Posts filed under '12. Mein Senf zu...'

Erfolgsrezept

Man nehme einen leeren Topf, packe nichts rein und serviere den Inhalt als 5-Sterne Menu mit dem bedauernden Hinweis, dass leider die Zutaten fehlen. Danach kassiere man den Preis, der einem Gourmet-Koch nun mal entspricht (Mit der Rechtfertigung, dass man ja weiß, was es bedeutet, Hunger zu haben). 

ODER

Man übernehme eine Firma vor der Insolvenz, verhandle einen 5-Jahres Vertrag und kassiere nach 6 Monaten vor der Insolvenz das volle Gehalt für 5 Jahre. (Mit der Rechtfertigung, dass man weiß, was 15 Mio. € wert sind, da man aus armen Verhältnissen kommt).

Hier zum dazugehörigen Spiegel-Artikel

Darauf eine Currywurst/Pommes/Majo. Da weiß ich, was ich habe.

2 comments September 1

Scheiß Wetter

So, Schluss jetzt mit Sommer und Hitze! Ich warte auf den November: Luftige 9 Grad und erfrischenden Nieselregen. Eine Wonne! Ich kann was ausziehen oder mehr anziehen, wie es gerade passt. Im Sommer ist dagegen irgendwann die letzte (vertretbare) Hülle gefallen.

Ich weiß, ich stehe mit der Meinung ziemlich alleine da. 99% der Deutschen bevorzugen 35 °C. Damit sind sie Opfer des fatalen Irrtums der Evolution, die sie ohne zu fragen in die gemäßigte Zone setzte. Und das, obwohl sie physiologisch doch eigentlich für die Liegestühle der Costa del Sol geschaffen sind. Und wenn nach drei Tagen Hitze schließlich doch 99% der besagten 99% über das Wetter in Deutschland meckern, dann liegt es an der Art der Hitze, die ja in Deutschlang ganz anderes ist als in TUI-Land. So schwül und so. Alles Quatsch: Hitze ist Hitze. Und Hitze ist Schwitzen.

Überhaupt: Sommer ist langweilig! Ich gucke rechts, links und nach oben und alles ist blau. Und eine halbe Stunde später auch. Nichts passiert in der Landschaft, außer dass ich muffige Luft atme, als ob ich meine Nase in einen Fön halte. Keine spektakulären Wolkenspiele, dafür alles zweidimensional wie die Millionen langweiligen Urlaubs-Postkarten von irgendeinem x-beliebigen Strand, der letztendlich auch nicht anders aussieht wie die XXL-Version des aufgekippten Sandes im Freibad. Und dafür Tausende Euro den Reiseanbietern in den Rachen schieben. Na ja, man ist ja über den lokalen Abzock-Wochenmarkt gegangen und hat dabei Land und Leute kennengelernt („Ganz schön aufdringlich, diese Tunesier!“). Schwaches Alibi. 1000 € für 3 Wochen Sonnengarantie. Das ist der einzige Grund. Und danach 49 Wochen gefangen im falschen Land.

Apropos Sand: Völlig überflüssig, nein sogar lästig. Hängt monatelang in den Klamotten, mindestens aber in den Schuhen und für jedes Foto muss ich aufwändig meine Kamera aus einer Tüte kramen, weil mir das Zeugs sonst die Mechanik ruiniert. Andererseits. Was soll ich überhaupt fotografieren?

„Aber ist es nicht schön, abends bei einem gekühlten Getränk lange draußen auf der Wiese am Grill oder im Biergarten zu sitzen?“ Bei dieser Floskel werde ich fast weich, denke aber unmittelbar danach an die 12 Stunden, die ich vorher ertragen musste. Kneistend und blinzelnd, weil ich regelmäßig meine Sonnenbrille vergesse oder verliere, so dass ich anschließend erst einmal mit einer hartnäckigen Gesichtslähmung zu kämpfen habe. Im Sommer sitzt man im Biergarten draußen, im Winter drinnen. So einfach ist das. Nur mit dem Unterschied, dass ich draußen grundsätzlich im zielstrebigen Dunst einer meterweit entfernten Zigarette sitze. Und Grillen? Na, dann eben nicht, wenn’s nicht geht! Pizza ist doch auch lecker, oder?

Ja, ok, ich mag Sonne, schon allein wegen der Glückshormone, die das Teufelsding freisetzt. Ich möchte ja nicht zum Selbstmörder mutieren wie die ganzen armen Skandinavier. Das wird zum Herbst ja ganz schlimm bei denen. Aber Sonne eben ohne Sommer. 10 Monate ohne Juli und August. Den Juni sei noch denen gegönnt, die sich sonst das Leben nehmen würden, wie die ganzen Skandinavier. Nur Sonne wie an einem frischen Frühlingstag oder im goldenen Oktober, leicht gehemmt und zurückgezogen. Eine Sonne, die Aktivitäten anregt und nicht verbrennt.

