mit uns den

1. Grand Prix de Park

Hierfür muss jedes Mitglied der Bande ein Lied singen, das hier im Blog vorgestellt wird. Anschließend wird im Voting über den besten Gesangsbeitrag entschieden.

Auch das juckte die Bande zunächst herzlich wenig. Seit Sing Lang jedoch als Gewinn einen echten chinesischen Drachen in Aussicht stellte, hört man hinter, auf oder in jedem Baum schräge, wenn auch noch etwas zaghafte Stimmübungen. Ein Drache lässt sich nämlich vielfältig nutzen, ob für Parkrundflüge oder Grillanzünder. Jan und ich machen nicht mit, so dass uns Sing Lang schon einmal den „ungeheuerlichen“ Gewinn zeigte. Dass Drachen eine Schweißnaht haben, war uns neu, aber der Prägedruck „Made in China“ überzeugte uns, dass es hier mit rechten Dingen zugeht.

Manfriss

Manfriss

Nur Manfriss, der Metallfresser , hat keine Ahnung, was ein Lied ist. Das ist beängstigend, denn wenn Manfriss auf den letzten Platz käme, könnte er leicht frustriert sein. Und wenn Manfriss frustriert ist, knabbert er überall die Türklinken ab. Manfriss lässt immer seinen Bauch sprechen, um Probleme zu lösen.

Wenn ihr also bald nicht mehr in die Wohnung kommt, wisst ihr warum. Es sei denn, ihr macht mit (Gilt nicht für alle Glücklichen mit Drehtüren)!

Aufruf zum Texten (kein Aprilscherz):

Also, bitte, bitte: Textet eine Strophe für Manfriss‘ Song . Da er nicht singen kann, wird er wohl sprechsingen. Als Musikrichtung dürfte wohl Heavy Metal passend sein.

Alle Strophen werden dann plus Refrain in einem Videoclip vertont, natürlich mit Angabe des jeweiligen Urhebers. Eine Strophe habe ich schon mal vorgegeben. In fett die betonten Silben. Ist ganz einfach. Das Reimmuster ist:

  • a a
  • c a
  • b b
  • d b

Muster der Strophe:

Ach, ich hät te gern ’ne fet te

gut geöl te Fahrradket te.

und  Linkshän der – Chrom-Gelän der,

ohne Holz , dafür mit Stän der

Also bitte, lasst uns nicht im Stich! Wir können nicht den ganzen Haushalt auf Plastik umstellen. Und ihr auch nicht! Wer Manfriss noch nicht kennt, findet hier ein paar Hintergrundinfos .

April 1 at 2009 2 Kommentare

Das große Musikquiz der 80’er (8)

Ich will gar nicht viel Worte verlieren. Wer von 1980-1989 Musik gehört hat, bleibt hier und ratet mit (diesmal mit Ali, dem vegetarischen Alligator).

Basta!

Noch Fragen? Hier!

So: (mehr …)

April 1 at 2009 60 Kommentare

30 Tage – 30 Tassen (und Tassenähnliches)

Offensichtlich (unterstützt von Renee ) hat die 30 Tage – Fotoaktion mit einer Variante belebt, die mich zunächst etwas ratlos zurückließ. Den April durch, jeden Tag eine Tasse zu fotografieren, hat für jemanden wie mich, der Kaffee trinkt, um kurz mal einen Kaffee zu trinken (wenn’s ein muss aus der selben Tasse) wenig Reiz. Aber bei näherem Hinsehen und offener Regelauslegung springe ich in den kalten Kaffee. Ab heute sind keine Tasse und sonstige Requisiten, die sich beim Kaffee schlürfen um sie herum versammeln, vor mir sicher.

Diesem Beitrag ergänze ich regelmäßig mit den aktuellen Bildern. Rechts wird in der Sidebar in Kürze ein Direktlink mit Bild erscheinen.

Das erste Bild spiegelt gleich meine Beziehung zu Tassen wieder, nämlich in dem Zustand, wenn sie vernachlässigt 2 Tage im Büro auf dem Tisch rumstehen. Wer will, kann ja mal einen Blick reinwerfen, aber ich warne!

Verwahrlost

Verwahrlost

Hier geht‘ es weiter zu den anderen Bildern: (mehr …)

April 1 at 2009 136 Kommentare


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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