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Trockenes Wasser

Für Qualo, die Trockenqualle, ist das Leben digital. Das konnte man ja schon in der unglaublichen Dokumentation im Heizungskeller sehen.  Es gibt "Trocken" und "Nass". "Trocken" ist gut, "Nass" ist böse. Wobei La Ola, die Welle, die Qualo mit einem Springbrunnen verwechselt, gar nicht böse ist, sondern nur unglücklich in den falschen Kerl verliebt (siehe Video). "Verliebt" steht jedoch nicht in Qualos Wertesystem und wenn dann nur ziemlich weit bei "nass".

So überrascht es nicht, dass Qualo Regen meidet. Regen ist nämlich "nass". Können wir bestätigen. Bis zum Sonntag, als Qualo bei uns aufschlug und uns mit den paar Brocken Deutsch, die er bis jetzt aufgeschnappt hat,  mit einer ganz neuen Definition des Klimawandels überraschte:

  • Qualo: "Regen trocken!"
  • Jan: "Nein, Regen ist nass."
  • Qualo: "Nein, Regen von Himmel nach unten: Trocken!"
  • Jan: "Nein, Regen ist nass!"
  • Qualo: "Und Regen weiß!"
  • Jan: "Ach so, du meinst Schnee. Schnee ist gefrorenes Wasser."
  • Qualo: "Nein, Wasser nass."
  • Jan: "Ja, aber erst wenn es taut."
  • Qualo: "Nein, Wasser nicht laut"
  • Jan: "Ich meine, erst die Sonne macht den Schnee nass."
  • Qualo: "Sonne nass?"
  • Jan: "Nein, die Sonne macht den Schnee nur nass."
  • Qualo: "Sonne regnet!"

4 comments Dezember 21

Multifunktionsfeier

Buchfinken sind schon ein fröhliches Vogelvölkchen. Und seitdem Finkel, der Erpel, der sich als Ei nicht ganz freiwillig in ein Buchfinkennest verirrte, ein amtlich anerkannter Buchfink ist, lernen wir die Gewohnheiten auch immer mehr kennen.

Gestern flötete er vergnügt, das er ein süßes Nestchen mit bunten Zuckereiern mit seinen Finken-Freunden gebastelt hat. "Nein, nein, Eier gibt es erst später!", erwiderte Jan, musste aber gleich eingestehen, da sich Vögel eindeutig besser mit Eiern auskennen. Außerdem schmücken sie ja mit den Nestern den Weihnachtsbaum. "Wie keine Strohsterne?", war unsere erschrockene Reaktion. "Nein, dafür eine silberne 3 mit Lorbeerkranz auf der Spitze", überraschte uns Finkel. Er klärte uns auf, dass es ja immer einen Geburtstag gibt und sie dafür aus Cola-Dosen mit ihren Schnäbeln einen Kranz stanzen.

"Wow, eine Multifunktionsfeier", kommentierten wir anerkennend und Finkel setzte noch einen drauf: (mehr…)

2 comments Dezember 2

Schwierige Diagnose

Kolumbi klagt über Schwanzschmerzen. Das hatte uns etwas verwundert, röchelte er doch eher aus der Nase oder dem nasenähnlichen Dingsda vorne am was weiß ich. Wenn Holzwürmer röcheln, klingt das wie ein batteriebetriebener Mickey Mouse – Wecker mit leerem Akku. Deshalb fragten wir auch, ob er vielleicht eher Halsschmerzen habe. „Nein!“, betonte er. „Ich habe gar keinen Hals!“ Stattdessen habe er einen Bauch. Man röchelt jedoch selten aus dem Bauch. Das wäre schon stark verharmlosend. So einigten wir uns auf die Brust, was aber immernoch nicht Kolumbis Schwanzschmerzen erklärt.

Der Schwanz ist doch auch beim Holzwurm nur die Verlängerung des Rückens und ziemlich weit von der Brust entfernt. Und dann noch auf der anderen Seite. Außerdem dürfte ein Holwurm ohne Hals auch keinen Nacken besitzen, sodass der Rücken direkt in den Kopf mündet. Soweit die Theorie.

Kolumbi meint aber sogar, dass sein Kopf direkt am Schwanz ansetzt, völlig rückenfrei. Dem widersprachen wir jedoch energisch, weil der Bauch dann ziemlich in der Luft hängen würde ohne rückseitigen Gegenpart. Kolumbi hat aber gar nichts gegen frei schwebende Bäuche. Sein Bauch wäre außerdem fast überall, auch hinten.

Um die Verwirrung komplett zu machen: ‘Hinten’ ist bei ihm in der Regel oben und nur bei besonders steilen Bäumen hinten. Da unser Rücken jedoch zweifelsfrei hinten und nicht oben ist, wäre das gar nicht vergleichbar. Bei ihm ist hinten der Schwanz und wir haben ja auch keinen Schwanz hinten. Dann braucht er ja im Umkehrschluss auch keinen Rücken zu haben. Und überhaupt: Wo hört ‘hinten’ (oder besser ‘oben’) bei runden Würmern seitlich überhaupt auf? „Stimmt auch wieder“, räumten wir irritiert ein und verzichteten freiwillig auf den Rücken.

Wissenschaftliche Abbildung: Klick für Großansicht

Wenn nun der Schwanz, der gleichzeitig der hintere obere Bauch ist, quasi schnurstracks an den Kopf grenzt, dem gegenüber direkt die Brust liegt, die faktisch der Hals ist, aber dieser ja eigentlich wie der Bauch auch nicht nur vorn unten zu finden ist, sondern ansatzlos dem hinteren oberen Schwanz entspricht, kann man großzügig auch von Schwanzschmerzen sprechen.

