Archive for Dezember, 2008

Eingerostet

So entspannt war ich lange nicht. Eine Woche nichts getan. Also zumindest nichts, an was ich mich erinnern kann. Gut, die Spülmaschinen liefen im Stundentakt. Der Tacho hat 200 km mehr auf dem Buckel. Und ich habe bei diversen Brettspielen verloren. Aber sonst? Gequatscht,  rumgesessen, gequatscht und ab und zu noch rumgesessen, mal vor und mal nach dem Essen. Ach ja, Geschenkpapier ins Altpapier gebracht habe ich auch noch. Da kam ein Hyper-Action-Tag gerade mal recht.

Family-Bowling! Das spiele ich regelmäßig. Alle 6 Jahre. Was ein Gaudi, die Kugel mit 38,6 km/h (wichtigste Monitor-Anzeige) in die Gasse zu kacheln, während Jan für einen Strike eine Minute brauchte (die Hälfte für die endlose Bahnstrecke, die andere für den unglaublichen Dominoeffekt von rechts nach links) . 7,8 km/h. Dass extra für Kinder die Gasse durch eine ausfahrbare Bande verwehrt blieb, schaffte auch hier eine entspannte Athmosphäre. Anfangs war das bei mir alles noch ein Rumgetippel, um letztendlich drei Pins abzuräumen, später sah gleiche Resultat zumindest professioneller aus. Aber wenn dann doch die Kugel mittig auf die 10 zurauschte und mit einem gewaltigen Scheppern „STRIKE“ am bunt am Monitor blinkte, kam der große Auftritt: Lässig umdrehen, sanft mit dem Kopf nicken und den Zeigefinger heben. Wie ich es eben nach jedem routinierten Strike mache.

Dezember 30 at 2008 2 Kommentare

Der Baumgeist

Was für eine Party! Die Lammkotellets abgeknabbert im benachbarten Schrebergarten, Donkys Baum als Tanzfläche und selbst Hotz hatte sich zur Feier des Tages Kringel in die Ohren gefönt (was allerdings nicht den gewünschten Aha-Effekt hatte). Die Jesus-Geburtstagsparty war ein voller Erfolg. Man muss wissen, dass Enten, Holzwürmer und anderes Getier mit Weihnachten zwar nicht viel am Hut haben, wenn sie überhaupt einen Hut haben, aber Jesus als Typ schon ziemlich krass finden. Er war zwar auch eingeladen, kam aber leider nicht. Kolumbi meinte zwar, dass er später auf einem Ast saß, aber da hatte er versehentlich auch schon im Reisschnaps gebadet, den Sing Lang als Grillanzünder besorgt hatte. Wir hoffen nicht, dass die Pekingente einen Deal mit dem Koch des Restaurant Lotusgarten gemacht hat. Buchhilde wollte aufpassen, dass „nichts anbrannte“. Donky nahm das wörtlich und stellte sie an den Grill ab. Aufräumen wollte niemand und jeder hatte ab 11 Uhr wichtigere Aufgaben zu übernehmen (Hotz wollte zum Beispiel Weihnachtsbäume abschmücken, Sing Lang wollte aufpassen, dass Hotz keine Weihnachtsbäume abschmückt.)

Am nächsten Tag war Buchhilde aber tatkräftig und nahm sich die Tanzfläche vor: Donkys Baum!

Dezember 29 at 2008 2 Kommentare

Bissi Tage!

Tschüss!

Tschüss!

Als das Wiesel die Bande Richtung Ruhrgebiet verlassen musste, wäre es am liebsten da geblieben. So letargisch lag es auf dem Rücken. Wir hatten allerdings keinen Dolmetscher. Das Wiesel wollte über den zweiten Feiertag deshalb lieber im kalten Kofferraum bleiben. Glaubten wir. Die Zeitung im Schuhkarton hielt es kuschelig warm. Glaubten wir auch. Als es gestern gut verpackt wurde, war es sehr traurig. So sah es zumindest aus. Es winkte mit einem letzten Gruß der Bande hinterher. So interpretierten wir es jedenfalls. Die Bande blieb zu Hause und winkte nicht. Die waren noch fix und fertig von Jesus‘ Geburtstags-Party. Das Wiesel war nicht eingeladen. Vergessen.

