Archive for September, 2008

Väter reloaded

Es ist schon eigenartig.

Ich suche nach Vätern und finde Männer.

Ich suche nach Eltern und finde Mütter.

Väter-Blogs, also Beiträge die sich um Freizeit, Erziehung, das neue Rollenverständnis, Probleme mit Kindern aus Vater-Sicht befassen, finden kaum statt (mit Ausnahmen ). Blogs, die sich als Väter-Blogs bezeichnen, betreiben Männer, die über Ihre eigenen Hobbys und Christi-Himmelfahrt-Fantasien extra außerhalb der Familie reden wollen. "Echte Männersache" eben, weg vom ewigen Familienvater-sein-müssen.

Mutter-Kind-Blogs dagegen mit ergiebiger Foto-Dokumentation überschütten das Internet…und werden gelesen! Höchtswahrscheinlich von Müttern.

Aber wo sind aber Väter? (mehr …)

September 29 at 2008 5 Kommentare

Pekingente

Wir haben versucht, Sing Lang mit diesem  Artikel über die wahre Bestimmung einer Pekingente zu überzeugen. Sie war zwar irritiert, meinte aber, dass sie in der Ming-Dynastie noch gar nicht geboren war, also vollkommen ungeeignet ist. Der Rest wäre Propaganda.

Auch wenn Ihre Artgenossin auf dem Bild wirklich unvorteilhaft getroffen wurde, konnte sich Sing Lang nicht wieder erkennen. „Alles Hum-Bug“, wie sie landestypisch sagt. (mehr …)

September 28 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Chinesisch essen

Chinesisch essen gehen hieß schon immer exotisch, viel und billig gleichzeitig zu schlemmen. Ideal für Studenten-Rendevouze am Abend oder Familien am Mittagsbüffet (Kinder: halber Preis). Alle Restaurants heißen entweder gleich, wie „Panda“, „Peking“ und „Lotusgarten“ oder so unterschiedlich, dass man sie sich nie merken konnte (z.B. Hee Lam Mun, Chi-Ho Phung oder Bei-Ling).

Am besten man trifft sich einfach „beim Chinesen“ oder wenn das zu Missverständnissen mit langen Wartezeiten führt, „dem Chinesen am Rathaus“ oder wo eben gerade der übliche Drache den Eingang schmückt.

Inzwischen sind China Restaurants entweder so exotisch, dass man beim Geschäftsessen bibbert, nicht aus Versehen flambierte Heuschrecken an Tangmus bestellt zu haben. Oder es gibt einfach Schweinefleisch „Kung Pao“ mit Bambus und chinesischen Pilzen. Oder Rindfleich „Kung Pao“. Oder Hühnerfleich „Kung Pao“.

Aber die Krone chinesischer Kochkunst bleibt die Pekingente. Also das Gericht, das alle Verwertungsarten einer Ente konsequent durchläuft.

Solch eine ist Sing Lang, die Pekingente, die lang singen kann. (mehr …)

September 27 at 2008 2 Kommentare

Leseversion: Der König des Waldkönigwaldes

Nachdem jetzt alle Wettkampftage teilweise mit Videos im Blog eingestellt sind, gibt es hier die Geschichte als Kurzgeschichte zum Lesen und Vorlesen, ohne die Hintergründe des Blogs kennen zu müssen.

Wer lieber die Blogversion sich anschauen möchte: hier .

Sonst zurücklehnen, eventuell ausdrucken, und weiter(vor)lesen:

 

Der König des Waldkönigwaldes

Die Geschichte eines ungleichen Wettkampfes…

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September 26 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Zeit für Kastanien

Zum Kastanien-Basteln muss man viel vorbereiten. Drei Dinge sind immens wichtig. 

1.)   Wir brauchen Kastanien . Und zwar nicht 20 oder 30, sondern mindestens 100 oder wahlweise drei mehr als der Freund. Diese Kastanien sollen ja auch für einen Brachiosaurus reichen, in Lebensgröße natürlich. Und bis die Kiste voll ist, haben die ersten Kastanien schon etwas Taint verloren. Aber irgendwann war genug Munition  vorhanden, 138 Schuss, meine ich. (ICH habe allerdings nicht gezählt.) 

2.)  Streichhölzer: In einem Nichtraucherhaushalt mit langstiligen Kernzenanzünder-Feuerzeugen haben Streichhölzer kaum Platz. Die Nostalgie, die Kerzen am Adventskranz einleitend mit

Kastanien kann man nicht genug haben.