Ja, so musste es sein! Jedoch hatten wir ein begleitendes Symtom bei dieser Diagnose nicht berücksichtigt! Als Kolumbi heftig nieste und das ziemlich weit vorne, beförderte ihn der Rückstoß wie eine Weingummi-Rakete gegen das Bücherregel. Der Holzwum mag zwar Bücherregale, aber nicht wenn er mit voller Wucht dagegen knallt. „Aua! mein Schwanz!“, war auch der folgerichtige Kommentar. Aha!

Also finale Diagnose: bronchialinduziertes, redirektional ausstrahlendes Distalsyndrom mit temporärer Rektalamnesie.

7 comments November 23

Kaltes Wasser

  • Jan: Igitte meint, sie kann nicht Vorsitzende der Parkpartei werden. Ich finde aber, sie muss auch mal ins kalte Wasser springen.

(Anmerkung: Igitte, die 5-beinige Spinne hat mit dem Verlust von drei Beinen auch den Rest ihres Selbstwertgefühls gleich mit amputiert.)

  • Donky: Igitte kann doch gar nicht schwimmen.
  • Jan: Das ist ein Sprichwort!
  • Donky: Moment, du meinst doch nicht wirklich, dass das kalte Wasser im Ententeich nur ein Sprichwort ist?
  • Jan: Im Ententeich nicht!
  • Donky: Im Ententeich ist wohl kaltes Wasser.
  • Jan: Das meine ich auch nicht!
  • Donky: Was? Nicht? Ich will Dich mal im Herbst im Ententeich sehen!
  • Jan: Nein, ich wollte nur sagen, dass sich Igitte mal was trauen soll.
  • Donky: Mach’ ich jeden Tag!
  • Jan: Aber doch nur in echt im Ententeich!
  • Donky: Ach so, Du meinst also in ein Sprichwort zu springen ist schwerer?
  • Jan: Nein, in Sprichwörter kann man nicht springen!
  • Donky: Hast Du selbst gesagt, das kaltes Wasser nur ein Sprichwort ist.
  • Jan: Ich meine nur, dass Igitte mal über ihren eigenen Schatten springen sollte!
  • Donky: In den Ententeich? Was soll denn das bringen?
  • Jan: Oh, Mann, das ist auch nur ein Sprichwort! Wie zum Beispiel „Augen zu und durch“!
  • Donky: Ich weiß nicht, ob du jetzt doch etwas viel von Igitte verlangst: Über den eigenen Schatten mit geschlossenen Augen ins kalte Wasser springen!
  • Jan: Nein, nein. Igitte soll einfach etwas mutiger sein!
  • Donky: Bist Du schon mal durch deinen Schatten in den Ententeich gesprungen?
  • Jan: Nein…aber…
  • Donky: …Siehste! Und selbst groß rumtönen, von wegen „mutiger“!
  • Jan: Moment, ich bin sogar schon im Schwimmbad vom 3-Meter Brett gesprungen!
  • Donky: Lauwarme Plörre!
  • Jan: Nochmal: Das ist nur ein Sprichwort!!
  • Donky: Also ist der Sprung in lauwarmes Wasser ein Sprichwort! Nicht in kaltes am Ententeich!
  • Jan: Stooop! Igitte soll nur nicht immer denken, dass sie nichts kann.
  • Donky: Ach! Sie kann schwimmen?

7 comments Oktober 27

Quak

Wie Ihr wisst, beherrscht Donky, unser Erpel, die Menschensprache recht flüssig. Das ist nichts Besonderes, wird Deutsch doch als Universalsprache im Park benutzt.

Heute kamen wir jedoch in den Genuss, in die Entensprache eingeführt zu werden, wie er sie in der Entenschule lernt.

Das simple „Quak“ bedeutet „Bitte sehr!“. Wer nun jedoch denkt, das „Quak, quak“ einfach doppelt „Bitte sehr, bitte sehr“ heißt, irrt sich gewaltig. Die korrekte Übersetzung lautet „Weg da, ich habe Vorfahrt!“. Das hat schon zu bösen Unfällen geführt, wenn ein „Quak“ verschluckt wird. Enten verschlucken schnell mal ein „Quak“ oder ziehen alternativ zwei davon in ein „Quauak!“, was wiederum ausschließlich als „Hat jemand mal ein Streichholz?“ genutzt wird, für eine Vorfahrtsregelung absolut untauglich.

Letztendlich kommt es anscheinend immer auf die Betonung an: „Quaak!“, „Quak!“ oder „Quäak“ zum Beispiel.

Das kurze „Quack“ ist äußerst schwierig auszusprechen und bedeutet: „Habe ich nicht süße lila Kringelsöckchen an? Wenn Du willst, kann ich sie dir mal ausleihen.“ Diese Variante lernen die Enten erst in der 8. Klasse und dürfen auch dann erst das Wort benutzen, um bei unsachgemäßer Aussprache Schlägereien zu vermeiden (Das verwandte „Quackr“ heißt „Fresse, oder wat?“). Die Schule hat dummerweise zwischen 4. und 8. Schuljahr Pause, so dass sie noch geschlagene 3 Jahre warten müssen. Das macht jedoch nichts, da Enten nie süße lila Kringelsöckchen tragen.

Ich verabschiede mich mit einem „Quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak, quak!“ („Tschüss“) und lernt recht eifrig, man weiß ja nie, wen man mal am Entenweiher trifft.

EDIT:

Ich wurde gerade korrigiert: Die korrekte Verabschiedung lautet: „Quak, quak, quaK, quak, quak, quak, quak, quak!“. Ich sagte versehentlich „Tsch ss!“, ein reiner Unterwassergruß.