Dezember 28 at 2008 5 Kommentare

Schön war’s

In vino veritas

In vino veritas

Schwager ist satt, Schwiegermutter wurde endlich mal bedient anstatt zu bedienen, Kind ist im siebten Spielzeughimmel, Frau ist entpannt, ich habe die Küchenzeit gut im Griff gehabt, das Wiesel hat einen neuen Freund gefunden, Donky feiert im Park Jesus‘ Geburtstagsparty mit Lammkotellets, Igitte hat heroisch den Kampf gegen den Drachen gewonnen,

Fertig!

Fertig!

Kolumbi fühlt sich nicht mehr von der Lichterkette beim Schlaf geblendet, Sing Lang hat lang gesungen, Hotz‘ hat sich durchgesetzt, dass niemand mehr seine Weihnachtbäume absägt. Heute die zweite Etappe, das Wiesel im Gepäck.

Weihnachtsbeschäftigung

Weihnachtsbeschäftigung

Dezember 26 at 2008 3 Kommentare

Die Bande grüßt

Schlechter Schmuck

Schlechter Schmuck

Alles ist gerichtet! Wir haben die Kassen klingeln lassen, die Oma ist vom Bahnhof abgeholt und unser Baum steht. Auch die andere Häfte hat jetzt Licht, nachdem anscheinend in ganz Bonn 50er Lichterketten ausverkauft waren. Falsch, es gab noch Ketten, aber mit 5 cm (!!!) Abstand zwischen den Kerzen. Welcher Baum, bitte schön, hat in diesem Abstand Zweige? Die Dinger werden immer nur billiger anstatt besser. Bei OBI (!)  habe ich dann zumindest eine Version  mit 10 cm Abstand erhalten. Eine logistische Meisterleistung mit raffinierten Algorithmus  war nötig, um rechtzeitig am Baum die Biege zu machen, damit ich ohne Gezottel und zweiglose Löcher zurück zur Steckdose gelangen konnte.

Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee

Nachdem auch Donky eingesehen hatte, dass Wiesel nicht als Weihnachtbaumschmuck taugen, durfte sich das Tier nochmal zum Weihnachtslieder üben nützlich machen. Das Wiesel fand diese Aufgabe sichtlich angenehmer und freut sich anscheinend auf die Bescherung, ohne zu wissen, dass es überhaupt nichts bekommt.

So nun möchte ich noch ohne Umschweife und literarisch wertvollen Ausdruck noch eines los werden an alle meine treuen und (noch!) nicht so treuen Leser, auch im Namen der Bande:

*             *      *               *

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Frohe Weihnachten!

***

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

 

 

 

 

 

 

Dezember 24 at 2008 9 Kommentare

Der Weihnachtsauftrag

Schreiben Sie Geschichte!

Schreiben Sie Geschichte!

Der Auftrag war kniffelig, aber es ist soweit!

Die Geschichte zum Auftrag aus dem Geschichtenmanager ist fertig. Aus mehreren Umfrage-Modulen ergab sich zum Stichtag folgender Plot:

Sing Lang, die Pekingente, und Kolumbi, der naive Holzwurm, streiten sich über Weihnachten im Dunkeln ohne viel Fachkenntnis.

Und wir waren rechtzeitig mit der Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen neben dem Weihnachtsbaum auf unserem Balkon, als Kolumbi, der Holzwurm, berechtigterweise ziemlich genervt mit Sing Lang, der Pekingente aus dem Restaurant Lotusgarten, weniger besinnlich über eine wichtige Frage zur Baumkultur diskutierten. Dazu muss man wissen, dass Sing Lang eigene Erfahrungen mit Weihnachten (Kurzgeschichte) hat.