Allen 99% verkappten Südländern wünsche ich noch einen knackigen Rest-Sommer. REST! Natürlich nicht so lange und nicht so schwül und nicht im Büro und nicht nachts, aber vor allem…NICHT BEI MIR!! Den restlichen 1% sage ich nur: Bald ist es vorbei!

9 comments August 18

Macke

Würfelspiel ab 2 Personen

Alter: Für alle, die schon bis 5000 rechnen können

Erforderlich: 5 Würfel, Würfelbecher, Block, Stift

Geeignet:

für ungedeckte Holztische, für DIN 4 Speisekarten als Unterlage, für Bifi-Pausen bei Kilometer 43, für Regen drinnen,  für Sonne draußen, in der Pause zwischen Pizza Tonno und Erdbeerbecher, mit Blick auf die Lahn bei einem gekühlten Weilburger Pils

Nicht geeignet:

für federnde Frisbeescheiben-Innenseiten, für laute Keramiktische, für Terrassenplätze direkt am Geländer, für Gras, für Regen draußen, neben einem Weinglas, mit abgebrochenen Bleistiften, beim Radfahren, zwischen Isomatten im Zelt nach 22 Uhr ohne Taschenlampe.

Regeln:

Werte gefallener Würfel:

  • 5 (Wert 50)
  • 1 (Wert: 100)
  • 3er Pasch (3 Würfel einer Zahl auf einem Wurf. Wert: 2-6 entspricht 200 – 600; 1 entspricht 1000). Ein Pasch kann nicht gesammelt werden.

Zug:

Spieler 1 beginnt:

Der Spieler kann bei jedem Wurf einen oder mehrere Würfel mit Wert (bzw. einen Pasch)  rauslegen oder den Zug beenden.

Würfelt der Spieler weiter, so kann bei jedem Wurf zusätzliche Würfel rauslegen. Die Chance auf Würfe mit Werten wird jedoch immer geringer. Der Spieler darf auch Würfel mit Wert erneut würfeln. Beispiel: 5 wird wegen geringen Wertes von 50 nicht rausgelegt in Hoffnung auf eine 1 (Wert: 100) oder einen Pasch (Wert: mindestens 200). Mindestens ein Würfel muss jedoch bei jedem Zug rausgelegt werden.

Zugende:

  1. Der Spieler notiert die Summe der Würfelwerte, vorausgesetzt im letzten Wurf fielen Würfel mit Werten 1 oder 5 bzw. Pasch (Beispiel: 2 x 1  + 1 x 5 aus dem ersten Wurf und 1 x 5 aus dem zweiten Wurf ergeben 300 Punkte).
  2. Sind bei einem Wurf weder Würfel mit Wert 1 oder 5 oder ein Pasch gefallen, ist der Zug beendet und der nächste Spieler beginnt. Es werden für diesen Zug 0 Punkte für den Spieler notiert. Dabei ist egal, ob der Spieler vorher bereits Punkte rausgelegt hat.
  3. Sind alle 5 Würfel rausgelegt, muss/darf der Spieler erneut mit allen Würfeln weiterspielen. Fällt jedoch kein Würfel mit Wert oder ein Pasch, sind alle vorher gewürfelten Punkte verloren und der Spieler notiert eine 0. (Beispiel: Rausgelegt: 3er Pasch mit Einsern und 2 x 5 entsprechen 1100 Punkte. Alle Würfel werden erneut gewürfelt: 2 x 6, 2 x 3, 1 x 4. Die 1100 Punkte verfallen und der Spieler notiert: o!)

Spielende:

Wer zuerst 5000 Punkte erreicht hat, gewinnt. Ist die Runde noch nicht beendet, haben die restlichen Spieler noch einen Nachwurf. In dem Fall gewinnt der Spieler, der die höchste Punktzahl über 5000 erreicht.

Add comment Juli 24

Von 1.500 auf 0

Reisemittel

Reisemittel

…und zwar in Kilometern Anreiseweg. Letztes Jahr in Schottlands Norden, dieses Mal direkt den Start vor unserer Haustür zur großen Tour de RRL (Rhein, Ruhr und Lahn). Mit dem ersten Pedaltritt unserer überladenen Fahrräder beginnt das Zurücklehnen (soweit man sich beim Fahrradfahren von Zurücklehnen reden kann). Von wegen, ein Kind braucht ja weniger.

Die Mosel/Nahe/Saar-Variante 2006 haben wir noch in guter Erinnerung (siehe Fotos). Allerdings auch einer der tropischsten Urlaube (35 C°) , die ich je über mich ergehen lassen musste. Ab 23 C° ist bei mir eigentlich Schluss. Der Schweiß läuft ab der Temperatur  schon beim Schuhe zu machen.