3 comments September 24

50 Jahre Rombo

Gestern vor dem Schlafengehen:

  • Donky: "Ich habe morgen Geburtstag. Kommst Du?"
  • Jan: "Oh nein! Ich bin morgen weg auf Klassenfahrt!"
  • Donky: "OK, dann verschiebe ich meinen Geburtstag auf nächste Woche!"
  • Jan: "Das geht nicht. Man hat nur einmal Geburtstag im Jahr!"
  • Donky: "Warum denn das? Ich kann doch feiern, wann ich will?"
  • Jan: "Nein, nur einmal im Jahr am Jahrestag. An welchem Tag bist Du denn jetzt geboren?"
  • Donky: "Lass mich überlegen…ich glaube… als ich aus dem Ei geschlüpft bin. Ja, das war’s!"
  • Jan: "Und wann war das?"
  • Donky: "Keine Ahnung!"
  • Jan: "Dann kannst Du auch keinen Geburtstag feiern."
  • Donky: "Wieso das denn nicht? Hat doch letzte Woche wunderbar geklappt. War ‘ne Riesenfete!"
  • Jan: "Kannst Du nicht was anderes feiern?"
  • Donky: "Wenn’s sein muss! Weihnachten vielleicht?"
  • Jan: "Weihnachten ist auch nur einmal im Jahr!"
  • Donky: "Dann Silvester!"
  • Jan: "Nein, auch nur einmal!"
  • Donky: "Und wenn ich eine Rakete abschieße?"
  • Jan: "Reicht nicht!"
  • Donky: "Dann feier ich eben Jubiläum!"
  • Jan: "Was für ein Jubiläum?"
  • Donky: "50 Jahre."
  • Jan: "Was 50 Jahre?"
  • Donky: "50 Jahre eben. Oder 36."
  • Jan: "Zu einem Jubiläum gehört auch was wie ‘50  Jahre Feuerwehr’ oder so."
  • Donky: "Gut, dann feiern wir 50 Jahre Feuerwehr!"
  • Jan: "Neeeiin! Das war nur ein Beispiel!"
  • Donky: "Rombo!"
  • Jan: "Was Rombo?"
  • Donky: "Wir feiern 50 Jahre Rombo!"
  • Jan: "Was ist denn Rombo?"
  • Donky: "Keine Ahnung, aber hört sich gut an!"
  • Jan: "Gut, dann feiern wir nächste Woche 50 Jahre Rombo!"
  • Donky: "Bis dann! Gute Nacht!"
  • Jan: "Gute Nacht!"

3 comments August 24

Nachschub

Wie? Schon alle Links der letzten beiden Artikel durch? Voll auf der Höhe, was die Bande die letzten Monate so getrieben hat? Alle Achtung!

So habt Ihr auch weiteren Lesestoff verdient:

Wer noch nicht weiß, wie aus einer Ente ein Buchfink wird, der lese hier. Wie gefährlich treuherzig Pekingenten sein können, wird in dieser Anekdote deutlich. Wer schwache Nerven hat, sollte jedoch nicht wissen wollen, dass Hirschhasen eine Vergangenheit haben.

Immer noch nicht genug?

Zurücklehnen und zuschauen:

Schon bekannt, dass Holzwürmer prominente Vorfahren haben? Wir brauchen außerdem noch 1.000.000 Klicks, um mit dem Original von Rene Marik’s Rapante gleichzuziehen. Der Versuch, Wiesel zu delegieren, scheiterte hier.

6 comments Juli 14

Per Rad, Fön und Zeitmaschine

In Kürze startet unsere Tour de Rhein/Ruhr/Nahe per Fahrrad und Zelt (wie schon hier geschrieben) und wir sind nicht allein. Die Bande hat das spitz gekriegt -außer Hotz- und wollen mit. Wir freuen uns auf ihre Gesellschaft  in Biergarten und Zelt -außer auf Hotz.

Nur wie halten sie mit, wenn wir mit 15 Sachen über den Asphalt fegen? Die Bande hat sich so einige Gedanken über die Wahl der Reisemittel gemacht und wir haben sie dabei tatkräftig unterstützt – außer Hotz.

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Manfriss reist per Schiff. Unser Metallfresser hatte sich auch schon einen Rhein-Frachter ausgesucht, bekam dann aber Hunger, auch wenn die Schlacke-Füllung etwas dröge schmeckte und somit nicht für sein Restaurant in Betracht kommt. So haben wir ihm vorsichtshalber ein Plastikschiff zur Verfügung gestellt, damit er kein Loch in den Rumpf  knabbert. Auch für die Paddel, um rechtzeitig gegen den Strom in die Ruhr abzubiegen, haben wir mit einer ungenießbaren Spezialanfertigung gesorgt. Den Rotterdamer Hafen wollten wir ihm doch nicht zumuten…oder besser andersum: Wir möchten dem Rotterdamer Hafen Manfriss nicht zumuten! Zu viele leckere Container…

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Donky, unser Erpel, findet Radfahren doof. Vor allem, dass wir ja sowieso wieder in Bonn rauskommen, hält er für völlig unsinnig. Warum denn der ganze Aufwand? Das Argument, dass Radfahren Spaß macht, lehnt er ab. Er lehnt alles ab, was er nicht kann. Er kommt aber trotzdem mit, um seiner neuen Mission zu folgen: Schwäne ärgern. Die gibt es mehr als genug am Rhein. Donky bezeichnet Schwäne als „Möchtegern-Fragezeichen“. Seine Abneigung hat seinen Ursprung darin, dass die weißen Wasservögel ihn auf dem Weg zur Entenschule das ein oder andere Mal verkloppen, aber man sollte auch keine rosa Wasserfarbe auf den einflussreichen Chef des „Rheinischen Clubs“ ausschütten. (Schwäne vergnügen sich nicht in Gangs oder Vereinen, sondern in elitären Clubs). Da Donky Rundflüge trotz allem für überflüssig hält -und er interpretiert die Reise als „Etappen-Rundflug“- haben wir ihm eine Bahncard besorgt.