Dezember 22 at 2008 5 Kommentare

Die unwichtige Weihnachtsfrage

Dezember 21 at 2008 2 Kommentare

Am Ende sind es drei

Diesmal gibt es Weihnachtsmelodien. Au backe! Nein, weder die Klassiker, die bei uns kindgerecht vor allem zur Bescherung laufen noch die nervtötenden Alternativ-Weihnachtshits a la „Rock Chrismas Vol. 12“.

Nein, einfach Lieder, die über die Tage bei uns wahrscheinlich den Weg in den CD-Spieler finden werden, weil sie gut passen. Ob zur Untermalung des Festtagsschmauses oder abends beim Ausklang mit einem guten Highland Park Malt. (Link oder hinter >mehr<)

Gabriels Oboe: Aus dem Film Mission (Sondtrack: Ennio Morricone). Eigentlich gar kein weihnachtlicher Film, aber trotzdem umso schöner diese Musik.

Peter Gabriels Passion: Eine Live-Performance des Soundtracks von Peter Gabriel zu „Die letzte Versuchung Christi“. Geduld mitbringen. Würde ja zur Zeit passen.

Davy Spillane: Bekannter Pipe-Spieler. Air-Solo aus Riverdance mit den Uilleann Pipes. Zum Schmelzen. Erst Recht, wer Irland und das „Nationalinstrument“ kennt und liebt.

Hier geht es zu den Videos:

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Dezember 20 at 2008 2 Kommentare

Wiesel in Papier

Da die Post ja eine Woche vor Weihnachten aus Ressourcengründen ausschließlich Pakete annimmt, in denen Geschenke verpackt sind, standen wir vor einer Herausforderung: Wie verpacken wir das Wiesel für seine weitere Reise weihnachtstauglich?

Wiesel sind ganz schön pingelig. Das Papier juckt. Die Schleife drückt,  Zu warm. Falsches Muster. Ich seh‘ nichts. Kolumbi interpretierte jedenfalls das Wiesel so. Fazit: Das Wiesel bleibt über Weihnachten hier! Basta!

Jedoch ist es etwas skeptisch nach Donkys Ankündigung, mal gerne mit Freunden per Rakete zum Mond zu fliegen, so dass es Sylvester lieber woanders feiern würde.

Nun suchen wir gute Gründe, wo wir es gefahrlos hinschicken können. Wer kann das Wiesel beruhigen, dass es bei ihm/ihr Sylvester gut aufgehoben ist, und vor allem erdnah?

Dezember 19 at 2008 5 Kommentare

Sind Wiesel Wiesel?

Nun hatten auch Kolumbi und Sing Lang das Vergnügen mit dem Buchfinken, äh Wies…, nee, was denn nun? Gibt es überhaupt Wiesel? Und haben Wiesel ein Mitbestimmungsrecht, ob es sie gibt? Und wenn ja, auch wie sie heißen?

Dezember 18 at 2008 8 Kommentare

Photo-Stöckchen

Von Schildmaid habe ich ein Foto-Stöckchen zugeworfen bekommen:

Das 6. Bild meines 6. Foto-Ordners.

 

Trevelez

Trevelez

Direkt im Archiv meiner digitalisierten Dias gelandet. Das Bild wurde 1995 in Trevelez, Sierra Nevada aufgenommen. Nach 25 km Marsch mit 25 kg Gepäck und 1000 Höhenmetern sahen wir endlich den Campingplatz in der Ferne. Nur noch mit schmerzhaften Fußbrand den Berg runter. Endlose Serpentinen. Nur schade, dass sich die Zelte als Grabsteine entpuppten und der Campingplatz als Friedhof. Der Campingplatz lag ganz woanders und war zum Glück, wie wir später erfuhren, geschlossen. Sonst hätte ich mich direkt in ein Grab gelegt.

