Posts filed under '06. Kurzgeschichten'
In Eile
Ralf ist müde und lockert seine Krawatte, nachdem er eine Dose Red Bull aus dem Handschuhfach gezogen hat. Der Tag war lang. Sein Chef hatte vorhin betont, dass der Erfolg der Aktion über die Zukunft entscheidet. Auch seine. Die Präsentation muss jedoch noch fertig werden. Aber das ist es wert. Das wird wohl eine Nachtschicht nach einem Kuss auf Lenas Stirn, seinem Engel. Noch 50 km. Sorry, heute ist wirklich dicht. Ralf hat es eilig.
Sabine hatte einen miesen Tag. Paula hatte eine Fünf in Mathe nach Hause gebracht und die falschen Fliesen wurden geliefert. Und jetzt macht auch noch die Mutter von Paulas Freundin Stress wegen der Sache am Samstag. Thomas kümmert sich ja um nichts. Auch nicht um den Nachbarn, der ihr die ganze Woche schon mit dem dämlichen Zaun im Ohr liegt. Eigentlich hat sie überhaupt keine Zeit, Paula vom Reiten abzuholen. Heute hat sie wirklich keinen Nerv. Sonst immer, aber heute nicht. Sabine hat es eilig.
Marco hat heute die Arschkarte gezogen. Er muss fahren. Trotzdem klemmt eine fast leere Dose zwischen seinen Beinen als Relikt vom Vorglühen. Muss sein. Vor dem Pub warten schon die Schnecken, wie er und seine Kumpels auf der Rückbank die Mädels von letzter Woche nennen. Danach geht’s in den „Night Palace“. Und dann? Mal sehen. Nächsten Freitag sitzt er wieder hinten. Dann ist es ihm scheißegal. Aber heute ist schlecht wegen der Bullen. Marco hat es eilig.
Sonja liegt auf ein paar Blättern und die letzten Sonnenstrahlen scheinen auf ihr Gesicht. Heute Abend hatte sie sich gut gelaunt auf ihr Fahrrad geschwungen, um ihren Freund wieder zusehen. Er war sechs Monate in Singapur auf Montage. Jetzt liegt ihr Fahrrad am Ende der langen Allee kurz hinter der Kurve am 30-Schild. Die Blätter unter ihrem Kopf werden feuchter und ab und zu hebt sie schwach Zeigefinger und Mittelfinger vom Asphalt und winkt Ralf, Sabine und Marco zu. Sie kennt sie nur flüchtig vom Auspuff ihrer Autos. Sonja hat es eilig.
4 comments November 15
Hans IV (Fortsetzung)
Fortsetzung von Teil 1
Die Lage war heikel: Hans, der Wellensittich, wollte die Klimaschwankungen in Deutschland nicht wahrhaben. Sein Freund Kolumbi, der Holzwurm, hatte den Ernst der Lage noch nicht erkannt, wie sensibel entflogene Wellensittiche auf Kälte reagieren. Und „sensibel" ist noch milde ausgedrückt.
7 comments September 4
Hans IV
„Gestatten, Hansi, meine Freunde nennen mich Hans“, stellte sich der grüne Vogel dem Holzwurm vor, als er ihn gerade ausgewürgt hatte.
Eigentlich mögen Wellensittiche gar keine Holzwürmer, aber er hatte Hunger und noch keinen Cracker-Baum mit Honig und Vitamin D im Park gefunden. Kolumbi nahm es ihm nicht krumm, schüttelte sich kurz und sagte. „Willkommen im Park, Hans! Wo kommst du denn her?“ Hans flatterte aufgeregt von Ast zu Ast und zwitscherte: „Zwei Jahre saß ich im Käfig und schubste einen langweiligen Plastikvogel von rechts nach links. Jetzt will ich die Welt sehen. Das ist doch hier die Welt, oder?“- „Eigentlich der Park.“, grübelte Kolumbi. Für einen Holzwurm ist schon ein Park ziemlich groß und so wusste er auch nicht, dass Hans nicht der erste entflogene Wellensittich mit Namen Hansi war. Der vierte, um genau zu sein.
3 comments September 2
Jan erzählt (9): Tom und Lea
Chillen im botanischen Garten, jeder für sich und Jan schrieb dabei diese Geschichte (Original, nur korrigiert):
Tom und Lea, ein Hund und eine Katze, vertrugen sich sehr gut. Eigentlich sehr ungewöhnlich. Trotzdem vertrugen sie sich sehr gut. Sie lebten zusammen in einem Pappkarton, der in einer kahlen Gasse stand. Hier gehen nie Personen und deswegen brauchen sie sich nicht verstecken und einen anderen Ort suchen.
