Archive for Dezember, 2008

Eingerostet

So entspannt war ich lange nicht. Eine Woche nichts getan. Also zumindest nichts, an was ich mich erinnern kann. Gut, die Spülmaschinen liefen im Stundentakt. Der Tacho hat 200 km mehr auf dem Buckel. Und ich habe bei diversen Brettspielen verloren. Aber sonst? Gequatscht,  rumgesessen, gequatscht und ab und zu noch rumgesessen, mal vor und mal nach dem Essen. Ach ja, Geschenkpapier ins Altpapier gebracht habe ich auch noch. Da kam ein Hyper-Action-Tag gerade mal recht.

Family-Bowling! Das spiele ich regelmäßig. Alle 6 Jahre. Was ein Gaudi, die Kugel mit 38,6 km/h (wichtigste Monitor-Anzeige) in die Gasse zu kacheln, während Jan für einen Strike eine Minute brauchte (die Hälfte für die endlose Bahnstrecke, die andere für den unglaublichen Dominoeffekt von rechts nach links) . 7,8 km/h. Dass extra für Kinder die Gasse durch eine ausfahrbare Bande verwehrt blieb, schaffte auch hier eine entspannte Athmosphäre. Anfangs war das bei mir alles noch ein Rumgetippel, um letztendlich drei Pins abzuräumen, später sah gleiche Resultat zumindest professioneller aus. Aber wenn dann doch die Kugel mittig auf die 10 zurauschte und mit einem gewaltigen Scheppern „STRIKE“ am bunt am Monitor blinkte, kam der große Auftritt: Lässig umdrehen, sanft mit dem Kopf nicken und den Zeigefinger heben. Wie ich es eben nach jedem routinierten Strike mache.

Dezember 30 at 2008 2 Kommentare

Der Baumgeist

Was für eine Party! Die Lammkotellets abgeknabbert im benachbarten Schrebergarten, Donkys Baum als Tanzfläche und selbst Hotz hatte sich zur Feier des Tages Kringel in die Ohren gefönt (was allerdings nicht den gewünschten Aha-Effekt hatte). Die Jesus-Geburtstagsparty war ein voller Erfolg. Man muss wissen, dass Enten, Holzwürmer und anderes Getier mit Weihnachten zwar nicht viel am Hut haben, wenn sie überhaupt einen Hut haben, aber Jesus als Typ schon ziemlich krass finden. Er war zwar auch eingeladen, kam aber leider nicht. Kolumbi meinte zwar, dass er später auf einem Ast saß, aber da hatte er versehentlich auch schon im Reisschnaps gebadet, den Sing Lang als Grillanzünder besorgt hatte. Wir hoffen nicht, dass die Pekingente einen Deal mit dem Koch des Restaurant Lotusgarten gemacht hat. Buchhilde wollte aufpassen, dass „nichts anbrannte“. Donky nahm das wörtlich und stellte sie an den Grill ab. Aufräumen wollte niemand und jeder hatte ab 11 Uhr wichtigere Aufgaben zu übernehmen (Hotz wollte zum Beispiel Weihnachtsbäume abschmücken, Sing Lang wollte aufpassen, dass Hotz keine Weihnachtsbäume abschmückt.)

Am nächsten Tag war Buchhilde aber tatkräftig und nahm sich die Tanzfläche vor: Donkys Baum!

Dezember 29 at 2008 2 Kommentare

Bissi Tage!

Tschüss!

Tschüss!

Als das Wiesel die Bande Richtung Ruhrgebiet verlassen musste, wäre es am liebsten da geblieben. So letargisch lag es auf dem Rücken. Wir hatten allerdings keinen Dolmetscher. Das Wiesel wollte über den zweiten Feiertag deshalb lieber im kalten Kofferraum bleiben. Glaubten wir. Die Zeitung im Schuhkarton hielt es kuschelig warm. Glaubten wir auch. Als es gestern gut verpackt wurde, war es sehr traurig. So sah es zumindest aus. Es winkte mit einem letzten Gruß der Bande hinterher. So interpretierten wir es jedenfalls. Die Bande blieb zu Hause und winkte nicht. Die waren noch fix und fertig von Jesus‘ Geburtstags-Party. Das Wiesel war nicht eingeladen. Vergessen.

