Archiv für August, 2009
50 Jahre Rombo
Gestern vor dem Schlafengehen:
- Donky: "Ich habe morgen Geburtstag. Kommst Du?"
- Jan: "Oh nein! Ich bin morgen weg auf Klassenfahrt!"
- Donky: "OK, dann verschiebe ich meinen Geburtstag auf nächste Woche!"
- Jan: "Das geht nicht. Man hat nur einmal Geburtstag im Jahr!"
- Donky: "Warum denn das? Ich kann doch feiern, wann ich will?"
- Jan: "Nein, nur einmal im Jahr am Jahrestag. An welchem Tag bist Du denn jetzt geboren?"
- Donky: "Lass mich überlegen…ich glaube… als ich aus dem Ei geschlüpft bin. Ja, das war’s!"
- Jan: "Und wann war das?"
- Donky: "Keine Ahnung!"
- Jan: "Dann kannst Du auch keinen Geburtstag feiern."
- Donky: "Wieso das denn nicht? Hat doch letzte Woche wunderbar geklappt. War ‘ne Riesenfete!"
- Jan: "Kannst Du nicht was anderes feiern?"
- Donky: "Wenn’s sein muss! Weihnachten vielleicht?"
- Jan: "Weihnachten ist auch nur einmal im Jahr!"
- Donky: "Dann Silvester!"
- Jan: "Nein, auch nur einmal!"
- Donky: "Und wenn ich eine Rakete abschieße?"
- Jan: "Reicht nicht!"
- Donky: "Dann feier ich eben Jubiläum!"
- Jan: "Was für ein Jubiläum?"
- Donky: "50 Jahre."
- Jan: "Was 50 Jahre?"
- Donky: "50 Jahre eben. Oder 36."
- Jan: "Zu einem Jubiläum gehört auch was wie ’50 Jahre Feuerwehr’ oder so."
- Donky: "Gut, dann feiern wir 50 Jahre Feuerwehr!"
- Jan: "Neeeiin! Das war nur ein Beispiel!"
- Donky: "Rombo!"
- Jan: "Was Rombo?"
- Donky: "Wir feiern 50 Jahre Rombo!"
- Jan: "Was ist denn Rombo?"
- Donky: "Keine Ahnung, aber hört sich gut an!"
- Jan: "Gut, dann feiern wir nächste Woche 50 Jahre Rombo!"
- Donky: "Bis dann! Gute Nacht!"
- Jan: "Gute Nacht!"
Projekt 52: Fellmonster
Uh, ist das gruselig. Beim Projekt 52 werden Fellmonster gesucht. Das ultimative Exemplar habe ich unter Einsatz meines Lebens in den Highlands Schottlands abgelichtet. Das kleine davon ist das Fellmoster im Schafspelz. Es hat anschließend einen ganzen Pullover verputzt.

MONSTER!
1 Jahr Donkys Welt
Zur Feier des Tages die Top 3 der Bande bei YouTube (von 73 Videos)
Vituoses Gitarrenspiel von Igitte, der 5- beinigen Spinne und Kolumbi, dem Holzwurm (1.081 Views):
Die unglaublich starke Mücke macht Donky, dem Erpel, echte Bauchschmerzen und Hotz, der Hirschhase, fühlt sich künstlerisch verkannt (626 Views):
Donky hat so eine Ahnung (597 Views)…
Und als Zugabe den letzten Platz mit sagenhaften 15 Views:
Ach ja, in drei Tagen…
…vor einem Jahr publizierte ich den ersten Artikel hier. Jubiläum also. Das Drumrum (Akteure oder Neu hier) war schon online, aber sei’s drum, irgendwo muss man ja mal den Termin festsetzen zum Feiern.
Kurze Frage: Gibt es einen Lieblingsartikel? Lieblingsgeschichte? Lieblingsvideo? Oder eine Lieblingsfigur?
Scheiß Wetter
So, Schluss jetzt mit Sommer und Hitze! Ich warte auf den November: Luftige 9 Grad und erfrischenden Nieselregen. Eine Wonne! Ich kann was ausziehen oder mehr anziehen, wie es gerade passt. Im Sommer ist dagegen irgendwann die letzte (vertretbare) Hülle gefallen.