Langsam wurde es Abend und die Dunkelheit verschluckte die Sonne. Plötzlich wachte Lea durch einen Ruck um 5 Uhr morgens auf. Durch ihren Schrei wurde auch Tom wach und fragte verzweifelt: „Was ist passiert?“ – „Ich weiß auch nicht, aber mir kommt es vor, als ob wir gedreht und gerüttelt werden!“, kam es zurück. Tatsächlich wurden sie mit Wucht in einen Container geschleudert. In diesem Container stank es nach Müll und verfaulten Äpfeln. Tom nahm seinen ganzen Mut zusammen und lugte durch den Karton. Überall lagen Plastiktüten und weitere Kartons. Er dachte zurück, dass er früher einen orangenen LKW gesehen hatte, der Mülltonnen ausgeleert hatte. Er kombinierte und überlegte, ob dieser Wagen „Müllwagen“ heißt. Sie riefen um Hilfe, doch bei dem Getöse hörte sie niemand. Sie drückten sich ängstlich in eine Ecke und warteten. Für einen Moment war es still. Auch Tom und Lea waren still. Auf einmal begann es wieder zu poltern, und der Müll fiel auf einen großen Platz. Nun lugte Lea durch die Ritze im Karton. Hier endet aber nicht ihr Abenteuer…
Langsam öffnete sich der Karton Stück für Stück und sie hörten eine raue Männerstimme. Diese sagte: „Na, wen haben wir denn da? Einen Hund und eine Katze!“ Langsam kam eine große Hand auf sie zu. „Schneller, schneller! Wir müssen hier so schnell wie möglich raus, sonst landen wir im Tierheim!“, kreischten sie sich zu. Sie bissen mit letzter Kraft die Pappe auf und liefen ins Freie. Weit hinter sich hörten sie noch eine fluchende Stimme. Aus Stöcken, Moos und Schlamm bauten sie sich eine Höhle und fielen erschöpft und glücklich ins Gras.
3 comments August 9
Schocktherapie
Und wir dachten, die Gefahr sei gebannt! Nachdem Sing Lang aus dem ach so gemütlichen, aber für Pekingenten gefährlichen (Restaurant) Lotusgarten gelockt wurde, hatte die Pekingente immer noch eine allzu leichtgläubige Bindung an den Koch, als dieser sie listig zum Essen einlud. Igitte, die Spinne und Jan hatten mit einer groß angelegten Fliegenmus-Aktion noch rechtzeitig eine gelungene Alternative zum Chinesisch essen (oder besser: Chinesisch gegessen werden) geboten.
Und nun fühlt sich Sing Lang direkt durch den Restaurant-Aushang "Mittagstisch mit Pekingente" angespornt, doch mal wieder beim Koch vorbeizuschauen. Wir sahen keinen anderen Ausweg, als Sing Lang mit der schonungslosen Wahrheit zu konfrontieren: Einer Pekingente!
Als Sing Lang das Bild des knusprigen Vogels sah, war sie jedoch recht gefasst. Auf die Aussage, dass das eine Pekingente sei, erwiderte sie nur: "Das ist ein Missverständnis!". Bevor wir Luft holen konnte, ergänzte sie: "Das ist ein Missverständnis auf dem Teller." "Moment!", sagte Jan, "Das ist ein Foto von einer Pekingente". Sing Lang fragte, ob wir denn schon mal ein Missverständnis gesehen hätten. Das war schwierig zu beantworten. So folgerte Sing Lang "Wenn ihr noch kein Missverständis gesehen habt, könnte das auf dem Teller doch eins sein." Die Diskussion lief in eine Sackgasse und geschockt war Sing Lang sowieso nicht. Also mussten wir schwerere Geschütze auffahren: (mehr…)
7 comments März 12
Herr der Tümpel
Wir berichteten ja bereits darüber , das Kolumbi, der Holzwurm, letzten Samstag in See stach, nachdem wir ihm mit der dem Einmaster "Edeka" einen Traum erfüllen konnten . Als Nichtschwimmer konnte er mit dem Schiff endlich die andere Seite des Ententeichs erkunden (Das dort eine Parkbank steht, hatten wir ihm nicht gesagt).
Wir hatten ebenso schon angemerkt, dass wir ihn am Sonntag völlig erschöpft aus einem Abfalleimer auflasen und er uns halb verwirrt von schwarzen Drachen und eisernen Toren erzählte.
Nun ist er wieder zu Kräften gekommen und erzählte uns eine unglaubliche Seemannsgeschichte. Ich versuche sie einmal in seinen Worten wiederzugeben. Zur besseren Deutung und Nachverfolgung habe ich nach seinen Schilderungen eine Karte angefertigt. Diese kommt unseren drei Ententümpeln im Park topographisch recht nahe. Kommentare von unserer Seite finden sich in den Klammern.
