Archiv für Februar 4
Das Quiz ist tot, es lebe das Quiz!
Nach sechs Folgen des TV-Quizes muss ich die Segel streichen. Vor allem der “Anti-Google”-Schutz der Fragen erforderte viel Phanasie…und Zeit. Da ich ja auch nicht mehr so sattelfest mit den Details zu den Serien war, waren außerdem einige Recherchen notwendig. Und Donky & Co. hatten sich schon beschwert, dass sie auf der Strecke bleiben, heißt das Blog doch “Donkys Welt”.
ABER: Ein gleichwertiger Ersatz wird ab nächsten Mittwoch 21:30 Uhr (ja eine halbe Stunde später) hier auf dem Programm stehen:
Das große 80er Musikquiz!
Melodien erkennen, zuordnen und Texte weiterdichten von Bronski Beat bis Heinz Rudolf Kunze. Kein Hit -aber auch keine Peinlichkeit- wird ausgelassen.
Hier mal ein kleiner Appetithappen als Test (So in der Art?): (weiterlesen…)
Kolumbis Traum
Wie oft hat Kolumbi, der Holzwurm, schon auf dem kleinen Stöcken am Ufer des Ententeichs gesessen? Vorsichtig schob er sich bis an den Rand und benetzte kurz seine Haut mit Wasser. Das war es aber schon. Zu gern würde er schwimmen lernen. Also richtig schwimmen!
Kolumbi kam bisher 2 x intensiv in Kontakt mit Wasser. Das erste Mal musste ihn Mops, die dicke Möwe retten, als er auf einem Ast durch die Kanalisation auf den Rhein geschwemmt wurde. Zum im Nachgang angeregten Schwimmkurs kamen aber nur zwei Teilnehmer. Er und ein Laubfrosch, der seinen Namen noch zu wörtlich nahm. Dadurch fiel der Kurs aus, zudem auch gar kein Schwimmlehrer anwesend war.
Das zweite Mal warf ihn Hotz, der Hirschhase, in den Ententeich. Die Hirsche hatten sich für Kolumbi als Waldtier des Monats entschieden. Hotz sah darin ein Anriff auf seine Autorität. Kolumbi tauchte zwar ziemlich tief, hatte aber Schwierigkeiten beim Rückweg nach oben. Donky ließ sich seinen Rettungseinsatz gut bezahlen.
Kolumbi steigen die Tränen in die Augen, wenn er die munter paddelnden Enten sieht. Er hat dazu sogar ein Lied geschrieben. Das geht ungefähr so: “Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See. Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh’.” Wir finden, dass das ein sehr schönes Lied ist. Selbst wenn Mops mit einer A****bombe im Rhein dicke Wellen macht, seufzt er nur.
Nun hat Kolumbi heute Geburtstag. Da Holzwürmer nicht sooo alt werden, feiert er monatlich. Oder besser Donky, da er hier einen Anlass für eine Lammkotelett-Party sieht. Kolumbi weiß gar nicht, was ein Monat ist, geschweige denn ein Jahr.
So haben wir ihm einen Traum als Geschenk erfüllt (siehe Bild). Am Wochenende wollen wir in See stechen.
aber und und oder aber-und
Während der letzten zwei Tage bildete ich mich fort. Und da waren sie wieder:
Die “Aber “-Sager. Nicht nur, dass allein schon das “aber ” nach langer Einleitung alle entnervt in ihre Stühle einsacken ließ. Die lange Einleitung vor dem “aber ” könnten sie eigentlich direkt weglassen. Das sind auch meist die “Grundsätzlich Aber “-Sager.
Und es gibt die “Und “-Sager. Diese entwickeln eine Idee weiter. Das ist meistens konstruktiv, manchmal wäre aber ein kurzer “aber “-Satz besser zu kaschieren als ein langer “und “-Monolog, den man nur mal loswerden wollte. Schon allein in wertvollen Minuten gemessen.
Schließlich gibt es noch die “Aber-und “-Sager. Also diejenigen, die “und ” sagen, aber “aber ” meinen. Ungefähr so: “Das ist ja eine klasse Idee und man müsste ja nur blablabla blablabla blabla bla tun, damit sie auch tatsächlich sinnvoll wirkt.” Mit anderen Worten: “Was für ein Mist. Das wird doch nie was!”. Die raffinierteste Variante.




Euer Senf