Kastanien kann man nicht genug haben.

      einem „ZZZosch“ anzuzünden, während der leichte Schwefelgeruch in die Nase steigt, hält maximal bis April, schon gar nicht bis in die Kastanien-Zeit. Dann wurden die restlichen Streichhölzer für ordinäre Tischkerzen verschwendet. Nachdem das Monopol der „Welthölzer“ gefallen war, gibt es auch in Kneipen nur noch Heftchen oder sogar Pappstreichhölzer. Das muss man sich mal vorstellen! Also kaufen wir Streichhölzer bei DM. Übrigens meinen wir, dass diese deutlich leichter brechen als die einstigen „Welthölzer“. Der Kastanientest ist anscheinend nicht Teil der Qualitätssicherung. 

3.)  Was bauen wir eigentlich? Ideen müssen her! Esel, Katzen und Mäuse fallen raus. Viel zu langweilig. Also scannen wir alle Klimazonen und Gattungen der Erde nach geeigneten Tieren ab. Besonders in der Savanne bleiben wir hängen. Giraffen und Gnus haben etwas Exotisches. Aber auch Krabbeltiere sind sehr beliebt, da sie durch die Vielzahl der Beine einfach standfester sind. Den Unterschied zwischen Spinnen und Insekten verrate ich allerdings nicht. Das wisst Ihr doch selber, oder etwas nicht? Gut, der Igelklassiker darf nicht fehlen. Dafür gibt es einfach zu viele Löcher zu bohren. 

Und so kann es losgehen. Da wird gebohrt und gesteckt. Wenn jedoch beim letzten Bein der Streichholz (wie gesagt keine Welthölzer) abbricht, muss McGywer ran. Wie kann man, ohne ein Nebenloch bohren zu müssen und den hässlichen Streichholzstumpf sehen zu müssen, dem armen Tier ein viertes Bein gönnen? Zange hilft nichts. Das Holz ist zu weich. 

Resultat ist die Armee auf dem Foto. Neben der kompletten Fauna, wurde noch eine gruselige Fratze gebastelt. Die steht jedoch nicht neben dem Bett. Ansonsten findet Ihr Ameisen, Gnus, Giraffen, Spinnen, Enten (Donky!) und Igel. 

Donky hat auch ein Tier gebastelt. Es ist sehr schön geworden:

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September 24 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Hotz knipst

Neue Serie. Jeder darf mal fotografieren. Wir geben die Kamera rum. 

Hotz , der Hirschhasee, machte den Anfang. Er sollte ein paar Schnappschüsse schießen, die sein Leben oder seine Umgebung zeigen. 

Wie nicht anders zu erwarten dreht sich viel um den Wald. Für den selbsternannten König des Waldes ein sehr passendes Motiv, wie wir finden. Und um sich selbst. Hotz liebt sich selbst und hat noch nicht mal einen Spiegel. Ich werde ihm einen Abzug seines schönen Selbstportraits machen.

 

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September 23 at 2008 1 Kommentar

Abgeguckt!

Donky ist beleidigt. Seine Idee wurde geklaut. Zuerst lachen ihn alle Enten aus, dass er auf dem Baum schläft, weil er sonst kalte Füße bekommt. Und dann sowas:

September 20 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Füttern verboten

Nach Donkys Durchsicht des letzten Beitrags stellt er klar:

"Enten füttern" heißt nicht, dass Enten füttern:

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September 17 at 2008 3 Kommentare

Manipulative Suggestion

Finkel (die Ente, die meint, sie wäre ein Buchfink ) hat Donky als Gastredner für den Buchfinken-Club eingeladen. Donky kann Buchfinken wegen des unerträglichen, morgendlichen Lärms zwar nicht ausstehen (außer Finkel natürlich). Dafür suchen die Finken für ihn Anneliese. Beim letzten Besuch im Allgäu hatte er eine heiße Affäre mit der Stockente. So heiß, dass sie sogar zusammen grillten. Als er wieder bei uns im Park war, war sie nicht mehr auffindbar. Und die größte Dummheit: Er hatte noch nicht einmal ihre Handynummer.

Thema des heutigen Votrages: "Manipulative Suggestion von Humanmasse zum entgeltfreien Transfer von dehydrierten Backwaren". Mit anderen Worten: "Wie bekommt man einfältige Menschen dazu, möglicht viel hartes Brot in den See zu schmeißen (oder für Finken besser auf den Weg)."