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Herr der Tümpel
Eine wahre Geschichte…
5 comments Februar 11
Wie Hotz ein Hirschhase wurde
"Wie kann man nur den ganzen Tag still den Kopf durch das Loch stecken? Was für ein Job! Und wie bekommt er das sperrige, unnütze Kopfgestell abends zurück durch die Wand?" Hotz, der Hase, schüttelte mit dem Kopf. Fröhlich machte er öfter mal einen kleinen Umweg, um auf das Fensterbrett des grünen Häuschens am Waldesrand zu springen und durch die Scheibe zu schauen.
Rechts auf dem Regal thronte ein Waldkauz auf einem kleinen Sockel mit einem goldenen Schildchen ‘Waldkauz’. "Angeber!", rief Hotz durch das Fenster, aber der Vogel rührte sich nicht. Bewundernd schaute er auf die andere Seite des Zimmers, wo ein Mauswiesel auf zwei Beinen auf einem Holzast balancierte. Der Hirsch schaute gegenüber ziemlich dämlich aus der Wand, auch wenn sein Geweih recht imposant wirkte. Hotz konnte Hirsche nicht leiden, weil sie so wichtig taten. Er fand Wichtigtuerei angeberisch. Seine Mutter hatte immer mit beschwichtigendem Tonfall gesagt: "Hirsch ißt man lieber als Hase.", nachdem sie regelmäßig laute Gewehrschüsse in den Bau gescheucht hatten. Das verstand er überhaupt nicht. Warum ißt man Hirsch lieber als Hase? Hotz musterte den Hirschen missmutig. Er wollte gerade vom Fensterbrett springen, als er nur einen dumpfen Schlag vernahm. Dann wurde es um ihn herum dunkel. (mehr…)
1 comment Januar 30
Weihnachten im Lotusgarten
Sing Lang
Kurz nachdem die Glocke ertönte, konnte er immer einen Blick erhaschen. So postierte sich der Erpel zwischen Abtropfsieb und Knoblauchpresse und wartete. Heute Abend war viel Betrieb und so zappelte er aufgeregt, dass sich endlich wieder die Klappe öffnete.
„Ding!“, machte es. „Schweinefleisch Kung Pao und gebratene Nudeln mit Krabben für Tisch 33!“. Li, der Koch, öffnete die Luke und stellte zwei Teller in die Durchreiche. Sing Lang schnatterte leise, reckte seinen Hals und lugte durch die Bambuspflanze, die auf der anderen Seite der Durchreiche im Restaurant wucherte. Direkt neben dem Aquarium mit den chinesischen Zierfischen blinkte es bunt. So hell, dass sich für einen kurzen Moment die Lichterkette des Plastikweihnachtsbaums in der Edelstahlwand des mächtigen Küchenblockes spiegelte. So etwas hatte Sing Lang noch nie gesehen. Es war wunderschön!
„Eigentlich dürfen Enten nicht in der Küche spazieren gehen. Aber weil Du so schön singen kannst, mache ich eine Ausnahme“, hatte der Koch einst gesagt, als Sing Lang noch ganz klein war. ‚Schön’ ist vielleicht etwas übertrieben, aber Sing Lang konnte wirklich lang singen. Der Erpel hatte einen kleinen, überdachten Käfig im geschützten Innenhof des Restaurants ‚Lotusgarten’. Dieser war umgeben mit einer Mauer und ab und zu ruhte sich ein Rabe auf ihr aus, verschwand aber schnell wieder und der Erpel hörte nur noch lange sein Krächzen.
So ging Sing Lang in der Küche ein und aus und durfte zugucken, wenn Li brutzelnd chinesische Leckereien zubereitete. Natürlich fiel immer wieder das ein oder andere Bambus-Stückchen für ihn ab. „Merke Dir nur, dass Du nie in den Gastraum gehst! Hast Du verstanden? Nie!“, sagte er mahnend. Li lächelte selbst, wenn er mahnte. Es war ein herrliches Leben im Lotusgarten. So stellte er sich China vor. Das war seine Welt. Manchmal waren auch andere Enten zu Gast. Sie wirkten oft sehr verwirrt und lungerten auch nur ein oder zwei Tage in einer Ecke eines grob gezimmerten Stalls. Dann schickte Li sie wieder weg. Jedenfalls waren sie nicht mehr da, wahrscheinlich weil sie nicht so gut singen konnten.
„Ding!“. Wieder trat Sing Lang nervös von einem Watschelfuß auf den anderen, als er die glitzernden Lametta-Girlanden sah, die über die künstlichen Nadeln gelegt waren. Das war Weihnachten! „Bald ist Dein großer Tag.“, sagte Li neben ihm und lächelte wieder. „Ja, mein großer Tag. Das wird bestimmt schön“, seufzte der Erpel träumerisch in sich hinein.
9 comments Dezember 16
Pommes für Finkel
"Ich beantrage die Aufnahme in den Buchfinkenclub."