Vor drei Jahren war Jan gerade mal 6 Jahre alt und fuhr noch mit Puky-Fahrrad, was die doppelte Trittfrequenz im Vergleich uns zur Folge hatte bei einer Durchschnittsfahrt-geschwindigkeit von 12 km/h (Diesmal rechnen wir mit 17 km/h). Das brachte ein gemütliches Tempo (nicht für Jan), aber auch wenig Fahrtwind, vor allem wenn wir in der prallen Sonne unbedingt pinkeln mussten.

Unterkunft

Unterkunft

Ich liebe es, wenn ich jedem Tag einen Namen geben kann, allein vom Ort her. Spätestens jeden zweiten Tag woanders, ohne zu wissen, welch neckische Überraschung negativ (Mückenarmee im Zelt) wie positiv (Jumboschnitzel mit Schoppen für 8 €) auf uns warten. Solch ein Urlaub ist für mich einfach länger präsent als ein Urlaub mit gleichgeschaltetem Datum. Schon die Vorbereitung  ermöglicht ein kurzes Abtauchen und sei es in Google Earth.

Abendessen

Abendessen

In zwei Wochen fahren wir nun von Bonn über Neuss, Krefeld, Duisburg, Essen, Hattingen bis Schwerte. Teilweise auf echten Dauercamper-Plätzen im Ruhrgebiet. Hansa-Pils und Grillzange mit Unterhemd und Gartenzwerg ist kein Klischee! Dann Marburg, Wetzlar, Limburg, 2-Tages-Kanutour, Bad Ems, Koblenz, Remagen, Bonn. Alles mit Zelt und Schlafsäcken, so 50-70 km pro Tag. Dazwischen mal mit der Deutschen Bahn.

So steht das kommende Wochenende im Zeichen der zwei Räder (Frontgepäckträger montieren, Reparatur, Justage…). Normalerweise mag ich die Arbeit gar nicht. Diesmal ist es wie Urlaub.

Besuch

Besuch

13 comments Juni 18

Gewöhnlich anders

Menschen, die betonen, wie anders sie doch denken und sind, leisten meistens einen Offenbarungseid ihrer Gewöhnlichkeit. Dabei finde ich gewöhnliche Menschen, die offen ihre Gewöhnlichkeit vertreten oft sogar deutlich andersartiger, als andersartige Menschen, die betonen, dass sie anders sind, weil sie nur anders sind, um nicht gewöhlich zu sein. Dabei sind sie so abhängig vom Gewöhnlichen, denn ohne gewöhnliche Menschen hätten sie kein Gegenpol, anders zu sein.

8 comments Juni 14

Blitz-Evolution: Pflanzenfresser-Krokodile!

Gestern fand ich in mehreren Tagesblättern und Wissenschaftsmagazinen folgende Nachricht, die aus meiner Sicht eine neue Ära einläutet: 

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Krokodile wechseln zu

-

pflanzlicher Nahrung

 

Rätselhafter Vegetarismus in Teilen Südafrikas

 

Kapstadt

In der nördlichen Regionen Südafrikas stoßen Forscher auf ein eigenartiges Phänomen bei Krokodilen. Immer mehr Sippen der ursprünglich fleischfressenden Reptilien ändern ihre Fressgewohnheiten und ernähren sich von Pflanzen. Vor allem Hülsenfrüchte und Nutzpflanzen werden von großen Gruppen bevorzugt. Landwirte schlagen Alarm und legen bereits tonnenweise Kohlrabi-Köder an die Flüsse, um die Tiere von den Plantagen und Feldern fernzuhalten. "Im Mai wurde mir ein Hektar Staudensellerie verwüstet. Inzwischen setze ich Ziegen ein. Das scheint die Krokodile abzuschrecken", verriet ein ansässiger Bauer, wie er der neuartigen Plage begegnet.

"Wir haben es hier mit einem evolutorischen Sprung zu tun, den wir so noch nie beobachtet haben." Dr. Ken Fletcher vom ‘Institute of Forced Biology & Evolution’ in Kapstadt weist zwar auf die wechselnden Bedingungen durch die zunehmende Erschließung der Lebensräume der Krokodile hin, kann sich den grundlegenden Schwenk jedoch noch nicht erklären. Sollte der menschliche Eingriff in die Natur weiterhin solch einen beschleunigten Einfluss auf die Evolution haben, rechnen Experten mit einer weitgehenden Prehumanisierung von einzelnen Tiergattungen in den nächsten 300 – 500 Jahren. dqa

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 Diese Nachricht klingt wirklich spektakulär. Wir haben aber eine eindeutige Erklärung, was da los ist:

>> Hier<<

7 comments Juni 9

Welcher Grußtyp bin ich?

Ich oute mich jetzt mal. Netten Bekannten, die ich aber nicht als meine Freunde betrachte, gebe ich am liebsten nur die Hand. Bisschen herzlicher vielleicht, mit beiden Händen oder kurzen Griff an die Schulter (Obama macht das auch so), aber das reicht. Keine Umarmungen, bei denen ich regelmäßig  immer die falsche Seite wähle, um so entweder peinliche Kopfstoßer oder Lippenberührer zu verursachen. Ganz nebenbei schleppe ich dabei den ganzen Abend irgendein fremdes After Shave oder Parfum mit mir rum.