Ich weiß, ich stehe mit der Meinung ziemlich alleine da. 99% der Deutschen bevorzugen 35 °C. Damit sind sie Opfer des fatalen Irrtums der Evolution, die sie ohne zu fragen in die gemäßigte Zone setzte. Und das, obwohl sie physiologisch doch eigentlich für die Liegestühle der Costa del Sol geschaffen sind. Und wenn nach drei Tagen Hitze schließlich doch 99% der besagten 99% über das Wetter in Deutschland meckern, dann liegt es an der Art der Hitze, die ja in Deutschlang ganz anderes ist als in TUI-Land. So schwül und so. Alles Quatsch: Hitze ist Hitze. Und Hitze ist Schwitzen.
Überhaupt: Sommer ist langweilig! Ich gucke rechts, links und nach oben und alles ist blau. Und eine halbe Stunde später auch. Nichts passiert in der Landschaft, außer dass ich muffige Luft atme, als ob ich meine Nase in einen Fön halte. Keine spektakulären Wolkenspiele, dafür alles zweidimensional wie die Millionen langweiligen Urlaubs-Postkarten von irgendeinem x-beliebigen Strand, der letztendlich auch nicht anders aussieht wie die XXL-Version des aufgekippten Sandes im Freibad. Und dafür Tausende Euro den Reiseanbietern in den Rachen schieben. Na ja, man ist ja über den lokalen Abzock-Wochenmarkt gegangen und hat dabei Land und Leute kennengelernt („Ganz schön aufdringlich, diese Tunesier!“). Schwaches Alibi. 1000 € für 3 Wochen Sonnengarantie. Das ist der einzige Grund. Und danach 49 Wochen gefangen im falschen Land.
Apropos Sand: Völlig überflüssig, nein sogar lästig. Hängt monatelang in den Klamotten, mindestens aber in den Schuhen und für jedes Foto muss ich aufwändig meine Kamera aus einer Tüte kramen, weil mir das Zeugs sonst die Mechanik ruiniert. Andererseits. Was soll ich überhaupt fotografieren?
„Aber ist es nicht schön, abends bei einem gekühlten Getränk lange draußen auf der Wiese am Grill oder im Biergarten zu sitzen?“ Bei dieser Floskel werde ich fast weich, denke aber unmittelbar danach an die 12 Stunden, die ich vorher ertragen musste. Kneistend und blinzelnd, weil ich regelmäßig meine Sonnenbrille vergesse oder verliere, so dass ich anschließend erst einmal mit einer hartnäckigen Gesichtslähmung zu kämpfen habe. Im Sommer sitzt man im Biergarten draußen, im Winter drinnen. So einfach ist das. Nur mit dem Unterschied, dass ich draußen grundsätzlich im zielstrebigen Dunst einer meterweit entfernten Zigarette sitze. Und Grillen? Na, dann eben nicht, wenn’s nicht geht! Pizza ist doch auch lecker, oder?
Ja, ok, ich mag Sonne, schon allein wegen der Glückshormone, die das Teufelsding freisetzt. Ich möchte ja nicht zum Selbstmörder mutieren wie die ganzen armen Skandinavier. Das wird zum Herbst ja ganz schlimm bei denen. Aber Sonne eben ohne Sommer. 10 Monate ohne Juli und August. Den Juni sei noch denen gegönnt, die sich sonst das Leben nehmen würden, wie die ganzen Skandinavier. Nur Sonne wie an einem frischen Frühlingstag oder im goldenen Oktober, leicht gehemmt und zurückgezogen. Eine Sonne, die Aktivitäten anregt und nicht verbrennt.
Allen 99% verkappten Südländern wünsche ich noch einen knackigen Rest-Sommer. REST! Natürlich nicht so lange und nicht so schwül und nicht im Büro und nicht nachts, aber vor allem…NICHT BEI MIR!! Den restlichen 1% sage ich nur: Bald ist es vorbei!
Die 5 Gefährten – Reisebericht Tag 5-7
Über 500 km Rad an den Flüssen Rhein, Ruhr und Lahn per Rad in Begleitung von 5 Gefährten als Steckfriefe.
Tag 5: Baldeneysee Essen (2. Tag auf dem Campingplatz "Haus Scheppen", Rundtour zur Villa Hügel 25 km)
Tag 6: Baldeneysee Essen – Hattingen (Tag 7: Hattingen)
- Strecke: 25 km gegen den Strom
- Wetter: Mehr Tretboot als Fahrrad
- Campingplatz: 5 Sterne Deluxe (Hotel Mama)
- Stimmung: Cool! In jedem positiven Sinn
- Die Gefährten:
- Donky, der Erpel: Lässt sich von Mops, der Möwe, die Füße massieren.
- Kolumbi, der Holzwurm: Hat keine Füße zum Massieren.
- Manfriss, der Metallfresser: Glück für Kanufahrer: Boote sind aus Plastik. Pech für Beachvolleyballer.