Ein Ausschnitt der Rede:
"…Die Strategie ist einfach: Spricht Euch vorher ab, wer in welcher Reihenfolge die Brotstücke bekommen darf. Menschen lieben es möglichst umständlich, da sich sonst ja gar nichts bewegt in ihrem Leben. Also werfen sie das Brot wild in alle Richtungen, damit Ihr wie doof hinterherfliegt. Damit sich die Leute auch freuen, sollten immer 5-6 Kumpels Interesse vortäuschen. Die anderen haben Pause. Verteilung wie abgesprochen. Umso mehr Gekicher bei den Menschen, umso mehr Brot!…Pommes sind etwas schwieriger zu bekommen. Hierfür teilnahmlos rumhüpfen und verzweifelt rumpicken. Wenn das nicht hilft: Völlig unsuggestiv direkt auf den Tisch!…"

Über Gefahren hat Donky die Buchfinken jedoch nicht aufgeklärt. Hierfür gibt es ja Schilder, meint er…

 

Enten leben gefährlich
Enten leben gefährlich

 

September 17 at 2008 2 Kommentare

5. Disziplin: Baumstumpfknabbern

Kids spezial

 

Der König des Waldkönigwaldes, 5. Wettkampf  

Hotz war nur kurz verschwunden. Er musste sich übergeben, da ihm vom Ohrenwackeln übel wurde. Ansonsten bebte er vor Zorn. Warum hat er soviel geübt? Doch zum Glück fing ihn Bubu ab und sprach ein paar ernste Worte: „Du erntest nur die Früchte, die Du gesät hast!“, schimpfte sie. „Auch wenn Du Beifall bekommen hast, so bist Du nur so gut, wie Du auch Kolumbi eine Chance gibst!“. Hotz verstand überhaupt nichts. Starr hockte er vor Bubu und wartete, dass was passierte. Wenn Bubu redet, passiert auch meistens was, manchmal auch erst später.Bubu zeigte in den Wald „Geh, und denke darüber nach!“. Hotz hoppelte vorsichtshalber kleinlaut weg über die Äste wie ein Kaninchen, dachte aber nicht weiter nach.

Kolumbi hatte keine Lust mehr. Immer, wenn er einen oder nur einen halben Punkt erhaschte, war Hotz beleidigt. Ihm fiel auch keine neue Ausrede für Hotz ein. Nein, diesmal muss er schon kommen und ihn zum 5. Wettkampf bitten.

Hotz kam aber nicht. Er kam lange nicht. So lange nicht, dass auch kein Wald- und Parkbewohner an den Wettkampf mehr dachte, selbst Kolumbi nicht. Er hatte inzwischen zur „Meisterschaft der Bäume“ geladen und freute sich mit Doing, dem Specht mit dem Helm. Dieser wurde im Finale durch eine wunderschöne Rindenschnitzerei Sieger. Jetzt hängt das Bild im Wald und alle dürfen staunen, bis es für die Holzwürmer freigegeben wird.

 

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September 15 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Blog-Parade: Helden

Weil es so gut passt zu den Kindheitshelden mache ich doch gern mal bei dem spannenden Thema einer Blog-Parade mit. Hier mehr dazu im Blog von Michaela.

Was zeichnet einen Helden aus?

Dass er keiner sein will und es deshalb meistens auch nur kurzzeitig ist. Ansonsten wäre er ein Superheld oder Jesus. (mehr …)

September 12 at 2008 1 Kommentar

4. Disziplin: Ohrenwackeln

Kids spezial

Der König des Waldkönigwaldes, 4. Wettkampf

Wer sich das ausgedacht hat: Ohrenwackeln hat nun wirklich wenig mit Königen von Wäldern zu tun. Hotz rechtfertigt das mit den Rehen und den Füchsen, wenn diese ihre Lauscher aufstellen, und immer auf der Hut sind. Im Wald, bitte schön!

Wir befürchten aber, dass Hotz einfach gewinnen will. Dass Kolumbi keine Ohren hat, kümmert ihn nicht. „Da kann ich doch nichts dafür.“ rümpft er die Nase, „Außerdem kann er ja hören und dafür braucht man Ohren!“ Dagegen kann man nichts sagen und Kolumbi sagt sowieso nichts dagegen, was Hotz vorschlägt. Er ist sich aber auch siegessicher. Das verstehen wir noch nicht. Noch nicht!