Das wirkt alles etwas steif, wenn ich nach einer hemmungslosen Begrüßungsorgie mein „Hallo zusammen!“ in die Runde winke. Aber es kürzt die Zeremonie wohltuend ab, so dass ich oft auch Erleichterung in vielen Augen erkennen kann. Vor allem bei denen, die sich noch nicht als Handschüttler geoutet haben und das Spiel mit pointierter Offenenheit nur notgedrungen mitmachen.

Der Daumengriff-Shaker war lange Zeit mein Ausweichgruß (nur bei Männern natürlich). Das wirkte locker, war es aber nicht. Meistens merkte ich, dass mein Gegenüber auch ein verkappter Handschüttler war. Also schüttle ich seit dieser Erkenntnis doch einfach die Hand und beide strahlen über beide Backen bei soviel Unverkrampftheit.

Mit dem dreifachen Luftwangenkuss (nur bei Frauen natürlich) freunde ich mich langsam an. Etwas Körperdistanz und wenn ich weiß, auf welcher Seite ich anfange, hat es sogar etwas diskret Vornehmes. Sonst jedoch nicht. Bei guten Freunden sieht das etwas anders aus. Die knuddle ich, was das Zeug hält, auch wenn sie eigentlich bekennende Handschüttler sind. Da müssen sie durch.

Ach, tat das gut! Nach diesem Befreiungsschlag darf sich hier jetzt jeder hemmungslos outen. Natürlich nur, wer will.

5 comments Juni 5

Virtuelle Küsschen (Award)

Mensch, da wird unser kleines Blog doch von zwei Seiten mit einem Award bedacht. Silencer und Schildmaid fanden unsere verrückte Welt auszeichnungswert. Bisschen spät jetzt von mir reagiert, aber der 80′er Quiz ging vor (und ein Workshop). Danke sehr!

Dieser Award wird so charakterisiert:

Diese Blogs sind überaus zauberhaft. Diese netten Blogger versuchen, Freunde zu finden und zu sein. Sie sind nicht darauf aus, sich selbst als die Größten darzustellen. Unsere Hoffnung ist, dass, wenn das Band dieses Preises weitergereicht wird, mehr Freundschaften weitergereicht werden. Bitte gebt diesen Bloggern mehr Aufmerksamkeit. Gib diesen Award an acht Blogger, die weitere acht Blogger auswählen müssen und diesen schlau geschriebenen Text in ihren Award-Post mit aufnehmen müssen.

In diesem Sinne suche ich auch mal nach Blogs, die ich durch ihre persönliche Art gern besuche (Donkys Welt ist ja an sich gesehen recht anonym…Sei’s drum!). Hier sind sie: (mehr…)

11 comments März 21

Ei

Mit der kürzesten Überschrift dieses jungen Blogs möchte ich auch saisonal passend ein paar Gedanken zu Eiern loswerden.

Wir kaufen Eier regelmäßig auf unserem kleinen Markt bei einem Geflügelbauern, der auf Bildern an seinem Stand die artgerechte Haltung des Federviehs anpreist. Und wir glauben ihm. Freilaufende Hennen sind für uns ein Muss beim Eierkauf. Bodenhaltung allein ist nur Augenwischerei.

Welches Ei?

Welches Ei?

Auch im Supermarkt bieten Großfirmen wie „Wie.senh.of“  inzwischen Eier aus Freiland- oder Öko-Haltung an. Und auch ihnen glaube ich jetzt mal, wenn auch der Freiraum zur Nutzung des Begriffes „Freiland“ bestimmt optimal ausgenutzt wird. Diese Freilandeier sind sogar meist etwas günstiger als die des freundlichen Marktverkäufers. Trotzdem habe ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie mal kaufen muss.

Denn marketingtechnisch ist das nur eine „Produktdifferenzierung für eine segmentspezifische Kundenansprache“. Wenn die selbe Firma parallel auch Eier aus der Legebatterie anbietet, kann von Überzeugung keine Rede sein, anders als beim Geflügelbauern zumindest teilweise mal unterstellt. Stattdessen schöpfen diese Firmen über den Preis unbedarfte Kunden ab, die sich freuen, dass Öko jetzt auch billig geht. Geht es aber nicht! Jedenfalls nicht ohne schmutzige Hände: (mehr…)

Add comment März 16

Über dem höchsten Dach

Wenn ich Abstand brauche, schaue ich in den Himmel. Ich schaue mich um und warte. Ich warte, wie er sein Gesicht verändert.

Mein Blick  endet immer knapp über dem höchsten Dach. Denn bis hierher ist der Himmel überall gleich. Ich ersehne keinen blauen Himmel oder ein Ende der Dunkelheit, sondern stelle mir vor, wann und wo ich genau diesen Himmel bewundern durfte im Zusammenspiel mit einem Moment, der mir gut tat.

