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Zeit für Kastanien

Zum Kastanien-Basteln muss man viel vorbereiten. Drei Dinge sind immens wichtig. 

1.)   Wir brauchen Kastanien . Und zwar nicht 20 oder 30, sondern mindestens 100 oder wahlweise drei mehr als der Freund. Diese Kastanien sollen ja auch für einen Brachiosaurus reichen, in Lebensgröße natürlich. Und bis die Kiste voll ist, haben die ersten Kastanien schon etwas Taint verloren. Aber irgendwann war genug Munition  vorhanden, 138 Schuss, meine ich. (ICH habe allerdings nicht gezählt.) 

2.)  Streichhölzer: In einem Nichtraucherhaushalt mit langstiligen Kernzenanzünder-Feuerzeugen haben Streichhölzer kaum Platz. Die Nostalgie, die Kerzen am Adventskranz einleitend mit

Kastanien kann man nicht genug haben.

Kastanien kann man nicht genug haben.

      einem „ZZZosch“ anzuzünden, während der leichte Schwefelgeruch in die Nase steigt, hält maximal bis April, schon gar nicht bis in die Kastanien-Zeit. Dann wurden die restlichen Streichhölzer für ordinäre Tischkerzen verschwendet. Nachdem das Monopol der „Welthölzer“ gefallen war, gibt es auch in Kneipen nur noch Heftchen oder sogar Pappstreichhölzer. Das muss man sich mal vorstellen! Also kaufen wir Streichhölzer bei DM. Übrigens meinen wir, dass diese deutlich leichter brechen als die einstigen „Welthölzer“. Der Kastanientest ist anscheinend nicht Teil der Qualitätssicherung. 

3.)  Was bauen wir eigentlich? Ideen müssen her! Esel, Katzen und Mäuse fallen raus. Viel zu langweilig. Also scannen wir alle Klimazonen und Gattungen der Erde nach geeigneten Tieren ab. Besonders in der Savanne bleiben wir hängen. Giraffen und Gnus haben etwas Exotisches. Aber auch Krabbeltiere sind sehr beliebt, da sie durch die Vielzahl der Beine einfach standfester sind. Den Unterschied zwischen Spinnen und Insekten verrate ich allerdings nicht. Das wisst Ihr doch selber, oder etwas nicht? Gut, der Igelklassiker darf nicht fehlen. Dafür gibt es einfach zu viele Löcher zu bohren. 

Und so kann es losgehen. Da wird gebohrt und gesteckt. Wenn jedoch beim letzten Bein der Streichholz (wie gesagt keine Welthölzer) abbricht, muss McGywer ran. Wie kann man, ohne ein Nebenloch bohren zu müssen und den hässlichen Streichholzstumpf sehen zu müssen, dem armen Tier ein viertes Bein gönnen? Zange hilft nichts. Das Holz ist zu weich. 

Resultat ist die Armee auf dem Foto. Neben der kompletten Fauna, wurde noch eine gruselige Fratze gebastelt. Die steht jedoch nicht neben dem Bett. Ansonsten findet Ihr Ameisen, Gnus, Giraffen, Spinnen, Enten (Donky!) und Igel. 

Donky hat auch ein Tier gebastelt. Es ist sehr schön geworden:

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September 24 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


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