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Mops hat sich entschieden, sich einfach für eine optimale Sicht auf den Lenker zu lümmeln. Eigentlich aber eine suboptimale Lösung, bewirkt die einseitige Belastung mit einer dicken Möwe doch einen starken Linksdrall beim Fahren. Das hätte jedoch zur Folge, dass wir nach einer Stunde wieder zu Hause sind (bei Rechtsdrall dagegen landen wir direkt im Rhein.) So wird Mops sich wohl auf den Gepäckträger setzen müssen, um meinen Hintern wackeln zu sehen. Fahrradkleidung ist jedoch Pflicht. Nach anfänglichem Mosern meint der Vogel, dass er jetzt sportlicher und schlanker aussieht. Das meinen übrigens viele, die in gelbem Tour-de-France Trikot den seniorentauglichen Rhein-Radweg langradeln und das Gewicht ihrer Wampe mit ultraleichtem Karbon-Rahmen kompensieren. Stimmt aber nicht.

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Das Ding, unser gestrandeter Alien, hat die wirklich komfortabelste Lösung gefunden, uns regelmäßig zu besuchen. Es reist per Zeitmaschine. Ankunftszeit auf dem Campingplatz eingeben und -schwupp!- sitzt es auf der Isomatte. Wir finden, dass die Maschine eher wie eine Uhr aussieht. „Stimmt auch!“, teilte und das Ding per schwer verständlichen Ultraschall mit. „Jede Uhr ist eine Zeitmaschine!“. „Cool!“, fand ich und fummelte heute beharrlich an meiner Uhr rum. Ich meinte auch ganz kurz mal nach 2:44 Uhr der vergangenen Nacht versetzt gewesen zu sein. Aber vielleicht war ich auch nur ein bisschen müde.

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Qualo, die Trockenqualle, weigerte sich zunächst mitzureisen. Zu nah ist Laola, die Welle, wenn sie per Rhein mitschwappt. Wir schilderten ja bereits, dass Laola die Trockenqualle für einen Springbrunnen hält und deshalb grenzenlos verliebt in sie ist. Ist sie aber nicht, ganz im Gegenteil, denn Qualo hält überhaupt nichts von Wasser und verliebten Laolas schon gar nicht. Erst Jans Versprechen, Laola mit einem tollen Strudel in unserer Badewanne abzulenken, überzeugte ihn. Laola liebt Studel, weil sie so schön kribbeln. So leihen wir Qualo unseren extrem trockenen Fön, damit er auch ordentlich Fahrt aufnehmen kann. Aber 1. Klasse!

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Kolumbi meidet den Rhein. Der Holzwurm hatte ja schon schlechte Erfahrungen gemacht, als er in einen Ast nach einem Gewitter durch die Kanalistation in den Rhein gespült wurde. Die heldenhafte Rettungsaktion durch Mops fand sogar in Lokalinterviews und -zeitungen ihren Platz. Kolumbi hat das Trauma zwar inzwischen mit See(irr)fahrten und (Fast-)Tauchgängen überwunden, aber „Rhein“ klingt schon so nach …“rein“. So haben wir ihm einen Flieger gebastelt. Nun hofft er auf geeigneten Aufwind oder einen Motor. Wir glauben jedoch an beides nicht. Eher schon daran, dass das schwer zu trimmende Stück Papier im Wasser landet, erst Recht bei Regen. Zum Glück kann er in dem Fall direkt ein Boot daraus basteln…wenn er es könnte.

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Ach übrigens, Hotz will auch mit. Donky hat sich verplappert. Nun gut, so richtet Hotz im Vorfeld der Wahl im Park zumindest keinen Schaden an. Bad Wörishofen nannte er Hotz als Reiseziel. Keine Ahnung, wie er darauf kommt, aber ich glaube, Bad Wörishofen ist ein Vorort von Duisburg…

Wir verabschieden uns bei allen treuen und neuen Lesern für ‘ne knappe Weile. Und haltet durch! Damit Euch nicht langweilig wird, stöbert fleißig in den Links in diesem und dem letzten Artikel (Stand der Dinge). Da gibt es viel zu entdecken!

10 comments Juli 2

Pfingsten in Kurzform

Was Pfingsten so war:

  • Finkel (Die Ente, die denkt, sie wäre ein Buchfink: Hier die Kurzgeschichte, wie es dazu kam) ist zu Besuch und tritt bei der Wahlkampfveranstaltung der VVV (Vereinigung vielfliegender Vögel) als Showact auf. Gern hätte er die Parkpartei der Bande bei der anstehenden Wahl im Park unterstützt, aber er ist nunmal ein Buchfink und die fliegen eben viel. Finkel schwamm bei seiner Vorstellung auf dem See, teilweise sogar mit Schwänzchen in die Höh’. Eine Performance, die mit großem "Ohh!" und "Aah!" von den heimischen Buchfinken quittiert wurde. Buchfinken können nämlich nicht schwimmen.
  • Auf unserer Fahrrad-Pfingsttour hatte Mops, die dicke Möwe, solange zu jeder Gelegenheit "Oh, Manno!" gemosert, dass er nach halber Strecke nicht mehr mitfahren durfte: "Festhalten ist anstrengender als Trampeln.", "Ihr habt gar keine Pommes dabei!", "Holpert nicht so!"… Das war einfach zu viel. Ungefähr 25 Kilometer vom Rhein entfernt war dann Schluss und er bekam Gepäckträgerverbot. Bis jetzt ist Mops noch nicht zurück gekommen, obwohl auf dem Rückweg kaum Pommes-Buden zu finden sind. Die würden ihn definitiv aufhalten. Es sei denn, Mops konnte in der "Waldschänke" etwas von dem gigantischen Jägerschnitzel mit Pommes erhaschen, das auch uns die Durchschnittsgeschwindigkeit um einen km/h versaut hatte.
  • Einige Bodenameisen fühlten sich beim Bocchia etwas überrollt. Das hat einige Wählerstimmen gekostet. Dafür haben einige Baumameisen jetzt die Chance, über den Tellrand schauen. Unsere Mega-Frisbee-Scheibe liegt nämlich gut verkeilt in einer Astgabelung in vier Metern Höhe.