Egal ob blau, violett oder grau, bewegt oder still, hell oder dunkel, trüb oder strahlend, sternenklar oder sternenlos: Für jeden Himmel habe ich eine besondere Erinnerung genau bis zum höchsten Dach.

Und machmal habe ich Glück, dass mich ein Windhauch oder eine Sturmböe noch etwas näher an den Himmel heranführt. Als wollen sie sagen: "Komm’ kurz mit!" Und dann komme ich kurz mit. Kurz über das höchste Dach.

1 comment März 14

Herzliches Beileid

Wer sich betriebswirtschaftlich ein wenig mit Markt- und Kundenströmen auseinandersetzt, mag schon mal auf das Wort „Churn“ gestoßen sein. So ein Kunstwort aus „Change“ und „Turn“. Dieses gibt an, wieviele Kunden vor allen Dingen aus Dauerschuldverhältnissen wohin auch immer abwandern.

Heute ist mir jedoch eine neue Ausprägung zu Ohren gekommen: Der biologische Churn.

Tja, im Sinne einer kumulierten Betrachtung von demographisch forcierten Marktaustritten verbietet sich auch die emotionsgelade Verwendung des Wortes „Sterbefälle“…

4 comments Februar 27

Das optimale Alter für Musicals

Heute ist mir beim Betrachen eines fetzigen „We will rock you“-Plakates eines bewusst geworden:

Musicals sind die Musikantenstadl der 40-Jährigen. Gerade ermüdet vom angestrengten Anspruchsdenken, als man noch  in den Dreißigern seinen aufstrebenden Wohlstand in Kultur investierte, will man unterhalten werden. Aber irgendwie noch mit Niveau. Dafür bürgt allein der Preis und die unglaublichen Showeffekte. Nicht umsonst geben bekannte Bands wie Queen und Abba, die in den 70ern und Anfang der 80er ihre Blütezeit hatten, ihre Songs und Namen zur Zweit- oder besser Drittverwertung her. Oder irgendeine Adapation (anderes Wort für „Verwurstung“) eines Filmes aus der Zeit. Grease, Tanz der Vampire und wie sie alle heißen.

Mit 25 reist man noch 300 km zur Band seines Vertrauens. 20 Jahre später zum gleichnamigen Musical, aber direkt verbunden mit einer Städtereise, denn die Zeit muss genutzt werden. Schon allein, um sich gut erinnern zu können.

Dazwischen liegen die Jahre, Rosinen zu suchen. So nach dem 30., wenn jeder merkt, dass die Zeit tatsächlich voranschreitet. Das muss schnell zum eigenen Vorteil interpretiert werden. Zum Beispiel mit kleinen musikalischen Leckerbissen bei einem guten Glas Chardonnay, oft genug mit gerunzelter Stirn. Den man gibt sich Mühe. Mühe, in die Musik einzutauchen, die gefälligst einen selbst wiederspiegeln soll. Gamba-Spießchen schaffen den geeigneten Rahmen und öffnen die Sinneskanäle! Und man besäuft sich nicht mehr, sondern man vergnügt sich. Die Veranstaltungen werden gut gewählt aus den Niederungen der Stadtjournale als Geheimtipps.

Irgendwann wird das aber anstrengend und man besinnt sich auf die vergessenen Helden. Na, ganz vergessen waren sie noch nie, denn das CD-Regal ist noch gefüllt. Die Scheibe wird auch mal als Hintergrunddudelei beim Besuch der Nachbarn eingelegt und auf die Frage „Was hörst Du denn so?“ kommen die altbewährten Namen noch wie aus der Pistole geschossen.

Nach der Musicalzeit  feiert man seinen 50. Geburtstag. Der Startschuss, Verpasstes nachzuholen. Theaterstücke von Dürrenmatt oder seit Jahren schließlich wieder mal eine Inszenierung der Zauberflöte. Aber Achtung! Der Übergang zu Paul Potts ist fließend und schnell ist man 60. Und jetzt mal ehrlich. Wo liegt der Unterschied zwischen Paul Potts und Andre Rieu? Tja, und der ist eben auch schon mal im Musikantenstadl aufgetreten. Wenn man Glück hat, kann man ihn dann live beim Playback bewundern.

Zurück zum Musical. Ich habe noch kein einziges gesehen, bin aber gerade erst 40 geworden. Ich freue mich auf die Phase, endlich mal kulturell abschalten zu können und zwar ohne schlechtes Gewissen. Ja, ohne schlechtes Gewissen, das ist wichtig! Ich werde mir mal die Liste der Musicals zu Gemüte führen. Das ließe sich bestimmt mit einem Besuch bei einem Freund verbinden. Ja, ich schaue mal zuerst, wo diese Musicals denn so laufen.