In Trevelez (höchstes Bergdorf Spaniens, glaube ich) und touristisch nichts los kam ein Engel in Gestalt einer älteren Frau, die uns gestikulierend deutlich machte, dass sie einen Raum zu für die Nacht vermieten hätte. Dass dieser mit den dorftypischen Schinkenhaken in der Decke ausgestattet war und die Toilette eine Treppe tiefer lag, machte uns überhaupt nichts aus. Ganz im Gegenteil. Das Bild zeigt den Blick vom Balkon dieser Suite.

Ich gebe weiter an: Herrn Olsen, Crosa, Renee, Pest Krause und Piri

Hier noch ein paar weitere Impressionen des Dorfes…weil’s so schön war.

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Dezember 17 at 2008 9 Kommentare

LDUNGEN+KURZMELDUNGEN+KURZME

Donky hat sich eine Lichterkette für seinen Baum besorgt+++Die Tanne auf unserem Marktplatz ist dieses Jahr seltsam dunkel+++Jan spielt "Leise rieselt der Schnee" bei der Schulaufführung+++Hotz hat keine Kontrolle mehr über die Weihnachtsbäume in der Schonung+++Kolumbis  letztes Heim wurde für 30 € in Siegburg vor Lidl verkauft+++Kolumbi hasst Motorsägen+++Sing Lang lernt Weihnachtslieder+++"Leise rieselt der Schnee" ist ihm zu kurz+++Im Park gibt es keine Steckdosen+++Sendepause beim TV-Quiz bis 2009

Dezember 17 at 2008 3 Kommentare

Weihnachten im Lotusgarten

Sing Lang

Kurz nachdem die Glocke ertönte, konnte er immer einen Blick erhaschen. So postierte sich der Erpel zwischen Abtropfsieb und Knoblauchpresse und wartete. Heute Abend war viel Betrieb und so zappelte er aufgeregt, dass sich endlich wieder die Klappe öffnete.  

„Ding!“, machte es. „Schweinefleisch Kung Pao und gebratene Nudeln mit Krabben für Tisch 33!“. Li, der Koch, öffnete die Luke und stellte zwei Teller in die Durchreiche. Sing Lang schnatterte leise, reckte seinen Hals und lugte durch die Bambuspflanze, die auf der anderen Seite der Durchreiche im Restaurant wucherte. Direkt neben dem Aquarium mit den chinesischen Zierfischen blinkte es bunt. So hell, dass sich für einen kurzen Moment die Lichterkette des Plastikweihnachtsbaums in der Edelstahlwand des mächtigen Küchenblockes spiegelte. So etwas hatte Sing Lang noch nie gesehen. Es war wunderschön!  

„Eigentlich dürfen Enten nicht in der Küche spazieren gehen. Aber weil Du so schön singen kannst, mache ich eine Ausnahme“, hatte der Koch einst gesagt, als Sing Lang noch ganz klein war. ‚Schön’ ist vielleicht etwas übertrieben, aber Sing Lang konnte wirklich lang singen. Der Erpel hatte einen kleinen, überdachten Käfig im geschützten Innenhof des Restaurants ‚Lotusgarten’. Dieser war umgeben mit einer Mauer und ab und zu ruhte sich ein Rabe auf ihr aus, verschwand aber schnell wieder und der Erpel hörte nur noch lange sein Krächzen.  

