Archiv für Juli, 2010
Tabulos und entfesselt
Wenn der enttabuisierte Umgang mit S.ex durch den frühen Zugang zu P0.rn0s über Medien Jugendliche völlig nachvollziehbar emotional überfordert, sie deshalb unreflektiert ihre vermeintlichen "Kenntnisse" anwenden und dadurch so Tragödien wie auf Ameland entstehen, dann gilt für mich das selbe auch für Gewalt - bei allem Respekt für die Verteidiger von Egoshootern. Nicht als ausschließliche Ursache, aber mindestens als Verstärker.
Und selbst, wenn 95% fähig wären, Fiktion und Realität klar zu trennen (was ich in der Höhe bezweifle, da unterbewusst eine Schwelle programmiert wird) oder sich zumindest durch ein gefestigtes Gewissen irgendwie unter Kontrolle haben, reichen die restlichen 5% dafür, die Gesellschaft zu gefährden. Aber leider gibt es für Videos und Spiele noch keinen Führerschein. Die FSK ist es jedenfalls nicht.
Leider kann man die Zeit nicht mehr so einfach zurückdrehen. Den Zugang kann ich früher oder später nicht verwehren. Also gilt für mich als Vater, noch besser vorzubereiten und eine starke Basis für die charakterliche Entwicklung meines Kindes zu zu bieten.
LDUNGEN+KURZMELDUNGEN+KURZME
Qualo, die Trockenqualle, hat Angst vor Schlangen+++Donky, der Erpel, besucht seinen Bruder Gonky in Südafrika+++Die Buteo Blutsbrüderschaft lädt zum 1. freien Feldlauf+++Scheißwetter+++Qualo sagt: "Schlangen spucken!"+++Donky trifft sich mit Gonky lieber auf halber Stecke+++Kolumbi, der Holzwurm, will auch über das Feld laufen+++Zum Frühstück habe ich mir Butter über das Brot gegossen+++Donky fliegt heute nach Karlsruhe, Gonky treffen+++Holzwürmer können gar nicht laufen+++Unser Gartenschlauch sieht aus wie eine Schlange+++Kolumbi ist der einzige Überlebende des 1. freien Feldlaufes+++Drei Wochen ohne Kühlschrank+++lat. Buteo heißt Bussard+++ Gonky ist zu Besuch+++Kolumbi hat gewonnen+++Warmer Joghurt sabbert
36,4
Zieh’ mir doch bitte einer mal den Fön aus der Nase!
Mein zweites Gedicht
Nach dem immensen Erfolg meines ersten Gedichtes, keimt in mir der Poet.
Heute Nacht wurd’ ich erleuchtet,
denn meine Stirn war angefeuchtet.
Ich weiß auch schon, wer mich geweckt:
Die Muse hat mich abgeleckt.
Wenn man die Kommentare zählt,
bin ich zu Großem auserwählt.
Mit ernstem Blick, das Haar zerzaust,
schreib’ ich auch gleich den dritten Faust.
Was ist nur los? War es das schon?
Ich glaub’, mir fehlt Inspiration.
Die suche ich jedoch nicht hier,
dafür im Pub mit ein, zwei Bier.
Mein erstes Gedicht
Ich kann nicht dichten, doch ich will.
So haltet bitte kurz mal still.
Schon jetzt ist das kein guter Reim.
Ach, lass ich’s lieber einfach sein.
Gut, ein Versuch ist es noch wert.
Nur dass sich niemand dann beschwert
und gleich die dicke Keule schwingt
und mir ‘ne schlechte Wertung bringt.
a a b b, a b b a,
bei c c d war ich nicht da.
Und fragt mich nicht nach dem Sonett!
Wenn ich das nur behalten hätt’.
Am liebsten sind mir solche Reime,
die sich nicht reimen, also keine.
Doch hab’ ich mich jetzt festgelegt
und wähle nun den schweren Weg.
Ja, ich weiß, der war nicht rein.
Was Bess’res fiel mir grad’ nicht ein.
Immerhin steht jetzt das Schema.
Nur leider kenn’ ich gar kein Thema.
So kommt es wie es kommen muss:
Bevor es losgeht, ist schon Schluss.
Der Dank gilt meinen Lesern nun,
sich diesen Blödsinn anzutun.



Euer Senf