8 comments Februar 13

Verdrängte Musik (Stöckchen)

Oha, ich dachte der Kelch geht an mir vorüber, aber nun hat mir Schildmaid ein Stöckchen zu geworfen, in dem ich meine peinlichste CD offenbaren soll. Da ich stark masochistische Züge habe, setze ich mich jetzt dem Spott der Bloggemeinde aus.

Dazu muss man wissen, dass ich in der frühen Teenie-Zeit ein echter Softie war. Auch ich hatte wie Schildmaid eine Vorliebe für Mike Oldfield. Ansonsten eben das übliche Charts-Gewumsel aus dem Radio. Später versuchte ich mich mit einigen Bomastrock-Klasikern wie "Saga" zu emanzipieren. Kläglich!

Dann schlug jedoch das Pendel gnadenlos und völlig unkontrolliert aus. In Lifestyle, Interessen und auch der Musik. Aus soft wurde hard. Hardrock. Gut, Bon Jovi vermied ich, aber das war kein gutes Zeichen.

Stattdessen Ozzy Osbourne, Queensryche und…ja ich hatte wirklich eine CD…Manowar! Diese Band ist die nietenleder- und fleischgewordene Peinlichkeit. Neben der untenstehenden CD, die sich in meinem Besitz befand (betone: befand!) bedient sich die Band mit immer nahezu gleichen Cover so Titeln wie "Warriors of the world", "Triumph of steel" oder "Louder than hell".

 

(bei Musicline.de)

(bei Musicline.de)

Hier kann man mal reinhören (auf eigene Gefahr!)

Es wird noch schlimmer: Ich habe sie live gesehen! Zu meiner Entschuldigung darf ich anführen, dass dies im Rahmen eines Festivals stattfand (Achtung, jetzt wird es doch wieder peinlich: des "Metal Hammer Festivals"). Über meine Klamotten mag ich gar nicht reden. Tue ich auch nicht.

Letztendlich ebenete mir diese bis gerade noch geistig getilgte Irrphase den Weg zu wirklich interessanten Bands wie Faith no more (immernoch Extrem-Fan von Mike Patton), Living colour oder später Rage against the machine…und vertretbaren Klamotten.

Ich fröne somit immernoch gern harten Klängen (neben mittelalterlicher Instrumentalmusik, elektronischer Avangarde, Irish Folk und Soundtracks von Tom Newman). Aber nietenfrei.

So, Schluss mit dem Exhibitionismus. Miki, Freidenkerin und Raven dürfen auchmal ran…

18 comments Januar 11

Ultimativstock

Und gleich noch ein Stöckchen, das ich bei Fellmonsterchen gefunden habe. Fragen, die etwas tiefer greifen (teilweise):

1. Würden Sie sich selbst heiraten? Jederzeit. Bin aber schon verheiratet.

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit? Unehrlichkeit. Aufrichtigkeit kann auch fair sein. Nicht zu verwechseln mit Bösartigkeit und falsch verstandenen Selbstoffenbarungsdrang.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust Ihrer Schönheit? Heute ein 300g Rumpsteak mit Pommes.

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt? Kneipe suchen, Rumpsteak essen und Stadtplan studieren.

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen – oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie? Schwierig. Heimat ist für mich wichtig, wenn sie nicht zerstört wird. Eher zweites.

6. Was denken Sie: Haben sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich? Es gibt zu viele Facetten der Schönheit, um Tage ordnen zu können. Außerdem sind schöne (Glücks-) Gefühle immer gegenwärtig.

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden? Ohne mit der Wimper zu zucken zweites (ohne Heiligenschein). Mir geht es gut.

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste? Samstag

9. Was finden Sie an sich banal? Zappen

10. Wonach riecht Ihre Kindheit? Den Geruch könnte ich nie beschreiben. Er ist erst wieder da, wenn ich ihn rieche. Dann aber richtig: Unsere alte Wohnung.

11. Welches Lied würden Sie Ihrem liebsten Menschen vorsingen? Wenn, dann hätte ich es schon längst getan und würde nicht mehr. Habe ich aber nicht, deshalb werde ich auch nicht!

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben? Kreativ sein (Musik, Fotos, Schreiben, Schauspiel). Aber 10 Jahre ist zu lang.

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?  Ja, bei lustigen Filmen.

14. Haben Sie in Ihrem Leben genug Liebe bekommen? Ja!!

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien? Gehört zu mir. Alles OK. Teilweise aber entfernt. Nie nostalgisch.

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde? Ja.

17. Ist Erfolg eine Illusion? Kommt ganz auf die Definition von Erfolg an. Zu leistungsgekoppelt am besten noch fixiert an der Anerkennung anderer ist sie eine Illusion.

18. Haben Sie heute schon etwas geteilt? Gerade meine Gedanken.

19. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben? Gesundheit. Ganz wichtig. Für meine Familie und mich. Der Rest liegt in meiner Hand.