So ging Sing Lang in der Küche ein und aus und durfte zugucken, wenn Li brutzelnd chinesische Leckereien zubereitete. Natürlich fiel immer wieder das ein oder andere Bambus-Stückchen für ihn ab. „Merke Dir nur, dass Du nie in den Gastraum gehst! Hast Du verstanden? Nie!“, sagte er mahnend. Li lächelte selbst, wenn er mahnte. Es war ein herrliches Leben im Lotusgarten. So stellte er sich China vor. Das war seine Welt. Manchmal waren auch andere Enten zu Gast. Sie wirkten oft sehr verwirrt und lungerten auch nur ein oder zwei Tage in einer Ecke eines grob gezimmerten Stalls. Dann schickte Li sie wieder weg. Jedenfalls waren sie nicht mehr da, wahrscheinlich weil sie nicht so gut singen konnten.  

„Ding!“. Wieder trat Sing Lang nervös von einem Watschelfuß auf den anderen, als er die glitzernden Lametta-Girlanden sah, die über die künstlichen Nadeln gelegt waren. Das war Weihnachten! „Bald ist Dein großer Tag.“, sagte Li neben ihm und lächelte wieder. „Ja, mein großer Tag. Das wird bestimmt schön“, seufzte der Erpel träumerisch in sich hinein.

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Dezember 16 at 2008 10 Kommentare

Abbrennstrategie

Sorry, nochmal neu eingestellt, weil mir der Beitrag das Layout zerschossen hatte. Dadurch sind die bisherigen Kommentare weg.

Dezember 15 at 2008 12 Kommentare

Wiesel = Enten = Buchfinken

Kein Baummarder!

Kein Baummarder!

>Donky , der Erpel bei uns im Park, hat es mit raffinierten Argumenten geschafft: Wegen der schlechten Alternative, Hotz ‚ Waldfeger spielen zu müssen, half das Wiesel Donky bei den Hausaufgaben. Da Wiesel weder schreiben noch rechnen können, Donky aber denkt, das Wiesel besonders gut schreiben und rechnen können, wird er am Montag mit viel "Hinter die Ohren schreiben" rechnen können.

Buchhilde , die Ententante, und Finkel , der Erpel, der denkt, er wäre ein Buchfink haben ein Einsehen und wollen das Wiesel aus dem Park retten.

Die beiden hatten anschließend noch ein nicht ganz eindeutiges Gespräch mit dem lieben Tier:

Wiesel : „-x-"
Buchhilde : Du Süßer, willst du doch lieber Donky helfen. Das ist aber lieb!!
Finkel : Du Süßer, willst du doch lieber Donky helfen. Das ist aber lieb!

Buchhilde : Dann ruh dich noch etwas aus!
Finkel : Dann ruh dich noch etwas aus!

Warum wiederholst du mich denn andauernd?
Ich übersetze in die Buchfinkensprache.

Aber du sprichst doch das selbe wie ich!
Nein, das geht doch gar nicht, denn ich bin ein Buchfink und du eine Ente.

Hör mal! Wenn ich "du Süßer" sage, dann sagst du auch "du Süßer"!
Stimmt, das klingt etwas ähnlich.

Gleich!
Kann nicht sein, eine Ente ist ja kein Buchfink.

Du schon!
Nee, denn dich versteht das Wiesel nicht, mich schon.

Woher weißt du das denn?
Weil das Wiesel auch ein Buchfink ist.

Ein Wiesel ist kein Buchfink. Das sieht doch ganz anders aus!
Nein guck!

Was?
Fällt dir was auf?

Du hast einen Schnabel und das Wiesel nicht. … und du hast auch kein Fell!
Aber ich habe keine Stacheln.

Stacheln?
Ja und das Wiesel auch nicht. Alle Buchfinken haben keine Stacheln.

Ich habe auch keine Stacheln.
Vielleicht bist du auch ein Buchfink!

Ach ja? Und wenn das so ist, warum solltest du mich dann übersetzen, bitte schön?
Vielleicht bist du ja ein Buchfink, der die Entensprache spricht.

Ich sehe aber nicht aus wie ein Buchfink
Doch, du siehst doch so aus wie ich.

Finkel, du bist albern!
Wenn Du mir nicht glaubst, dann frage das Wiesel doch !