- Qualo, die Trockenqualle: Neue Freundin entdeckt: Nunni Nanni, die Trockenkoralle (Vorstellung später)
- Mops, die dicke Möwe: Massiert Donky die Füße, weil Donky ihn aus Rotterdam zurückgeholt hatte.
- Donky, der Erpel: Lässt sich von Mops, der Möwe, die Füße massieren.
- Besonderes:
- Tag 5: Die Krupps (Villa Hügel) hatten einen schlechten Geschmack.
- Tag 6: Mettbrötchen und Kaffee satt für nur 8 € (3 Personen) beim Motorradtreff "Haus Scheppen"
- Tag 7: Ice Age 3 in 3D
- Tagestipp:
- Tag 5: Grieche direkt am S-Bahnhof Villa Hügel (Zeus-Teller…was auch sonst…)
- Tag 6: Nie Regen-Gamaschen über die Regenhosen anziehen. Das Wasser fließt die Hose runter direkt in die Schuhe. ICH hatte das Problem nicht.
Aus alt mach’ neu
Im Urlaub brachen bei meinem Zelt der Marke Exped drei Stangen. Zum Glück ließen sich alle noch notdürftig reparieren, dass wir den Urlaub nicht abbrechen mussten. Das ist für ein Highend-Zelt völlig indiskutabel, lag aber an einem Materialfehler, mit der auch die Premiummarke Hilleberg und andere Zelthersteller 2004 zu kämpfen hatte (gleicher Zulieferer) und zwar nur 2004.
Das Zelt hatte ich aber leider genau 2004 als Ausstellungszelt direkt über den Hersteller bezogen mit 1 Jahr Garantie (zum halben UVP-Preis). Nun hatte ich schon erwartet, dass man mir deutlich vergünstigt einen neuen Stangensatz schickt. Abgelaufene Garantie hin oder her.
Aber was lag gestern im Paket? Ein nagelneues Zelt (Nachfolgermodell) zu 0 €!
Selten so über einen Defekt gefreut!
Jan erzählt (9): Tom und Lea
Chillen im botanischen Garten, jeder für sich und Jan schrieb dabei diese Geschichte (Original, nur korrigiert):
Tom und Lea, ein Hund und eine Katze, vertrugen sich sehr gut. Eigentlich sehr ungewöhnlich. Trotzdem vertrugen sie sich sehr gut. Sie lebten zusammen in einem Pappkarton, der in einer kahlen Gasse stand. Hier gehen nie Personen und deswegen brauchen sie sich nicht verstecken und einen anderen Ort suchen.
Langsam wurde es Abend und die Dunkelheit verschluckte die Sonne. Plötzlich wachte Lea durch einen Ruck um 5 Uhr morgens auf. Durch ihren Schrei wurde auch Tom wach und fragte verzweifelt: „Was ist passiert?“ – „Ich weiß auch nicht, aber mir kommt es vor, als ob wir gedreht und gerüttelt werden!“, kam es zurück. Tatsächlich wurden sie mit Wucht in einen Container geschleudert. In diesem Container stank es nach Müll und verfaulten Äpfeln. Tom nahm seinen ganzen Mut zusammen und lugte durch den Karton. Überall lagen Plastiktüten und weitere Kartons. Er dachte zurück, dass er früher einen orangenen LKW gesehen hatte, der Mülltonnen ausgeleert hatte. Er kombinierte und überlegte, ob dieser Wagen „Müllwagen“ heißt. Sie riefen um Hilfe, doch bei dem Getöse hörte sie niemand. Sie drückten sich ängstlich in eine Ecke und warteten. Für einen Moment war es still. Auch Tom und Lea waren still. Auf einmal begann es wieder zu poltern, und der Müll fiel auf einen großen Platz. Nun lugte Lea durch die Ritze im Karton. Hier endet aber nicht ihr Abenteuer…
Langsam öffnete sich der Karton Stück für Stück und sie hörten eine raue Männerstimme. Diese sagte: „Na, wen haben wir denn da? Einen Hund und eine Katze!“ Langsam kam eine große Hand auf sie zu. „Schneller, schneller! Wir müssen hier so schnell wie möglich raus, sonst landen wir im Tierheim!“, kreischten sie sich zu. Sie bissen mit letzter Kraft die Pappe auf und liefen ins Freie. Weit hinter sich hörten sie noch eine fluchende Stimme. Aus Stöcken, Moos und Schlamm bauten sie sich eine Höhle und fielen erschöpft und glücklich ins Gras.