"Du bist aber eine Ente!"
Finkels offizielle Buchfinkenlaufbahn begann wenig vielversprechend. Der Oberbuchfink im Allgäu musterte Finkel von unten bis oben. Watschelfüße, grüner Kopf, gelber Plattschnabel. Der Oberbuchfink schüttelte mit dem Kopf und schaute nach oben. "Nein, du bist außerdem zu groß und zu dick."
"Kräftig!", entgegenete Finkel etwas beleidigt. "Meine Mutter ist Buchfink, meine Geschwister sind Buchfinken, dann werde ich wohl auch ein Buchfink sein, oder nicht?" Da hatte er Recht. Es ist bis heute unklar, wie ein Entenei in ein Buchfinkennest geraten kann. Die weit verbreitete Vermutung lautet, es wäre ein Streich der berüchtigten Elsternbande gewesen.
"Ja, das habe ich gehört.", zwitscherte der Oberbuchfink etwas nachdenklich. "Aber du siehst aus wie eine Ente." Er blieb hart. "Kennst du denn den Buchfinkenruf?", fragte er skeptisch.
"Natürlich!", entrüstete sich Finkel. Der Erpel fühlte sich nicht ernst genommen, wie so oft. Seine einzige Freundin war Buchhilde , die Ententante. "Jeder ist, was er fühlt! Basta!", schnatterte sie, wenn sich die anderen Enten am Forggensee wieder mal über Finkel amüsierten. (mehr…)
4 comments Dezember 1
Die hohe Baumschule
„Ich gucke mich noch ein wenig um!“, rief Hotz, der Hirschhase und schaute angestrengt von links nach rechts über die Wipfel der angrenzenden Baumschule. Er saß etwas eingezwängt in einer Astgabel und sein linkes Ohr büßte etwas Spannkraft ein. Das Haarspay verlor langsam seine Wirkung und musste eigentlich dringend aufgefrischt werden.
„Die Maulwürfe müssen mal wieder ihren Dreck wegmachen!“. Hotz konnte sogar die entfernte Weide mit den wahllos verteilten Erdhäuflein erkennen. Er hatte wirklich einen guten Überblick über sein ‘Reich’ als selbsternannter König des Waldes. Hoch über dem Waldboden umklammerte er einen dünnen Zweig für ein besseres Gleichgewicht. „Nur weil Maulwürfe blind sind, heißt das noch lange nicht, dass ich mir diese Sauerei anschauen muss.“, schimpfte er mit erhobener Stimme.
Tock, tock, tock. “Und Herr Specht hält die Mittagspause nicht ein.“ Seine Stimme überschlug sich: “Du da, Ruhe jetzt! Sonst ist was los!“. Tock, tock, tock. TOCK, TOCK, TOCK!
„Ich muss hier mal andere Saiten aufziehen!“, erboste sich Hotz und fuchtelte mit seinen Vorderläufen. Nur mit Mühe konnte er sich gerade noch an dem dünnen Zweig halten.
Unten knackten die Hirsche teilnahmslos einige Eicheln. „Hmmm“, brummten sie. Vor mehreren Stunden hatte Hotz ihren Rehen das Schmatzen abgewöhnen wollen. Hirsche mögen nicht, wenn man sich in ihre Angelegenheiten einmischt.
„Igitt! Könnt ihr Borkenkäfer euch nicht eine andere Rinde suchen? Und überhaupt! Habe ich euch das erlaubt?“ Zwei Borkenkäfer krochen langsam in ein Loch auf dem kranken, morschen Ast. Der schmeckte und würde auch weiter schmecken, Hotz hin oder her. „Krzzz!“, klang es verdächtig unter Hotz’ Blume. Der Ast drohte jeden Moment unter der Last von Hotz Gewicht abzubrechen. Hotz hielt den Atem an.
„Darf ich jetzt wieder runter?“, flüsterte Hotz und blickte nach unten, ohne sich zu bewegen.
Für einen kurzen Augenblick war das zermahlende Knorpsen von Hülsenfrüchten das einzige Geräusch im Wald. „Hmmm“, brummten die Hirsche und waren mit ihrer ‘Baumschule’ als Erziehungsmaßnahme sehr zufrieden.
4 comments November 20
Leseversion: Der König des Waldkönigwaldes
Nachdem jetzt alle Wettkampftage teilweise mit Videos im Blog eingestellt sind, gibt es hier die Geschichte als Kurzgeschichte zum Lesen und Vorlesen, ohne die Hintergründe des Blogs kennen zu müssen.
Wer lieber die Blogversion sich anschauen möchte: hier .
Sonst zurücklehnen, eventuell ausdrucken, und weiter(vor)lesen:
Der König des Waldkönigwaldes
Die Geschichte eines ungleichen Wettkampfes…
Add comment September 26