Wiesel, bist du ein Buchfink?
"-?-"

Wiesel, bist du ein Buchfink?
"-!-"

Siehste!

Dezember 14 at 2008 10 Kommentare

Am Ende sind es drei

Und wieder serviere ich zum Wochenausklang drei Melodien. Diesmal im Zusammenhang mit Filmen (Klick auf Link oder Videos hinter >mehr<).

Deep blue : Dieser hervorragende Naturfilm (Alastair Fothergill) hat auch wunderbare Musik, die die Szenen untermalt. Gut, vielleicht manchmal etwas bombastisch, aber passend. Hier die ersten 10 Minuten im kümmerlichen YouTube Format. Eigentlich passt der Film mehr für die Großleinwand.

Rosemarys Baby (Musik: Mike Patton / Fantomas):  Der Klassiker unter den Suspense Schockern. Ich bin absoluter Fan von Mike Patton (Ex-Faith no more Sänger), der von smooth über experimentell bis knallhart wirklich tausend Stimmen hat. Diese verwertet er in x Avangarde Projekten, entweder in Bands (Mr. Bungle, Tomahawk, Fantomas…),  in Zusammenarbeit (Kaada, Peeping Tom, The Automator…) oder als Gastsänger/-produzent (z.B. für Björks Medulla oder mit Dillinger Escape Plan…). Hier zeige ich seine Interpretation der "Filmmusik"  von Rosemarys Baby (vom Album "Director’s Cut von Fantomas) mit Szenen aus dem Film.

Vanilla Sky (Musik: Sigur Ros – The Nothing Song): Tja, fand ich den Film nun gut oder nicht? Er hatte mich fasziniert, weil er für einen Hollywood-Film ziemlich abgedreht war und gleichzeitig was Poetisches hatte. Aber er war eben immernoch ein Hollywood-Film mit Tom Cruise. Trotzdem passt die Musik von Sigur Ros sehr gut zu dieser surrealen Stimmung. Sigur Ros ist Isländer und macht sehr, sehr melancholische Musik. Manche nennen sie auch langweilig. Irgendwo zwischen tiefer Trauer und Hoffnung. Ich vergleiche diese Stimmung immer mit einem schrecklichen Ereignis, das jemanden widerfährt und den Moment, wenn man es schafft, wieder seine Sinne zu sammeln, um nach vorn zu schauen. Mal reinhören!

Hier die Videos:

(mehr …)

Dezember 13 at 2008 4 Kommentare

Authentisch

Erziehung ist ein Fass ohne Boden. Gerade wieder akut, als unser Filius aus Passivität heraus in der Schule zu seinem Nachteil etwas aufgeschoben und damit verpasst hat. Was, ist hier unwesentlich. In solchen Augenblicken, in denen die "Schuldfrage" gar nicht recht zu stellen ist, zwinge ich mich selbst  zu fragen, was ich wirklich will. Und hierfür benötige ich selbst eine Orientierung, die mich zu einer Lösung führt.

In diesem Sinne ist dies hier kein semiwissenschaftlicher Aufsatz oder gar Anleitung, sondern ich formuliere mal aus, was mich gerade beschäftigt. Nach dem Motto "Schreiben reinigt!". Jeder hat hier seine  Landkarte. Wer will, schaut einfach mal auf meine.

Wer sich mit Kindern befasst, hat in der Regel bestimmte Erziehungsgrundsätze. Hier stehen oft Begriffe wie Konsequenz, Dialog, Selbsterfahrung, Wertevermittlung, Grenzsetzung und -ausdehnung im Fokus, die sich bei aller Richtigkeit oft genug gegenseitig beißen. Uns hilft hierbei ein Leitmotiv, das wir über den "Erziehungsauftrag" (schlimmes Wort) stellen: Authentisch sein .