2 comments Juni 2

Die Verwandlung der Trockenqualle

Nicht erst seit gestern besucht uns Qualo, die Trockenqualle und auch Loala, die Welle schaut mal feucht-fröhlich daherdümpelnd oder aufbrausend zornig vorbei, meistens beide getrennt. Aber erst jetzt ist es uns gelungen, eine Dokumentation im Rahmen "Expeditionen im Keller" mit sensationellen Bildern zu drehen, die zeigt, wie sich Trockenquallen im Zuge der Evolution an Gefahren anpassen können.

Jan ist Kommentator:

8 comments Mai 6

Hausgeist in Gefahr!

Wenn die Pekingente Sing Lang  lang singt, kann das viele Gründe haben: Entweder sie freut sich, regt sich fürchterlich auf, hat ein Kratzen im Hals oder beschwört Mungo. Und wenn sie Mungo beschwört, hat sie meistens Angst. Li, ihr Ex-Kochim Restaurant Lotusgarten  hatte ihr einst offenbart, dass sie irgendwann eins sein wird mit den Mungo-Keimlingen. Nun interpretierte sie diese Ankündigung so, dass sie nach ihrem Tod mit allen Jüngern Mungos, Gott der Pekingenten, im Jenseits zusammenkommt. Der Koch hatte hier eher ein neues Rezept im Sinn.

Zur Zeit singt sie wirklich lang, denn wir haben einen Dämonen im Haus. Genau genommen ist Dunny, unser Hausgeist , nur ein etwas übermütiges, schottisches Gespenst, seit es keine weinerlich machende Zwiebel mehr um den Hals trägt. Ein blöder Fluch war das für satte 500 Jahre. Die Pekingente hat nur von der Stimme her eine starke Ähnlichkeit mit dem Dämon, der Besitz vom Deko-Drachen im Restaurant Lotusgarten ergriffen hatte, erkannt. Jetzt hält sie Dunny für seinen Bruder. Das ist wenig verwunderlich, da Dunny beim großen China-Chaos den besagten Dämon gespielt hat (hier mehr ). Das weiß Sing lang aber nicht. Soll sie auch nicht, sonst fliegt alles auf und Sing Lang geht wieder in den Lotusgarten zum Essen (oder eher Gegessen werden).

Nun hat Dunny eigentlich kein Problem damit, für einen Dämonen gehalten zu werden. Das ist ja auch irgendwie ganz cool. Nur die dauernde Beschwörung vor dem Kellerfenster raubt ihm nur nicht den Schlaf (ja, unser Hausgeist schläft nachts!), sondern macht ihm auch etwas Sorge. Was wäre, wenn Sing Lang doch irgendeinen aufgeschnappten Glückskeks-Spruch daherwimmert und -puff!- er sich in nichts auflöst? Er hat sich ja schon einige Gedanken über einen Tod nach dem Leben gemacht. Aber so einfach gar nicht mehr zu sein -vielleicht noch mitten beim Zwiebelkuchen essen- ist ihm etwas zu unspektakulär. Mit Feuerwalze, Wolkenstrudel oder sowas wäre eher ein geeigneter Abgang, auch bitte erst in ungefähr 700 Jahren vielleicht.

Jan hat ihm erstmal etwas unter die Arme gegriffen -also rein symbolisch- und Sing Lang ein Dämonenbeschwörungsliederbuch geliehen. Zwar kann Dunny immernoch nicht schlafen und verkriecht sich im Putzeimer im Schwamm, aber zumindest ist "Es tanzt ein Bi-Ba-Butzelmann in uns’rem Haus herum, wiedelbum…" nicht so lebensbedrohlich für unseren Geist.

2 comments April 23

Ein Song für Manfriss (Aufruf)

Sing Lang hat es satt. Als Pekingente, die wirklich lang singen kann, wurde ihr immer vorgeworfen, dass „lang“ klangtechnisch nicht entscheidend für Künstler sei. „Dann macht es doch besser!“, murrt sie immer, worauf sich bisher jedoch niemand der Parkbewohner einlässt.

Damit ist jetzt Schluss: Bis zum  Sommer veranstaltet sie in Kooperation mit uns den

1. Grand Prix de Park

Hierfür muss jedes Mitglied der Bande ein Lied singen, das hier im Blog vorgestellt wird. Anschließend wird im Voting über den besten Gesangsbeitrag entschieden.

Auch das juckte die Bande zunächst herzlich wenig. Seit Sing Lang jedoch als Gewinn einen echten chinesischen Drachen in Aussicht stellte, hört man hinter, auf oder in jedem Baum schräge, wenn auch noch etwas zaghafte Stimmübungen. Ein Drache lässt sich nämlich vielfältig nutzen, ob für Parkrundflüge oder Grillanzünder. Jan und ich machen nicht mit, so dass uns Sing Lang schon einmal den „ungeheuerlichen“ Gewinn zeigte. Dass Drachen eine Schweißnaht haben, war uns neu, aber der Prägedruck „Made in China“ überzeugte uns, dass es hier mit rechten Dingen zugeht.

