Stand der Dinge (4)

März 14 at 2009 4 Kommentare

Nach Weihnachten hatte uns wie letztes Mal berichtet das Blogwiesel verlassen. Stattdessen zeigten sich ein neues Mitglied der Bande. Mops, die dicke Möwe, hat ein paar Gewichtsprobleme, so dass sie noch nicht einmal in einem Zug über den Rhein kommt. Sie hat zwar eine tolle Taktik, per Schiff in drei Zügen über den Fluss zu gelangen (hier mit Skizze), aber die anderen Möwen, die sich eher angeberisch zur Schau stellen, um dann mit viel Tamtam einen Fisch zu fangen, lachen sie nur aus. Da nutzt es auch nichts, dass sie sogar schon Kolumbi, den Holzwurm, aus den Fluten des Rheins gerettet hatte, als dieser versehentlich durch ein Unwetter auf einem Stock durch die Kanalisation  in den Strom geschwemmt wurde. Der Ruhm ist verblasst, also frisst sie weiter Pommes. Was bleibt ist ein Interview und ein Artikel in der Zeitung.

Kolumbi wollte dann doch lieber schwimmen lernen, um dem nächsten Gewitter vorzusorgen. Da er zwar tauchen kann, aber nur runter und nicht wieder hoch, wollte er zunächst mit der "Edeka", einem extra für ihn angefertigten Segelboot, die andere Seite des Ententümpels entdecken. Leider blieb im die Parkbank am anderen Ufer verwehrt. Stattdessen erlebte er eine Odyssee mit unglaublichem Monstern und Flutwellen, die wir nach seinen Erzählungen niedergeschrieben und nachgezeichnet haben. Nach diesem Drama hatte er die fixe Idee, dass im Ententeich Eichen wachsen. Hierfür hatte er auch eine äußerst logische Erklärung. Der erste Versuch, per ganz besonderem Taucheranzug diese Bäume anzunagen, schlug jedoch fehl. Er hatte vergessen, dass Luft nicht untergeht. Für den zweiten Anlauf bauten wir ihm ein U-Boot, das zwar noch einige Kinderkrankheiten hatte (sprich: Wassereinbruch), aber Kolumbi nahm einige Proben vom Unterwasser-Wald. Dieser war jedoch mit Hilfe von Donky und Ali vorher installiert, um den Holzwurm nicht zu enttäuschen.

Ali, der Alligator, ist der Freund von Gonky (Donkys Bruder aus Südafrika) und hat das Los, ein Vegetarier zu sein. Pssst, das ist aber geheim! Er hatte damit vor seiner Auswanderung nach Südafrika bereits in Australien arge Probleme mit seinen Artgenossen. (Allerdings haben wir eine Strategie entwickelt, wie er die südafrikanischen Alligatoren überzeugen kann). Er besuchte uns zusammen mit Gonky per Obstfrachter. Gonky dagegen ist ein Vielflieger, dem eine Sahara-Überquerung nur ein "Ooch" abverlangt. Gonky flog direkt auch ein paar Ausflüge nach Paris, Polen und Island (oder war es Helgoland?), wenn er schonmal hier ist. Donky nicht. Oder so gut wie nicht.

Igitte, die 5- beinige Spinne (3 Beine versehentlich von Donky abgebissen), macht sich prächtig. Ihre Probleme beim Treppensteigen hat sie wunderbar ausgeräumt. Sie springt einfach. Zuerst einfach hoch. Jetzt auch schräg. Das hilft beim Netze spinnen ungemein. Auch beim Karneval hatte sie als Mistkäfer ein originelles Kostüm. Viele aus der Bande hatten hier tolle Ideen (hier, hier und hier.)

Dunny, unser Hausgeist, hatte jahrelang (500 um genau) zu sein, eine Zwiebel um den Hals, als Strafe, weil er seinem ehemaligen Burgherrn die Hochzeitsnacht durch eine zu fade Suppe verdorben hatte. Ein Glück, dass Jan den passenenden Zauberspruch zur Hand hatte, um ihn davon zu erlösen. Stattdessen bekommt er jetzt täglich Zwiebelkuchen, da er sich durch die lange Zeit noch mit dem Gemüse verbunden fühlt. Jetzt ist er nicht mehr so weinerlich, sondern verwüstet stattdessen unsere Vitrinen.

Das Ding ist immernoch bei uns. Der Außerirdische hat seinen Abflug verpasst, nachdem er endlich Benzin für die Plastikrakete hat. Manfiss, der Metallfresser, hatte ihm die ursprüngliche Rakete ja bekanntlich aufgefressen.

Was gab’s noch?

  • Kolumbi gibt einen Gitarrenkurs ( 1 und 2) per Video für alle Würmer und Menschen mit nur einem Finger. (Kolumbis Ururururgroßonkel war Holzwurm bei Stradivari, bevor dieser Geigen baute. Vorher baute er erfolglos löchrige Gitarren.)
  • Wir wissen, wie Hotz aufgrund eines traumatischen Erlebnisses bei einem Präparator, zum Hirschhasen wurde.
  • Donky und Hotz spielten Rapante von Rene Marik nach, damit wir berühmt werden. War wohl nichts.
  • Jeden Mittwoch um 21:30 mUhr gibt es jetzt den großen Musikquiz der 80’er.
  • Sing Lang will nach einer Schocktherapie nie mehr zurück in zum Koch des Restaurants Lotusgarten.

Für einen schnellen Kurzüberblick, was bisher geschah:

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Über dem höchsten Dach Ei

4 Kommentare Add your own

  • 1. freidenkerin  |  März 14 um 2009

    Sei herzlichst bedankt für diese sehr informative Zusammenfassung der Erlebnisse deiner Bande in den vergangenen Monaten. Daß Manfriss die ursprüngliche Rakete vom Ding verspeist hatte, wußte ich allerdings noch nicht. Wie viele hundert Jahre müßt ihr denn nun allesamt warten, bis sich eine neue Startgelegenheit mit der Plastirakete ergibt? Und hat diese nun ein Lenkrad?

  • 2. Donkys Freund  |  März 14 um 2009

    Nur 1/4 Jahr, dann dürfte der Weg frei sein, an der Sonne drekt Richtung schwarzes Loch zu fliegen. Ein Lenkrad hat die Rakete zwar, aber das funktioniert ungefähr wie die Lenkräder von den Kleinkinderraketen für 1 € vor Einkaufszentren, also gar nicht.

  • 3. juf  |  März 16 um 2009

    Mal ne Frage zu den Holzwürmern. Ich liebäugele damit, mir einen zuzulegen. Aber: Wie geht man mit denen Gassi? Und stößt man sich dabei nicht ständig den Kopf?

  • 4. Donkys Freund  |  März 16 um 2009

    Möbelhäuser! Da finden die lieben immer einen gemütlichen Platz. Auch ohne Leine möglich. Im Notfall hörst Du „Der kleine Holzi möchte aus der dem Eichenschrank ‚Waldeslust‘ abgeholt werden.“ Kolumbi ist jedoch recht selbständig und kennt auch keinen Gassi.

    Wenn man erst einmal in einer Eiche drin ist, stößt man sich auch nicht den Kopf.

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