Authentizität ist aber ein sehr schwammiger Begriff. Das klingt erstmal nach "Machen, wie einem gerade zumute ist." Das Gegenteil von Konsequenz. Und eine wissenschaflich klingende Rechtfertigung für Pseudo-Individualismus a la "Du must mich so nehmen, wie ich bin". Deshalb kurz mal ein Abriss, was wir darunter im Rahmen von Erziehung verstehen: (mehr …)

Dezember 12 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Wer was über Wiesel wissen will

Wiesel, Wiesel, Wiesel. Gibt es denn nichts anderes mehr? Wohl nicht! Das Rad ist nicht mehr zurück zu drehen. Aber zumindest muss man wissen, worüber man redet.

Werte Wiesel-Kenner (Da ist das Wort wieder!): Hier ist der ultimative Test (Auflösung später):

Dezember 12 at 2008 3 Kommentare

Das Wiesel und die wichtige Liste

Außen weich und innen ganz hart

Außen weich und innen ganz hart

Es regt sich Unmut bei der Bande . Da lungert das Wiesel gemütlich auf dem Sessel nach einem beherzten Griff in das CD-Regal zu einer „besinnlichen“ Musik (Hörprobe nur für Hartgesottene), während Donky und Konsorten bei Schneeregen im Dunkeln hocken. Sie luden sich dann auch geschwind in unser Wohnzimmer ein und das Wiesel aus. So geht das allerdings nicht, da haben wir auch ein Wörtchen mitzureden.

Ausgeschlossen

Ausgeschlossen

Nach Androhung eines Hausverbotes konnten die Gemüter beruhigt werden, denn Hotz wünscht sich ein Baumhaus zu Weihnachten. Da käme ihm eine solche Einschränkung nicht gelegen. Das Wiesel zeigte sich gnädig und aß erst einmal ein Plätzchen.

Donky und Hotz nutzen allerdings die Gelegenheit des vorweihnachtlichen Beisammenseins, das Wiesel in seine neue Umgebung einzuweisen. Das Wiesel seinerseits erwies sich als ein sehr interessierter Zuhörer:

Das Wiesel fand die Ausführungen anscheinend interessant, bevorzugte später jedoch „Pippi Langstrumpf“:

Dezember 10 at 2008 13 Kommentare

Werte Blogger

„Hallo“ ist zu platt, „Sehr geehrte“  zu förmlich und „Liebe“ verkennt den Ernst meiner Botschaft. Also nutze ich manchmal „Werte Kolleginnen und Kollegen“ als Anrede in einer Mail an einen größeren Verteiler und krame so ein fast vergessenes Wort wieder raus. Eigentlich, weil mir kein besseres einfällt. Jetzt kommt mir  in meinem kurzen Bloggerdasein immer öfter das Revival dieser Anrede unter die Augen.

Die Blogwelt ist ja etwas komplizierter als die Foren-Welt. In Foren ist man ja sofort per Du. Ob mit Eltern, Schottland- oder Hifi-Fans. Man kennt sich. Allein schon, weil man den selben Tick hat. In Blogs muss man erst mal abtasten. Wird hier das distanzierte „Sie“ bevorzugt oder geht es kumpelig zu? Am besten erstmal im Passiv schreiben.

Bei höflicher „Sie“-Kultur nutzt man „Werte(r)“ praktisch als literarische Aufwertung des Nicknames. Und im Vergleich zu meinen Kollegen nicht nur im Plural sondern als direkte Anrede, quasi als pietätvoller Ersatz des schnöden @. Auch ich bin schon angesteckt. Die Anrede leitet meinen Kommentar einfach schon auf hohem Niveau ein.

Also, werte Blogger, danke ich für die Anregung und nehme dieses Kleinod der Linguistik wieder in meinen Wortschatz auf.

Höflichst

Ihr Donkys Freund

P.S.:  „Kleinod“ war das „bedrohte Wort des Jahres 2007“.

Dezember 10 at 2008 14 Kommentare

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Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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