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen? Es gibt ja Gründe, warum ich mich auf etwas nicht einlasse. Zum Beispiel Desinteresse. Über den eigenen Schatten zu springen ist dagegen überaus reizvoll!

Auch hier: Zugreifen, solange es noch heiß ist.

1 comment Januar 7

Am Ende sind es drei

Diesmal gibt es Weihnachtsmelodien. Au backe! Nein, weder die Klassiker, die bei uns kindgerecht vor allem zur Bescherung laufen noch die nervtötenden Alternativ-Weihnachtshits a la „Rock Chrismas Vol. 12″.

Nein, einfach Lieder, die über die Tage bei uns wahrscheinlich den Weg in den CD-Spieler finden werden, weil sie gut passen. Ob zur Untermalung des Festtagsschmauses oder abends beim Ausklang mit einem guten Highland Park Malt. (Link oder hinter >mehr<)

Gabriels Oboe: Aus dem Film Mission (Sondtrack: Ennio Morricone). Eigentlich gar kein weihnachtlicher Film, aber trotzdem umso schöner diese Musik.

Peter Gabriels Passion: Eine Live-Performance des Soundtracks von Peter Gabriel zu „Die letzte Versuchung Christi“. Geduld mitbringen. Würde ja zur Zeit passen.

Davy Spillane: Bekannter Pipe-Spieler. Air-Solo aus Riverdance mit den Uilleann Pipes. Zum Schmelzen. Erst Recht, wer Irland und das „Nationalinstrument“ kennt und liebt.

Hier geht es zu den Videos:

(mehr…)

2 comments Dezember 20

Am Ende sind es drei

Und wieder serviere ich zum Wochenausklang drei Melodien. Diesmal im Zusammenhang mit Filmen (Klick auf Link oder Videos hinter >mehr<).

Deep blue : Dieser hervorragende Naturfilm (Alastair Fothergill) hat auch wunderbare Musik, die die Szenen untermalt. Gut, vielleicht manchmal etwas bombastisch, aber passend. Hier die ersten 10 Minuten im kümmerlichen YouTube Format. Eigentlich passt der Film mehr für die Großleinwand.

Rosemarys Baby (Musik: Mike Patton / Fantomas):  Der Klassiker unter den Suspense Schockern. Ich bin absoluter Fan von Mike Patton (Ex-Faith no more Sänger), der von smooth über experimentell bis knallhart wirklich tausend Stimmen hat. Diese verwertet er in x Avangarde Projekten, entweder in Bands (Mr. Bungle, Tomahawk, Fantomas…),  in Zusammenarbeit (Kaada, Peeping Tom, The Automator…) oder als Gastsänger/-produzent (z.B. für Björks Medulla oder mit Dillinger Escape Plan…). Hier zeige ich seine Interpretation der "Filmmusik"  von Rosemarys Baby (vom Album "Director’s Cut von Fantomas) mit Szenen aus dem Film.

Vanilla Sky (Musik: Sigur Ros – The Nothing Song): Tja, fand ich den Film nun gut oder nicht? Er hatte mich fasziniert, weil er für einen Hollywood-Film ziemlich abgedreht war und gleichzeitig was Poetisches hatte. Aber er war eben immernoch ein Hollywood-Film mit Tom Cruise. Trotzdem passt die Musik von Sigur Ros sehr gut zu dieser surrealen Stimmung. Sigur Ros ist Isländer und macht sehr, sehr melancholische Musik. Manche nennen sie auch langweilig. Irgendwo zwischen tiefer Trauer und Hoffnung. Ich vergleiche diese Stimmung immer mit einem schrecklichen Ereignis, das jemanden widerfährt und den Moment, wenn man es schafft, wieder seine Sinne zu sammeln, um nach vorn zu schauen. Mal reinhören!

Hier die Videos:

(mehr…)

3 comments Dezember 13

Authentisch

Erziehung ist ein Fass ohne Boden. Gerade wieder akut, als unser Filius aus Passivität heraus in der Schule zu seinem Nachteil etwas aufgeschoben und damit verpasst hat. Was, ist hier unwesentlich. In solchen Augenblicken, in denen die "Schuldfrage" gar nicht recht zu stellen ist, zwinge ich mich selbst  zu fragen, was ich wirklich will. Und hierfür benötige ich selbst eine Orientierung, die mich zu einer Lösung führt.

In diesem Sinne ist dies hier kein semiwissenschaftlicher Aufsatz oder gar Anleitung, sondern ich formuliere mal aus, was mich gerade beschäftigt. Nach dem Motto "Schreiben reinigt!". Jeder hat hier seine  Landkarte. Wer will, schaut einfach mal auf meine.

Wer sich mit Kindern befasst, hat in der Regel bestimmte Erziehungsgrundsätze. Hier stehen oft Begriffe wie Konsequenz, Dialog, Selbsterfahrung, Wertevermittlung, Grenzsetzung und -ausdehnung im Fokus, die sich bei aller Richtigkeit oft genug gegenseitig beißen. Uns hilft hierbei ein Leitmotiv, das wir über den "Erziehungsauftrag" (schlimmes Wort) stellen: Authentisch sein .

