aber und und oder aber-und

Februar 4 at 2009 13 Kommentare

Während der letzten zwei Tage bildete ich mich fort. Und da waren sie wieder:

Die „Aber „-Sager. Nicht nur, dass allein schon das „aber “ nach langer Einleitung alle entnervt in ihre Stühle einsacken ließ. Die lange Einleitung vor dem „aber “  könnten sie eigentlich direkt weglassen. Das sind auch meist die „Grundsätzlich Aber „-Sager.

Und es gibt die „Und „-Sager. Diese entwickeln eine Idee weiter. Das ist meistens konstruktiv, manchmal wäre aber ein kurzer „aber „-Satz besser zu kaschieren als ein langer „und „-Monolog, den man nur mal loswerden wollte. Schon allein in wertvollen Minuten gemessen.

Schließlich gibt es noch die „Aber-und „-Sager. Also diejenigen, die „und “ sagen, aber „aber “ meinen. Ungefähr so: „Das ist ja eine klasse Idee und man müsste ja nur blablabla blablabla blabla bla tun, damit sie auch tatsächlich sinnvoll wirkt.“ Mit anderen Worten: „Was für ein Mist. Das wird doch nie was!“. Die raffinierteste Variante.

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Kolumbis Gitarrenstunde (1) Kolumbis Traum

13 Kommentare Add your own

  • 1. Schildmaid  |  Februar 4 um 2009

    Ja. So ist es. Das musste ja mal gesagt werden.
    Danke, dass Du das so prägnant übernommen hast.

    (Eigentlich wollte ich ja noch ein „aber“ einbauen, aber ich glaube, ich lasse das mal lieber… 😉 )

  • 2. Donkys Freund  |  Februar 4 um 2009

    ABER gerne doch!
    UND gut, dass Du es lässt!
    ODER so…

  • 3. Wortman  |  Februar 4 um 2009

    Sehr gut formuliert und schön ausgeschmückt ABER es ginge auch noch etwas länger 🙂

  • 4. Schildmaid  |  Februar 4 um 2009

    Ja, eigentlich wollte ich Dich ein wenig piksen, aber… mir erschienst Du dann angepikst genug. 😉

    Solche Menschen treffe ich ja immer auf Elternabenden. 🙄

  • 5. Donkys Freund  |  Februar 4 um 2009

    @ Wortman: Aber ich bitte dich! 😉

    @ Schildmaid: War schon klar. 🙂
    Elternabende sind auch so typische Aber-Abende gekoppelt mit den besagten Und-Monologen. Und dann noch ohne Ergebnis. 😉

  • 6. freidenkerin  |  Februar 4 um 2009

    Nicht nur bei Elternabenden und während Vorbildungen – Seminaren und dergleichen – sind die Typen und Verhaltensformen zugegen, die du grade so vortrefflich beschrieben hast. In der Politik wimmelt’s geradezu davon! Kein Wunder, daß wir mittlerweile so ziemlich politikverdrossen sind bei solch unermüdlichen Labersäcken!

  • 7. der.grob  |  Februar 4 um 2009

    ich sage meistens „allerdings“ anstatt „aber“ sowie „sowie“ anstatt „und“.

  • 8. Miki  |  Februar 4 um 2009

    Klingt ganz nach einem Redaktions-Workshop, in dem man vorschlägt, mal was Neues auszuprobieren 😉

  • 9. Donkys Freund  |  Februar 4 um 2009

    @ freidenkerin: Fragt sich jetzt nur noch was zuerst da war: Henne oder Politiker. 😉

    @ der.grob: Sie hätten das Seminar wirklich bereicherert…Obwohl ich das „Jedoch“ noch vermisse.

    @ Miki: Viel schlimmer. Ein popliger „Powerpoint“-Workshop mit einigen Verweigerern. Wirklich, auch da funktioniert sowas!!

  • 10. freidenkerin  |  Februar 4 um 2009

    Eieieiei!

  • 11. Schaps  |  Februar 5 um 2009

    Aber ist das schlimmste Wort der Welt! Oder jedenfalls die Menschen die das immer anwenden. Die tun ja diplomatisch, aber relativieren alles…zum Kotzen!

  • 12. Donkys Freund  |  Februar 5 um 2009

    Ja, so ist es! Zur Ehrenrettung gibt es aber noch die positiven „Aber“-Sager: „Was für ein Dreck, aber ich mache das beste daraus.“ oder „Eine verfahrene Situation, aber wir haben folgende Chance…“

  • 13. Heutzutage « Donkys Welt  |  März 27 um 2009

    […] 27, 2009 Nun habe ich ja schon einige Worte und Phrasen (Zum Wohl , Mahlzeit , Aber-Und   und Werter als Anrede) durchleuchtet. Alle sind mehr oder weniger gebräuchlich. Ein anderes war […]

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