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September 12 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Die Helden der Kindheit

Was ist eigentlich aus unseren Kinderfiguren geworden?

Wenn ich so zurückdenke (25-30 Jahre, ach Du Sch…)…

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit:

  • Wickie ist inzwischen selbst Kapitän, hat nur keine Ideen mehr.
  • Flipper ist entweder auf verschiedenen Pizza Tonno verteilt oder pickt müde und vollgefressen bunte Ringe für einen schlappen Hering aus dem Wasser.
  • Colt Seavers wird inzwischen selbst steckbrieflich gesucht.
  • Barbapapa ist inzwischen selbst für einen Luftballon zu schlaff.
  • Das Känguruh aus dem Yps-Heft liegt inzwischen als karierte Decke auf einem geblümten Sofa. (Hatte das Vieh eigentlich einen Namen?)
  • Heidi ist Lobbyistin einer Großmolkerei.
  • Tim Thaler lacht nicht mehr, auch ohne Teufel.
  • Clarence und Judy stehen inzwischen im Naturkundemuseum.

2. Möglichkeit:

Alles ist wie gehabt!!! 🙂

(Habe gerade „Wickie“ gesehen und bin immernoch Fan von Snorre!)

September 10 at 2008 4 Kommentare

Entensenf Nachrichten, Folge 1

Wir gucken jetzt wöchentlich mit Donky Nachrichten (Tagesschau). Ab jetzt unter der Rubrik „Entensenf“. Das gibt teils chaotische, teils anregende Diskussionen um Art und Inhalt der Nachrichten über Politik und Weltgeschehen zwischen Jan, Donky und mir.

Heute waren ein paar Grundsatzfragen über Nachrichten an sich zu klären, aber immer spontan.

Themen:

  • Wer ist Kurt Beck?
  • Afganistan ist weit weg.
  • Ypsilanti ist nicht die Bundeskanzlerin.
  • Ernst=Wichtig oder andersrum.
  • Sternenhimmel in Europa
  • Wetter Kapriolen

September 9 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

3. Disziplin: Kerzenwachsen

Kids spezial

Der König des Waldkönigwaldes, 3. Disziplin

 

Hotz war wieder ein schlechter Verlierer und ließ sich auch nicht mit einem Unentschieden beim letzten Wettkampf „Quasselstrippen“ überreden. Kolumbi wollte ihm das zugestehen, weil Hotz ja auch kein Haarspray in den Ohren hatte. Dadurch konnte Hotz vielleicht nichts sehen. Wir finden, dass man zum Quasseln nichts sehen muss.

Donky , die Ente, mag Hotz’ Zickerei nicht, Kolumbi mag er dagegen sehr. Als dem Erpel angeblich mal ein Ast den Blick auf den Teich versperrte, fragte er Kolumbi, ob er was dagegen tun könne. Da Kolumbi noch nichts gegessen hatte, war die Arbeit in ein paar Stunden gemacht. Nun hat Donky freie Sicht, oder wir vermuten, besser freien Fall, ohne sich zu stoßen, wenn er nachts mal vom Baum in den See fällt. Donky schläft nämlich auf dem Baum. Das ist ungewöhnlich für eine Ente. Donky meint, er bekommt sonst kalte Füße. 

Na ja, jedenfalls sagte er Hotz, er wolle sich mal mit seinem Freund treffen. Hotz änderte seine Meinung spontan und er tritt nun heute zum Wettbewerb an. Dieser Freund ist ein Bussard, bei dem ab und zu auch mal ein Häschen auf der Speisekarte steht. Der Bussard findet zwar Hotz’ Haarspray ungenießbar, aber das weiß Hotz ja nicht. 

Heute steht also die dritte Disziplin des Wettbewerbes „König des Waldkönigwaldes“ auf den Programm: Kerzenwachsen.

  (mehr …)

September 8 at 2008 1 Kommentar

Wildschweine im Mittelalter

Am Samstag genossen wir ein Mittelalter Spektakel in Bonn Endenich. Ein Teil der Bande war mit.

Unterhaltsames Festival übrigens. Zwischen Semi-Professionalität und Spaß an der Sache. Dadurch sehr authentisch, gemütlich und spannend gleichzeitig.

Hotz als König des Waldes fühlte sich übergangen, Manfriss liebt kleine Leckereien und Donky hat seinen Einsatz etwas übertrieben.