Authentizität ist aber ein sehr schwammiger Begriff. Das klingt erstmal nach "Machen, wie einem gerade zumute ist." Das Gegenteil von Konsequenz. Und eine wissenschaflich klingende Rechtfertigung für Pseudo-Individualismus a la "Du must mich so nehmen, wie ich bin". Deshalb kurz mal ein Abriss, was wir darunter im Rahmen von Erziehung verstehen: (mehr…)

Add comment Dezember 12

Wie dieses Blog entstand…

Ich hatte keine Ahnung: Pingbacks, Technorati, WordPress, Widgets, Feedreader? Das alles waren Fremdworte und zunächst so attraktiv wie eine IKEA-Anleitung. Im Notfall werden die Bretter auch erstmal zwei Wochen in die Ecke gestellt.

Blogs waren für mich irgendwelche Krebs-Tagebücher zum Mitweinen,  Politiker-Bashing als Hype, exotische Journalisten-Projekte oder vernichtende Mobbing-Tools. Was man eben so liest. Ein paar lustige Comic-Strips vielleicht noch.

Aber von vorn:

Unsere Rollenspiele rund um Donky sind bekanntlich schon über drei Jahre alt. Und 3 x ca. 300 Tage ergeben fast 1000 Geschichten von bedeutungslos trivial bis kreativ fortsetzungsträchtig. Alles war spontan irgendwie da und genauso spontan wieder weg, aber immer blieb genug hängen, um die Figuren weiter entwickeln zu können. In unserer kleinen Welt. Es gab und gibt kein Drehbuch.

Bis ich merkte, dass die Figuren auch bei anderen ankommen. Zuerst bei ein paar Eingeweihten im näheren Familien- und Bekanntenkreis. Nach knapp zwei Jahren bei Kindern, angefangen bei Nicole, Jan’s Freundin. Donky war hip! Er durfte alles. Er war das, was Kinder nicht durften, aber gleichzeitig auch der Prügelknabe. Morgens wurde ich schon gefragt, wo Donky ist. Leider mussten wir umziehen und mit uns Donky, weg von seinen Fans.

Inzwischen stellte ich die wachsende "Bande" meiner Arbeitskollegin vor, nachdem sie mich vor der CeBIT mit verrenkten Fingern am Handy erwischte. Live oder per E-Mail im Memo-Style hielt ich sie auf dem laufenden. "Schreib doch mal ein Buch darüber! Ich bin Dein erster Leser!" Ich kann mich gut an diesen Satz erinnern. Ein Buch also. Ein Buch? Bitte ich doch nicht. Kann ich nicht. Ich bin kein Autor. Geht nicht. Außerdem viel zu aufwändig. Schwerer Markt. Ja, ja, ein Buch, ha, ha…(2 Monate Pause)…

Ein Buch? Warum eigentlich nicht! Stoff ist genug vorhanden. Der Rahmen um Handfiguren ist neu. Die schrulligen Charaktere lösen sich von den Tigerenten, Papa Bärileins und Harry Potters dieser Welt. Und auch mal gern pädagogisch "unkorrekt" und mitten im Alltag. Das Ganze ist real und fiktiv mehrschichtig. Es ist erprobt und neu zugleich. Und ich kann die ganzen einmaligen Erlebnisse mit Jan festhalten. So eine Art "Vater-Sohn"-Buch. Nun hatte ich aber den Salat:

(mehr…)

6 comments November 11

30 Tage 30 Bilder

Ich nehme mal das Stöckchen auf, das bei Wortman rumliegt, das er widerum bei Renee gefunden hatte:

30 Tage 30 Bilder: Jeden Tag ein neues Bild einstellen. Ungezwungen und hoffentlich regelmäßig.

Zwar etwas verspätet, aber da ich am Wochenende sowieso fotografieren war, kann ich sogar schon mit den ersten beiden Tagen dienen.

1. November:

1.11.

Eine Stunde am Samstag

2. November:

(mehr…)

56 comments November 4

Kindergeburtstags-Fastfood

…und das fünfte Mal ist Jan zu einem Kindergeburtstag in einer dieser Hüpfburgen-Scheunen eingeladen. Gummihügel, Tretautos, Ballkanonen und Pizzableche für den gemieteten Tisch mit lustigen Pappbechern und dem Plastik-Überraschungspaket. 6 Euro pro Kind, glaube ich.

Hier gibt es zwar null Kreativität und hier passiert nur etwas, wenn den lieben Kids auch das entsprechende Equipment vorgesetzt wird, aber die Eltern haben ihre Ruhe.

Und den lieben Kleinen gefällt es. Logisch, an Big Mäcs als Grundnahrung kann man sich ja auch gewöhnen.

9 comments November 2

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