Manfriss

Manfriss

Nur Manfriss, der Metallfresser , hat keine Ahnung, was ein Lied ist. Das ist beängstigend, denn wenn Manfriss auf den letzten Platz käme, könnte er leicht frustriert sein. Und wenn Manfriss frustriert ist, knabbert er überall die Türklinken ab. Manfriss lässt immer seinen Bauch sprechen, um Probleme zu lösen.

Wenn ihr also bald nicht mehr in die Wohnung kommt, wisst ihr warum. Es sei denn, ihr macht mit (Gilt nicht für alle Glücklichen mit Drehtüren)!

Aufruf zum Texten (kein Aprilscherz):

Also, bitte, bitte: Textet eine Strophe für Manfriss’ Song . Da er nicht singen kann, wird er wohl sprechsingen. Als Musikrichtung dürfte wohl Heavy Metal passend sein.

Alle Strophen werden dann plus Refrain in einem Videoclip vertont, natürlich mit Angabe des jeweiligen Urhebers. Eine Strophe habe ich schon mal vorgegeben. In fett die betonten Silben. Ist ganz einfach. Das Reimmuster ist:

  • a a
  • c a
  • b b
  • d b

Muster der Strophe:

Ach, ich hät te gern ‘ne fet te

gut geöl te Fahrradket te.

und  Linkshän der – Chrom-Gelän der,

ohne Holz , dafür mit Stän der

Also bitte, lasst uns nicht im Stich! Wir können nicht den ganzen Haushalt auf Plastik umstellen. Und ihr auch nicht! Wer Manfriss noch nicht kennt, findet hier ein paar Hintergrundinfos .

2 comments April 1

Pariser Besuch aus den USA

Gonky, die Flugente aus Südafrika mit 30.687 Bonusmeilen, hat den Besuch bei seinem Bruder Donky genutzt, Europa abzufliegen. Die Stationen hat er mal in einer Skizze durchnummeriert.

Die Europareise

Die Europareise

Auf dem Rückweg machte er noch einen Abstecher nach Paris, um noch einen Kumpel zu besuchen, den er mal bei einer Supermarkteröffnung in Kapstadt kennengelernt hatte. Der war zwar nicht da, dafür machte er eine ähnliche Bekanntschaft. Eine äußerst ähnliche. Prompt begleitete sein neuer Freund ihn in den Park, weil er davon noch nie was gehört hatte. Er hatte eigentlich noch von nichts gehört außerhalb der USA. Was die USA mit Paris zu tun hat? Seht selbst, wenn Jan dem Gast die Welt zeigt…

Add comment März 29

Besuch im Zoo

New Lifestyle

New Lifestyle

Muttern war auf Fortbildung, Oma in den Zug gesetzt und wir besuchten letzten Sonntag den Kölner Zoo. Wir bemerkten erstaunt, dass viele bei Sonnenschein den Kölner Zoo besuchten. Inklusive Muttern und Oma. Wären diese auch auf Fortbildung oder im Zug gewesen,  hätten wir im Aquarium vielleicht auch einen Fisch gesehen. Na, ganz so dramatisch war es nicht, nur die Scheibenklopfer und Lora-Rufer hätte ich gern auf Fortbildung oder im Zug gewusst.

Schnabelvergleich

.....Schnabelvergleich

Donky hatte sich schon vor der Invasion einen Platz bei den Flamingos gesichert. Bei Flamingos existiert auch mehr Schein als Sein, so hatte Donky leichtes Spiel mit den rosa Kleiderständern. Er verhandelte mit den 35 Vögeln, dass ihr Futter gerecht Hälfte-Hälfte mit ihm geteilt wird. Im Gegenzug besorgte er ihnen ein Bild von Afrika. Dass die Postkarte den Rhein zeigte, bemerkten die ortsunkundigen Gesellen nicht.

Echte Monster!

Echte Monster!

Kolumbi  war von Jan mit Löwen-mäulern, Wolfsreißzähnen und aufgerissenen Hipposchlunden wenig zu beeindrucken, außer dass es ihm ein wenig davor ekelte.  Er hat als Holzwurm eine etwas andere Sicht für Gefahren. So hatten Frösche, Finken und Fische seine weit höhere Aufmerksamkeit, soweit man davon sprechen kann, wenn er sich in Jans Kaputze versteckte.

So hatte er vor dem Besuch des Aquariums auch große Zweifel an den dortigen Sicherheitsmaßnahmen. Auch Scheiben mochten ihn zunächst nicht überzeugen:

  • Jan: "Keine Angst, zwischen dem Fisch und dir ist ja eine Scheibe."
  • Kolumbi: "Und wenn nicht?"
  • Jan: "Dann fließt das Wasser aus dem Aquarium raus und die Fische können nicht schwimmen."
  • Kolumbi: "Dann ist es ohne Scheibe ja ungefährlicher!"
  • Jan: "Ja, aber dann gibt es ja auch keine Fische zu sehen."
  • Kolumbi: "OK. Dann ist es im Ententeich auch ungefährlich, weil Fische ohne Scheibe nicht schwimmen können."
  • Jan: "Nein, nein, im Ententeich können sie das schon!"
  • Kolumbi: "Und wenn eine Scheibe im Ententeich wäre?"
  • Jan: "Dann würden sie darum herum schwimmen."
  • Kolumbi: "Wenn Fische um Scheiben rum schwimmen, können sie das im Aquarium doch auch!"

Erst der leicht getrickste Einwand, dass wir zu Hause ja auch Scheiben haben und kein Fisch darum herum schwimmt, überzeugte ihn einigermaßen.