Dezember 28 at 2008 5 Kommentare

Schön war’s

In vino veritas

In vino veritas

Schwager ist satt, Schwiegermutter wurde endlich mal bedient anstatt zu bedienen, Kind ist im siebten Spielzeughimmel, Frau ist entpannt, ich habe die Küchenzeit gut im Griff gehabt, das Wiesel hat einen neuen Freund gefunden, Donky feiert im Park Jesus‘ Geburtstagsparty mit Lammkotellets, Igitte hat heroisch den Kampf gegen den Drachen gewonnen,

Fertig!

Fertig!

Kolumbi fühlt sich nicht mehr von der Lichterkette beim Schlaf geblendet, Sing Lang hat lang gesungen, Hotz‘ hat sich durchgesetzt, dass niemand mehr seine Weihnachtbäume absägt. Heute die zweite Etappe, das Wiesel im Gepäck.

Weihnachtsbeschäftigung

Weihnachtsbeschäftigung

Dezember 26 at 2008 3 Kommentare

Die Bande grüßt

Schlechter Schmuck

Schlechter Schmuck

Alles ist gerichtet! Wir haben die Kassen klingeln lassen, die Oma ist vom Bahnhof abgeholt und unser Baum steht. Auch die andere Häfte hat jetzt Licht, nachdem anscheinend in ganz Bonn 50er Lichterketten ausverkauft waren. Falsch, es gab noch Ketten, aber mit 5 cm (!!!) Abstand zwischen den Kerzen. Welcher Baum, bitte schön, hat in diesem Abstand Zweige? Die Dinger werden immer nur billiger anstatt besser. Bei OBI (!)  habe ich dann zumindest eine Version  mit 10 cm Abstand erhalten. Eine logistische Meisterleistung mit raffinierten Algorithmus  war nötig, um rechtzeitig am Baum die Biege zu machen, damit ich ohne Gezottel und zweiglose Löcher zurück zur Steckdose gelangen konnte.

Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee

Nachdem auch Donky eingesehen hatte, dass Wiesel nicht als Weihnachtbaumschmuck taugen, durfte sich das Tier nochmal zum Weihnachtslieder üben nützlich machen. Das Wiesel fand diese Aufgabe sichtlich angenehmer und freut sich anscheinend auf die Bescherung, ohne zu wissen, dass es überhaupt nichts bekommt.

So nun möchte ich noch ohne Umschweife und literarisch wertvollen Ausdruck noch eines los werden an alle meine treuen und (noch!) nicht so treuen Leser, auch im Namen der Bande:

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Frohe Weihnachten!

***

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

 

 

 

 

 

 

Dezember 24 at 2008 9 Kommentare

Der Weihnachtsauftrag

Schreiben Sie Geschichte!

Schreiben Sie Geschichte!

Der Auftrag war kniffelig, aber es ist soweit!

Die Geschichte zum Auftrag aus dem Geschichtenmanager ist fertig. Aus mehreren Umfrage-Modulen ergab sich zum Stichtag folgender Plot:

Sing Lang, die Pekingente, und Kolumbi, der naive Holzwurm, streiten sich über Weihnachten im Dunkeln ohne viel Fachkenntnis.

Und wir waren rechtzeitig mit der Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen neben dem Weihnachtsbaum auf unserem Balkon, als Kolumbi, der Holzwurm, berechtigterweise ziemlich genervt mit Sing Lang, der Pekingente aus dem Restaurant Lotusgarten, weniger besinnlich über eine wichtige Frage zur Baumkultur diskutierten. Dazu muss man wissen, dass Sing Lang eigene Erfahrungen mit Weihnachten (Kurzgeschichte) hat.

Dezember 22 at 2008 5 Kommentare

Die unwichtige Weihnachtsfrage

Dezember 21 at 2008 2 Kommentare

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  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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