Die 5 Gefährten – Tag 3-4
Über 500 km Rad an den Flüssen Rhein, Ruhr und Lahn per Rad in Begleitung von 5 Gefährten als Steckfriefe.
Tag 3: Zons-Meerbusch
- Strecke: 35 km relaxt, Pille-Palle.
- Wetter: Hinten blau, vorne grau, am Ende regnet es wie Sau
- Campingplatz: Tip Top soweit! Aber für das Geld wäre ein Fünf-Sterne-Hotel günstiger (mit 24 € teuerster Campingplatz der Tour)
- Stimmung: Irgendwie wie die Etappe: So wie im Vorbeigehen diffus.
- Die Gefährten:
- Donky, der Erpel: Auf der Suche nach Mops
- Kolumbi, der Holzwurm: Die ganze Zeit den Rucksack vollgekotzt!
- Manfriss, der Metallfresser: Verursacher diverser „Cancelled“ Meldungen am Düsseldorfer Flughafen, aber satt!
- Qualo, die Trockenqualle: 50 Meter Sicherheitsabstand zum Rhein
- Mops, die dicke Möwe: Abzweig verpasst, unterwegs Richtung Rotterdam
- Donky, der Erpel: Auf der Suche nach Mops
- Besonderes:
- Hätte ich nicht die Nudeln im Supermarkt vergessen, hätte ich es im Trockenen geschafft. Regenklamotten lagen extra trocken im Zelt.
- Tagestipp:
- Nie die Nudeln vergessen und Regenklamotten nutzen tatsächlich etwas bei Weltuntergangsstimmung…
Tag 4: Meerbusch-Essen Baldeneysee
- Strecke: 65 km, davon 20 km Gegenwind, 20 km Duisburg, 20 km Pfützen.
- Wetter: Immer anders als gerade angezogen…
- Campingplatz: Ein Genuss! inklusive sanfter WDR 2 Musik beim Sch**** für einen gelungen Abgang
- Stimmung: Schwankend wie das Wetter und holperig wie die Strecke, aber mit versöhnlichem letztem Drittel!
- Die Gefährten:
- Donky, der Erpel: Ließ uns zum Glück in Ruh’
- Kolumbi, der Holzwurm: Der Wieder-Runter-Bringer!
- Manfriss, der Metallfresser: Im Duisburger Hafen hängen geblieben: Kein Scherz, dort gibt es eine ausgewiesene „Schrottinsel“!
- Qualo, die Trockenqualle: 20 Meter Sicherheitsabstand zum Rhein
- Mops, die dicke Möwe: Muss Donkys Rettung teuer bezahlen…
- Donky, der Erpel: Ließ uns zum Glück in Ruh’
- Besonderes:
- Der Rhein führt gen Norden und die Ruhr gen Westen und trotzdem hatten wir bei Westwind laufend Gegenwind…komisch!!
- Tagestipp:
- Eine Wolke macht noch keinen Regen! Nur, wenn man ausnahmsweise die Regenjacke in den taschen lässt.
Die 5 Gefährten – Reisebericht Tag 1-2
Über 500 km Rad an den Flüssen Rhein, Ruhr und Lahn per Rad in Begleitung von 5 Gefährten als Steckfriefe.
Tag 1: Bonn – Zons (Tag 2: Zons)
- Strecke: 70 km relaxt, 10 km nicht.
- Wetter: Fahrtwind!!! Bitte!!!
- Campingplatz: Rheinidylle mit Strand und Frachter, aber so alt, dass das gekühlte Bier eine echte Überraschung war. Dusche: Lieber nächstes Mal!
- Stimmung: Im Stehen 1+, im Sitzen 4- (Aua!)
- Die Gefährten:
- Donky, der Erpel: 1 Schwan verjagt. Von 5 Schwänen verjagt.
- Kolumbi, der Holzwurm: Verschollen.
- Manfriss, der Metallfresser: Erfrischenses Bad im Öltank in Wesseling.
- Qualo, die Trockenqualle: 100 Meter Sicherheitsbstand zum Rhein
- Mops, die dicke Möwe: Zu schnell, zu ruckelig, zu wenig Pommes.
- Donky, der Erpel: 1 Schwan verjagt. Von 5 Schwänen verjagt.
- Besonderes:
- Tag 1: Wurzeln. GRMPF.
- Tag 2: Bestes Zitroneneis ever in Zons.
- Tagestipp:
- Tag 1: Nie am Christopher Street Day mit Gepäck durch Köln!
- Tag 2: Bei zehn Taschen sollten alle markiert sein, um zu wissen, was drin ist!









Euer Senf