Kolumbis halbe Erkenntnisse zu Clownfischen und den Grund für Donkys Abneigung gegenüber Seelöwen sieht man hier:

(mehr…)

7 comments März 26

Die Hälfte des Weltfriedens

Ich kann ja wirklich alles malen. Sonnenuntergänge, Siebzehnecke und die fiesesten Fußleistenkanten sind für mich nie eine Herausforderung, aber eines kann ich nicht: Hasen für den Weltfrieden malen. Soll ich aber, wie mir Schildmaid bereits vor einigen Tagen per Stöckchen „Hasen hoppeln für den Weltfrieden“ aufgetragen hatte.

So brauchte ich dringend ein Model. Und da fiel mir nur Hotz, der Hirschhase ein. So ein König des Waldes macht jedoch nichts umsonst. Aber da er für den Weltfrieden hoppeln soll, nahm er nach kurzer Diskussion das Angebot an. Also muss ich ihm ein Stück vom Weltfrieden besorgen. Er verhandelte gut, denn ich stand unter immensem Druck. So ließ ich mich zur Hälfte des Welfriedens überreden.

Hirschhase als Modell

Hirschhase als Model

Jetzt benötige ich aber noch dringend einen Tipp, wo ich einen guten Weltfrieden herbekomme, um Hotz auszuzahlen. Ist ja doch recht selten im Angebot und sein Image ist durch die  große Plagiatswelle immens beschädigt. Meint doch jeder mit einer billigen Kopie prahlen zu können, ob Obama, Tom Cruise oder das Sandmännchen. Echtheitszertifikate gibt es nur im Vatikan, aber der wird die alten Teile ohne Bedienungsanleitung auch nicht mehr los. Und das alles auch noch ohne Garantie.

Den Osterhasen hat Hotz abgeschworen. Als er sich vor einem Jahr zum Oberosterhasen ernannt hatte, verweigerten ihm die ehrenamtlichen Rammler die Gefolgschaft und jubelten ihm Tischtennisbälle in seinen manipulierten Korb unter. Das war eine große Blamage, als ihm die „Eier“ mit minutenlangem Getöse die Straße runter tickten. Das war das Gegenteil von Verstecken. Deshalb kann ich auch nicht mit Ostereiern dienen. Die waren für die Zeichnung tabu! Immer wenn ich Ostereier aus dem Gedächnis male, sehen diese kreisrund wie mit dem Zirkel gezogen aus. Sorry!

Die Regeln für dieses Stöckchen:

1. Ein oder mehrere Häschen malen.

2. Ein Posting dazu verfassen.

3. Dieses Stöckchen an drei weitere Blogger/innen weiter reichen…

Au weia…ich will ja keinen in Verlegenheit bringen, aber vielleicht haben ja Herr Olsen , Tonari oder Renee etwas übrig für den Weltfrieden per Hase, ob als Zeichnung oder andere Darstellungsform.

10 comments März 24

Die Psycho-Rutsche

Neben dem Bett

Neben dem Bett

Das Foto zeigt den Boden neben Jans Hochbett. Kein besonders spektakuläres Bild, möchte man meinen. Aber dort verbirgt sich ein ungeheuerliches Geheimnis. Donky wird wie von magischer Hand einfach nach unten gezogen, wenn er Jan auf dem  Hochbett noch wichtige Tipps in die Nacht mitgeben will. Meistens knallt er einfach auf den Boden, weil er dummerweise vergisst, dass er Flügel hat. Manchmal ist er aber weg. Einfach weg. Man hört nur ein Zischen „Fzzztttt!“ oder „Autsch!“, „Nicht doch!“ oder einfach ein „Aaaaah!“.

Leselampe: Das Ziel

Leselampe: Das Ziel

Zwischendrin erkennt man Sekundbruchteile lang Donky, flatternd mit aufgerissenem Schnabel irgendwo völlig willkürlich im Zimmer, bis er mit Karacho aus der Bettleselampe auf dem Oberbett landet. Er faselt irgendwas von einer Rutsche, die ihn durch das Haus führt. Aber wir haben definitiv keine Rutsche im Haus, erst recht nicht ins Klo, wo diese zeitweise anscheinend hinführt. Also keine Rutsche ins Klo im eigentlichen Sinn, meine ich.

Kopfkamera

Kopfkamera

Nun wollten wir der Sache mal auf den Grund gehen und baten Donky mal eine Kamera mitzunehmen, wenn er sich freiwillig nach unten stürzt. Beim vierten Anlauf und mit einem gestauchten Schnabel klappte es auch. Surreale Bilder brachte er mit. Sehr surreal! Sein Live-Kommentar wurde überlagert von hypnotischen Tonfragmenten, die meiner Maultrommel sehr ähneln.

Wer will, kann sich diese Parallelwelt mal zu Gemüte führen. Wir können jedoch paraneurotische Rückstände im Stammhirn nicht ausschließen und übernehmen keine Garantie für eine Rückkehr ins Realleben. Nach dem Klick gibt es kein Zurück:

Die Psycho-Rutsche

(leider mit ein paar plasmastrominduzierten Bildstörungen und absolut Youtube-untauglich, deshalb als Direktlink zu Sevenload):

5 comments März 18

Schocktherapie

Und wir dachten, die Gefahr sei gebannt! Nachdem Sing Lang aus dem ach so gemütlichen, aber für Pekingenten gefährlichen (Restaurant) Lotusgarten gelockt wurde, hatte die Pekingente immer noch eine allzu leichtgläubige Bindung an den Koch, als dieser sie listig zum Essen einlud. Igitte, die Spinne  und Jan hatten mit einer groß angelegten Fliegenmus-Aktion  noch rechtzeitig eine gelungene Alternative zum Chinesisch essen (oder  besser: Chinesisch gegessen werden) geboten.