September 7 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Von Spinnen und Individualisten

Spinnen mag niemand. Ich kenne jedenfalls niemanden. Wir haben auch eine Spinne bei uns. Igitte heißt sie und ist sehr scheu. Sie sagt, Sie sei häßlich. Dass bestätigt Donky gern. Sie hat auch nur 5 Beine, weil Donky ihr drei im Schlaf abgebissen hatte, als sie sich in seinem Gefieder wärmen wollte. Aus Versehen. Seit dem ist er allerdings auf Geschmack gekommen.

Kolumbi findet Igitte hübsch. Er ist der einzige, der das findet und damit auch ihr einziger Freund. Jan findet sie auch nicht so hübsch, sagt es aber nicht. Das ist auch gut so.

Exkurs:

Ich finde, man muss nicht alles sagen. Sprüche wie "Ich sage eben, was ich denke!", "Ich bin eben ehrlich." oder ähnliches zeugen von einem falsch verstandenen Individualisus.

Das ist sowieso so eine Sache mit dem Individualismus.

Für viele ist es ganz wichtig, sich abzugrenzen, um individuell zu sein. Natürlich durch Ihre differenzierte Meinung und ihre Art des Umganges. Dabei sind das nichts anderes als Punker, die denken, dass sie durch Lebenseinstellung und Outfit der Gesellschaft Paroli bieten.

Dabei definieren sie sich an der Gesellschaft. Ohne sie, den Spießern, würde ihre Haltung verpuffen, weil sie nur relativ ist.

Gleiches gilt im Prinzip für "Individualisten", die sich jetzt eben nicht durch Kleidung und "Fuck you" abgrenzen, sondern offen zur Schau gestellter eigener Meinung und Unangepasstheit a la "Nimm mich, wie ich bin oder lass es!". Ich lass das dann oft lieber. Kommt manchmal auf den Tonfall an.

Der Punk von gestern ist heute ein besonderer Job oder zumindest ein besonderes Verhalten im Job. Wenn das nicht hilft ein besonderes Hobby und im Notfall hilft auch das Buch auf dem Nachttisch. Sätze, wie "Ich habe das nicht mehr nötig" (Anm: Gefärbte Haare, Lederjacke oder so) pulverisieren sich selbst. Denn wer etwas nicht mehr nötig hat, hat dafür einen Ersatz. In diesem Fall eben oft zur Schau gestellter Individualismus oder eine Familie. Vielleicht auch ein Kind ("Seraya-Alexa" heißen diese meistens) und grenzen sich auch natürlich von aneren Kindern ab.

Es gibt aber auch echte Individualisten, die absolut denken und handeln. Manche mag ich trotzdem nicht. Und angepasste Biedermänner. Manche mag ich trotzdem.  Sind eben alles Menschen.

Ende Exkurs

Zurück zu Igitte.

Sie findet sich nicht fotogen und ließ sich leider nicht filmen. Kolumbi hat versucht, sie zu locken:

September 5 at 2008 7 Kommentare

Enterich Gedicht

Ich habe mal ein wirklich, wirklich wichtiges Gedicht über Donky aus meiner Sicht geschrieben:

Enterich,
suchst Halt an meiner Schulter.
Aus Fleisch und Blut, nicht mein, nicht Dein,
zu fern von mir für bloßen Schein,
zu nah, um Du zu sein.

Enterich,
sammelst süße Blicke.
Der Kinder Glück, der Kinder Groll,
doch bist Du, was geschehen soll
nur dann, wenn ich Dich hol‘.

Enterich,
reißt an Arm und Händen.
So springe ich in Deinen Mund.
Was ich nicht wag‘, das gibst Du kund
durch Deine Stimme neu und bunt.

Enterich,
lebst nur, weil wir Dich lieben.
So wahr Du weilst in Lug und Trug,
nahmst Du rasch mit auf Deinen Flug
Dein Buch, bevor ich zu es schlug.

 😉

September 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Die Religion der Enten

Auch Enten haben einen Gott. Er oder sie heißt einfach nur „Urente“. Die Urente erschuf die Enten, aber diese konnten noch nicht fliegen. Erst Paul, eine Ente, die mehr sehen wollte, als ihn seine Watschel-Füße tragen konnten, hatte die Idee, dass alle Enten fliegen lernen. 

