Archiv für Mai 4
Kein Pardon für Donky
Sie sind wieder da! Was war das letztes Jahr ein Spaß für Donky, den Erpel bei uns im Park, als er die schwarzen Schwänze als Maschinengewehrsalve über den Tümpel spuckte und diese sich anschließend wieder verzweifelt einen Rückweg durch die Algen bahnten. Da war kräftig was los im Tümpel, als tausende Kaulquappen aus den Glibbereiern schlüpften, vorausgesetzt Donky hatte diese nicht zum Frühstück gegessen.
Donkys hatte jedoch nicht bedacht, dass sich die Kröten darüber weniger amüsierten und stattdessen aus Protest die ganze Nacht durchquakten. Und die nächste Nacht auch. Eigentlich die ganze Woche, bis Donky im Dilirium vom Baum kippte und sich in der Algenpampe sein Federkleid versaute. Erst der Deal mit den Kröten, jeder einzelnen Kaulquappe einen Rundflug über den Park zu spendieren, ließ ihn wieder ruhig schlafen. Nach ca. 1000 Runden schlief er auch wirklich gut.
Dieses Jahr blieb Donky nichts anderes übrig, als lustlos durch die Endlosschwärme zu paddeln und mit einem Sidekick die Viecher wegzuschubsen. Manchmal setzte er noch ein “Er war’s!” hinterher und zettelte so die ein oder andere Massenschlägerei an. Dann kam ihm die glorreiche Idee, den armen Würmern das Paradies zu versprechen: Den unendlichen See. Kaulquappen sind ziemlich leichtgläubig und wissen noch nicht mal, was “unendlich” heißt. Klingt aber einfach sehr vielversprechend.
Auch Donkys heimliches Angebot, sie per Fanta-Express in den Gulli, dem “Tor zur Unendlichkeit” zu kippen, machte sie eher euphorisch als stutzig. Die Kröten wurden jedoch schon stutzig, als Donky mit Hinweis auf die Umweltverschmutzung immer die selbe Flasche aus dem Ententeich zog, um sie verstohlen um die Ecke zu bringen. Auch machen sich 500 fehlende Kaulquappen beim Krötenmorgenappell bemerkbar. Die Kröten ergriffen sofort Gegenmaßnahmen…
So fand man Donky die letzten Tage in der miefigen Kanalisation, wo er wortkarg etwas von “Missverständnis” faselte, wenn man ihn fragte, warum er denn mit dem Schnabel in den Exkrementen suhlte und dabei entnervt “265…266…267…” murmelte.
Projekt 52: Schmutzig
Warnung: Nichts für schwache Nerven!
Das Thema beim Projekt 52 lautet diesmal "schmutzig ". Die morbide Welt eines Kellerfensters erschien mir derart schmutzig, dass man dieses Relikt am liebsten unangetastet im Dunklen lässt. Igitte findet es gemütlich.
Ganz schön viel…
…zur Zeit.
Der ein oder andere wird bemerkt haben, dass ich die Beitragsfrequenz nach unten justiert habe (und meine Kommentare leider auch).
Nicht, dass die Bande Urlaub macht oder sich langweilt. Ganz im Gegenteil: Im Augenblick ist der ganze Park auf den Beinen. Und das aus gutem Grund. Ich sage nur PP, QQ und VVVV und "…aber zack". Aber dazu später mehr…
Nein. Wir haben nur gerade die dicke Familienfeier mit Erfolg gemeistert (Erstkommunion) und schon steht die Organisation der großen Geburtstagsfete an. Daneben komme ich in der Regel zur Zeit erst aus dem Büro, wenn ich mein Dynamo einschalten muss. Unser großer Fahrrad-/Kanu-Urlaub will auch noch organisiert werden. Und wenn ich mal Zeit habe, habe ich keine Lust. Und wenn ich keine Lust habe, kommt nur Schrott raus. So.
Andererseits haben alle Fans der Bande endlich Zeit, ihr Wissen über die Links in Artikel und Seiten von Donkys Welt zu vertiefen.





Euer Senf