Und nun fühlt sich Sing Lang direkt durch den Restaurant-Aushang "Mittagstisch mit Pekingente" angespornt, doch mal wieder beim Koch vorbeizuschauen. Wir sahen keinen anderen Ausweg, als Sing Lang mit der schonungslosen Wahrheit zu konfrontieren: Einer Pekingente!

 

Pekingente

Pekingente

Als Sing Lang das Bild des knusprigen Vogels sah, war sie jedoch recht gefasst.  Auf die Aussage, dass das eine Pekingente sei, erwiderte sie nur: "Das ist ein Missverständnis!". Bevor wir Luft holen konnte, ergänzte sie: "Das ist ein Missverständnis auf dem Teller." "Moment!", sagte Jan, "Das ist ein Foto von einer Pekingente". Sing Lang fragte, ob wir denn schon mal ein Missverständnis gesehen hätten. Das war schwierig zu beantworten. So folgerte Sing Lang "Wenn ihr noch kein Missverständis gesehen habt, könnte das auf dem Teller doch eins sein." Die Diskussion lief in eine Sackgasse und geschockt war Sing Lang sowieso nicht. Also mussten wir schwerere Geschütze auffahren: (mehr…)

7 comments März 12

Eine Frage zum aktuellen Header

Nur mal kurz eine Frage zur Änderung im Header:

Wer wurde in dieser Frage, nachdem sich Igitte , die Spinne auf vielfachen Wunsch im Header des Blogs wiederfand und dies gleich Dunny , dem Hausgeist, der mit ihr gleich vor Freude einen Sprungtanz in unserm Geschirrkasten wirbelte, ohne jedoch dem Holzwurm Kolumbi vorher  sein Weh zu klagen, dass er so schlecht zu erkennen sei, erzählte, worauf Kolumbi Hotz , den Hirschhasen, erstmal fragte, was ein Header sei, der dies zwar nicht wusste, aber sich nach kurzer Rücksprache mit Bubu , der Blindeule, die bescheiden ihre zentrale Position im Header wie üblich sehr weise fand, beschwerte, dass das Licht ihn im Vergleich zu unserem metallfressenden und wenig an Headern interessierten Manfriss  zu klein mache, was Sing Lang , die Pekingente, zwar sofort bestätigte, ohne allerdings dabei zu merken, dass sie gar nicht auf dem Header präsent ist, weil sie sich selbst stattdessen mit Buchhilde , der Ententante,  verwechselte, während diese telefonisch Donky , den Erpel, beriet, wie dieser seine unvorteilhafte Lage im Hintergrund zu seinen Gunsten mit dem Ding , das als Außerirdischer  zugegebenermaßen für nur zeitweilig auf der Erde präsente Wesen auffällig ins Auge springt, wechseln könnte, nicht erwähnt, obwohl er oder sie auch im Header aufgeführt ist?

2 comments März 10

Donkys Vorstellung sich vorzustellen

Ich bat Donky noch einmal, sich für das Blog vorzustellen. Das letzte Video ist schon lang her.  Immerhin schenkt er dem Blog seinen Namen. Na ja, eigentlich nicht. Er wollte dafür Geld oder waren es Himbeeren? Als Hauptfigur sollte er per Video in das Blog einführen, zum Beispiel für Neueinsteiger unter „Neu hier!?“. Leider hatten wir mit einigen sprachlichen Hindernissen zu kämpfen.

5 comments März 8

Große Sprünge (mit Skizze)

Igitte hatte ja lange damit zu kämpfen, dass sie drei Beine verlor. Nicht nur, dass so eine Amputation für eine Spinne dreifache Phantomschmerzen verursacht. Nein, auch das Selbstwertgefühl litt darunter gewaltig, und das obwohl sie vorher schon keines hatte. Wie auch… als Spinne. Zu allem Übel musste sie auch erst langsam lernen, bekannte Verhaltensmuster aufzulösen.

Zum Beispiel, runde Netze zu spinnen, ist einfach nicht mehr drin. Die Fäden auf der rechten einbeinigen Seite waren so schlaff gespannt, dass die Fliegen dadurch Slalom-Wettbewerbe flogen. Das ist sehr demütigend. Sie lernte aber schnell neue Webtechniken, so dass ihre Netze jetzt eher wie Putzlappen aussehen und so offensichtlich in der Gegend rumhängen, dass die auch direkt von den Fliegen als solche erkannt werden. Ein fataler Irrtum, wenn die sich  mal auf einem Putzlappen ausruhen wollen. Und das tun sie sehr häufig.

Aber das Treppensteigen fällt ihr sehr schwer (hier ). Wenn sie auf dem Rücken zappelt oder im Kreis läuft, kommt sie nicht voran. Und da Fäden nicht hochfliegen, war der Anfang eines Netzbaues immer sehr mühsam. Wie kommt sie nach oben, um einen Faden nach unten zu lassen? (mehr…)

3 comments März 6

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  • Willkomen in der verrückten Welt von Donky, der Ente, und seinen Freunden!
  • Die meisten Beiträge entstanden aus Handspielen mit meinem Sohn Jan.
  • Hintergründe gibt es hier: Intro
  • Ein Steckbrief des Blogs, Kurzprofile der Figuren und Tipps zur Navigation unter: Neu hier!?
  • Stand der Abenteuer in der Kategorie (Sidebar): Stand der Dinge
  • Die Handfiguren sind im Text mit einem Link hinterlegt. Bei >Click< wird in einem neuen Fenster der Charakter vorgestellt. Alle kompakt unter: Akteure
  • Per Mouse over im Beitrag erhält man eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Kästchen.

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