Die Urente wusste aber, dass die Enten dann zwar überall hinfliegen und sich an jeden Fluss, See oder Tümpel niederlassen würden. Weil sie aber keine Ahnung hatten, wie andere, fremde Tiere dort lebten, und auch gar keine Ahnung haben wollten, ließ die Urente die Enten lieber nur laufen und tauchen. Nur am See, der auch nur „See“ hieß, denn es gab für die Enten keinen anderen. Dort würden sie keine anderen Tiere stören. 

Paul versprach der Urente, dass er allen Enten von den anderen Tieren erzählen würde: Wie sie leben, was sie mögen, wovor sie Angst haben. Die Urente willigte ein, aber nur wenn Paul alle Tiere einmal selbst kennenlernen würde, sonst könne er auch nichts berichten. Das waren wirklich sehr viele Tiere und Paul durfte fliegen, aber er war sehr viele Jahre unterwegs. Er sprach mit Schnaken wie mit Tigern, Kaulquappen wie mit Adlern. 

Als ihm kein Tier mehr fremd war, kehrte er zurück zum „See“. Er hatte keine Lust mehr zu fliegen. Seine Flügel waren müde. Fliegen allein war anstrengend, nur jede Begegnung mit einem Tier gab ihm Kraft. (mehr …)

September 3 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar

2. Disziplin: Quasselstrippen

Kids spezial

 

Der König des Waldkönigwaldes, 2. Wettkampf  

Bubu musste selbst als Eule viel reden, weise reden, damit Hotz weitermacht. Das hat nichts damit zu tun, dass sie fast blind ist. (siehe Link

Für Hotz musste sie diesmal raffiniert anstatt weise sein, denn Hotz war beleidigt. Wenn Hotz beleidigt ist, macht er nichts. Gar nichts, um genau zu sein, noch nicht einmal mit den Hirschen meckern. Er ist ja sowieso König des Waldes. Basta! 

Bubu sagte Hotz nebenbei, dass Kolumbi sehr traurig sei, weil ihm Wettkämpfe sehr viel Spaß machen. 

Deshalb mache er jetzt einen eigenen Wettkampf: Zum Kräftemessen „Der Meister der Bäume“ hatte er alle befreundeten Holzwürmer, Borkenkäfer und Spechte eingeladen. Da sollten eifrig Löcher gebohrt und Rinde geschnitzt werden. Sonst war noch nichts besprochen. 

Hotz stutzte: „Bäume? Haben die nicht etwas mit dem Wald zu tun?“

Bubu hatte die Frage erwartet, schaute bewusst ernst und nickte sanft mit dem Kopf: „Ja, der Wald braucht Bäume wie ein Kuchen die Rosinen.“ 

Das war ein typisch weiser Spruch von Bubu und Hotz überlegte laut: „Es gibt doch mehr Bäume als Wälder. Und wenn Kolumbi der Meister der Bäume wird, habe ich nichts mehr zu sagen.“

Bubu hob ihre Flügel. Sie wusste, dass Kolumbi sich nur für das Holz der Bäume interessierte. Deshalb schwieg sie lieber und seufzte nur. 

Hotz suchte Bubus Rat: „Wenn ich weiter mache, wird der Meister der Bäume dann nicht gekürt?“.

„Frage Kolumbi und du wirst es wissen.“ Bubus Antwort klang weiser, als sie ist.

Also machte sich Hotz auf dem Weg. Und tatsächlich freute sich Kolumbi so sehr, dass er Hotz den Sieg im Moorhüpfen schenkte. Das finden wir allerdings übertrieben. 

So steht er nun mit neuem Elan aber mit schlappen Ohren zur zweiten Disziplin bereit, denn er hatte wieder  Ärger mit den Hirschen, weil er die ganze Nacht Quasselstrippen geübt hatte. Ohne Pause zu reden, kann für Zuhörer sehr störend sein. Nachts noch viel mehr und erst Recht, wenn niemand zuhören will. Und so nahmen die Hirsche ihm einfach sein Haarspray weg. Schnell war  Ruhe, denn ohne Haarspray fühlt sich Hotz nackt. 

Kolumbi braucht kein Haarspray, aber er ist trotzdem nackt. Das ist der Unterschied zwischen nackt fühlen und nackt sein. 

Wir haben den Wettkampf für den Videobeweis gefilmt:

 

 

 

Seit dem ist Hotz verschwunden…

September 1 at 2008 Hinterlasse einen Kommentar


Ausgewählt

Kurz und bündig

  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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